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05.09.2019, 22:31 advfreak (2479)  | |
Bei Transworld muss Werbung und Marketing aber echt perfekt ausgeführt worden sein, denn das hatte ich (zusammen mit Rainbow Islands) als einziges C64er Original. Am Amiga Indy 4, Monkey Island 2, Pizza Connection und Software Manager. |
05.09.2019, 22:15 v3to (2120)  | |
Das Problem mit den Raubkopien ist an sich, dass Hersteller eigentlich nur mit Prozenten spekulieren konnten. Es konnte keiner so recht sagen, wie die Verkäufe und Entwicklerlandschaft ausgesehen hätte, wenn interessierte Spieler nichts kopiert hätten.
Allerdings war das Problem gerade auf dem Amiga nicht wegzudiskutieren, auch wenn man nicht wissen konnte, um welche Größenordnung es genau ging. Ich hatte Anfang der 90er bei Magic Bytes, Starbyte und danach als Freelancer gearbeitet. Die Firmen hatten Kontakt zur Crackerszene (bleibt ja auch nicht aus, wenn diverse Entwickler dort das Programmieren gelernt haben) und es gab schon drastische Schwankungen mit den Verkäufen passend zu Crack-Releases. Was man meiner Ansicht nach bei der damaligen Zeit gerne übersieht, ist das gigantische Gefälle zwischen der verfügbaren Hardwarebasis und verkauften Spiele. Es gab vereinzelte Titel, welche sich auch am Amiga 100000 mal oder noch mehr verkauft haben, aber meist ging es um Größenordnungen von 20000 Einheiten plusminus ein paar Tausend bei einem Umsatz von 10 bis 15 DM pro Spiel für den Hersteller.
Was ich damals auch ziemlich erstaunlich fand, dass Verkäufe offensichtlich in keiner Relation zur Qualität der Spiele standen - sondern eher, ob man ein Handbuch braucht oder nicht. Es ist schwer zu glauben, aber bei Magic Bytes war ausgerechnet USS John Young eines der erfolgreichsten Spiele des Unternehmens. Ich erinnere mich daran, dass Factor 5 irgendwann mal Verkaufszahlen zu Turrican 2 genannt haben. Die lagen deutlich unter den Zahlen der C64-Version von Transworld. Sobald ein Spiel einsteigerfreundlich war, gab es Probleme mit dem Absatz. Ich erinnere mich auch noch, dass zu meiner Zeit damals (1990 bis 92) PC-Umsetzungen bereits verlässlicher Geld in die Kasse spülten als die jeweilige Amiga-Fassung. Kommentar wurde am 05.09.2019, 22:22 von v3to editiert. |
05.09.2019, 19:40 gracjanski (327)  | |
Ja, die Reichweite der Angriffe fand ich auch schlecht. Das Problem mit der Steuerung wurde schon gut beschrieben, es ist in der Tat hackelig mehrere Bewegungen einzugeben, nur um einen Schlag nach vorne auszuführen. Es stimmt, später wurden diese Bewegungen einfach auf jeweils eine Taste gelegt, aber so spielt es sich besser.
