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Retro
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Erstausgabe: Nr. 1 (2006)
Letzte Ausgabe: -
Verlag: CSW-Verlag
Sprache: Deutsch
Webseite: Retro Magazin
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User-Kommentare: (438)Seiten: «  6 7 8 9 [10] 11 12 13 14   »
23.06.2016, 20:01 Pat (6367 
Vielleicht habe ich den Artikel ja falsch verstanden? Vielleicht wollte man ja auf die Pseudo-Retro-Mitläufer aufmerksam machen? Der Schlag von Mensch, der an ein AC/DC-Konzert geht, weil die eben Kult sind aber die Lieder eigentlich nur von der "Classic Rock"-Stunde kurz vor dem Mittagessen im Radio kennen.

Früher war nicht alles besser aber vieles hat doch Spaß gemacht. Und das tut es auch heute noch - wenn man sich darauf einlässt (bzw. einlassen kann).

Aber das hasse ich auch an der Retro Gamer. Da werden ständig Spiele mit "das kann heute eh kein Mensch mehr spielen" abgetan. Ich hasse das! Ich finde, das ist eine Ohrfeige für den echten Liebhaber.
Wenn Herr Langer und Co das heute nicht mehr Spielen wollen (beim schlimmsten Beispiel handelte es sich sogar um Ultima Underworld!), dann sind sie meiner Meinung an den falschen Stelle. Dann sollen sie bitte aufhören, die Retro Gamer zu machen und fortan den Mund halten.

Für mich ist das, als würden die Redakteure eines Oldtimer-Magazins über die Fahrzeuge lästern und sagen: "Aber sowas fährt heute eh kein Mensch mehr."

Und bei diesem Artikel ist es genau gleich. Der Redakteur schreibt sinngemäß, dass die Oldtimer-Liebhaber verklärte Deppen mit rosaroten Brillen sind.
Und Herr Henkel sagt dazu: Die Autoindustrie ist doof, da man sich heutzutage beim Design zu sehr auf Aerodynamik und Technik konzentriert.
23.06.2016, 18:23 v3to (2120 
@Retro-Nerd: Jep, dem ist wohl so.
23.06.2016, 18:04 Retro-Nerd (14514 
Mag sein, das hier eher der allgemeine Zeitgeist hinterfragt werden soll. Aber dann könnte man den Bericht auch über alte Filmen und Musik austauschen, wo ähnlichen Meinungen und Klischees vorherrschen.
23.06.2016, 17:52 v3to (2120 
Also, beginnend mit der Headline 'Früher war alles besser' war mein erster Eindruck, dass damit ein anderer Menschenschlag gemeint sein muss, als jemand, der sich beispielsweise in Retro-Foren aufhält. Wobei dieses Sinnbild eigentlich allgegenwärtig ist, wenn man regelmäßig auf Seiten zu aktuellen Spielen unterwegs ist (Genauso wie die Leute, die nichts anpacken würden, was nicht gerade alle aktuell möglichen Effekte in 4K und 120fps darstellen kann). Ich habe nur meist den Eindruck, dass eben genau diese Gamer eigentlich seit 20 bis 30 Jahren die alten Spiele nicht mehr angetestet haben, denn idr spielt dort der damalige Stand von Hardware, Spielemechaniken oder ähnliches so gut wie nie eine Rolle. So etwa die Marke: Man liest in der Retro Gamer, schwelgt in alten Erinnerungen und regt sich in dem Rutsch über die Gleichförmigkeit von Ubisoft-Spielen auf.

Dennoch - Es geht mir auch so, dass ich gewisse Grundzüge an mir wiedererkenne (ganz speziell die Passage zu Guido Henkel erscheint mir vertraut). Logischerweise, denn irgendwo muss ja auch der Sinn für die Ästhetik für 16-farbige Pixelgrafik ja herkommen.

