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PC Joker 1/99



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Scan von death-wish


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25.05.2021, 14:03 Waka (74 
Auch hier gibt es volle 10 Punkte von mir. Und auch zu diesem Game habe ich mal einen deutschen Walkthrough geschrieben, der auf GameFAQs zu finden ist, und dort sogar mit einem "Most Recommended" versehen wurde *protz*. Teilweise erreichen mich heute noch Mails zum Walkthrough. Schon verrückt. Das Ding hab ich 2005 begonnen (letzte Bearbeitung 2016) und noch heute gibt es Menschen, die sich mein Geschreibsel von damals antun und es sogar als hilfreich erachten. Aber genug der Selbstbeweihräucherung.

Ich kann gar nicht so weit zählen, so oft hab ich das Spiel durchgezockt. Die letzten Male immer mit "Killap's Restoration Project", der so einiges an rausgeschnittenen Quests wieder ins Spiel integriert. Dadurch erhält das Game nochmal einige Stunden an zusätzlicher Spielzeit und kann von mir nur wärmstens empfohlen werden.
29.12.2020, 04:30 SarahKreuz (9830 
Bearcat schrieb am 28.12.2020, 19:49:
SarahKreuz schrieb am 28.12.2020, 19:38:
v3to schrieb am 28.12.2020, 06:33:
Mir hat btw New Vegas etwas weniger gefallen als Fallout 3 und 4, weil dort das Niederlassen in einer Siedlung und das freie Spiel von dort aus nicht ganz so viel Gewicht hat. Die Atmosphäre, dass ich heimisch werde und mein Wasteland nach und nach befriede, will sich nicht so recht einstellen.

Etwas weiter südlich des Startgebiets gab es einen kleinen verranzten Wohnwagen. Dort hatte sich irgendjemand eine kleine (unabhängige) Radiostation namens "Lone Wolf" (oder so) aufgebaut.
Die Station lief aber schon längst nicht mehr. Der Besitzer wurde wahrscheinlich von irgendwelchen Riesenskorpionen vernascht - also war das wochenlang meine Basis, um Sachen abzuladen, zu schlafen, und von dort aus das Wasteland zu erkunden.

Kannst froh sein, das überlebt zu haben...



Gruselig. Da hat mein Alter Ego also tagtäglich auf der einzigen (schäbigen) Matratze in dieser Radiostation gelegen. Sie hat entspannt ihre Nuke-Cola geschlürft, den Tag Revue passieren lassen und anschließend friedlich geschlafen...

Das wirklich gruselige an der Geschichte ist aber nun für mich folgendes: ich kann das (so halb) bezeugen, dass an dieser Schauergeschichte irgendwas dran sein muss. Irgendwann - in den ersten 5 bis 10 Spielstunden - hatte ich mich vom Startgebiet (Goodsprings) weiter Richtung Süden (die Stadt Primm mit der maroden Achterbahn) und anschließend weiter südlich bis zu diesem Außenposten (der Mojave Outpost?) mit den dort feststeckenden Händlern hin durch erkundet. War gut beschäftigt, hatte viel zu tun. Und musste immer wieder zurück "nach Hause" - zu meinem übernommenen Lone Wolf-Wohnwagen - um Gegenstände zu lagern und eine Runde zu regenerieren. Irgendwo auf dieser Route...ich weiß nicht mehr genau wo, kann es nicht beschwören, dass es in der Nähe von der Lone Wolf-Radiostation war...hörte ich völlig untypische Geräusche. Ich hatte das blöde Radio schon längst nicht mehr an und achtete stattdessen auf die typischen Geräusche, die das ganze mutierte Getier so macht, wenn sie einen zu nahe kommen. Nach einer Weile kennt man die Soundkulisse ja auswendig und kann jedes einzelne davon zuordnen. Ich weiß noch, dass ich völlig irritiert war, als ich eine Kinderstimme hörte. Es war auch nicht ein plumpes schluchzen oder weinen, sondern irgendein unverständliches (neutrales) Gebrabbel. Zu der Horrorgeschichte, die du da verlinkt hättest, wäre sowas natürlich viel passender gewesen. Aber nee: es war einfach nur ein relativ kurzer Satz, ich glaube von einem Mädchen (ist aber immer schwer zu beurteilen). Keine Ahnung, was sie gesagt hatte (es gab keine Übersetzung auf dem Bildschirm, also gehörte es zu keinem normalen Dialog), aber ich hab danach natürlich alles abgesucht, um die Quelle zu finden. Ich befand mich irgendwo in der Pampa, war unterwegs...irgendwo draußen zwischen Goodsprings und dem Outpost halt. Es war auch viel zu dunkel, um anständig was erkennen zu können, und nach ein paar Minuten hatte ich die Suche aufgegeben. Befand ich mich da in der Nähe vom Lone Wolf-Wohnwagen? Ich könnte es ehrlich nicht beschwören. Ich hatte diese arg seltsame Begegnung auch schon längst wieder vergessen, bis ich die Kommentare dort in dem Link gelesen hatte. In Fallout New Vegas gibt es aber keine Kinder. Ich hatte Kopfhörer auf, hörte die (leicht entfernte) Kinderstimme also eindeutig und völlig zweifellos hatte ich mir das nicht eingebildet - sie kam sogar ziemlich zentral, sie kam also nicht aus einer bestimmten Richtung. Das Spiel reagierte darauf in keinster Weise. Es war also keine freigeschaltete Quest, da kam kein stumpfer Text von wegen "du hörst eine Kinderstimme", nichts passierte. Nur ich, die ruhige Nacht, dieser zusamengeflickte Roboter an meiner Seite.