Das Problem mit Thalion und ihrer Ausrede Kopiererei ist für mich ein Beweis, dass die Leute sicherlich kompetent waren, wie man Spiele grafisch und technisch top programmiert, Aber ansonsten waren sie wohl nicht intelligent oder weise. Wir reden hier von einer Branche, die heftig gewachsen ist und die Spiele von Thalion waren gut bewertet, ich finde ihre Spiele schlecht, aber egal. Sie gehen pleite...Das ist ein Armutszeugnis. Anstatt zuzugeben, dass sie offensichtlich etwas falsch gemacht haben (vielleicht mit Finanzen nicht gut umgegangen? Marketing? Keine Ahnung), erzählen sie das Märchen von Kopiererei. Davon waren alle betroffen und trotzdem haben einige viel Geld gemacht. Unprofessionell solche Aussagen und ich finde es gut, dass sie pleite gingen. Solche Kasper brauche ich nicht. Und wie wir wissen ist Kopiererei kein grosses Problem, sondern hilft extrem bei der Verbreitung von Medien. Ohne zu kopieren wäre die Spielebranche sicherlich nicht da, wo sie jetzt ist. Kommentar wurde am 05.09.2019, 19:42 von gracjanski editiert. |
05.09.2019, 17:14 DaBBa (3702)  | |
viddi schrieb am 05.09.2019, 13:10: Auch die Reichweite der Waffe ist kein Designfehler. Das erinnert mich an Altered Beast. Da ist mir die Reichweite des Fußtritts gefühlt (!) zu kurz. Ich trete da oft in die Luft, obwohl ich gefühlt nah genug am Gegner stehe. |
05.09.2019, 15:30 AnsiStar (287)  | |
Für mich ist das ganz einfach! So lange man verdient, so lange verkauft man auch... |
05.09.2019, 14:14 Trondyard (1145)  | |
Und manche sind einfach überfordert, andere Meinungen zu akzeptieren. Und ob's ein "Arcade-Abenteuer" oder "lustiges Gehüpfe" ist, spielt keinerlei Rolle. Mir war die Bewegung zu träge. Und dass durch die Langsamkeit der Eindruck entsteht, eine "beschwerliche Quest" durchzustehen...? Naja, man kann sich alles zurechtbiegen und schönreden. Für mich (!!!!) jedenfalls schließt eine geschmeidige und flotte Kontrolle nicht aus, dass das Spiel erforscht werden will und anspruchsvoller ist, als "lustiges Gehüpfe". Aber manch einer fühlt sich ja immer persönlich angegriffen, wenn man was gegen seine Lieblings-Spielchen sagt. Ist halt immer so! |
05.09.2019, 13:55 Pat (6367)  | |
Ich kann schon begreifen, dass jemand die Art, wie man in Leionheart die verschiedenen Schläge ausführt, als ungelenk empfinden kann. Mir hat es gefallen.
Ich meine, andere Plattformen haben dann einfach verschiedene Schläge auf verschiedene Gamepad-Buttons gelegt. Diesen Luxus hatte der Amiga nicht, wo gefühlte 90% der Spieler einen Joystick mit einem einzelnen Feuerknopf hatte.
Auch die Art der Vorwärtsbewegung, bei der Valdyn beschleunigt, empfinde ich für ein Spiel dieser Art sehr angenehm. Hier ist ja nicht die Idee, flüssig und schnell durch die Levels zu kommen, sondern eher bedacht auch die Levels zu erforschen. Das ist allerdings beim quasi-Nachfolger Flink dann übertrieben worden. |
05.09.2019, 13:35 Nr.1 (3873)  | |
qwertzu schrieb am 05.09.2019, 12:44: Naja, so lustig ist das nun auch nicht. Letztendlich war das auch einer der Hauptgründe, warum der Amiga irgendwann unterging. Damals waren die Leute für sowas überhaupt nicht sensibilisiert.
... Die Raubkopierei war sicherlich ein Problem, aber die Plattform AMIGA brachte jahrelang gutes Geld, das sollte man auch mal sehen. Zumal nicht jede einzelne Raubkopie einer fehlenden Kaufversion gleich kam. Wenn ich daran denke, wie oft ich irgendeine Kopie irgendeines belanglosen Spiels einmal einlegte und dann kurz darauf zur Leerdiskette erklärte.... Der viel wichtigere Grund für die Aufgabe des AMIGA seitens der Softwarefirmen war die Tatsache, das COMMODORE nicht ausreichend weiter entwickelte und das die Nutzer nicht willens waren, so aufzurüsten, wie es später, am PC völlig normal wurde. Selbst wenn man wollte, wie sollte man aktuelle Spiele überhaupt noch vernünftig für die Freundin umsetzen? Als dann, mit jahrelanger Verspätung, tatsächlich noch MYST für den AGA-AMIGA kam, lief das Ding auf einem unbewaffneten A1200 oder A4000/030 mehr schlecht als recht. Es war einfach zu wenig Power für die oft bildschirmfüllenden Quicktime-Filme vorhanden. Vom enormen RAM-Hunger ganz abgesehen. Oder man denke an Wing Commander oder SimCity 2000. Lionheart war ohnehin der Gipfel des Machbaren auf einem normalen AMIGA. Die PCs und Konsolen jener Zeit waren bereits auf einem guten Weg und der AMIGA hinkte da immer stärker hinterher. Auf der Seite der Anwendersoftware gibt es z.B. die Rendersoftware Cinema4D, die ihre Wiege auf dem AMIGA hat. Trotzdem gab MAXON die Amigasparte dann auf und das lag bei dieser Software sicher nicht an Raubkopien. Es gab einfach zu wenige User, die potente, zukunftstaugliche AMIGAs hatten. Da war der Markt der IBM-kompatiblen im gigantischen Maße interessanter! |
05.09.2019, 13:20 viddi (799)  | |
Stimmt, Retro-Nerd!
