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Amiga Joker 4/94



von Bren McGuire

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User-Kommentare: (43)Seiten: [1] 2 3   »
26.02.2022, 20:48 DaBBa (2662 
Na gut, 70 Hz sind immer noch deutlich besser als die 50 Hz vom PAL-Fernsehen oder -Amiga, keine Frage.
26.02.2022, 20:23 Grumbler (1276 
rein von den feelzies her wars dann auf jeden fall auch besser als bei den anderen systemen
Kommentar wurde am 26.02.2022, 20:24 von Grumbler editiert.
26.02.2022, 11:14 mark208 (866 
Es geht ja weniger um den Eindruck, sondern wie du dich fühlst, wenn du 5 Stunden vor dem Monitor hängst.
24.02.2022, 20:30 Grumbler (1276 
na vielleicht siehst du ein paar DOSen aus der zeit mal bei ner retro-börse oder was im einsatz

glaub mir, der subjektive eindruck war tatsächlich flimmer-"frei"
23.02.2022, 19:53 DaBBa (2662 
Wie geschrieben: Ich glaube, das ist Gewöhnungssache. Wenn ich heute auf einen 50-Hz-Röhrenfernseher schaue, ist das grausam. Ich muss wirklich alle paar Sekunden die Augen schließen oder abwenden. Falls dann noch der blöde Zeilentrafo pfeift, dann wird mir schlagartig klar, dass früher absolut nicht alles besser war und man manchmal die Vergangenheit ganz tief begraben sollte.

Ob ein 70-Hz-CRT-Bildschirm heute erträglicher ist/war/wäre, weiß ich nicht. Ich werde mir jetzt keinen CRT kaufen, um das auszuprobieren. Ansonsten sind CRTs nicht flimmerfrei, sondern höchstens flimmerarm.

CRT war eine schöne Technologie, die mit ihren Ecken und Kanten vieles ermöglichte. Ohne die Abtastlücke hätte es keinen Videotext gegeben, d. h. keine schnell nachschlagenen Bundesliga-Ergebnisse und andere Daten (Videotext war ein klein wenig wie Internet ). Ja, ich musste mich Mitte der 2000er auch erst an die typische LCD-Optik gewöhnen. Andere Leute offenbar auch, deshalb gab es Brückentechnologien, wie Plasmabildschirme. Aber: Kein Verlust, dass sie verschwunden ist.
Kommentar wurde am 24.02.2022, 07:49 von DaBBa editiert.
23.02.2022, 19:23 Grumbler (1276 
DaBBa schrieb am 22.02.2022, 21:07:
Naja, ob 70 Hz nun absolut flimmerfrei sind, ist Gewöhnungssache. Ich fand 85 Hz oder 100 Hz schon deutlich angenehmer.



nee, mit den typischen DOS-Auflösungen war das Bild damals schon sehr gut flimmerfrei, obwohl nominal "nur" 70 Hz (k.a. genau warum eigentlich).

Richtig ist, das später bei höheren Auflösungen unter Windows 70 Hz nicht mehr ausreichte.
23.02.2022, 07:12 Retro-Nerd (12643 
Spätere Amigas konnte man aber mit einem relativ günstigen VGA Adapter auf Multisync PC Monitoren, in 15/31KHz Progressiv, betreiben. Damit waren 640x512 (oder etwas höher) im Desktop Betrieb kein Problem, ganz ohne flimmern.
23.02.2022, 07:03 Groove Champion (221 
DaBBa schrieb am 22.02.2022, 21:07:
Dafür musste aber auch der Bildschirm richtig angesteuert sein, gerade Windows 9x hat gerne mal den Monitor standardmäßig in den 60-Hz-Modus geschickt und ich hab mich immer wieder gewundert, wie wenige Menschen dies umgestellt haben. :o


Das macht an sich jedes Windows bis heute. Nur heute fällt's nicht mehr so auf und ist abseits vom Gaming-Bereich auch egal.

Aber ja, es war erschreckend, weil das fast keiner umgestellt hat. Noch dazu kam, dass viele nicht mal ihre Bildgeometrie eingestellt haben und viel zu kleine und verzerrte Bilder auf ihrer Röhre hatten. Ja, war schon nicht ganz einfach damals .

