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Benedikt Plass-Fleßenkämper

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User-Kommentare: (47)Seiten: [1] 2 3 4   »
09.06.2020, 13:47 Jochen (1906 
Als kultboy.com für einige Tage down war, da hat Benedikt Plass-Fleßenkämper bei retroplace.com den vierten Teil der Geschichte des deutschen Spielejournalismus veröffentlicht: Von der Jahrtausendwende bis 2010: Das Aus von Power Play, PC Player und Video Games, Höhenflüge, Abstürze und neue Magazine. Jetzt fehlt nur noch die Zeit von 2010 bis 2020, dann ist er durch.

Ach ja - im Games Insider Podcast hat Benedikt jetzt außerdem ein Retro-Format. In seiner ersten Retrorunde spricht er über den Rollenspielklassiker Lands of Lore. Mit rund 40 Minuten hat das Format eine angenehme Länge. Kann man sich anhören.
15.04.2020, 14:04 Gunnar (3590 
Wieder mal ein netter Überblick, der zwar die einzelnen Zeitschriften nicht besonders tiefgreifend thematisiert, die wichtigsten Charakteristika aber gut herausstellt und vor allem die volle Breite des damaligen Marktes und die personellen Verflechtungen darstellt. Mal schauen, was Plass-Fleßenkämper dann zur Situation nach 2000 zu sagen hat.
15.04.2020, 11:58 Jochen (1906 
Weiter geht es mit der Geschichte der Spielemagazine:Die mittleren bis späten 1990er-Jahre - GameStar, PC Action, PC Xtreme, Bravo Screenfun, Computer Bild Spiele und Co.
21.02.2020, 16:04 Lisa Duck (762 
Danke für die sehr zeitnahe Info, Jochen. Da hat man somit am Wochendende ein bisschen was zu schmökern.
21.02.2020, 14:37 Jochen (1906 
Benedikt Plass-Fleßenkämper hat bei retroplace.com den zweiten Teil seiner Artikelreihe über die Geschichte des deutschen Spielejournalismus veröffentlicht: Die frühen bis mittleren 90er-Jahre - Power Play, PC Player, Videos Games, Man!ac und Co.
30.01.2020, 00:57 forenuser (3124 
Frank ciezki schrieb am 29.01.2020, 21:01:
Zu "Actionspielen, für die man ein Handbuch gebraucht hätte" fällt mir vor allem Andrew Braybrook´s "Morpheus" ein und das war auch ein Flop.


Was mich betrifft, und ich hatte Morpheus im Original, also u.A. auch mit der Anleitung, war es vollkommen egal, ob man die Anleitung hatte und benötigte. Der Titel ist IMHO heftigst an den Ambitionen des Autors und an der grausamen Steuerung des Raumpottes gescheitert.

Nichts was in dem Tagebuch in Aussicht gestellt wurde fand sich im Spiel wieder. Und die Steuerung selber... und ich bin da noch gar nicht bei der besoffenen Art zur Aktivierung der Extrawaffen...
29.01.2020, 21:54 DaBBa (1852 
Actionspiele mit dicker Doku sind häufig Action-Simulationen (Flugsimulatoren, Rennspiele). Die waren damals schon für ältere Semester interessant.
29.01.2020, 21:47 Grumbler (530 
Ede444 schrieb am 29.01.2020, 14:15:
Grumbler schrieb am 29.01.2020, 13:46:


mmn war asm nur nr 1 weil sie näher an der raubmordkopiererszene waren bei den leserbriefen und den inseraten, weswegen sie gekauft wurde, bei der power play wurde sich davon distanziert scheint mir.




sehr populär der begriff in diesem zynischen internetz https://twitter.com/hashtag/raubmordkopie
29.01.2020, 21:01 Frank ciezki [Mod Videos] (3265 
Zu "Actionspielen, für die man ein Handbuch gebraucht hätte" fällt mir vor allem Andrew Braybrook´s "Morpheus" ein und das war auch ein Flop.
Die meisten waren entweder selbsterklärend oder relativ leicht zu erlernen.Joysticksbuttons hatten damals halt nur eine Funktion und zu viel Zugriff auf die Tastatur wirkte in einem schnellen Actioner störend.
29.01.2020, 20:43 Sir_Brennus (493 
v3to schrieb am 29.01.2020, 20:34:
DaBBa schrieb am 29.01.2020, 19:11:
Turrican II hat sich trotz aller tollen Bewertungen mäßig verkauft.

