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 Redakteur: Carsten Borgmeier
  04.04.2026, 11:27 (The Commie)
Harald Fränkel schrieb am 04.04.2026, 11:22:

Ah, die Google-KI! Dein Ernst? Wahrscheinlich. Oh Gott.


Mein Ernst, dein Gott...
 Stargunner
  04.04.2026, 11:25 (Grumbler)
Ja es kam definitiv zu spaet und wirkte altbacken. Ich dachte damals, ich hab nix gegen 2D-Shooter, aber ich haette mir gewuenscht, dass sowas mal eine Super-VGA-Aufloesung ausprobieren wuerde (solche Beispiele gab's dann ein bisschen spaeter erst). Ich hatte es trotzdem gerne gespielt wegen vorheriger chronischer Unterversorgung in dem Bereich, wenn man nie C64/Amiga/Konsolen hatte.

Mit heutiger Retro-Brille ist die genaue zeitliche Einordnung aber eigentlich nicht mehr so wichtig. Und so betrachtet ist es eigentlich schon ein guter launiger Shooter (aber ich bin jetzt in dem Genre kein Experte so wie einige andere hier die alles x-mal durchspielen und Gegnerformationen analysieren).
 Redakteur: Carsten Borgmeier
  04.04.2026, 11:22 (Harald Fränkel)
The Commie schrieb am 04.04.2026, 11:06:
Dass ihr euch so aufregen könnt über die Metapher "dahinvegetieren". Und komisch, dass bei Michael Labiner keiner protestiert... Das sagt übrigens Google KI:

Wenn man der Meinung ist, dass jemand sein Potenzial nicht voll ausschöpft, gibt es im Deutschen treffendere Begriffe als „dahinvegetieren“, da dieser zu sehr nach Elend und Untätigkeit klingt. Hier sind alternative Formulierungen für deine Einschätzung, dass Heinrich Lenhardt unter seinen Möglichkeiten bleibt:

Sich unter Wert verkaufen: Er nutzt sein journalistisches Können für (aus deiner Sicht) weniger bedeutende Nischenthemen, statt wieder eine prägende Rolle im aktuellen Mediengeschehen einzunehmen.

Im eigenen Saft schmoren: Er bewegt sich nur noch in seinem gewohnten Umfeld (Retro-Gaming, ehemalige Kollegen) und entwickelt sich nicht mehr weiter.

Den Anschluss an die Gegenwart verloren haben: Er konzentriert sich so sehr auf die Vergangenheit („Altes aufwärmen“), dass er für den modernen Spielejournalismus keine Relevanz mehr hat.

Ein Schattendasein führen: Im Vergleich zu seiner Zeit als „Chefredakteur-Legende“ ist er heute nur noch in einem kleinen, fast unsichtbaren Kreis aktiv.

Sich auf seinen Lorbeeren ausruhen: Er nutzt seinen Status als Veteran, um mit minimalem neuen Aufwand (durch Nostalgie-Themen) präsent zu bleiben.

Aktueller Kontext (Stand 2026): Heinrich Lenhardt ist tatsächlich weiterhin primär in der Nostalgie-Nische aktiv. Er produziert fortlaufend den Spieleveteranen-Podcast, veröffentlicht eBooks zu historischen Spielejahren und wirkt an Formaten wie der Retro Gamer mit. Für Fans dieser Inhalte ist er nach wie vor eine Instanz, während er für Leser moderner Mainstream-Medien kaum noch eine Rolle spielt.

Ah, die Google-KI! Dein Ernst? Wahrscheinlich. Oh Gott.
 Redakteur: Carsten Borgmeier
  04.04.2026, 11:17 (Grumbler)
The Commie schrieb am 04.04.2026, 08:43:

Also: Carsten Borgmeier und Hans Ippisch haben sich genau angeschaut, was der Markt will.

Ich will es hier jetzt nicht zu weit treiben, sicherlich hatten Michael Labiner und Heinrich Lenhardt auch Pech


Also bei einigen hier ist der Nickname ja nicht gerade Programm. :))

Ich bin mir sehr sicher, wenn du ihn fragst, dass der gute Lenhardt kein Borgmeier oder Ippisch sein wollen wuerde, auch wenn er's koennte, und die um nichts beneidet.

