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Amiga Joker 1/95




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09.07.2019, 18:40 DungeonCrawler (604 
SarahKreuz schrieb am 09.07.2019, 18:29:
Die Frage aller Fragen ist doch die:
Gab es jemals eine bessere Film-Versoftung als das hier? Ich denke an Ocean und spucke sofort ein "nein" aus.


Ja gab es: Terminator: Future Shock! Viel viiiiieeeel besser als Indy.
09.07.2019, 18:29 SarahKreuz (10000 
Die Frage aller Fragen ist doch die:
Gab es jemals eine bessere Film-Versoftung als das hier? Ich denke an Ocean und spucke sofort ein "nein" aus.

Hook auf dem SNES war ja sehr nett. Hudson Hawk...war noch okay. Viele Schrott-Lizenzspiele geistern da draußen rum. Knight Rider, Highlander. Mit aberhunderten "Spielen zum gleichnamigen Film" wischt Indy III den Boden auf. Im Sekundentakt.
09.07.2019, 18:24 SarahKreuz (10000 
Ah, Venedig.

09.07.2019, 17:27 Gunnar (5749 
Eine prall gefüllte Diskettenbox mit aktuellen Amiga-Hits hatte ich mir zuvor schon mit der Hilfe eines Freundes besorgt.

Jaja, "besorgt"...
09.07.2019, 15:00 JerryMouse (474 
Bei Golem.de ist ein Erfahrungsbericht erschienen, in dem einer der Redakteure über seine Eindrücke beim erneuten Durchspielen des Spieleklassikers nach 30 Jahren berichtet: INDIANA JONES AND THE LAST CRUSADE - Selbstversuch mit Schlapphut.
Kommentar wurde am 09.07.2019, 15:00 von JerryMouse editiert.
17.04.2019, 15:07 Mario77 (30 
Bald fahre ich nach Venedig, da möchte ich unbedingt die Sehenswürdigkeiten aus dem Film besuchen. Besonders freue ich mich auf den Gulli bei der Kirche/Bibliothek.

Die Kirche ist gar keine Bibliothek und den Gullideckel gibt es anscheinend auch nicht. Und schon gar nicht mit einem Restaurant on top.
03.03.2017, 15:01 Pat (6367 
Monkey Island 2 wurde tatsächlich noch vor der CD Version von Monkey Island veröffentlicht. Dementpsrechend nehme ich an, dass man sich da gedacht hat, "Gut, das übernehmen wir für's Rerelease, da alle weiteren Verben eh keinen Sinn machen."
Tatsächlich wurden die meisten Inventar-Icons einfach 1:1 von MI2 übernommen.

Essentiell würde bei den Verben auf "Gehe zu" verzichtet und auf "Schalte ein" und "Schalte aus". Verben, die man eh nie gebraucht hat. War aber bequemer, da dadurch die Klickflächen der Verben grösser wurden und es sich leicht flüssiger spielte.
03.03.2017, 14:22 Trantor (363 
Das klingt eher so, als hätten sie für die CD-Version von Monkey Island 1 das Interface von Monkey Island 2 verwendet. Bei LeChuck's Revenge gab es die genannten Änderungen meines Wissens als erstes.
03.03.2017, 11:57 v3to (2120 
Bei Monkey Island wurde die Benutzerführung von der Disketten- zur CD-Version generalüberholt. Beim Inventar gab es dann Icons statt Text und statt 12 Befehlen gab es 9 statt 12. Allerdings könnte ich jetzt nicht sagen, wie sich das im Detail anders anfühlte, da ich nur die CD-Fassung gespielt habe.
Kommentar wurde am 03.03.2017, 11:59 von v3to editiert.
03.03.2017, 11:50 advfreak (2480 
invincible warrior schrieb am 03.03.2017, 08:46:
Das Inventar wurde eigentlich fuer die Enhanced CD Version von Monkey Island schon geaendert.


Ich versteh nicht ganz was da damit meinst, kannst du das vielleicht genauer ausführen?
03.03.2017, 08:46 invincible warrior (2111 
Das Inventar wurde eigentlich fuer die Enhanced CD Version von Monkey Island schon geaendert.
28.02.2017, 18:44 advfreak (2480 
Nun es war ja auch das erste was "Rede mit" hatte, daß war ja auch neu und hat mich schon bei Zak immer etwas gestört das man mit den Leuten nicht anfangen konnte zu plaudern sondern das immer nur ein Selbstläufer war.
28.02.2017, 12:44 Rockford (2349 
Pat schrieb am 28.02.2017, 09:58:
Und ich mag mich jetzt irren aber gab es denn nicht Tastatur-Shortcuts für die Befehle? Ich meine mich zu erinnern, dass ich die ständig verwendete...

