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User-Kommentare: (488)Seiten: «  1 [2] 3 4 5 6   »
11.01.2021, 04:10 invincible warrior (881 
Ja, das mit der Hotspotflut geht mir persönlich auch auf den Senkel. Allerdings haben wir das wahrscheinlich auch dem Subgenre der Wimmelbildspiele zu verdanken. Die sind zwar auf dem PC nicht wirklich von Bedeutung, allerdings auf dem Smartphone und Tablet. Da machen die Spiele riesige Umsätze und ich vermute, dass wir deswegen auch die Hotspotflut bekommen haben, da die Entwickler hofften, Wimmelbildfans zu PnC Fans zu machen.
09.01.2021, 17:26 Pat (4934 
Ich fand auch die Edna-Serie nicht besonders gut. Sorry, Edna-Fans.
Ein Adventure muss meiner Meinung nach einen Sweet-Spot treffen. Gespräche sind cool und alles, aber wenn nur sinnloses Wortgeplänkel herrscht, nervt mich das dann doch (weil ich es nicht über's Herz bringe, dann doch nicht alle Gesprächsthemen auszuwählen).

Die Deponia ist dabei schon ein gutes Negativbeispiel. Aber nicht alles von Daedalic tappst in diese Falle. Die DSA-Adventures sind richtig gut (wenn auch vielleicht etwas arg melancholisch), Whispered World und Silence sind ebenfalls vielleicht eine Spur zu depressiv geraten.

Ansonsten bin ich der Meinung, dass diejenigen, die den frühen 90er-Adventure-Stil nachmachen, für mich meist am besten abschneiden: Die Wadjet Eye Spiele, Infamous Quests, Crystal Shard Spiele,...

Ich denke schon, dass viele moderne Adventures bei der Gestaltung der Hintergrundbilder gar nicht mehr so stark auf Komposition und Lesbarkeit hinarbeiten. Die Grafiker toben sich aus und alles wichtige wird dann mit der Hotspot-Anzeige hervorgehoben.

Das soll jetzt kein Wettern gegen die Hotspot-Anzeige sein, aber die Spieler spielen ja ein Adventure heutzutage quasi rückwärts: Man betrachtet nicht mehr das Bild und denkt sich: "Was ist das da?" "Könnte das interessant sein?" Sondern man klappert einfach die Hotspots ab.
Das geht dann soweit, dass Spieler gleich mal die Lust verlieren, wenn sie an eine neue Location kommen und von Hotspots erschlagen werden. Ich habe schon Adventure-Neulinge erlebt, die - wo wir gerade beim Beispiel Deponia sind - angefangen haben, einfach einen Hotspot nach dem anderen (meist von links oben nach rechts unten) erst mit der rechten Maustaste dann mit der Linken anzuklicken und den entsprechenden Dialog abzukürzen. Weil das Gelaber interessiert nicht (gut, es ufert auch aus) und "is' halt 'nen Hotspot".

Das hat dann nichts mehr mit Entdecken und Untersuchen zu tun, das ist dann nur noch stupides, mechanisches Abklappern.
Kommentar wurde am 10.01.2021, 07:29 von Pat editiert.
09.01.2021, 16:58 Lisa Duck (1130 
Ich war/bin leider überhaupt kein Fan der "Deponia"-Adventures von Daedalic. Obwohl ich sonst sofort alles bespiele in diesem Bereich, was frisch aus der Datenpresse kommt bzw. heutzutage gesprochen per Download veröffentlich wird, habe ich eine Zeit gebraucht um die mal anzuspielen. Ist nicht mein Fall. Bezüglich der Hauptfigur bin ich bei Pat und Bearcat. Und v3to hat mein Gefühl zu Deponia auch bereits so gut beschrieben, dass ich nichts mehr hinzufügen mag. Allerdings bin ich nicht Bearcats Meinung, dass die besseren deutschen Abenteuerserien nur aus Frankfurt kommen müssen. Ich finde alle Spiele der Geheimakte-Serie von Animation Arts perfekt spielbar und habe sie sehr ins Herz geschlossen. Aber ich habe ja bereits erfahren, dass Herr Bearcat nicht so auf jüngere, weibliche Tanten als Hauptfiguren in Adventure-Spielen steht (siehe "The Longest Journey").
Kommentar wurde am 09.01.2021, 17:11 von Lisa Duck editiert.
09.01.2021, 16:33 spatenpauli (842 
Knispel schrieb am 09.01.2021, 13:52:
Ich finde Rufus ganz cool

Meine Favoriten von Daedalic sind aber „The Whispered World“ und die beiden DSA-Adventures.

Das diese modernen Spiele wesentlich detaillierter/bunter sind als die Klassiker von LA ist sicher auch dem Alter geschuldet. Und so sehr ich z.B. „Monkey Island“ liebe, da hat man sich manchmal auch einen Wolf gesucht.

Mit "detaillierter/bunter" könnte ich ja noch leben. Aber der Grund, warum ich mir wenig bis gar nicht moderne Adventures geben kann, ist die Laberei. Heidewitzka, da wird gebrabbelt mit alles und jedem, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Natürlich mit drölfhundert Variationen und Auswahloptionen. Hab "Deponia" ausprobiert und schnell kapituliert. Danach für die Nerven "Zork" angeworfen, bin sofort emotional runtergekommen. Herrlich.
09.01.2021, 13:52 Knispel (247 
Ich finde Rufus ganz cool

Meine Favoriten von Daedalic sind aber „The Whispered World“ und die beiden DSA-Adventures.