Turrican 2 hat sich nach meiner Einschätzung vor allem deshalb mäßig verkauft, weil man keine Anleitung brauchte. Man konnte bei Actionspielen echt sein Uhrwerk danach stellen. War in den Firmen, mit denen ich zu tun hatte, immer das gleiche.


Das ist auch für andere prominente Titel zu beweisen. Guido "Guy" Henkel sagte auch über "The Oath" habe sich so katastrophal schlecht verkauft, dass Attic nie wieder einen Action-Titel machen wollten. Und das kam sogar exklusiv für Amiga...
29.01.2020, 20:34 v3to (1360 
DaBBa schrieb am 29.01.2020, 19:11:
Turrican II hat sich trotz aller tollen Bewertungen mäßig verkauft.

Turrican 2 hat sich nach meiner Einschätzung vor allem deshalb mäßig verkauft, weil man keine Anleitung brauchte. Man konnte bei Actionspielen echt sein Uhrwerk danach stellen. War in den Firmen, mit denen ich zu tun hatte, immer das gleiche.

Irgendwann hatte ich in einem Interview mit Factor 5 mal europaweite Verkaufszahlen zu Turrican 2 gelesen. Ich kann mich nicht mehr an die genaue Größenordnung erinnern, aber die lagen als Beispiel massiv unter den Zahlen der C64-Fassung von Transworld. Das muss man sich mal vorstellen.

Es gab einige solche Titel, wo das Weltbild erheblich von den Magazinen abwich. Die größte Diskrepanz gab es in meiner Erinnerung bei USS John Young, dass zumeist verrissen wurde. Das Teil verkaufte sich bei Magic Bytes wie warme Semmeln.
Kommentar wurde am 29.01.2020, 20:40 von v3to editiert.
29.01.2020, 20:03 Retro-Nerd (11761 
Der Artikel und gut und knackig zusammengefaßt. Erfrischend, das kein wertender Kommentar von ihm mit im Text einflossen ist. Kann man tatsächlich so lassen.
29.01.2020, 19:52 Jochen (1906 
Retro-Nerd schrieb am 29.01.2020, 19:34: (...) Es darf gern wieder über B.P. Fleßenkämper gesprochen werden.


Oder über seinen Artikel über die Magazine der 80er Jahre, oder seinen Podcast, oder seine Zeit als Chefredakteur der fun generation, oder seine Spieletests ... oder ... oder ...
Kommentar wurde am 29.01.2020, 19:55 von Jochen editiert.
29.01.2020, 19:34 Retro-Nerd (11761 
Naja, so kann man alles und jeden wegwischen. Ich bin auch durch, macht ja eh keinen Sinn das noch weiter zu vertiefen. Es darf gern wieder über B.P. Fleßenkämper gesprochen werden.
29.01.2020, 19:32 forenuser (3124 
Du hast also in deiner Jugend andere Menschen mit anderen Lesegewohnheiten kennengelernt als ich! Das ist toll! Und ich wäre ernsthaft überrascht, wäre es anders gewesen. Das Kaff aus dem ich komme ist recht klein und Deutschland dazu doch vglw. groß.

Und nu?
Selbst wenn es nun empirische Daten gibt, die deine oder meine Erfahrung im Bundesdurchschnitt bestätigen würden, hat dies keine Bedeutung für die individuelle Erfahrung von uns beiden - oder irgendwem sonst...
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