Äh, ja, gab es, danke für den Schubs. Ich hatte vorher nur halbherzig ein paar Anfangsbuchstaben ausprobiert, aber es sind die jeweils linken vier Buchstaben auf der Tastatur, entsprechend der Position der Befehle auf dem Bildschirm.
28.02.2017, 12:28 spatenpauli (984 
Bren McGuire schrieb am 28.02.2017, 11:50:
Ja, das sehe ich auch so. Es ist quasi das "Evolutions-Adventure" innerhalb der Lucas Arts' SCUMM-Engine-Titel.
(...)
Die letzte, vorläufige Evolution fand dann nur noch bei "Monkey Island 2" in Form der nun grafisch dargestellten Items des Inventars statt, die vorher ja nur reiner Text waren...

Fundierte Ausführungen von Dir, denen man gut folgen kann.

Bezüglich der Evolution würde ich im weiteren Verlauf dann "Sam & Max" anführen, bei dem die Verben- und Inventarleiste vollends verschwand.
Kommentar wurde am 28.02.2017, 12:29 von spatenpauli editiert.
28.02.2017, 11:50 Bren McGuire (4804 
Pat schrieb am 28.02.2017, 09:28:
[...] Auch in der Tatsache, wie das Spiel LucasArts weitergebracht hat. [...]

Ja, das sehe ich auch so. Es ist quasi das "Evolutions-Adventure" innerhalb der Lucas Arts' SCUMM-Engine-Titel. Neben den bereits genannten Punkten "Schaue an"-Verb und Multiple Choice-Unterredung, kamen zum ersten Mal auch endlich vollwertige Animationsphasen abseits des Laufens zum Tragen - besonders Indys allererster Peitschenschwung zwecks Lösen des Stöpsels unterhalb des vollen Beckens in den Katakomben von Venedig, beeindruckte mich damals sehr - und kann sich selbst heute noch sehen lassen, wie ich finde! Schätze mal, dass es den zahlreichen Bewegungen geschuldet ist, dass das Programm diesmal - zumindest auf Amiga - auf nunmehr 3 statt 2 Disketten daherkam.

Der Schnitt zwischen den alten Games aus den späten Achtzigern - also "Maniac Mansion" und "Zak McKracken" - und den neuen Titeln aus den Neunzigern, wird hier sozusagen perfekt vollzogen. Denn im Grunde genommen hat sich in "The Secret of Monkey Island" ("Loom" lass' ich jetzt mal außen vor; ist aufgrund des andersartigen Spielprinzips auch 'ne andere Baustelle) nicht wirklich viel geändert. Klar, bei der grafischen Inszenierung wurden nochmal zwei Schüppen draufgelegt (vor allem in der VGA-Variante), musikalisch klang es ebenfalls ein ganzes Stück besser (insbesondere der Amiga-Soundchip wurde, wohl nicht zuletzt dank Chris Hülsbecks Mitwirken, richtig gut ausgenutzt) und die Spielbarkeit nochmals erhöht, da diesmal komplett auf störende Action-Elemente verzichtet wurde, wobei die wortgewandten Fecht-Duelle ja so eine Art pazifistischer Ersatz für die Faustkämpfe des Vorgängers waren...

...wobei wir wieder bei den Multiple Choice-Unterhaltungen sind, die diesmal sogar teilweise mit einem großen, farbenfrohen Portrait des jeweiligen Gesprächspartners aufwarten konnten (was allerdings schon bei "Loom" der Fall war). Richtig neu war bei "Monkey Island" eigentlich nur das Skalieren von Guybrush, wenn er sich in die Tiefe des jeweiligen Bildes bewegt bzw. aus dieser heraustritt...

Aber bereits bei "Indiana Jones and the Last Crusade" wurde die Grafik der Hintergrundkulissen gehörig aufgemotzt: Wurden die verschiedenen Räumlichkeiten bei "Maniac Mansion" sowie "Zak McKracken" noch stets aus einer quasi perfekten Seitenansicht gezeigt, wirkten die Orte beim Indy-Adventure schon wesentlich ausgefeilter bzw. räumlicher. Besonders die toll gestalteten Höhlen unterhalb Venedigs, mit ihrer schummrig bläulichen Farbgebung, sahen richtig natürlich aus - selbstverständlich gemessen am damaligen Grafikstandard! Es wirkte nicht mehr gar so "platt" wie in den beiden Vorgängern. Der Begriff "2,5-Grafik" dürfte hier ziemlich gut passen...

Die letzte, vorläufige Evolution fand dann nur noch bei "Monkey Island 2" in Form der nun grafisch dargestellten Items des Inventars statt, die vorher ja nur reiner Text waren...
Kommentar wurde am 28.02.2017, 11:52 von Bren McGuire editiert.
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