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PC Games 10/2005



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Copyright bei COMPUTEC MEDIA AG - PCGames.de (Rainer Rosshirt) gab mir am 12.06.2009 die offizielle Erlaubnis Inhalte aus der PC Games zu veröffentlichen.
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17.03.2025, 11:29 advfreak (2460 
DaBBa schrieb am 17.03.2025, 11:22:
Die Story ist insofern wirklich schräg, als dass sie wie eine Krimi-Geschichte mit leichtem mysteriösem Einschlag beginnt (Person ist scheinbar nicht sie selbst, während sie mordet), zum Schluss aber auf einen wild durchgemischtem Eintopf hinausläuft.
Kennt Ihr diese Imbissbuden, die gefühlt alles anbieten (Döner, Pizza, Asia, Griechisch, Amerikanisch, Libanesisch, Frühstück...)? Wäre die Story von Fahrenheit ein Gericht von so einem Imbiss, dann wäre sie ein Döner, auf dem neben Kebabfleisch Bratnudeln, süß-saure Soße, Hamburger-Soße und Nutella drauf sind.


Ja das trifft es wirklich gut! Ich war anfangs total begeistert vom Game, wo man erst im Diner die Leiche verstecken musste und dann flüchten. Auch konnte man eine Szene anders lösen wenn man zb. mit dem männlichen Polizisten etwas viel leichter lösen konnte wo seine Kollegin ständig Platzangst bekommen hat... das war schon gut gemacht. Die QTEs waren mir auch viel zu schwer, weiß nicht was man sich dabei gedacht hat. Die Verstecken Abschnitte waren auch sehr nervig. Je länger ich dann gespielt habe umso weniger hatte ich Lust. Irgendwann kam ich wegen dem Verstecken nicht mehr weiter weil ich ständig entdeckt wurde und hab es so genervt abgebrochen. Schon schade irgendwie, das Ende hab ich mal auf Youtube nachgeschaut. Da hab ich eh nicht viel versäumt.
17.03.2025, 11:22 DaBBa (3696 
Die verschiedenen Rollen fand ich gar nicht so schlimm. In einem Film ist es ja auch durchaus üblich, dass man mehrere Figuren und ihre Handlungsstränge begleitet. Mitunter auch Figuren, die gegeneinander arbeiten.

Die Interaktivität mit verschiedenen Entscheidungen, die sich später auswirken, ist, wie bei vielen vergleichbaren Spielen, eher Schein als Sein. Es passieren zwar verschiedene Dinge und manchmal ändern sich einzelne Dialogzeilen, weil bestimmte Leute freundlich oder feindlich auf einen reagieren, je nachdem, ob ihnen vorher geholfen und/oder geschadet hat. Es ist wie eine Zugfahrt von Hamburg nach Wien. Man kann zwar wählen, ob man die Direktverbindung wählt oder eine Fahrt, bei der man in Göttingen, Nürnberg und/oder Würzburg umsteigen muss. Aber am Ende steht man doch auf einem Bahnsteig am Wiener Hauptbahnhof.