Tja. Das hatte ich bis jetzt wieder völlig vergessen. Aber das war schon eine seltsame Sache. Bin danach wieder meinen normalen Tätigkeiten nach und hab an diese Kinderstimme im Laufe meines Spiels weder gedacht, noch hab ich sie bei Vegas jemals wieder gehört.
28.12.2020, 19:49 Bearcat (2032 
SarahKreuz schrieb am 28.12.2020, 19:38:
v3to schrieb am 28.12.2020, 06:33:
Mir hat btw New Vegas etwas weniger gefallen als Fallout 3 und 4, weil dort das Niederlassen in einer Siedlung und das freie Spiel von dort aus nicht ganz so viel Gewicht hat. Die Atmosphäre, dass ich heimisch werde und mein Wasteland nach und nach befriede, will sich nicht so recht einstellen.

Etwas weiter südlich des Startgebiets gab es einen kleinen verranzten Wohnwagen. Dort hatte sich irgendjemand eine kleine (unabhängige) Radiostation namens "Lone Wolf" (oder so) aufgebaut.
Die Station lief aber schon längst nicht mehr. Der Besitzer wurde wahrscheinlich von irgendwelchen Riesenskorpionen vernascht - also war das wochenlang meine Basis, um Sachen abzuladen, zu schlafen, und von dort aus das Wasteland zu erkunden.

Kannst froh sein, das überlebt zu haben...
28.12.2020, 19:38 SarahKreuz (9830 
v3to schrieb am 28.12.2020, 06:33:
Mir hat btw New Vegas etwas weniger gefallen als Fallout 3 und 4, weil dort das Niederlassen in einer Siedlung und das freie Spiel von dort aus nicht ganz so viel Gewicht hat. Die Atmosphäre, dass ich heimisch werde und mein Wasteland nach und nach befriede, will sich nicht so recht einstellen.

Etwas weiter südlich des Startgebiets gab es einen kleinen verranzten Wohnwagen. Dort hatte sich irgendjemand eine kleine (unabhängige) Radiostation namens "Lone Wolf" (oder so) aufgebaut.
Die Station lief aber schon längst nicht mehr. Der Besitzer wurde wahrscheinlich von irgendwelchen Riesenskorpionen vernascht - also war das wochenlang meine Basis, um Sachen abzuladen, zu schlafen, und von dort aus das Wasteland zu erkunden.
Kommentar wurde am 28.12.2020, 19:39 von SarahKreuz editiert.
28.12.2020, 19:12 Sir_Brennus (656 
Zunächst mal muss ich mich als Fan der alten Spiele outen:

Insgesamt hat FO1 wohl die beste Vision, die tighteste Geschichte und die tiefschürfensten Quests. Leider ist das ganze zu kurz und mit dem Ende konnte ich nie was anfangen.

FO2 ist ein bisschen sehr albern manchmal und übertreibt es mit den Popkulturreferenzen. Die Länge ist perfekt und ich mochte das Ende.