Ich finde es sehr nachvollziehbar, wenn man nicht so sein will. Sollte man einem "Commie" nicht erklaeren muessen.
 Redakteur: Carsten Borgmeier
  04.04.2026, 11:06 (The Commie, Edit)
Dass ihr euch so aufregen könnt über die Metapher "dahinvegetieren". Und komisch, dass bei Michael Labiner keiner protestiert... Das sagt übrigens Google KI:

Wenn man der Meinung ist, dass jemand sein Potenzial nicht voll ausschöpft, gibt es im Deutschen treffendere Begriffe als „dahinvegetieren“, da dieser zu sehr nach Elend und Untätigkeit klingt. Hier sind alternative Formulierungen für deine Einschätzung, dass Heinrich Lenhardt unter seinen Möglichkeiten bleibt:

Sich unter Wert verkaufen: Er nutzt sein journalistisches Können für (aus deiner Sicht) weniger bedeutende Nischenthemen, statt wieder eine prägende Rolle im aktuellen Mediengeschehen einzunehmen.

Im eigenen Saft schmoren: Er bewegt sich nur noch in seinem gewohnten Umfeld (Retro-Gaming, ehemalige Kollegen) und entwickelt sich nicht mehr weiter.

Den Anschluss an die Gegenwart verloren haben: Er konzentriert sich so sehr auf die Vergangenheit („Altes aufwärmen“), dass er für den modernen Spielejournalismus keine Relevanz mehr hat.

Ein Schattendasein führen: Im Vergleich zu seiner Zeit als „Chefredakteur-Legende“ ist er heute nur noch in einem kleinen, fast unsichtbaren Kreis aktiv.

Sich auf seinen Lorbeeren ausruhen: Er nutzt seinen Status als Veteran, um mit minimalem neuen Aufwand (durch Nostalgie-Themen) präsent zu bleiben.

Aktueller Kontext (Stand 2026): Heinrich Lenhardt ist tatsächlich weiterhin primär in der Nostalgie-Nische aktiv. Er produziert fortlaufend den Spieleveteranen-Podcast, veröffentlicht eBooks zu historischen Spielejahren und wirkt an Formaten wie der Retro Gamer mit. Für Fans dieser Inhalte ist er nach wie vor eine Instanz, während er für Leser moderner Mainstream-Medien kaum noch eine Rolle spielt.
 Redakteur: Carsten Borgmeier
  04.04.2026, 10:54 (Harald Fränkel, Edit)
Frank ciezki schrieb am 04.04.2026, 10:44:
Dahinvegitieren ist tatsächlich ein etwas schräger Ausdruck für jemanden, der sich weniger in der Öffntlichkeit befindet. Dass man kein Unternehmen gegründet hat, heißt ja nicht dass man vegitiert.

Danke.

Dahinvegetieren ist in diesem Zusammenhang totaler Unfug. Nicht mal "erfolglos" ist korrekt, wenn das gemeint sein sollte. Heinrich hat es geschafft, in eines der schönsten Länder der Welt auszuwandern - und er lebt dort noch immer, trotz der extrem hohen Lebenshaltungskosten in Vancouver. Das Posting von Commie zeugt entweder von totaler Unwissenheit (was "dahinvegetieren" bedeutet oder wie Heinrich sein Geld abseits des Spielejournalismus verdient) oder von Respektlosigkeit angesichts dieser Lebensleistung. Kann natürlich auch sein, dass Commie den Wert von Menschen allein über das Bankkonto definiert. Was ich als Schlag ins Gesicht für jeden empfinde, der wirklich irgendwie hart über die Runden kommen muss. Mir ist es jedenfalls ein Rätsel, wie man so denken kann.
 Redakteur: Heinrich Lenhardt
  04.04.2026, 10:53 (Frank ciezki)
Dahinvegitieren ist ein etwas schräger Ausdruck für jemanden, der sich heute weniger in der Öffentlichkeit befindet.
Da ich keine Ahnung habe ob Heinrich mit seinem "Schicksal" oder mit seinem gewählten Leben als Freiberufler absolut zufrieden ist und genau dies angestrebt hat, kann ich da kein Urteil abgeben.
Dass man kein Unternehmen gegründet hat, heißt aber ja nicht dass man vegitiert.
 Kult-Freispiele
  04.04.2026, 10:36 (Petersilientroll)
Kostenlos bis zum 6.:

House Flipper bei Steam
 Redakteur: Carsten Borgmeier
  04.04.2026, 10:29 (AmigaFan)
McCluskey schrieb am 03.04.2026, 16:25:
Ich hab mir das Interview jetzt noch nicht komplett angeschaut, finde es aber besonders in den Passagen, wo er über seinen beruflichen Werdegang berichtet, sehr interessant. Krasse Story: Er hatte von zig Magazinen mehr Schreibaufträge als er zeitlich als Schüler bewältigen konnte, heuerte ein Heer von namenlosen Ghostwritern an, setzte seinen Namen unter die Testberichte und kassierte. Ergebnis: Ein Ferrari mit 18. Bin mir noch unschlüssig, ob ich diese Chuzpe bewundern oder für moralisch höchst verwerflich halten soll. :crazy: :))


ich finde seinen Werdegang schon beachtlich.

er ist seit 40 Jahren selbstständig und hat 100 Mitarbeiter das muss man erstmal nachmachen!!!
 Kult-System: Commodore 64
  04.04.2026, 10:24 (Harald Fränkel)
Dragondancer schrieb am 03.04.2026, 09:06:
Und ich habe ein Update erhalten. :wall:
"Due to the international situation, your delivery ETA is May 2" :mad:


Geht mir genauso.
 Redakteur: Heinrich Lenhardt
  04.04.2026, 09:44 (The Commie, Edit)
Kann man sagen, dass Heinrich Lenhardt heute „dahinvegetiert“? Das sagt Google KI: „Heinrich Lenhardt selbst kokettiert in seinen Podcasts auch gerne mal mit seinem Dasein als ‚armer Spielejournalist‘. Reich wird man in dieser Nische heute definitiv nicht mehr. Man muss sein Einkommen eher als solides Auskommen eines spezialisierten Freiberuflers sehen.“

Gemessen an seinem materiellen Wohlstand stimmt die Aussage vielleicht nur zum Teil, gemessen an seinem Talent aber voll und ganz. Wenn man sich anschaut, was er so im letzten Vierteljahrhundert so gemacht hat, erinnert er an Peter Kraus. Der hat schon spätestens in den 1980ern begonnen, sich als deutschsprachiger Pionier und Veteran zu positionieren, dabei sein schmales Werk aus den 1950ern zu verwalten und den alten Fans wieder und wieder neu aufgewärmt zu verkaufen.

Nur dass Peter Kraus endlos weibliche Fans hatte und hat, was auf Heinrich Lenhardt wohl eher nicht zutrifft…
 Redakteur: Carsten Borgmeier
  04.04.2026, 09:15 (Harald Fränkel, Edit)
The Commie schrieb am 04.04.2026, 08:43:
Um zurück zum Thema zu kommen: Ich schaue mir die Werdegänge der Stars des 1980er-Gaming-Journalismus gerne an, weil sie viel darüber aussagen, wie man sich im Leben zurechtfindet und wer am Ende mehr davon hat.

Da haben wir nun auf der einen Seite langfristig Erfolgreiche wie Carsten Borgmeier oder Hans Ippisch, der kürzlich eine Autobiografie veröffentlicht hat. Auf der anderen Seite haben wir die langfristig weniger Erfolgreichen wie Michael Labiner oder Heinrich Lenhardt, die eher so dahinzuvegetieren scheinen. Bei Carsten Borgmeier und Hans Ippisch fällt Folgendes auf: Sie haben sich schon als Teenager engagiert und ungeachtet dessen, dass sie noch zur Schule gingen, begonnen, zu schreiben bzw. zu programmieren – und Geld zu verdienen.