Die Story ist insofern wirklich schräg, als dass sie wie eine Krimi-Geschichte mit leichtem mysteriösem Einschlag beginnt (Person ist scheinbar nicht sie selbst, während sie mordet), zum Schluss aber auf einen wild durchgemischtem Eintopf hinausläuft.
Kennt Ihr diese Imbissbuden, die gefühlt alles anbieten (Döner, Pizza, Asia, Griechisch, Amerikanisch, Libanesisch, Frühstück...)? Wäre die Story von Fahrenheit ein Gericht von so einem Imbiss, dann wäre sie ein Döner, auf dem neben Kebabfleisch Bratnudeln, süß-saure Soße, Hamburger-Soße und Nutella drauf sind.
17.03.2025, 11:09 Frank ciezki [Mod] (4582 
Ugh. Konfus esoterischer B-Film mit aufgemotztem Dragon's Lair Spielprinzip.
Als ich irgendwann gleichzeitig verschiedene Buttons drücken und mit beiden Sticks irgendwelche Mätzchen vollführen sollte habe ich es irgendwann drangegeben. Von QT-Events war ich noch nie begeistert. Ein ganzes Spiel, das darauf basierte, war mir dann zuviel des Guten.
17.03.2025, 10:05 flow246 (356 
Bei Fahrenheit war ich auch hin- und hergerissen. Habe es damals auf dem PC gespielt und fand den Anfang der Story total faszinierend. Den ersten Dämpfer gab es, als das Spiel mich in mehrere Rollen schlüpfen ließ. Das hat mir nicht so gut gefallen. Daneben turnte mich der Fantasy-Spin, der so langsam in die Story einzog, etwas ab. An sich finde ich eine Wertung von 80 Prozent aber absolut in Ordnung.
17.03.2025, 01:41 Gladius (214 
Ich habs damals mit einem Freund auf der ersten X-BOX Classic gespielt und bis auf den Anfang in dieser Imbissbude und dieser Gitarrenszene, wo man die Frau ins Bett kriegen konnte, wenn man alle Knöpfe richtig drückte, ist mir absolut nichts mehr in Erinnerung geblieben, obwohl wir weit kamen. Stellt für mich im Nachhinein kein gutes Zeugnis aus, wenn das der einzige bleibende Eindruck ist. Fand Heavy Rain auf der PS3 deutlich besser.
11.12.2023, 12:32 firebird007 (160 
Ich mag Fahrenheit. Jedoch fand damals nach Kauf Schade, dass in der Demo im Imbiss etwas Versprochen wurde, was so später im Spiel gar nicht mehr richtig vor kam. Im Imbiss hatte ich wirklich das Gefühl von Entscheidungen. Später im Spiel kam das meines Erachtens nach viel zu kurz. Da waren es eher Quick Time Events anstatt dem Treffen von Entscheidungen. Aber unterm Strich war Fahrenheit ein gutes Spiel, was mich gut unterhalten konnte.
25.01.2022, 13:40 advfreak (2460 
Pat schrieb am 25.01.2022, 08:35:
Guter Punkt, DaBBa! Ich stimme dir zu. Möchte aber noch dazu sagen, dass Dunkle Schatten ein Werbespiel vor allem für Schulkinder und Jugendliche ist, während Detroit für Erwachsene konzipiert ist.


In den 90igern ging die Ausländerfeindlichkeit eher gegen Menschen (Gastarbeiter) aus der Türkei, Ex-Jugoslawien, Rom usw... Da war das mit der Migration noch nicht so Thema wie wir es heute haben. Finde trotzdem das das Nazi-Thema im 2. Teil richtig gut heraus gearbeitet wurde. Zum Glück kommt es heutzutage eher selten vor das noch Häuser von Migranten bzw. Menschen einfach vom Mob abgefackelt werden. Es hat sich (zum Glück?) der ganze Hass eher ins Internet, Facebook, Telegram & Co. verlagert.
25.01.2022, 13:36 advfreak (2460 
Petersilientroll schrieb am 24.01.2022, 16:17:

Bei einer Skala von 1 - 100?! Das finde ich etwas arg kritisch.


Nur die Kultboy-Skala ist die wahre Skala!!!!

Hab aber gesehen das ich 2016 Omikron die 9 gegeben habe...
25.01.2022, 08:35 Pat (6367 
Guter Punkt, DaBBa! Ich stimme dir zu. Möchte aber noch dazu sagen, dass Dunkle Schatten ein Werbespiel vor allem für Schulkinder und Jugendliche ist, während Detroit für Erwachsene konzipiert ist.
24.01.2022, 21:09 DaBBa (3696 
Beyond ist etwas gewöhnungsbedürftig, weil diese Zeitleisten-Springerei im Standard-Modus etwas verwirrt. Tipp falls Ihr es noch durchspielt: Auch wenn Euch das Spiel es nicht empfiehlt, spielt die Kapitel im chronologischen Modus durch. Es funktioniert besser. Die Idee, dass die Hauptfigur eine übernatürliche Spezialfertigkeit hat, wurde dann auch von Life is Strange (übrigens ebenfalls aus Frankreich) verwertet.