Btw das mit den jugendlichen Retro-Fans (die gibt es tatsächlich, wie ich letztes Jahr auf der Gamescom in Gesprächen mit einigen Teenies mitbekommen habe) ist imo ein hochspannendes Thema. Hätte mir sehr gewünscht, dass hier der Artikel mehr in die Tiefe gegangen wäre. Wo das herkommt, ob es eine Art Szene gibt, ist es ein Hippster-Trend oder wächst da eine Generation heran, die sich dauerhaft dafür begeistert?

Oder auch die Retro-Optik-Style-Games, vor allem, weil da meiner Meinung nach die Spielepresse zumeist versagt. Das Bemerkenswerte ist ja, dass hier Schnellschuss-Geschlampe, Klon-Entwickler aber auch echte Talente zusammen mitmischen und von Spieletestern wie eine breiige Masse besprochen werden. Jedesmal, wenn ich das Wort Retro-Charme lese, bekomme ich mittlerweile einen pelzigen Geschmack auf der Zunge. Es gibt unendlich viel Schrott, aber inzwischen auch eine wachsende qualitätsbewusste Entwickler-Szene in dem Bereich. Auf Facebook gibt es beispielsweise die Gruppen Indie Retro Games und Pixelart, wo sich Artists und Coder regelmäßig zu Wort melden und was die da oftmals zeigen, ist richtig gutes Zeug.

Ich finde, dass die Themen, die der Artikel anreißt, schon für sich interessant sind und die Art, wie sie abgearbeitet wurden gut passen und die Schreibe angenehm nüchtern bleibt. Ganz sicher wird der Artikel durch Klischees zusammengehalten, was mich aber ehrlich nicht stört.
23.06.2016, 17:31 Teddy9569 (1546 
Die Absicht, Geld zu verdienen, will ich gar nicht verurteilen. Mir graut es eher davor, daß sich irgendwelche Trittbrettfahrer/Spekulanten, welche auf jeder Modewelle mitschwimmen, eine goldene Nase verdienen wollen und dann weiterziehen, wenn es nichts mehr zu verdienen gibt.
23.06.2016, 17:25 Frank ciezki [Mod] (4616 
Geld machen zu wollen ist nicht von vornherein eklig.
Auch Menschen, die mit Herzblut an einem Retro-Projekt arbeiten, leben nicht von Luft und Liebe.
23.06.2016, 16:41 Anna L. (2028 
Schon eklig. Wir haben uns hier zusammengefunden, um unsere Begeisterung zu teilen. Und dann machen sich diverse Leute Gedanken darüber, wie man das zu Geld machen kann. Eigentlich gar nicht überraschend, weil so dreht sich halt die Welt. Das macht die Sache aber nicht besser. Überall lauern die schmierigen Hände irgendwelcher Geschäftemacher. Klar, jeder muss Geld verdienen, jeder muss überleben. Doch das rechtfertigt nicht alles, es macht auch vieles kaputt.
23.06.2016, 15:35 Teddy9569 (1546 
@ Retro-Nerd

Ich hoffe, daß Du Recht hast. Ein Kommerzialisierung mit TV-Sendungen, welche von Gottschalk, Elstner oder Bohlen moderiert werden und Retro-Größen wie Angela Merkel, Robert Atzorn und Fritz Wepper über ihre Daddlertage berichten, will ich nicht erleben.
Die Preise für Retrostuff sind auch so schon hoch genug!
23.06.2016, 14:03 Retro-Nerd (14514 
Ohne Internet wäre die Vernetzung von Retro Spinnern eben kein großes Ding. Die Sache wird nach außen hin größer kommunziert als sie wirklich ist. Da hilft auch keine extra Ecke bei der Games Com, um aus Retro eine großen modernen Trend zu machen. Die Userzahl ist immer noch stark überschaubar und es wird auch weiterhin ein Nischenhobby bleiben.
Kommentar wurde am 23.06.2016, 15:53 von Retro-Nerd editiert.
23.06.2016, 13:50 Teddy9569 (1546 
Ich denke, daß man zwangsläufig in Klischees verfällt, wenn man ein bestimmtes soziokulturelles Phänomen beschreibt. Man muss verdichten und kürzen, wenn man seine Erkenntnisse in einem Artikel unterbringen will. Die vom Retro-Nerd monierte Militanz - das "Verteidigen" meine ich - kann ich persönlich allerdings auch nicht feststellen.