Das diese modernen Spiele wesentlich detaillierter/bunter sind als die Klassiker von LA ist sicher auch dem Alter geschuldet. Und so sehr ich z.B. „Monkey Island“ liebe, da hat man sich manchmal auch einen Wolf gesucht.
09.01.2021, 13:11 Bearcat (1527 
Rufus ist nur ein eingebildeter, blöder Wichtigtuer, da bin ich ganz bei Pat. Die besseren deutschen Abenteuerserien kommen eh aus der Gervinusstraße zu Frankfurt am Main: Ankh und Jack Keane.
09.01.2021, 12:56 v3to (1567 
Also, das hängt etwas von der Perspektive ab, wie man das Design von Adventures einordnet. Sind beides PNC-Adventures, Rätsel funktionieren auf ähnliche Art und Weise.

Monkey Island ist aus meiner Sicht eher gameplay-getrieben, Deponia autoren- und content-getrieben. Ron Gilbert designte die Spiele so, dass die Story durch einzelne Szenen festgelegt werden, der Rest der Handlung sich durch das Gameplay ergibt - dh die Handlung ergibt sich durch das Rätseldesign. Bei Deponia, bzw eigentlich fast allen modernen Point-and-Clicks wird quasi in eine durchgängige Story die Rätsel eingewoben (also umgekehrt). Dadurch fallen Spiele wie Deponia schon eine Ecke linearer aus.

Was ich persönlich an Spielen wie Deponia nicht mag, ist der Hang deutscher Entwickler, Szenen bzw das ganze Spiel mit Content und Details zuzuschütten. So detailliert die Bilder auch ausgearbeitet sind, aber ohne Hotspot-Anzeige hat es was von Wimmelbildspielen. Das Gefühl hatte ich bei LucasArts-Adventures nie, bzw dort macht mir sogar das Absuchen der Szenen mit der Maus Spaß - was mich in Daedelic-Spielen eigentlich nur nervt.

... und was Pat sagt, wobei ich Rufus schon mehr als trotteliges Arschl*** sehe.
Kommentar wurde am 09.01.2021, 13:01 von v3to editiert.
09.01.2021, 12:17 Pat (4934 
Eher mit Monkey Island 2: Rufus ist ein unsympathischer, arroganter Egoist, der sich gegen Ende gerade noch so knapp in die Liebenswürdig-Zone rettet. Das Ganze ist etwas zu sehr in die länge gestreckt aber viele der Rätsel sind schon recht gut gelungen.
Kommentar wurde am 09.01.2021, 13:28 von Pat editiert.
09.01.2021, 11:47 TrickMcKracken (143 
Kannste Deponia mit M.I. vergleichen?
07.12.2020, 03:09 invincible warrior (881 
Limited Run Games hat jetzt die Preorder zur Monkey Island Anthology gestartet. Wie bereits angekündigt, wurde das Paket auch nochmal überarbeitet.
So gibt es jetzt ne DVD mit allen spielen, für jedes Spiel ein Miniposter inklusive der Karten des Spiels, die Coderäder zu MI 1+2 und die Pins wurden durch Elaine, Guybrush und LeChuck aus MI3 ersetzt. Außerdem gibts nen besonders häßlichen Murray Kerzenständer, der wohl dem Murray aus Tales of Monkey Island nachempfunden ist.
Die Box und das Buch sehen final sehr wertig aus, allerdings wundere ich mich wieso die Box den Monkey Island 1 Hintergrund hat und dann einen neuen Monkey Island 2 lastiges Artwork hat.

Dafür ist der Preis inzwischen sogar bei 175USD. Zu kaufen bei LRG. Direkt zum Boxinhalt.
26.11.2020, 16:01 Grumbler (895 
*NEU*HEISS*NEU*HEISS*NEU*

Bis dato unveröffentlichter Kram, i.e. verworfene Entwürfe, Artwork und Szenen aus den ersten zwei Monkey Islands
21.11.2020, 03:01 Swiffer25 (667 
Noch ein weiteres(nicht von mir!) Unikat.
Bild
06.11.2020, 06:28 Pat (4934 
Ja, digitale Samples konnte man nicht raufladen. Aber, hey, das Ding hatte 128 Instrumente und man konnte 64(?) wenn ich mich recht erinnere Instrumentenpatches zusätzlich raufladen (die wurden aber nicht gespeichert). Keine Samples, nein, aber man konnte den Synthesizer schon verbiegen.

Ich meine, die Schlagzeuge seien zwar auf Samples basiert gewesen, wenn ich mich richtig erinnere.

Aber, hier geht es ja um den Hörgenuß. Und wenn man nicht das Standard-Instrumentenset nahm, konnte man schon originelle Sachen machen.
Und man konnte so auch neue Instrumente hinaufladen. Da konnte man schon recht geile Sounds rauskitzeln.

Er war auf jeden Fall massivst flexibler als General MIDI (das dann wirklich immer die gleichen Instrumente nahm).
06.11.2020, 05:14 Swiffer25 (667 
ROMpler,so hat mir es genauso ein User in einer FB "retrocomputing" Gruppe ebenfalls verneint bzw.beschrieben wie auch Du.Da ist wohl nichts zu machen gewesen,von der Basis her.

Positiv nebenbei:Ich kam dabei auf den "vorgelesenen" Quellcode zu LSL1 auf archive.org, immerhin etwas
Kommentar wurde am 06.11.2020, 05:17 von Swiffer25 editiert.
06.11.2020, 04:04 Grumbler (895 
Also ich find nur Info dass das MT-32 ein nicht erweiterbarer ROMpler war. Es war jedoch gut parametrisierbar und reprogrammierbar weit jenseits von (General-) MIDI-Spezifikationen, und so konnte man wenn man geschickt war wohl neue bzw. interessant abgeänderte Sounds rausholen, aber neue Samples konnte man nicht reinladen.
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