Pat schrieb am 24.01.2022, 13:54:
Es ist - ähnlich wie Beyond - immerhin sehr kompetent gespielt/gesprochen, nimmt sich selbst aber viel zu ernst und hält sich für überaus intelligent und gesellschaftskritisch.
Ein altes Problem: Wenn Gesellschaftskritik zu subtil und verklausuliert ist, dann versteht sie nur derjenige, der sie nicht braucht.

Ein gleiches Problem haben Spiele wie Dunkle Schatten. Dort ist jeder Antagonist der Einfachheit halber weiß/deutsch, jeder Migrant ist nicht böse. Weil man keine Lust hat, einen "bösen" Türken zu erklären.
So einfach ist es aber nicht. Themen wie Rassismus und Migration sind tatsächlich hochkomplex. Schlepper, Pull-Faktoren, demografischer Wandel, Integration, Abstiegsängste, Reichweiten-Journalismus... sind nur wenige der zahllosen Stichwörter, die man bedenken müsste, bevor man urteilt.
Kommentar wurde am 24.01.2022, 21:11 von DaBBa editiert.
24.01.2022, 19:25 Pat (6367 
Petersilientroll schrieb am 24.01.2022, 16:17:
advfreak schrieb am 24.01.2022, 16:10:
Nomad Soul: 7
Fahrenheit: 6
Heavy Rain: 8
Beyond: 5
Detroit: 9
Star Wars: 10?

Bei einer Skala von 1 - 100?! Das finde ich etwas arg kritisch.



Aber bei Nomad Soul stimme ich zu, das passt. Und Beyond finde ich auch recht gut gewertet.
24.01.2022, 16:17 Petersilientroll (2347 
advfreak schrieb am 24.01.2022, 16:10:
Nomad Soul: 7
Fahrenheit: 6
Heavy Rain: 8
Beyond: 5
Detroit: 9
Star Wars: 10?

Bei einer Skala von 1 - 100?! Das finde ich etwas arg kritisch.
24.01.2022, 16:10 advfreak (2460 
Nomad Soul: 7
Fahrenheit: 6
Heavy Rain: 8
Beyond: 5
Detroit: 9
Star Wars: 10?
Kommentar wurde am 24.01.2022, 16:10 von advfreak editiert.
24.01.2022, 15:00 DaBBa (3696 
Bearcat schrieb am 24.01.2022, 12:47:
Seltsam, dass hier noch keiner auf den Erstling von Quantic Dream zu sprechen kam. Omikron - The Nomad Soul (oder nur "The Nomad Soul") von Ende 1999 war ein super gelungener Start!
Weil das doch etwas anders ist. Die übrigen Spiele halten sich mehr oder minder an die Fahrenheit-Formel.
24.01.2022, 13:54 Pat (6367 
Naja, Bearcat, hier geht es ja auch um Fahrenheit und nicht um Omikron, das ich übrigens gar nicht schlecht fand. War ja auch ein Teil meiner Enttäuschung.

Und DaBBa, nein, ich finde nicht, dass Heavy Rain okay war. Auch das ist überladen von langweiligen stellen, idiotisch agierenden Protagonisten und einem meiner Meinung nach wirklich unterdurchschnittlichen Plot, der noch dazu total zerfällt.

Detroit, ja, das würde ich noch als okay durchgehen lassen. Teile davon funktionieren echt ganz gut. Es ist - ähnlich wie Beyond - immerhin sehr kompetent gespielt/gesprochen, nimmt sich selbst aber viel zu ernst und hält sich für überaus intelligent und gesellschaftskritisch.
Ist vermutlich ein Spiegel von David Cage.

Quicktime-Event ist nicht gleich Quicktime-Event. Bei Fahrenheit hatte ich nie das Gefühl, dass der Quicktime-Event in irgend einer Form das Bildschirmgeschehen wiederspiegelt.
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