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Elisabeth I.
Gloriana
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PC CD-ROM
Entwickler: Ascon   Publisher: Ascon   Genre: Simulation, 2D, Wirtschaft   
Ausgabe Test/Vorschau (6) Grafik Sound Wertung System Datenträger Hits Autor
Amiga Games 6/93
Vorschau
Spiel nicht erschienen
-Amiga
Amiga 1200/4000
Diskette
Diskette
328Hans Ippisch
Amiga Joker SH 5/94
Vorschau
-Amiga
PC
Diskette
Diskette
12Manfred Duy
PC Games 8/96
Testbericht
74%
73%
79%
PC CD-ROM
2 CDs
22Herbert Aichinger
PC Joker 9/96
Testbericht
79%
75%
83%
PC CD-ROM
2 CDs
54Manfred Duy
PC Player 8/96
Testbericht
--3/5
PC CD-ROM
2 CDs
743Mick Schnelle
Power Play 8/96
Testbericht
72%
41%
76%
PC CD-ROM
2 CDs
105Peter Steinlechner
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Videos: 2 zufällige von 2
Kategorie: PC, Spiel
Kategorie: PC, Spiel
User-Kommentare: (34)Seiten: [1] 2 3   »
28.07.2021, 11:20 DaBBa (2264 
Vielleicht steckten da auch Marketing-Überlegungen hinter. Geändert werden musste der Titel eh, denn Elisabeth ist die eingedeutsche Version des Namens. Wenn man nun "Elizabeth I." mit einem Gemälde auf die Packung setzt, hätte der gemeine Brite in den späten 90ern vielleicht den Eindruck gewonnen, er halte eine Multimedia-CD-ROM in den Händen. Da klingt Gloriana vielleicht weniger "akademisch".

Wobei die englische Version, die man auf archive.org finden kann, auffällig abgespeckt ist: Die Sprachausgabe fehlt weitgehend. Die Videos sind englisch synchronisiert, auch das Intro ist neu vertont. Die gesamte restliche Sprachausgabe fehlt aber komplett.
Aber das ist vermutlich der Fluch einer Weltsprache: Wenn es umgekehrt läuft (deutsche Sprachausgabe wird eingespart), dann wird stattdessen die englische Sprachausgabe in die deutsch getextete Version integriert, weil deutsche Spieler so etwas gewöhnt sind. Deutsche Sprachausgabe in einem Produkt mit englischen Texten ist niemand gewöhnt.

Bearcat schrieb am 24.07.2021, 22:20:
Ascaron - Fachlich in Zauberkunst!
Ja, über diesen deutschen Slogan auf einem englischen Spielepaket habe ich mich auch gewundert.
Kommentar wurde am 28.07.2021, 11:24 von DaBBa editiert.
26.07.2021, 06:37 invincible warrior (1095 
Ich vermute mal, dass es Rechteprobleme waren. Alte Gemälde haben kompliziertes Urheberrecht, die auch erst in den letzten Jahren besser geklärt wurden. Zudem dürfen die aktuellen Besitzer der Gemälde eine kommerzielle Nutzung widersprechen, was hier sicherlich auch der Fall gewesen sein mag. In Deutschland gilt deutsches Recht, da ist das unproblematisch, aber in England muss man das dann ordentlich abklären, was man bei Ascaron sicher nicht machen wollte/geschafft hat. Gleiches gilt sicher auch für den Titel ihrer Majestät, der in England schützenswerter ist. "Gloriana" ist aber ihr wohl bekannter Spitzname, den der normale Brite mit Elisabeth I. so verbindet wie Deutsche "der alte Fritz" mit Friedrich, der Große.
24.07.2021, 22:20 Bearcat (2036 
Irgendwie seltsam: da heißt das Spiel in Germanien Elisabeth I., in deren Heimstatt Engelland dagegen "Gloriana: In the Service of the Crown". Entsprechend ist sie auf dem angelsächsischen Cover auch gar nicht zu sehen, dabei müsste die olle Elisabeth ihren heutigen Untertanen doch bekannter sein als den Germanen.

