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Command & Conquer: Red Alert 2
Command & Conquer: Alarmstufe Rot 2
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Bisher 6 Stimmen bei einer Gesamtwertung von 8.33

Entwickler: Westwood   Publisher: Electronic Arts   Genre: Strategie, 2D, Multiplayer, Echtzeit   
Ausgabe Test/Vorschau (1) Grafik Sound Wertung System Datenträger Hits Autor
PC Joker 11/2000
Testbericht
74%
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PC CD-ROM
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133Reinhard Fischer
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Serie: Command & Conquer: Red Alert 2, Command & Conquer: Alarmstufe Rot 2 - Yuris Rache

Auszeichnungen:

User-Kommentare: (18)Seiten: [1] 2   »
06.04.2018, 19:01 Pat (4256 
In Red Alert 2 jnd noch mehr in Teil 3 fand ich die Videos super. Von wegen B Movie - eigentlich allen Schauspielern merkt man den Spass an. Grandios!
06.04.2018, 15:23 Bearcat (818 
Was schreibt der Löwenstein in seinem Meinungskasten? "Böse Russen gegen gute Amis, das kann man doch heute wirklich nicht mehr bierernst nehmen." Oh unschuldige gute alte Zeit! Obwohl man heute ja nicht mehr so genau weiß, bei wem eigentlich der Colt am lockersten sitzt... Allerdings trifft er damit den Nagel auf den Kopf: das Ding erschien 2000, also in einer Zeit, in der "Ost und West" wirklich aufatmeten, nachdem es über Jahrzehnte hinweg mehr als einmal so aussah, als würden morgen die Sprengköpfe vom Himmel regnen. Da konnte man mit diesem Spiel ganz entspannt Scherze mit dem (nuklearen) Wahnsinn treiben.
Ein wenig kommt mir hier allerdings das Spiel selber zu kurz: die Missionen, die Einheiten nämlich. Und in diesen Disziplinen gehört Alarmstufe Rot 2 zur Spitzengruppe - und zwar bis heute. Jede Mission ist unverwechselbar, sie wurden detailversessen gestaltet und hatten manchmal als Schmankerl noch einen Blickfang. Sei es das Weiße Haus, das USS-Arizona-Memorial auf Hawaii oder, ähem, das World Trade Center in New York. Hier war nix aus dem Editor gebaut, sondern einzigartig gestaltet.
Und die Einheiten? Wie ich schon mal erwähnte, waren die schlechter aufeinander abgestimmt als eine Fußballmannschaft bestehend aus Bezirks- und Bundesliga-Spielern. Aber mir machte und macht das bis heute nichts aus! Denn Einbunkern funktionierte auf alliierter Seite prächtig, doch irgendwann muss man dann aus der Bude raus und dann spielten die Russen (und im Addon vor allem Yuri!) mit den fiesen Sonderfähigkeiten ihrer Einheiten herum. Also trotz der Wackelbalance empfand ich das Spiel immer als rund.
Ganz vergessen, bewerten muss ich Alarmstufe Rot 2 ja noch. Aus dem Bauch heraus eigentlich zehn fette rote Sterne, aber die Balance und die manchmal ruckelnde Grafik dürfen nicht ungestraft bleiben: minus zwei gleich acht.
Kommentar wurde am 06.04.2018, 17:03 von Bearcat editiert.
06.04.2018, 10:07 Gunnar (3182 
Hm, hatten die nicht noch direkt zuvor bei "Tiberian Sun" versucht, das Ganze mal etwas professioneller aufzuziehen? Zumindest wurde um die Beteiligung von James Earl Jones und Michael Biehn ja relativ viel Gewese gemacht (was natürlich im Zusammenhang mit dem T-Day-Gesamthype zu sehen ist...).

Interessant übrigens, dass die Videosequenzen aus "Red Alert 2" diesmal dem Joker auf sieben (!) Seiten Testbericht keinen einzigen Screenshot wert sind und auch nur im Test lediglich ein paar Zeilen im Reviewtext sowie wenige Worte in zwei der vier Meinungskästen verloren werden. Es scheint schon fast, als habe man sich an dieses "herausragende Feature", das damals den ersten Teil hinsichtlich Styling und Narration wesentlich geprägt hatte, insofern gewöhnt, dass man es nun stillschweigend voraussetzt...

Ah ja, eine Sache noch: Natürlich wären auch "Red Alert 2" sowie "Yuri's Revenge" hier auf der Seite noch in die "Serie" einzureihen und entsprechend zu verlinken. Danke!
06.04.2018, 09:35 DaBBa (1667 
Um fair zu sein: Es gab sowieso ziemlich wenige Spiele, die Realfilm-Sequenzen mit wirklich hohem Anspruch hatten.
Enter the Matrix hatte eigens produzierte Film-Sequenzen mit den originalen Regisseuren und Schauspielern. Auch Wing Commander war handwerklich ordentlich (wobei Chris Roberts' Versuch mit einem richtigen Film ja bei Kritik und Kinokasse durchfiel).