Die Qualität der Texte der vier ist natürlich Geschmackssache. Ich behaupte hier nun dennoch, dass Michael Labiner und Heinrich Lenhardt im Grunde besser schreiben konnten als die anderen beiden, also mehr Talent hatten. Aber Carsten Borgmeier und Hans Ippisch haben eines richtig erkannt: Es kommt nicht nur darauf an, eine Fertigkeit zu beherrschen. Es kommt v.a. darauf an, eine Nische zu finden und zu besetzen und dann seine komparativen Vorteile auszuspielen.

Also: Carsten Borgmeier und Hans Ippisch haben sich genau angeschaut, was der Markt will. Dann muss man nicht das größte Talent als Autor haben. Es genügt, ausreichend davon zu haben und es kommt darauf an, das ausreichend vorhandene Talent mit Geschäftssinn und den richtigen Entscheidungen zu verbinden. Denn die Nachfrage nach Spiele-Journalisten war damals groß genug, dass man auch mit ein bisschen Talent weit kommen konnte – und noch weiter, wenn man sich anpasst und verkauft, was nachgefragt wird.

Ich will es hier jetzt nicht zu weit treiben, sicherlich hatten Michael Labiner und Heinrich Lenhardt auch Pech und vielleicht sind sie mit ihren Lebensläufen eh ganz zufrieden. Aber ich kenne halt auch im realen Leben nicht wenige, die viel Potenzial hatten, aber zu arrogant waren, sich „auf den Markt“ einzustellen. Sich lieber „selbst verwirklichen“ wollten und bis heute wollen. Oder zu faul waren und sind, eine Chance zu ergreifen, wenn sie sich bietet. Nach der Schule also Computer zu spielen, statt darüber zu schreiben, als plötzlich ein großer Nachfrageüberhang nach Schreibern bestand. Oder, im heutigen Leben, nicht bereit zu sein, in die Provinz zu ziehen, wenn es dort ein mangelndes Angebot an, sagen wir, Psychotherapeuten gibt, sondern lieber in der Großstadt zu bleiben – und zu scheitern.

Wie sich nun der Kreis zum Interview mit Carsten Borgmaier schließt: Heute eine Karriere als Journalist anzustreben bedeutet, die Marktentwicklungen zu ignorieren. Es gibt viel zu viele, die das wollen, während die Nachfrage schrumpft. Wer im entsprechenden Alter und halbwegs klug ist, wird diese Branche meiden. Was sich naturgemäß auf den Journalismus selbst auswirken wird, darunter die politische Einstellung, aber auch die Qualität der Produkte.

Dass Heinrich Lenhardt dahinvegetiert, das ist schon - ich formuliere es ganz vorsichtig - eine ziemlich steile These. Ich versuche, mein Kopfschütteln im überschaubaren Rahmen zu halten, sonst krieg ich wieder einen HWS-Bandscheibenvorfall.
 Kult-System: Commodore 64
  04.04.2026, 08:53 (Edgar Allens Po, Edit)
Ach was, die beste Armee der Welt wird das schon richten.
Goliath hatte halt ein wesentliches Ass vom David nicht auf dem Schirm, wie es aussieht.



Igitt, ich hasse politische Themen, schnell weg. Kinderscheißdreck. :))
 Redakteur: Carsten Borgmeier
  04.04.2026, 08:43 (The Commie)
Um zurück zum Thema zu kommen: Ich schaue mir die Werdegänge der Stars des 1980er-Gaming-Journalismus gerne an, weil sie viel darüber aussagen, wie man sich im Leben zurechtfindet und wer am Ende mehr davon hat.

