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Bureaucracy
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Bisher 3 Stimmen bei einer Gesamtwertung von 8.33

Entwickler: Infocom   Publisher: Infocom   Genre: Adventure, 2D, Text   
Ausgabe Test/Vorschau (3) Grafik Sound Wertung System Datenträger Hits Autor
64er 7/87
Testbericht
ohne BewertungC64/128
Diskette
151Boris Schneider-Johne
Happy Computer SH 17
Testbericht
--87%
PC
1 Diskette
183Boris Schneider-Johne
HC Spiele-Sonderteil 6/87
Testbericht
--87%
PC
1 Diskette
237Boris Schneider-Johne
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Videos: 2 zufällige von 2
Kategorie: Apple, Spiel
Kategorie: Atari ST, Spiel
User-Kommentare: (13)Seiten: [1] 
22.02.2021, 23:20 IEngineer (374 
PS: Es gibt anscheinend hier auf der Seite keinen Test für Infidel.
22.02.2021, 23:19 IEngineer (374 
Den Rest habe ich mit Lösung durchgespielt.

Fazit: Bei der Einstufung von Boris Schneider “mittelschwer mit steigender Tendenz” stimmt nur Letzteres. Die Rätsel sind in den letzten 3 Teilen meistens absurd bis haarsträubend. Das ist was für Leute, die die SZ Osterrätsel kurz mal zwischen Aufstehen und Frühstücken lösen. Erinnert mich an die Rätsel am Ende von Guild of Thieves (siehe meinen Eintrag dort), ohne dass der vordere Teil die Klasse von TGOT hätte.

Der Rhythmus ist m.E. auch nicht ideal. Der erste Teil macht gefühlt 75% des Spiels aus und die restlichen Teile 25%. Das fühlt sich nach einem Schlauch an, der zusammengestückelt ist und ein abruptes Ende hat. Die Rätsel scheinen so schwer zu sein, damit man nicht so schnell ans Ende kommt.

Das was im Blog: https://www.filfre.net/2015/08/bureaucracy/ über die Entwicklung erzählt wird, merkt man dem fertigen Spiel an und klingt plausibel.

Genervt hat mich stellenweise wieder der Parser, der genau eine Aktion erwartet und keine Alternativen zulässt („Du kannst die Gitterstäbe nicht mit der Bügelsäge durchsägen“. Das geht nur mit dem ätzenden Grog, den du vorher in 3 Zinnbechern hertragen musst und nur bei Vollmond, während der Mars im transzendenten Haus der Venus steht.).

Die 0er-Wertung für die Grafik ist nicht gerechtfertigt. Es gibt Textboxen, und eine 1 oder 2 (von 100) kann man da schon vergeben.

Der Aussage von spatenpauli kann ich auch zustimmen: Die Text sind witzig und skurill.

Verglichen mit Hollywood Hijinx oder The Lurking Horror erreicht Bureaucracy als Adventure nicht deren Klasse, weil die Rätsel zu unlogisch sind. Die Texte sind jedoch für Fans von The Hitchhiker‘s Guide durchaus lesenswert.

Bewertung: Als Adventure eine 7, für die Texte und die Feelies (Popular Paranoia ) eine 8. Deshalb muss ich auch meine Bewertung für The Lurking Horror nach oben korrigieren und es hat eine aufgerundete 9 verdient.

Meine Empfehlung: An einem verregneten Nachmittag mit Lösung durchspielen.

Als Ironie der Geschichte musste ich an meine Infocom-Sammlung auf dem iPad denken, die ich seit Apple die 32Bit-Unterstützung abgesägt hat, nicht mehr spielen kann. Und Activision schert sich einen feuchten K……. die Sammlung nochmal auf 64Bit kompilieren zu lassen.
24.01.2021, 11:11 Fürstbischof von Gurk (906 
"Bürokratie - Das Spiel"
Kommentar wurde am 24.01.2021, 11:12 von Fürstbischof von Gurk editiert.
24.01.2021, 10:25 IEngineer (374 
Die Sackgasse, von der ich spreche, ist klar gewollt oder auf mangelndes Testen durch normale Spieler zurückzuführen. Aber Bureaucracy ist natürlich ein Kind seiner Zeit.

Ansonsten kommt einem das Spiel sehr modern vor: (fiktive) Online-Aktivierung des Programms, Datenschutz (Daten die beim Geldabheben anfallen und von Banken missbraucht werden, ...).

Und wer schonmal in USA einen Burger bestellt hat, wird auch wissen, wovon das Adventure spricht.
24.01.2021, 09:47 nudge (1115 
Ich habe in einer der üblichen Retro Zeitschriften, ich weiß nicht mehr in welcher, in einem Artikel über Sierra und LucasArts gelesen, dass bei den Sierra Spielen die Sackgassen Absicht waren um die Wiederspielbarkeit zu erhöhen. Ich persönlich empfinde sie bei Adventures aber als Plage.

