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Benedikt Plass-Fleßenkämper

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User-Kommentare: (44)Seiten: [1] 2 3   »
21.02.2020, 16:04 Lisa Duck (406 
Danke für die sehr zeitnahe Info, Jochen. Da hat man somit am Wochendende ein bisschen was zu schmökern.
21.02.2020, 14:37 Jochen (1666 
Benedikt Plass-Fleßenkämper hat bei retroplace.com den zweiten Teil seiner Artikelreihe über die Geschichte des deutschen Spielejournalismus veröffentlicht: Die frühen bis mittleren 90er-Jahre - Power Play, PC Player, Videos Games, Man!ac und Co.
30.01.2020, 00:57 forenuser (3087 
Frank ciezki schrieb am 29.01.2020, 21:01:
Zu "Actionspielen, für die man ein Handbuch gebraucht hätte" fällt mir vor allem Andrew Braybrook´s "Morpheus" ein und das war auch ein Flop.


Was mich betrifft, und ich hatte Morpheus im Original, also u.A. auch mit der Anleitung, war es vollkommen egal, ob man die Anleitung hatte und benötigte. Der Titel ist IMHO heftigst an den Ambitionen des Autors und an der grausamen Steuerung des Raumpottes gescheitert.

Nichts was in dem Tagebuch in Aussicht gestellt wurde fand sich im Spiel wieder. Und die Steuerung selber... und ich bin da noch gar nicht bei der besoffenen Art zur Aktivierung der Extrawaffen...
29.01.2020, 21:54 DaBBa (1736 
Actionspiele mit dicker Doku sind häufig Action-Simulationen (Flugsimulatoren, Rennspiele). Die waren damals schon für ältere Semester interessant.
29.01.2020, 21:47 Grumbler (181 
Ede444 schrieb am 29.01.2020, 14:15:
Grumbler schrieb am 29.01.2020, 13:46:


mmn war asm nur nr 1 weil sie näher an der raubmordkopiererszene waren bei den leserbriefen und den inseraten, weswegen sie gekauft wurde, bei der power play wurde sich davon distanziert scheint mir.




sehr populär der begriff in diesem zynischen internetz https://twitter.com/hashtag/raubmordkopie
29.01.2020, 21:01 Frank ciezki [Mod Videos] (3155 
Zu "Actionspielen, für die man ein Handbuch gebraucht hätte" fällt mir vor allem Andrew Braybrook´s "Morpheus" ein und das war auch ein Flop.
Die meisten waren entweder selbsterklärend oder relativ leicht zu erlernen.Joysticksbuttons hatten damals halt nur eine Funktion und zu viel Zugriff auf die Tastatur wirkte in einem schnellen Actioner störend.
29.01.2020, 20:43 Sir_Brennus (446 
v3to schrieb am 29.01.2020, 20:34:
DaBBa schrieb am 29.01.2020, 19:11:
Turrican II hat sich trotz aller tollen Bewertungen mäßig verkauft.

Turrican 2 hat sich nach meiner Einschätzung vor allem deshalb mäßig verkauft, weil man keine Anleitung brauchte. Man konnte bei Actionspielen echt sein Uhrwerk danach stellen. War in den Firmen, mit denen ich zu tun hatte, immer das gleiche.


Das ist auch für andere prominente Titel zu beweisen. Guido "Guy" Henkel sagte auch über "The Oath" habe sich so katastrophal schlecht verkauft, dass Attic nie wieder einen Action-Titel machen wollten. Und das kam sogar exklusiv für Amiga...
29.01.2020, 20:34 v3to (1242 
DaBBa schrieb am 29.01.2020, 19:11:
Turrican II hat sich trotz aller tollen Bewertungen mäßig verkauft.

Turrican 2 hat sich nach meiner Einschätzung vor allem deshalb mäßig verkauft, weil man keine Anleitung brauchte. Man konnte bei Actionspielen echt sein Uhrwerk danach stellen. War in den Firmen, mit denen ich zu tun hatte, immer das gleiche.

Irgendwann hatte ich in einem Interview mit Factor 5 mal europaweite Verkaufszahlen zu Turrican 2 gelesen. Ich kann mich nicht mehr an die genaue Größenordnung erinnern, aber die lagen als Beispiel massiv unter den Zahlen der C64-Fassung von Transworld. Das muss man sich mal vorstellen.

Es gab einige solche Titel, wo das Weltbild erheblich von den Magazinen abwich. Die größte Diskrepanz gab es in meiner Erinnerung bei USS John Young, dass zumeist verrissen wurde. Das Teil verkaufte sich bei Magic Bytes wie warme Semmeln.
Kommentar wurde am 29.01.2020, 20:40 von v3to editiert.
29.01.2020, 20:03 Retro-Nerd (11468 
Der Artikel und gut und knackig zusammengefaßt. Erfrischend, das kein wertender Kommentar von ihm mit im Text einflossen ist. Kann man tatsächlich so lassen.
29.01.2020, 19:52 Jochen (1666 
Retro-Nerd schrieb am 29.01.2020, 19:34: (...) Es darf gern wieder über B.P. Fleßenkämper gesprochen werden.