Ascaron - Fachlich in Zauberkunst!
24.07.2021, 08:58 DaBBa (2264 
An der ein oder anderen Stelle ist gut. 95 % der Variablen in Quest-Skripten heißen MERKER1, MERKER2, MERKER3...

Temporäre Variablennamen empfehle ich als Programmierer übrigens nicht. Auch wenn man das heutzutage Refactoring-Funktionen in Entwicklungsumgebungen im Nachhinein automatisch hinschieben kann, kommt man da gerade beim Programmieren schnell durcheinander. Variablennamen sollten von Anfang an sinnvoll und sprechend sein.

/e: Der Amiga Joker suggeriert mal wieder, dass das Spiel Mitte 1994 bereits kurz vor fertig gewesen sei. Was haben die Entwickler die übrigen zwei Jahre bis Release gemacht? :o
Kommentar wurde am 24.07.2021, 18:01 von DaBBa editiert.
12.04.2021, 07:14 invincible warrior (1095 
Sowas passiert halt in einer normalen Softwareentwicklung. Wenn ich mit etwas starte, nutze ich auch meist möglichst einfache und stets gleiche Variablennamen ala Marker1 etc. Wenn das fertig ist, ersetzte ich die üblicherweise durch etwas aussagekräftigere Variablennamen, damit der Code leichter verständlich ist. Das wurde sicherlich auch hier ähnlich gemacht und dann an der einen oder anderen Stelle eben vergessen.
09.04.2021, 16:24 DaBBa (2264 
Ja, die Videos werden im fertigen Spiel von CD geladen. Das war damals auch üblich, das hat eigentlich jeder gemacht, der Video-Sequenzen in seinem Spiel hatte. Bei Elisabeth I. waren die Video-Hintergründe gezeichnet, die Figuren waren vor einem Greenscreen gefilmte Schauspieler.
Was negativ auffällt, ist die schlechte Ton-Qualität. Die Schauspieler haben offensichtlich keine Ansteckmikros o. ä., sondern werden von einem Mikrofon an der Kamera aufgezeichnet. Die Sprache hallt und rauscht dadurch und durch die geringe Bitrate merklich.

Kleiner Fun-Fact am Rande: Die echte Elisabeth I. hat übrigens auch wohl rote Perücken und helle Schminke getragen, um Alterserscheinungen zu kaschieren. Leider war Schminke damals noch nicht so dermatologisch getestet, weswegen durch sie die Alterserscheinungen unter der Schminke noch schlimmer wurden. :o

/e:
Das Spiel ist aber wirklich eines, was mich immer wieder fängt. Letztens hab ich mal wieder eben schnell alle Quests durchgespielt.

Was mir allerdings noch nie gelang: Erster Berater der Königin zu werden. Beim allgemeinen Polishment will ich nicht ausschließen, dass das gar nicht möglich ist, weil das Feature nicht fertig wurde.
Auch in den Quest-Skript-Dateien sind Programmfehler drin, die bei Tests eigentlich auffallen sollten und spätestens in einem der Patches hätten korrigiert sein müssten. Einfaches Beispiel: Es gibt den Skript-Befehl KERKER, der dafür sorgt, dass man als Ausgang einer Quest eingekerkert wird. Der Skript-Befehl hat einen Aufruf-Parameter, der die Anzahl der Tage vorgibt, wie lange man eingesperrt bleibt. Der Parameter ist aber wirkungslos; offenbar nie implementiert worden. Die Skript-Dateien rufen bspw. den Befehl KERKER 30 auf, aber man wird keine 30 Tage eingesperrt, sondern zufällig lange.
Außerdem gibt es in den Skript-Dateien doofe Variablennamen wie MERKER1, MERKER2, MERKER3, MERKER4... Manchmal gibt es aber auch sinnvolle Variablennamen, d. h. der Skript-Parser unterstützt diese offenbar auch. Da frag mich doch: Wieso sind nicht alle Variablennamen sinnvoll? Denn natürlich gibts auch ein Quest-Skript, bei den der Programmierer eine MERKER-Variable verwechselt hat und die deshalb nicht wie gewollt abschließt.
Kommentar wurde am 09.04.2021, 21:13 von DaBBa editiert.
09.04.2021, 14:54 invincible warrior (1095 
Das mit den gekürzten Quests ist echt interessant, aber wohl auch verständlich, nachdem was Ascon damals in das Spiel wohl reingepumpt hat. Immerhin war das Spiel mindestens 3 Jahre in Entwicklung und hatte damals ja regelrecht cutting edge Zwischensequenzen. Wenn man sich die Werbung hier auf dieser Fanseite anschaut, dem Bild nach siehts ja sogar so aus als ob sie geplant hatten, dass die Videos wie bei zB Wing Commander im Spiel gestreamt werden.
09.02.2020, 20:04 DaBBa (2264 
Ja, die Dame hat eine kirschrote Perücke (<= ich gehe davon aus, dass es eine ist) aufgesetzt bekommen.