Trondyard hat das gerade wieder bestätigt: "Komm in die Pötte..."
Das hier ist ein Arcade-Abenteuer und kein lustiges Brian the Lion-Gehüpfe. Beides ist cool.
Lionheart fühlt sich halt wirklich so an, als ob man mit dem Helden ein beschwerliches Quest durchleben muss. Im positiven Sinne! |
05.09.2019, 13:15 Retro-Nerd (14511)  | |
viddi schrieb am 05.09.2019, 13:10: Verstehe ich ehrlich gesagt auch nicht. Die Steuerung funktioniert perfekt und der Held sieht fantastisch aus.
Okay, manche mögen die Beschleunigung des Protagonisten vielleicht nicht, aber wenn man auch nur 10 Minuten spielt, merkt man, welche Möglichkeiten das ausgeklügelte Handling bietet.
Auch die Reichweite der Waffe ist kein Designfehler. Alles passt perfekt zusammen. Steuerung, Levelaufbau, Grafik, Musik.
Es ist und bleibt ein Meisterwerk, nicht nur am Amiga. Ist diese typische Mario Manie. Wenn was augeklügelter ist als simples rumhüpfen sind viele überfordert. Spielerisch Durchschnitt? Naja, manche kommt dann halt wenn Leute technisch keinen Zugang finden. Ist aber bei allen Spielen so. Kommentar wurde am 05.09.2019, 13:17 von Retro-Nerd editiert. |
05.09.2019, 13:12 Trondyard (1145)  | |
tschabi schrieb am 05.09.2019, 12:23: ich konnte mich nie so richtig anfreunden mit dem game...der Protagonist gefiel mir nicht,die Steuerung war nicht so flüssig und das grafiksetting(obwohl es technisch sehr gut war) sprach mich nicht an.....spielte das schon lieber auf dem md /snes und pc-engine Stimmt schon, die Steuerung empfand ich auch als etwas zu träge. Da haben viele Konsolenspiele aus der Zeit gezeigt, wie es besser geht. Irgendwie entstand bei LIONHEART bei immer der Drang, dem Protagonisten zuzurufen:" Komm in die Pötte, Junge, beweg deinen Arsch ein bisschen schneller!!!" Grafik war für den Amiga top, die Musikuntermalung auch sehr schön und atmosphärisch. Dennoch spielerisch für mich nur Durchschnitt. |
05.09.2019, 13:10 viddi (799)  | |
Verstehe ich ehrlich gesagt auch nicht. Die Steuerung funktioniert perfekt und der Held sieht fantastisch aus.
Okay, manche mögen die Beschleunigung des Protagonisten vielleicht nicht, aber wenn man auch nur 10 Minuten spielt, merkt man, welche Möglichkeiten das ausgeklügelte Handling bietet.
Auch die Reichweite der Waffe ist kein Designfehler. Alles passt perfekt zusammen. Steuerung, Levelaufbau, Grafik, Musik.
Es ist und bleibt ein Meisterwerk, nicht nur am Amiga. |
05.09.2019, 13:05 Retro-Nerd (14511)  | |
Die Steuerung war super. Keine Ahnung, warum das immer wieder aufkommt. Das gibt es hunderte Amiga Spiele, die sich schlechter bedienen lassen. Sogar 2-Button Joypad ist möglich. |
05.09.2019, 12:44 qwertzu (66)  | |
tschabi schrieb am 05.09.2019, 12:25: …..und das mit dem kopierschutz ging ja voll in die hose Ehrlichkeit siegt eben selten Naja, so lustig ist das nun auch nicht. Letztendlich war das auch einer der Hauptgründe, warum der Amiga irgendwann unterging. Damals waren die Leute für sowas überhaupt nicht sensibilisiert. Heutzutage ist das zum Glück schon etwas anders (siehe z.B. GoG.com). Auch ein Witcher 3 hatte keinen Kopierschutz und verkaufte sich sensationell. Dennoch gibt es natürlich auch heute noch einige Dumpfbacken, die gerne und ständig alles kopieren müssen. |
05.09.2019, 12:25 tschabi (2615)  | |
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