Oder über seinen Artikel über die Magazine der 80er Jahre, oder seinen Podcast, oder seine Zeit als Chefredakteur der fun generation, oder seine Spieletests ... oder ... oder ...
Kommentar wurde am 29.01.2020, 19:55 von Jochen editiert.
29.01.2020, 19:34 Retro-Nerd (11468 
Naja, so kann man alles und jeden wegwischen. Ich bin auch durch, macht ja eh keinen Sinn das noch weiter zu vertiefen. Es darf gern wieder über B.P. Fleßenkämper gesprochen werden.
29.01.2020, 19:32 forenuser (3087 
Du hast also in deiner Jugend andere Menschen mit anderen Lesegewohnheiten kennengelernt als ich! Das ist toll! Und ich wäre ernsthaft überrascht, wäre es anders gewesen. Das Kaff aus dem ich komme ist recht klein und Deutschland dazu doch vglw. groß.

Und nu?
Selbst wenn es nun empirische Daten gibt, die deine oder meine Erfahrung im Bundesdurchschnitt bestätigen würden, hat dies keine Bedeutung für die individuelle Erfahrung von uns beiden - oder irgendwem sonst...
29.01.2020, 19:20 Retro-Nerd (11468 
Brauchst du gar nicht affig werden, wenn man dich mal an einem wunden Punkt erwischt.

Natürlich ist meine Beobachtung von anderen Mag Usern objektiv. Ich persönlich bin subjektiv. Aber die sicher 100 anderen Leute, die ich damals so beobachten konnte, sind eine rein objektive Betrachtung die meine subjektive Meinung aber unterstützen. Was ist daran nicht nachvollziehbar?
Kommentar wurde am 29.01.2020, 19:24 von Retro-Nerd editiert.
29.01.2020, 19:14 forenuser (3087 
Meinungen sollen Objektiv sein? Das erkläre mir bitte...

Wie soll ich mir das vorstellen..? Solltest Du, ganz objektiv, die Erfahrung gemacht und dem folgend der Meinung sein, dass Tee lecker ist, dann ist dem so - es ist ein Fakt! Und sollte ich nun die Erfahrung gemacht und daraus die Meinung gebildet haben, Tee nicht zu mögen, so ist das falsch. Denn Tee, das ist ja ein Fakt, ist lecker...

Gibt es im Handel irgendwo ein Buch mit den RN-zertifizierten objektiven Erfahrungen, Meinungen und Fakten? Ich will mich ja nicht jeden Tag auf's neue mit eigenen, subjektiven, nicht den Fakten entsprechenden Erfahrungen und Meinungen blamieren...


Folgende Edith kam in etwa Zeitgleich mit RN's Antwort:

Jesus Christ... Ich bin davon ausgegangen, dass es allgemeiner Konsens ist, dass Erfahrungen und Meinungen als hochgradig subjektiv und nicht all elementares Naturgesetz zu verstehen sind.

Du hast andere Erfahrungen und Meinungen gemacht als ich. Das ist Geil! Wäre doch Scheiße wenn wir alle die gleichen Erfahrungen und Meinungen hätten - Das wäre das Ende des Individuums.
Kommentar wurde am 29.01.2020, 19:21 von forenuser editiert.
29.01.2020, 19:11 DaBBa (1736 
v3to schrieb am 29.01.2020, 15:39:
Wie viele Leute kanntest du, welche sich regelmäßig Spiele gekauft haben?
(...)
Anfang der 90er hatte ich ein paar Jahre in der Spieleindustrie gearbeitet und die Erkenntnis dort war, dass die Spielemagazine keinen besonderen Einfluss auf Verkaufszahlen hatten. Das war dann doch eher sowas wie Genrebezug und ob man zum Spielen eine Dokumentation braucht.
Ja, Spiele wurden vor allem von Leuten mit Geld gekauft. Das sind keine Teenager, sondern Arbeitnehmer. Anno 1990 waren die Kinder der späten 60er und frühen 70er.

Zumindest in Deutschland haben diese sich offenbar weniger für Actionspiele interessiert als für Wirtschaftssimulationen und Rennspiele. Die Bundesliga Manager haben in Deutschland Verkaufszahlen erzielt, von denen viele, teilweise deutlich aufwendigere, Actionspiele nur träumen konnten. Turrican II hat sich trotz aller tollen Bewertungen mäßig verkauft.
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