Da haben wir nun auf der einen Seite langfristig Erfolgreiche wie Carsten Borgmeier oder Hans Ippisch, der kürzlich eine Autobiografie veröffentlicht hat. Auf der anderen Seite haben wir die langfristig weniger Erfolgreichen wie Michael Labiner oder Heinrich Lenhardt, die eher so dahinzuvegetieren scheinen. Bei Carsten Borgmeier und Hans Ippisch fällt Folgendes auf: Sie haben sich schon als Teenager engagiert und ungeachtet dessen, dass sie noch zur Schule gingen, begonnen, zu schreiben bzw. zu programmieren – und Geld zu verdienen.

Die Qualität der Texte der vier ist natürlich Geschmackssache. Ich behaupte hier nun dennoch, dass Michael Labiner und Heinrich Lenhardt im Grunde besser schreiben konnten als die anderen beiden, also mehr Talent hatten. Aber Carsten Borgmeier und Hans Ippisch haben eines richtig erkannt: Es kommt nicht nur darauf an, eine Fertigkeit zu beherrschen. Es kommt v.a. darauf an, eine Nische zu finden und zu besetzen und dann seine komparativen Vorteile auszuspielen.

Also: Carsten Borgmeier und Hans Ippisch haben sich genau angeschaut, was der Markt will. Dann muss man nicht das größte Talent als Autor haben. Es genügt, ausreichend davon zu haben und es kommt darauf an, das ausreichend vorhandene Talent mit Geschäftssinn und den richtigen Entscheidungen zu verbinden. Denn die Nachfrage nach Spiele-Journalisten war damals groß genug, dass man auch mit ein bisschen Talent weit kommen konnte – und noch weiter, wenn man sich anpasst und verkauft, was nachgefragt wird.

Ich will es hier jetzt nicht zu weit treiben, sicherlich hatten Michael Labiner und Heinrich Lenhardt auch Pech und vielleicht sind sie mit ihren Lebensläufen eh ganz zufrieden. Aber ich kenne halt auch im realen Leben nicht wenige, die viel Potenzial hatten, aber zu arrogant waren, sich „auf den Markt“ einzustellen. Sich lieber „selbst verwirklichen“ wollten und bis heute wollen. Oder zu faul waren und sind, eine Chance zu ergreifen, wenn sie sich bietet. Nach der Schule also Computer zu spielen, statt darüber zu schreiben, als plötzlich ein großer Nachfrageüberhang nach Schreibern bestand. Oder, im heutigen Leben, nicht bereit zu sein, in die Provinz zu ziehen, wenn es dort ein mangelndes Angebot an, sagen wir, Psychotherapeuten gibt, sondern lieber in der Großstadt zu bleiben – und zu scheitern.

Wie sich nun der Kreis zum Interview mit Carsten Borgmaier schließt: Heute eine Karriere als Journalist anzustreben bedeutet, die Marktentwicklungen zu ignorieren. Es gibt viel zu viele, die das wollen, während die Nachfrage schrumpft. Wer im entsprechenden Alter und halbwegs klug ist, wird diese Branche meiden. Was sich naturgemäß auf den Journalismus selbst auswirken wird, darunter die politische Einstellung, aber auch die Qualität der Produkte.
 Alter Ego
  04.04.2026, 08:10 (Edgar Allens Po, Edit)
Ok, Leute. Hat das Spiel ein richtiges Ziel? Oder ist das wie so Open World Rumrennen einfach so?
 Stargunner
  03.04.2026, 22:48 (Christian Keichel)
Bei Steam ist es ja mittlerweile auch kostenlos, ich habe es gerade auf dem Steam Deck ausprobiert. Es läuft gut, sobald man die Refreshrate aus Slow setzt.
 Stargunner
  03.04.2026, 21:43 (Bearcat)
Die Verkaufszahlen von Stargunner haben mich immer interessiert. Der "Vorgänger" Raptor entstand noch in den güldenen Zeiten der SHMUPs (soweit es die auf dem PC überhaupt jemals gab), aber Stargunner wirkte auf mich schon damals wie aus eben dieser Zeit gefallen. Im April `97 war beispielsweise Quake schon fast ein Jahr alt!
 Redakteur: Carsten Borgmeier
  03.04.2026, 21:14 (flow246)
Aydon_ger schrieb am 03.04.2026, 20:37:
Borgmeier meint ferner, dass sich die Medieneigentümer in die redaktionellen Inhalte nicht einmischten


"Please stärke die FDP" von Springer-Chef Döpfner lässt diese Behauptung gleich mal in Rauch aufgehen.

