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PC Games 4/95




Scan von jan.hondafn2


Copyright bei COMPUTEC MEDIA AG - PCGames.de (Rainer Rosshirt) gab mir am 12.06.2009 die offizielle Erlaubnis Inhalte aus der PC Games zu veröffentlichen.
User-Kommentare: (83)Seiten: «  1 2 3 [4] 5 6   »
07.06.2015, 12:35 invincible warrior (2105 
Sehr ausführlicher Rückblick auf Flight of the Amazon Queen durch einen Hauptentwickler: http://passfieldgames.blogspot.co.uk/2015/05/making-of-flight-of-amazon-queen-20th.html

Und am Ende des Artikels steht sogar:
Well, given that it is the 20th Anniversary I've started work on a sequel.

Kickstarter, ick hör dir trapsen.
22.04.2015, 09:29 Mithran (225 
Nach The Dig habe ich mich jetzt auch FotAQ zugewandt.

Die Vertonung der Charaktere ist einfach grausam. Aber das war zu der Zeit ja oft so.

Die einzelnen Rätsel waren bislang ok.

Richtig warm bin ich mit dem Spiel noch nicht geworden, aber nach einem Hammer wie The Dig hat es auch einen schweren Stand.

Ich werde berichten. ;-)
20.03.2015, 19:08 SarahKreuz (10000 
Immer wenn man denkt, man hat schon alle Testberichte über ein spezielles Spiel gelesen, kommt plötzlich noch einer umme Ecke gebogen. Kultboy - you got to love it!
23.05.2014, 11:51 Lari-Fari (1848 
Lari-Fari schrieb am 12.03.2006, 23:15:
Hab ich gestern Nacht mal durchgespielt (in knapp 7 Stunden...)
Ein paar unfaire Rätsel (Hinter das Mosaik-Puzzle auf Sloth Island bin ich nur per Walkthrough gekommen, das ist ja fast ´n Kopierschutz!), davon abgesehen ist der Schwierigkeitsgrad sehr angenehm.
Das ganze Ding ist eine einzige Verbeugung vor den Lucasarts-Titeln (im Labor des Professors liegt im Hintergrund der Kopf von LeChuck!), wirkt aber über weite Strecken wie ein Fan-Produkt - an die Gag- und Rätseldichte der Originale kommt das Game nicht ran. Apropos Strecken: Was nervt, ist das EWIGE Gelaufe. Die Screens sind, hinsichtlich Gegenständen, oft wie leergefegt. Die Hälfte der Spielzeit geht nur für die Rennerei drauf.
Ist nett, aber nichts, was man anschließend noch mal angucken würde. Statt dessen spiel ich doch lieber zum Xten Mal Maniac Mansion durch.

Nach acht Jahren hab ich's doch noch mal gespielt (nachdem ich auf der Retrobörse ein Original für Kleingeld mitgenommen hatte) und konnte mich schönerweise an nichts erinnern - als wär's das erste Mal gewesen. Wenn das doch nur mit Monkey Island so funktionieren würde...
Mein Eindruck von damals ist mehr oder minder der selbe: ein Lucasarts-Fanspiel, das die Klasse der Vorbilder aber nicht erreicht.
Das fällt mir zum Beispiel auf an der nicht immer gut erzählten Geschichte: der Subplot mit Anderson geht völlig unter, die Liebesgeschichte zwischen Joe und Azura kommt zu kurz, die ganze Story ist zwar liebevoll aus Pulp-Versatzstücken zusammengeklaut, erschafft aber nie die schlüssige Mythologie, die man zum Beispiel in Fate of Atlantis findet.
Die Grafik ist wunderschön farbenfroh, wirkt auf mich aber oft zu bieder. Fate of Atlantis - und FotAQ drängt einem den ständigen Vergleich ja geradezu auf - hat die besseren Kameraperspektiven, die stimmungsvolleren Orte, die besser designten Tempelruinen.
Wieder aufgefallen ist mir die geringe Rätseldichte. Oft gibt es in einem Screen (meistens sind es wirklich nur einfache Screens, die wenigsten Orte scrollen) ein einziges Rätsel. Hat man das gelöst, ist der Screen nur noch ein Durchgang zu anderen Orten und muss immer wieder durchwandert werden, um weiterspielen zu können. So kann es vorkommen, dass man durch, na, acht oder neun inhaltsleere Bilder läuft, bis man da ist, wo man hin will.
Überhaupt, die Rätsel: die kaprizieren sich über weite Strecken auf ein "Gib Gegenstand A an Person X, wofür du Gegenstand B bekommst, den du Person Y gibst." Da ist man dankbar für jede kleine Abwechslung wie das Labyrinth mit der Dino-Ratte oder das Mosaik-Rätsel (das ich diesmal übrigens problemlos geknackt habe - keine Ahnung, was mir daran damals so schwer gefallen ist). Viele der Rätsel bemühen eine Adventure-Logik, die völlig angemessen ist in einem Spiel, das so oft in eine Meta-Ebene springt und Witze über Adventurespiele reißt, die mich aber mittlerweile stört, weil ich sie als unfair empfinde:
Warum zum Beispiel kann ich dem Faultier nicht mit meinem Messer die Haare abschneiden, die ich benötige? Warum muss ich dafür erst in einer Schnitzeljagd quer durch den Dschungel eine Friseurschere auftreiben?

Ich bin mehr als einmal in Situationen geraten, in denen ich eine pragmatische Lösung für ein Problem hatte, die aber leider die falsche war. Oder in denen ich die richtige Idee hatte, aber nicht weitergekommen bin, weil mir der korrekte Befehl gefehlt hat:
Dass man der Zauberdoktorin die Wespen aus dem Staubsauger geben muss, war mir schnell klar, aber der ließ sich nicht öffnen, gleichgültig, was ich probiert habe. Die Lösung: man gibt ihr einfach den ganzen Staubsauger.