FO3 habe ich mir nur mit allen "Classic Mods" gegeben, die ich finden konnte, daher fand ich es ganz nett - auch wenn es an allen Ecken und Enden im Spiel knirscht. Allein "Megaton" - warum macht eine nicht explodierte Atombombe einen Krater?? Selbst wenn nur der Zünder explodiert (und nicht die Bombe), dann steckt doch keine ganze Bombe im Boden?? Bei "Little Lamplight/Big Town" hätte ich beinahe aufgehört zu spielen, so unlogisch und letztlich bescheuert ist das Konzept. Das Ende (das ja im Addon wieder ge-retcond wird) ist auch blöd.

FONV war klasse, bis auf die mies balancierten Kämpfe und die Tatsache, dass New Vegas als Stadt nicht funktioniert hat - das hätte alles viel größer und belebter sein müssen.

FO4 habe ich bis jetzt nicht angefasst - werde ich aber noch.
28.12.2020, 17:42 Bearcat (2032 
Naja, bei Fallout 3 wollte ich schon wissen, warum Papa eigentlich abgehauen ist und die Nummer mit dem Riesenroboter fand ich auch spannend. Aber stimmt schon, die Quest der bekloppten Moira aus Megaton hat mich schon mehr beeindruckt, von der Ameisterin und dem Mechanisten oder auch der tragischen Geschichte mit Little Lamplight/Big Town mal ganz zu schweigen. Auch Arefu mit seinem "Vampir"-Problem hat sich mir eingebrannt. Und was für eine Befriedigung das war, endlich alle Sklavenhändler abzuknallen!
Bei Oblivion allerdings war mir die Hauptgeschichte vollkommen wurscht. Immer diese blöden, immer gleichen Abstecher ins namensgebende Oblivion: GÄHHHHHN! Aber so Minigeschichten wie der Ausflug in das gemalte Bild, hihi! Und was es mit dem verfluchten Haus auf sich hatte... leider ist das übriggebliebene Plasma der gemeuchelten Geister nicht weggegangen.
28.12.2020, 17:29 Pat (5325 
Auf jeden Fall! Wie gesagt: Die Hauptstory lasse ich meist mehr oder wneiger komplett weg aber das Weltdesign und vor allem die zum Teil wirklich hervorragenden Nebenquests sind für mich das, was die Bethesda-Spiele ausmachen.
28.12.2020, 11:32 Frank ciezki [Mod Videos] (3597 
Das seltsame ist bei ihnen ja, dass die Seitenquests oft so viel interessanter und besser geschrieben sind als die Hauptquest.
Man muss sich nur die Questreihen der Diebes- oder Assassinengilde in Oblivion anschauen.
28.12.2020, 06:33 v3to (1660 
Der DLC Far Harbour hat mir von der Geschichte her schon gut gefallen, allerdings interessiert mich die Haupthandlung in den Spielen eher wenig. Die kleinen Stories am Rande schon, aber an sich ist es die Exploration, welches die 3D-Fallouts besonders macht mMn.

Mir hat btw New Vegas etwas weniger gefallen als Fallout 3 und 4, weil dort das Niederlassen in einer Siedlung und das freie Spiel von dort aus nicht ganz so viel Gewicht hat. Die Atmosphäre, dass ich heimisch werde und mein Wasteland nach und nach befriede, will sich nicht so recht einstellen.
28.12.2020, 02:56 SarahKreuz (9830 
Ja, kann mich auch an kein einziges Bethesda-Spiel erinnern, dass Story-mäßig mal ein richtig ordentliches Feuerwerk gezündet hätte. In der Hinsicht haben sie's eher nicht drauf. Hin und wieder blitzen mal ein paar coole Dialoge oder echt nette Ideen auf (die angebetete Atombombe in Fallout 3) . Aber ansonsten...Morrorwind, Skyrim, Fallout 4... alles so riesige Welten, bei denen man sich durch die Umgebungen und Gegenstände selbst einen Reim macht, was hier und da passiert sein könnte (environment telling) und hauptsächlich auf Erkundung geht. Ohne brillante Story im Rücken.

New Vegas merkt man fast sofort an, dass dort ein anderer Entwickler am Werk war. Obsidian hatten ja schon im zweiten Knights Of The Old Republic ne ziemlich tiefgehende Story erzählt.

Fallout ist da seit dem dritten Teil viel mehr ein "Erkundungs- und Sandkasten/Abenteuerspielplatz", da stimme ich dir voll zu.
Kommentar wurde am 28.12.2020, 02:59 von SarahKreuz editiert.
09.12.2020, 19:30 Pat (5325 
Fallout 1 und 2 habe ich nur jeweils einmal komplett durchgespielt. Tactics habe ich überhaupt nicht gespielt.