Letztlich ist das "Früher war alles besser"-Gefühl dem Menschen immanent. Das stelle ich fest, wenn ich die Comics oder Fernsehsendungen meiner Kindertage heute wiedersehe, auch in schöner Regelmäßigkeit. Leider ist es dann wirklich oft mit einem gerüttelten Maß an Verklärung verbunden.
Man sehnt sich wohl unwillkürlich nach dem Einfachen und unterstellt, daß früher alles einfacher war, weil man gerne das Negative ausblendet und nur das Schöne im Rückblick übrig bleibt.
Immerhin: Tim und Struppi, Captain Future und die Lustigen Taschenbücher haben - bei mir zumindest - den Test der Zeit bestanden.
Kommentar wurde am 23.06.2016, 13:51 von Teddy9569 editiert.
23.06.2016, 13:40 Retro-Nerd (14514 
Verstehe denn Sinn dieses Artikels auch nicht, der letztlich das Thema nur plakativ oberflächlich trifft. Zu so einer Meinung kann man kommen wenn man wirklich nur wenige oder immer wieder die selben Menschengruppen mit einbezieht. Das Gesamtthema ist etwas komplexer. Gerade was die Gründe angeht, wieso und warum der einzelne noch den alten Kram nutzt.
23.06.2016, 13:32 Pat (6367 
Haben wir den gleichen Artikel gelesen? Gut, ich gebe zu, ich habe irgendwann in der Hälfte aufgehört.
Ich finde, der Artikel fixiert sich zu sehr darauf, dass Retroliebhaber verklärt sind und sich die gute alte Zeit nur schönreden.

Wo ich dem Artikel aber zustimme, ist, dass man sich als Mensch eben auch verändert. Geschmäcker verändern sich. Klar macht das, was einem als Jugendlicher Spaß gemacht hat nicht unbedingt als Erwachsener noch Spaß - selbst ob man nun etwas mit 30 oder 35 oder 40 Jahren macht, macht einen großen Unterschied.

Dass alte Spiele Spaß machen, zeigt nicht nur diese Seite (also Kultboy) sondern auch zum Beispiel mein Sohn: Ob C64, NES oder PS4 - im Moment ist er total Sonic 1 und 2 verfallen.

Und wieso verkaufen sich wohl Indie-Produktionen fast komplett ohne Werbebudget fast so gut wie AAA-Produktionen? Weil sie eben wie früher mit viel Herzblut gemacht werden - und das spürt man. Das hat überhaupt nichts mit der Retrobrille zu tun - Himmel, die meisten Käufer kennen vermutlich nicht einmal die Vorlagen.

Das soll NICHT heißen, dass früher alles besser war. Nein. Ich spiele genau so gerne aktuelle AAA-Titel (nur sollte ich mal meinen PC aufrüsten ).


PS: Ah, ich sehe, Retro-Nerd und ich sind uns ziemlich einig. Habe ich so lange zum Tippen gebraucht?
Kommentar wurde am 23.06.2016, 13:47 von Pat editiert.
23.06.2016, 13:17 Retro-Nerd (14514 
Sorry, deckt sich nicht mit dem was ich in meiner gesamten Retroforen Zeit so erlebet habe. Da wird nichts wehement verteidigt. Fast alle spielen auch moderne PC und Konsolenspiele, auch wenn sie einen riesigen Fuhrpark an Retro Hardware haben. Klingt mir irgendwie wie ein Best of Klischees aus dem Netz und diversen Büchern. Dieses "cliquenartige" wirkt nur auf Außenstehende so. Gibt immer wieder genügend Retro Neulinge, denen man beim Einstieg auch detaliert hilft (sofern der Ton stimmt).