So etwas frustriert, aber das sind nun einmal die Limitierungen von vor zwanzig Jahren - da freut man sich jedes Mal, wenn einem die Hauptfigur mitteilt, warum sie dieses oder jenes jetzt nicht machen kann, anstatt einfach nur "I can't do that." zu sagen.
Kommentar wurde am 23.05.2014, 11:56 von Lari-Fari editiert.
23.09.2013, 17:56 Pat (6367 
Stimmt schon, das Spiel ist Freeware. Allerdings darf GOG nicht einfach Freeware anbieten, die müssen schon trotzdem die Genehmigung bzw. die Lizenz dazu haben.

Insofern finde ich es schön, dass dank GOG nun vielleicht eine Menge weiterer Leute in den Genuss dieses Kleinods kommen.
20.09.2013, 19:23 Retro-Nerd (14476 
Darf einen auch nicht wundern. Das Spiel ist seit 2004 eh Freeware.
20.09.2013, 19:12 kultboy [Admin] (11818 
Gibt es jetzt bei GOG gratis.
10.01.2013, 17:17 Pat (6367 
Nachdem es ja jetzt mit dem Kickstarter-Projekt nicht geklappt hat, könnte ich doch hier mal was hinschreiben.


"Flight of the Amazon Queen" war ein wirklich nettes Adventure, das sich mehr als nur ein bisschen am damaligen LucasArts-Standard orientierte.
Im Grunde hätte es auf den ersten Blick auch direkt von LucasArts sein können.

Auf den zweiten Blick merkt man aber, dass es dann doch einige Kleinigkeiten zu bemängeln gibt, die LucasArts in dieses Art nie gemacht hätte.
So funktioniert die Bedienung nicht ganz so intuitiv (man muss zum Beispiel Dinge meist erst nehmen, bevor man sie benutzen kann), hin und wieder hat man keine Ahnung, was man als nächstes tun sollte und die Rätsel sind nicht unbedingt alle wirklich gut designt.

Der Humor ist wie so oft Geschmackssache. Er orientiert sich vor allem an den Klischees von Abenteuerfilmen und -büchern aus den 30ern und 40ern (und ein bisschen den 50ern) und ist meiner Meinung nach wirklich gut gelungen.

Die Amigaversion ist, meiner Meinung nach, besser gelungen als die Umsetzung von Indy 4, insgesamt empfehle ich jedoch die (englische!) PC-CD-Version - am besten mit ScummVM.
11.04.2012, 10:30 90sgamer (843 
Ich finde, das macht sich ganz gut neben den damaligen Adventurekrachern, mit denen es ja dann bald vorbei war. Die Rätsel waren ok und die Figuren sympathisch. Die dt. Talkie-Version sollte man aber unbedingt meiden, das ist so ziemlich das Schlechteste, was mir je untergekommen ist. Bäh.
25.03.2012, 23:33 Riemann80 (1241 
Ich fand's ganz nett, aber weder Humor noch Geschichte konnte dem großen Vorbild LucasArts nahe kommen. Die Rätsel waren okay, aber auch nicht hochklassig und vor allem viel zu leicht.
12.08.2011, 08:21 TheMessenger (1645 
Kann mich Sarah mit der 7 nur anschliessen: Hatte Spass beim Spielen und wurde angenehm an die LucasArts-Klassiker erinnert, ohne dass diese Klasse wirklich erreicht worden waere. Und "Beneath a Steel Sky" war allein vom Szenario her fuer mich wesentlich "geeigneter"...
13.06.2011, 15:01 SarahKreuz (10000 
Geb` hier mal `ne 7. Ordentliches Spiel - aber mit `nem ziemlichen Abstand zu Klassikern der Marke "Beneath a Steel Sky" oder den ganzen Lucasfilm/Arts Games.

Der Humor war auch nicht sooo ganz auf meiner Wellenlänge und wirkte stellenweise "erzwungen".
Kommentar wurde am 13.06.2011, 15:03 von SarahKreuz editiert.
27.05.2011, 22:06 docster (3407 
So, nun habe ich es durchgespielt - denn 2011 hat auch der größte Schwall Disketten seinen Schrecken verloren, läßt mich nicht mehr resignierend zusammenzucken.

Wer behauptet, "Flight of the Amazon Queen" erreiche nicht die Qualität eines Indiana Jones, hat natürlich absolut recht.

Nichtsdestoweniger bereitete mir das Game in seinem klassischen Adventure - Gewande viel Freude.

Den Schwieigkeitsgrad würde ich als eher leicht einstufen, ganz frei von größeren bis kleinen Logikfehlern oder unfairen Stellen sind wohl die wenigsten Abenteuergeschichten.

Bemerkenswert und umso schöner ist zudem, daß man als Amigianer überhaupt noch in den Genuß einer solchen "Spätlese" kommen durfte.

Unter dem Strich gestehe ich "Flight of the Amazon Queen" gerne eine ordentlich verdiente 8 Wertung zu.
27.05.2011, 21:34 drym (4371 
Habe es damals Original gehabt und gerne durchgespielt, war schon ziemlich gut aber nicht wirklich groß, wenn ihr wisst wie ich meine.
Und dafür gibts eine gute 8.
25.04.2011, 07:34 Atari7800 (2435 
Ich meine die Firma die damals Adventure gemacht haben hinkten zu dem Zeitpunkt alle Lucasarts hinterher! Aber wenn man es nicht vergleicht bleibt ein leicht verwirrendes Adventure das aber ganz gut spielbar ist!
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