Einen Shooter wie R-Type spielt man auch mehrfach bis man ihn wirklich durchspielen kann. Aber dass man sich bei solchen Shootern an einer Abzweigung zwischen zwei Wegen entscheiden muss, wo einer garantiert zum Game Over führt, kommt glaube ich weniger vor. Manchmal sind Sackgassen in Adventures aber schlicht ein Bug, weil es zu viele Lösungswege gibt.
23.01.2021, 23:51 IEngineer (374 
Nach der Bard's Tale 4 Grafikorgie muss ich meine Augen wieder abkühlen und habe mich einem Spiel zugewandt, das schon lange auf meiner Bucket-List ist: Bureaucracy!
10 Jahre und kein Kommentar! Wenn das keine versunkene Perle ist.
Oldschool-Adventures gewohnt, habe ich ein paar Stunden gespielt und zum ersten Mal gespickt. Genau was ich mir gedacht habe: Eine Situation, in der man genau einen einzigen (in Zahlen: "1") Zug hat, um genau den richtigen Befehl einzugeben. Und man bekommt keinen menschenverständlichen Hinweis, was man machen muss. Danach ist man in einer Sackgasse, irrt herum und frägt sich warum es nicht weitergeht.
Wer das ohne Hilfe durchspielt: Hut ab.

Schlecht geschrieben finde ich es jedoch bis jetzt nicht.
26.06.2010, 22:38 Andy (568 
U. a. im herausgegebenen "Nachrufwerk" "The Salmon of Doubt" gibt es eine Kollektion von Interviews, Aussagen über ihn usw.
Im Wiki-Eintrag zum Spiel Bureaucracy steht, dass Adams nur zögerlich zum Spiel beigetragen hätte, so dass andere Autoren das Spiel ohne Namensnennung schreiben mussten. Deshalb wurde Adams auch nur im Kleingedruckten unten auf der Packung erwähnt: "by Douglas Adams and the Staff of Infocom."
Bild hier (der große Hinweis auf Adams in der Mitte ist NICHT original sondern nachträglich als Verkaufstrick aufgeklebt, siehe andere Scans im Internet).

Ich muss wiederum zugeben dass ich dem Spiel nicht so viel Zeit gegeben habe. Da es mich von A-Z nicht faszinierte blieb ich früh stecken und hörte auf. Allerdings hat mich KEIN anderes Infocom-Spiel so - naja - gelangweilt...Wenn ich in Rente geh probier' ich's nochmal.
Kommentar wurde am 26.06.2010, 22:41 von Andy editiert.
26.06.2010, 20:12 spatenpauli (842 
Da weißt Du mehr als ich, so ein Fan bin ich dann doch bei weitem nicht. Bei diesem Spiel hatte ich zumindest nicht den Eindruck, dass es sich um einen Schnellschuß handelt. Viele Pointen sitzen gut, die Texte machen einen durchdachten Eindruck (bin aber bei weitem kein Profi in der Beurteilung von englischen Texten).
26.06.2010, 19:53 Andy (568 
spatenpauli schrieb am 26.06.2010, 14:54:
Aber Adams hier als überforderten Autor bezeichnen, finde ich schon etwas gewagt

Hmm weiß nicht ob ich hier den Adams selbst meinte. Und nicht falsch verstehen, bin alter Adams Fan (Anhalter, aber auch Dirk Gently und so ziemlich alles andere habe ich von ihm gelesen) aber er gab auch häufig selbst zu, dass er viel nur geschrieben hat um den Verlag und seine Verträge mit ihm zu befriedigen, bis hin zu Romanen die über Nacht entstanden welche dann - laut seiner eigenen Aussage - von mäßiger Qualität waren.
26.06.2010, 14:54 spatenpauli (842 
Andy schrieb am 29.10.2009, 20:18:
Ich würde das Spiel kurz das uninspirierte Produkt eines genervten, überforderten Autors nennen. Leider...


Hab es mittlerweile durch. Nicht mein Lieblingsspiel von Infocom, aber dennoch recht witzig und zuweilen skurril. Halt mal etwas anderes. Ohne Komplettlösung wäre ich jedoch mein Lebtag nicht durchgekommen.

Aber Adams hier als überforderten Autor bezeichnen, finde ich schon etwas gewagt
Kommentar wurde am 26.06.2010, 14:55 von spatenpauli editiert.
29.10.2009, 20:18 Andy (568 
Jedoch nicht das stärkste Stück aus dem hause Infocom. Lieber Planet-/Stationfall, Lurking Horror, Trinity, AMFV und co. Ich würde das Spiel kurz das uninspirierte Produkt eines genervten, überforderten Autors nennen. Leider...
Kommentar wurde am 29.10.2009, 20:20 von Andy editiert.
29.10.2009, 16:41 Herr Planetfall [Mod] (3984 
Ich will das seit Jahren mal spielen, aber ich komm nicht dazu. Bin mir aber sicher, daß es mir gefallen würde.
29.10.2009, 16:25 spatenpauli (842 
Hab ich leider nie gespielt. Beim Lesen des Berichtes bekomm ich langsam Appetit. Hat jemand es mal angetestet?
Seiten: [1] 


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