Wie in den Tests angemerkt: Die Videosequenzen mit ihrem Billig-Greenscreen-Effekt sind eher bemüht als gut. Allerdings nehmen sie sich auch nicht zu ernst.
09.02.2020, 18:39 Gunnar (3977 
Liegt's am Scan (des PP-Tests), oder ist das Haar von "Miss Elli" (Zitat Peter Steinlechner ) in den Videos wirklich so knallrot wie auf den Screenshots?
08.02.2020, 22:58 DaBBa (2264 
"Mittelalter-James-Bond" - PowerPlay

Ts, ts, ts. Das elisabethanische Zeitalter ist nun wirklich nicht mehr Mittelalter.
22.10.2019, 06:34 Commodus (5365 
Das da noch andere Spielinhalte bzw Bilder im Programm schlummern ist ja ne kleine Sensation. Elisabeth II. - Directors Cut wäre angebracht.
21.10.2019, 13:29 DaBBa (2264 
Das Spiel wäre eigentlich ein schönes Spiel für die Seite tcrf.net, auf der zu zahlreichen Spielen zwar gestrichene, aber in den Dateien versteckte Features enthalten sind.

So gibt es im Spiel 15 Quests. Ursprünglich waren aber wohl 30 Quests geplant. Darauf deutet die Datei BILD.INI hin, die den Bilddateien Konstanten zuordnet.

//Quest 58
>FRZGESANDTSCHAFT =gesandt1.piz,0;
>SCHIFFSDECK =schideck.piz,0;
>QHAENDLE =qhaendle.piz,0;

//Quest 60
>WAVERLYS =waverlys.piz,0;
>FE_KERKG =fe_kerkg.piz,0;
>FE_KERK =fe_kerk.piz,0;

//Quest 61
>HAUSFAMILIEFLATMAN =wonstube.piz,0;

//Quest 62
>SCHLOSSVONCONDE =scvconde.piz,0;
...

Oben haben wir auch gleich zwei Beispiele. Die Zahl hinter Quest gibt die Jahreszahl an, in der die Quest verfügbar ist. Quest 61 und 62 gibt es aber im fertigen Spiel gar nicht (das kann man an anderen Datendateien erkennen). Allerdings gibt es die Bilddateien wonstube.piz und scvconde.piz, die auch nirgendwo sonst im Spiel genutzt werden. Was verbirgt sich dahinter? Fertig gemalte Grafiken, die unbeachtet auf der CD schlummern? Nicht ganz - aber fast.
Die PIZ-Dateien lassen sich sichtbar machen, indem man sie mit anderen Dateien austauscht und dann vom Spiel einblenden lässt.

Wonstube.PIZ ist tatsächlich fertig:
Wonstube.PIZ
Ihr gehört hiermit zu der bislang relativ geringen Anzahl von Leuten, die diese fertiggestellte Grafik sehen konnten.

Die Datei ScvConde.PIZ ist fast noch interessanter:
scvconde.piz
Offenbar gab es bereits eine Skizze, die als Platzhalter-Grafik digitalisiert wurde.