Verleger Dirk Ippen hatte am Sonntagabend noch eie Enthüllung über Julian Reichelt und sein Verhalten bei der BILD gestoppt. Was die Frankfurter Rundschau damals sogar selbst als Text anprangerte... wird es heute natürlich nicht mehr geben, die Redakteure sind danach gefeuert worden oder selbst gegangen.

Zwei "schnell" genannte Beispiele, es gibt noch so viele mehr. Also die Mär von einer unabhängigen Redaktion, die natürlich nur mit "links" gesinnten Leuten besetzt ist, die könnte ich ganz aktuell mit Blick auf meine örtliche Tageszeitung zerfetzen.


Du wirst immer einige wenige Ausnahmen finden. Grundsätzlich finden diese Eingriffe aber nicht statt. Und wenn es diese geben sollte, dann in der Regel mit Gegenwehr. Den entsprechenden Text hast du selbst zitiert.

Und wie schon geschrieben: Dass die Mehrzahl der Redaktionen zu linken Parteien tendiert, ist evident und wird immer wieder in Umfragen bestätigt. Natürlich gibt es in der Mehrzahl der Redaktionen keine linke Agenda, die von oben vorgegeben wird. Aber wenn ich persönlich zu Grünen und SPD tendiere, dann haben selbst nachrichtliche Texte eine gewisse Schlagseite - das ist nur menschlich.
 Redakteur: Carsten Borgmeier
  03.04.2026, 20:37 (Aydon_ger)
Borgmeier meint ferner, dass sich die Medieneigentümer in die redaktionellen Inhalte nicht einmischten


"Please stärke die FDP" von Springer-Chef Döpfner lässt diese Behauptung gleich mal in Rauch aufgehen.

Verleger Dirk Ippen hatte am Sonntagabend noch eie Enthüllung über Julian Reichelt und sein Verhalten bei der BILD gestoppt. Was die Frankfurter Rundschau damals sogar selbst als Text anprangerte... wird es heute natürlich nicht mehr geben, die Redakteure sind danach gefeuert worden oder selbst gegangen.

Zwei "schnell" genannte Beispiele, es gibt noch so viele mehr. Also die Mär von einer unabhängigen Redaktion, die natürlich nur mit "links" gesinnten Leuten besetzt ist, die könnte ich ganz aktuell mit Blick auf meine örtliche Tageszeitung zerfetzen.
 Redakteur: Carsten Borgmeier
  03.04.2026, 16:27 (flow246)
Gunnar schrieb am 03.04.2026, 13:16:
Gegen den Spruch, die Medien seien "links", ist immer noch einzuwenden, dass das auf die größten Meinungsmacher dieses Landes explizit nicht zutrifft: Bild, Welt, FAZ, Focus und eigentlich jedes Lokal- und Regionalblatt geben in der Regel redaktionell einen mindestens konservativen Ton an (und auch durch nicht auf dieser Linie liegende "große" Blätter wie Zeit und Spiegel zieht sich schlussendlich immer noch ein zutiefst bürgerlicher Gestus). Tatsächlich "links" sind dann wohl eher Spartenmagazine (heute sagt man dazu wohl "Special Interest"), und man könnte meinen, hier ginge es eher darum, ein Schreckgespenst als Feindbild heraufzubeschwören.


Ich weiß zwar nicht, wie man den Eindruck gewinnen kann, dass die größten Meinungsmacher nicht links sind, aber ok. Hier ein Beispiel aus der Realität, was Lokalzeitungen betrifft: Die Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft, zu der zahlreiche Lokalzeitungen im Land gehören, gehört zu 100 Prozent der SPD. Daneben gibt es das Redaktionsnetzwerk Deutschland, das zahlreiche Tageszeitungen mit überregionalen Texten versorgt. Größter Kommanditist: DDVG, also SPD.


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