Der Amiga war dafür ausgelegt um auch mit normalen Fernsehern zu funktionieren, deswegen des Zeilensprungverfahren. Man hätte das Problem durch verwenden eines 100Hz-TVs mindern können. War aber teuer, auch weil damals sowas den größeren Geräten vorbehalten war, die als Monitor verwendet, eigentlich zu groß sind.
22.02.2022, 22:46 Retro-Nerd (12643 
Ein kommt auch ganz sicher auf die Auflösung an. Ein altes 240/288p Spiel ist in 60Hz noch auf der Röhre erträglich. Aber PC Auflösungen in 70Hz auf einem Monitor waren immer noch problematisch. Besonders wenn man mit dem PC arbeiten mußte. So ab 85Hz ging es, 100Hz waren noch besser.
Kommentar wurde am 22.02.2022, 22:48 von Retro-Nerd editiert.
22.02.2022, 22:35 Doc Sockenschuss (1476 
Kommt wohl immer darauf an, was man vorher gewöhnt war. Ich erinnere mich, wie ich mal Mitte der 90er irgendwas an einem 8-Bitter mit 50 Hz machte (an einer Röhre und mit weißem Hintergrund) und da kam einer, der wohl schon seit Jahren was anderes gewöhnt war und fragte, ob mich das Flackern denn nicht bekloppt mache. Damals war's nicht so. Heute dagegen, vor allem so Interlace-Zeug wie Gamecube- oder Dreamcast-Spiele in 50 Hz an einer Röhre und dann womöglich noch helle Bildinhalte ... ne, geht gar nicht!
22.02.2022, 21:15 Retro-Nerd (12643 
70Hz auf eine Röhre war ganz sicher nicht flimmerfrei, nicht mal ansatzweise.
22.02.2022, 21:07 DaBBa (2662 
Grumbler schrieb am 22.02.2022, 20:28:
PC mit Farb-VGA-Monitor war eigentlich schon Anfang der 1990er dann absolut augenfreundlich, also schon lang vor Flachbildschirmen.
Hohe Bildwiederholrate (70 Hz) für die Auflösung (Text 720x400), scharfes Bild und absolut flimmerfrei.
Naja, ob 70 Hz nun absolut flimmerfrei sind, ist Gewöhnungssache. Ich fand 85 Hz oder 100 Hz schon deutlich angenehmer.

Dafür musste aber auch der Bildschirm richtig angesteuert sein, gerade Windows 9x hat gerne mal den Monitor standardmäßig in den 60-Hz-Modus geschickt und ich hab mich immer wieder gewundert, wie wenige Menschen dies umgestellt haben. :o
22.02.2022, 20:28 Grumbler (1276 
PC mit Farb-VGA-Monitor war eigentlich schon Anfang der 1990er dann absolut augenfreundlich, also schon lang vor Flachbildschirmen.

Hohe Bildwiederholrate (70 Hz) für die Auflösung (Text 720x400), scharfes Bild und absolut flimmerfrei.

"Nachteil" war dass ein gewisses Flair bei der Grafik vieler Games dann fehlte, denn das Bild war eben *zu* scharf, das "natürliche" Anti-Aliasing fehlte, es wurde ja oft für Fernseher-Qualität designt (wie so schön dargestellt auf https://twitter.com/CRTpixels — aber selbst diesbezüglich, CRT ist ja nicht gleich CRT).
22.02.2022, 11:01 Edgar Allens Po (1918 
Nicht strahlungsarm...

Ich erinnere mich daran, dass auf dem Grünmonitor vom CPC hinten draufstand:

"Die Röntgenstrahlung ist ausreichend abgeschirmt."

Oder so ähnlich.
Na ja, klang ja wohl nicht so prall. Tschernobyl-light für daheim, sozusagen.
22.02.2022, 10:56 DaBBa (2662 
Es gab damals schon Flickerfixer für den Interlace-Modus (falls man ihn überhaupt benötigte und nicht in niedrigen Auflösungen arbeiten konnte). Flickerfixer kosteten natürlich extra und knabberten evtl. Preisvorteile von Amigas an.

Wobei man das Thema sowieso nicht schön reden sollte: Bildschirmarbeit war in den 80ern und und frühen 90ern nicht angenehm. Röhrenbildschirme, die nicht strahlungsarm waren und mit 50 oder 60 Hz vor sich hin flimmerten. Ich hab letztens mal wieder Fernsehen auf einer PAL-50-Hz-Röhre gesehen - furchtbar. Jeder, der heute an Computern arbeitet, sollte seinen Flachbildschirm schätzen; viele Kollegen von Euch hatten nicht das Glück, so einen Bildschirm nutzen zu können.

Dazu war die Arbeit früher oftmals uninteressanter, denn Zahlenkolonnen oder Texte abzutippen war in einer Zeit ohne Digital-Schnittstellen und Scannern mit OCR-Technik noch deutlich üblicher als heute.
Kommentar wurde am 23.02.2022, 11:22 von DaBBa editiert.
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