Noch mehr dieser Skizzen lauern im BILDER-Ordner:
https://abload.de/gallery.php?key=kghS6HbW
12.08.2017, 22:07 playthegame (1 
Commodus schrieb am 16.04.2013, 20:35:
Hi und Hallo

Es ist schon eine Weile her, aber hat Dir jemand bei deinem Problem helfen können? Wenn ja, wie stell ich das an?

Würde mich über eine Antwort freuen

Lg, ptg

Eine Frage an die Dosbox-Experten:

Wenn ich den Patch (V1.00 auf V1.04) zu Elisabeth in der Dosbox installieren möchte, sucht sich der Update-Installer ewig den Zielordner, obwohl ich den Patch direkt im Elisabeth-Verzeichnis ausgepackt habe.

Dieser Patch soll ja die elendigen Queststopper beseitigen, aber ich kann ihn einfach nicht installieren!

Weiß jemand rat?
29.09.2015, 08:43 Berghutzen (3617 
Anstoss 2 und 3 waren ja aber keine schlechten Nachfolger, im Gegenteil, zum VÖ-Zeitpunkt stellten Sie die Referenzen des Genres dar. Die "verrannten" Nachfolger waren erst alles ab A4, welches nun wirklich dermaßen verunglückt war, dass erst A2005 als (bei den geschürten Erwartungen) vollwertiger Nachfolger gelten kann. Da wollte man den Hit vom Reißbrett haben...

Patrizier 2 war langelange die Handelssimulationsreferenz schlechthin, gerade inkl des guten AddOns, und Patrizier 4 (also das echte "3") erschien ja schon erfolgreich bei den Gaming Minds Studios. Da würde ich nicht von zufälligem Hit sprechen.

Abschließend: Sacred 2 war nun auch nicht wirklich übel, wenn auch das "Verrennen" hier am allerdeutlichsten zutage tritt.

Der Patrizier war ja nun eingekauft, Anstoss 1 in weiten Teilen auch und Sacred war ebenfalls keine Eigenentwicklung, sondern kam aus der Ikarion-Insolvenz. Daraus Schlüsse auf die Eigenentwicklung zu schließen ist möglich (andererseits sind doch bestimmte Studios meist nur groß geworden durch die Neuauflage des immer und immer gleichen Spiels, z.B. Far Cry). De facto ist es aber so: Die Spiele, die Daniel Dumont entwickelt hat - also quasi die Teile des Portfolios, die Handelssimulationen darstellten - sind insgesamt gesehen die erfolgreicheren Eigengebräue gewesen. Das neuste Spiel von ihm, "Grand Ages: Medival", schlägt abermals in die gleiche Kerbe (wenn auch mit mehr Civ-Anleihen) und ist zumindest bei Steam zur VÖ auf Platz 1 der Hitliste gewesen.

Die weniger erfolgreichen (auf Verkaufszahlen beschränkte) Spiele waren ja z.B. Hexagon-Kartell, Ballerburg, Anstoss Action, Piraten oder Darkstar One. Allerdings habe ich die Konzeptautoren dieser Spiele nicht im Kopf.
28.09.2015, 19:59 DaBBa (2264 
Ich missbrauche kultboy.com mal wieder als Link-Merker.
Hier der QBasic-Quellcode für meinen Skript-Dekoder, den ich im April 2006 zusammengekloppt hatte:
http://pastebin.com/FNyFpME7

/e:
Ach ja, was auch nervt bei diesem Spiel: Es gibt kaum bis gar keine Fortschrittsanzeige. Man weiß nie, wie nah man dem Endziel ist.

Eigentlich gar kein schlechtes Spiel - aber eines der Marke: Da könnte man doch mit relativ wenig Aufwand deutlich mehr rausholen. Die GameStar hat 2009 geurteilt: "Man muss den Eindruck bekommen, dass Ascaron eher zufällig Hits produzierte, um sich dann regelmäßig in den Nachfolgern zu verrennen. »Patrizier, Anstoss und Sacred waren für uns Überraschungserfolge«, urteilt selbst Holger Flöttmann"
http://www.gamestar.de/specials/reports/1958674/die_akte_ascaron.html
Kommentar wurde am 12.07.2017, 12:41 von DaBBa editiert.
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