In Fallout 3 und 4 habe ich zwar viele Stunden investiert aber bei beiden hat mich die Hauptstory eigentlich nie wirklich interessiert und entsprechend auch nie verfolgt. Manchmal aus Versehen ein Stück, weil gerade eine Quest interessant klang.

New Vegas habe ich auch nur einmal komplett durchgespielt. Da fand ich die Story richtig cool.

Aber generell: Die Bethesda-Spiele sind für mich offene Spielwelten. Da spiele ich Nebenquests und Entdecke die Welt aber die Hauptstory ist mir bei denen nicht so wichtig.
09.12.2020, 18:36 SarahKreuz (9830 
Und ihr so?

Mich würde echt mal interessieren, wie oft ihr Fallout durchgespielt habt? Fällt mir gerade ein, weil ich Fallout New Vegas jetzt zum zweiten Mal angehe.
Also wie oft habt ihr Fallout, diesen zweiten Teil hier, den Tactics-Ableger, Fallout 3 und New Vegas so durch-apokalypsiert. Solche nicht-linearen Rollenspiele bieten sich ja geradezu an, sie mit völlig unterschiedlichen Chatakteren neu zu versuchen. Vom dümmlichen Schlägertypen über den schleichenden Taschendieb- Fernkämpfer bis hin zum sprachbegabten Wissenschaftler.

Fallout 1 hab ich insgesamt 3X durch, Fallout 2 2X, den dritten Teil ein einziges Mal und bei Vegas ist es jetzt der zweite Durchlauf. Tactics hatte ich nach einem geschätzen Viertel des Spiels aufgegeben (war mir zu wenig Story, Dialoge und (so ganz generell) Rollenspiel drinne).

Kommentar wurde am 09.12.2020, 18:36 von SarahKreuz editiert.
13.06.2016, 16:12 Konkalit (208 
Bis auf die wirklich hässlichen Dorfkinder aus dem Intro konnte ich an dem Spiel wirklich nix bemängeln ...aber die zwei Fratzen, da schüttelt es mich jedesmal, DAFÜR soll man sich auf die Suche zum retten machen? Sollen sie doch eingehen, ich bleib eh lieber in New Reno und arbeite für Sklavenhändlergilden, örtliche Mafiafamilien und rauche Tonnen von Jet.
14.11.2015, 16:57 Trantor (363 
Das mit der Grafik kann man auch positiv so sehen, dass Bethesda den Wurzeln der Serie eben treu bleibt. Die Optik wurde nämlich bei Fallout 1 & 2 auch schon nicht gerade in den Himmel gelobt.
14.11.2015, 14:12 StephanK (1636 
Die Grafik wird in der Tat viel kritisiert. Ich selbst finde sie aber vollkommen ok, und die Weltuntergangsstimmung kommt auch gut zur Geltung. Auch mit den Glitches kann ich leben, wobei da zumindest bei mir wirklich einige vorkommen. Von vielen wird wohl kritisiert, dass der Sprung von Fallout3/New Vegas/Skyrim nicht allzu gewaltig ist. Ansichtssache, aber für mich persönlich kein Kritikpunkt.

Aber gut, darüber sehe ich weg. Das V.A.T.S. System finde ich auch vollkommen ok, einzig bei den wild auf einen zulaufenden Ghuls hätte man das ruhig noch einen Ticken langsamer machen können.

Mit dem Skill System gebe ich euch recht, das ist auch nicht so mein Ding. Erstmal nimmt es den Sinn bei der Charaktererstellung, denn man kann im Nachhinein ja doch alle S.P.E.C.I.A.L Punkte ohne Probleme auf die höchste Stufe bringen, sich quasi somit einen ultimativen Charakter ohne Schwächen aufbauen. Und auch von der Aufmachung gefiel mir das in den Vorgängern besser.

Auch sind die Nebenmissionen halt teils eintönig.. räume das Raider Nest auf, säubere diese und jene Location..da wäre mehr drin gewesen.

Aber genug kritisiert. Die Stärken der Reihe stimmen. Atmosphärisch einfach super, die vielen Texte und Geschichten laden einfach zum Erkunden ein. Durch den Siedlungsbau kann man sich faktisch einen ganz eigenen Ort bauen (auch wenn der Editor durchaus zugänglicher sein könnte), da steckt noch viel Potenzial hinter
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