Das die Spiele damals größtensteils simpler gestrickt ist stimmt zum Teil, gerade für Action Spiele. Gibt aber genüngend Leute, die von nicht abbrechbaren Tutorials, Quick Time Events, Online Zwang, episodenartige Vermarktung etc. eben auch die Nase voll haben und nichts künstlich aufgeblähtes mehr wollen. Darin kann ich dann auch keine Verklärung der simplen Retro Mechanik von damals sehen.

Auch das jüngere Menschen sich für Retro interessieren ist nicht ungewöhnlich, sind diese Mechaniken doch leicht zu erlernen. Hat meiner Meinung nach nichts mit Abgrenzung in Kleingruppen zu tun, um "hipp" zu wirken. Gerade den letzten Absatz hätte er sich da sparen können.

Was Guido Henkel an den heutigen Spieletiteln fehlt, sind Individualität und Idealismus: "Ich habe 1983 angefangen, Spiele zu entwickeln. Nach Text-Adventures und Action-Adventures kam 1991 mit Spirit of Adventure schließlich mein erstes Rollenspiel. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die ersten spielerischen Regelwerke herausgebildet, die für die Vertreter einzelner Genres typisch wurden – doch vorher war jedes Spiel ein individuelles Werk. Da hat man als Entwickler noch genau die Games gemacht, die man wirklich machen wollte! Das waren keine Reagenzglas-Entwicklungen aus der Lege-Batterie. ‚Lass uns doch mal das versuchen‘, war ein vorherrschender Gedanke. Und der fehlt mir heute. Weil die Budgets so groß sind, muss alles genau kontrolliert und durchgeplant werden. Wer heute Teil eines 200 Mann starken Entwickler-Teams ist, der kann sich doch kaum noch mit dem Gesamtprojekt identifizieren."


Was Guido da schreibt liegt eben in der Natur der Sache, wenn etwas immer moderner und größer wird. Massenmarkttauglich muss es sein, ist doch bei Filmen oder Musik nichts anderes wenn man große Projekte bearbeitet. Das da der einzelne kaum noch Kontrolle über sein schaffen hat dürfte klar. Da macht man mit oder nicht, und wie man sieht wollen viele alte Hasen das nicht mehr und gegen Wege über Kickstarter um wieder Kontrolle zu erlangen. Wobei längst nicht alles so arg kreativ wird, wie man es sich erhofft hatte.

Worüber sich die meisten "Retro-Spinner" echauffieren ist halt die fehlende Liebe zur alten Pixelgrafik, die heute fast komplett ausgestorben ist. Gibt zwar immer wieder Pixel Look Spiele mit Retro Mechanik, aber nur die wenigsten davon können überhaupt überzeugen. Da wird sowas wie Volgarr the Viking von einigen abgefeiert, obwohl es optisch und spielerisch nicht wirklich überzeugen kann. Aber für diese Lücke gibt es ja die Homebrew Szene, die auf vielen Geräten immer noch aktiv ist.
Kommentar wurde am 23.06.2016, 13:35 von Retro-Nerd editiert.
23.06.2016, 11:52 v3to (2120 
SarahKreuz schrieb am 23.06.2016, 11:00:
Von Robert Bannert:
http://www.gamersglobal.de/report/frueher-war-alles-besser

Ja. Das ist für mich die positive Überraschung der Woche. Nach seinen Retro-Ausgaben habe ich mit allem gerechnet. Aber der Artikel gefällt mir richtig, richtig gut und passend. Im Detail denke ich, dass man da noch gut hätte differenzieren können. Aber insgesamt sehr angemessen mit dem Thema 'Verklärung/Begeisterung gegenüber Retro-Spielen' auseinandergesetzt. Und auch gut geschrieben, wie ich finde.
23.06.2016, 11:00 SarahKreuz (10000 
Von Robert Bannert:
http://www.gamersglobal.de/report/frueher-war-alles-besser
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