Demgegenüber steht aber viel semiprofessioneller Kram, der allerhöchstens TV-Film-Niveau erreicht.
05.04.2018, 04:53 invincible warrior (510 
Ich war so enttaeuscht von Red Alert 3, das war einfach nur noch Asylum Niveau, also sowas wie Sharknado. Bewusst gemachter Crap mit paar bekannten Gesichtern, die wieder mal bisschen Kohle brauchten, da ihre Karriere eigentlich zu Ende ist. Also diese Unsitte der Parodie eines B-Movies.

Red Alert 2 hatte es dagegen (bis auf den sowjetischen Obergeneral) geschafft, die Serie auf B-Movie Niveau zu halten. Besonders eben durch den König der B-Movies, Udo Kier. Niemand kann so gut cheesy Bösewichte spielen wie er.
04.04.2018, 12:10 Bearcat (818 
Pat schrieb am 04.04.2018, 09:09:
Für mich ist die Red Alert Serie mit jedem Teil besser geworden.
Ich liebe den Humor der Serie und genau dieser hat Red Alert auch das gegeben, was ich in Spielen halt am allermeisten suche: Spaß.

Teil 2 war für mich deshalb viel besser als Teil 1. Das schräge Szenario, die auf ihre Art genialen Charaktere und damit natürlich die Videosequenzen haben das Spiel zu dem gemacht, was ich auch will.

Das war der Hauptgrund, warum ich Generals dann nicht mehr angefasst habe.

Sicher mag das Hauptspiel unrealistisch sein und vielen Leuten (nachvollziehbar) somit keinen Spaß machen. Für mich war es genau das Richtige.
Soll ich´s sagen? Hab gestern bzw. heute, also bis in die Puppen halt, Alarmstufe Rot 3 gespielt. Auch wenn´s für Kultboy noch zu frisch ist, sei es erwähnt! Denn gegen dieses Spektakel ist Alarmstufe Rot 2 eine bierernste Angelegenheit aus dem Hause SSI (wenn die dort gerade besonders unwitzig drauf sind...).
04.04.2018, 09:09 Pat (4256 
Für mich ist die Red Alert Serie mit jedem Teil besser geworden.
Ich liebe den Humor der Serie und genau dieser hat Red Alert auch das gegeben, was ich in Spielen halt am allermeisten suche: Spaß.

Teil 2 war für mich deshalb viel besser als Teil 1. Das schräge Szenario, die auf ihre Art genialen Charaktere und damit natürlich die Videosequenzen haben das Spiel zu dem gemacht, was ich auch will.

Das war der Hauptgrund, warum ich Generals dann nicht mehr angefasst habe.

Sicher mag das Hauptspiel unrealistisch sein und vielen Leuten (nachvollziehbar) somit keinen Spaß machen. Für mich war es genau das Richtige.
03.04.2018, 22:47 Bearcat (818 
Gunnar schrieb am 03.04.2018, 17:56:
Bearcat schrieb am 03.04.2018, 17:25:
Und ganz grundsätzlich ist mir ein bewusst abgefahrenes Spiel viel lieber als eines, das auf Realismus macht und dabei versagt. Denn DANN komme ich mir verarscht vor, nicht bei einer knallbunten Sause, die einfach nur unterhalten will.

Na ja, um spielerischen "Realismus" ging's mir ja auch nicht, eher darum, Vertrautes zu finden. Das Spiel selber brauchte nicht realistisch zu sein. Das ist ein bisschen wie bei "Need For Speed": Rennaction anstelle einer schraubengenauen Simulation profitiert ebenfalls davon, wenn die Fahrzeuge gut aussehen und an reale Sportwagen erinnern.

Bin da ganz Deiner Meinung, weswegen ich auch die Spiele von Novalogic so super finde. Wenn die mal Echtzeit-Strategie gemacht hätten, mit Delta-Forces, Abrams´, Comanches, Raptors... (Upps, mein Fehler, die F-22 hieß damals ja noch "Lightning II")
Kommentar wurde am 03.04.2018, 23:24 von Bearcat editiert.
03.04.2018, 17:56 Gunnar (3182 
Bearcat schrieb am 03.04.2018, 17:25:
Und ganz grundsätzlich ist mir ein bewusst abgefahrenes Spiel viel lieber als eines, das auf Realismus macht und dabei versagt. Denn DANN komme ich mir verarscht vor, nicht bei einer knallbunten Sause, die einfach nur unterhalten will.

Na ja, um spielerischen "Realismus" ging's mir ja auch nicht, eher darum, Vertrautes zu finden. Das Spiel selber brauchte nicht realistisch zu sein. Das ist ein bisschen wie bei "Need For Speed": Rennaction anstelle einer schraubengenauen Simulation profitiert ebenfalls davon, wenn die Fahrzeuge gut aussehen und an reale Sportwagen erinnern.
03.04.2018, 17:25 Bearcat (818 
Mannomann, Deine Ausführungen haben mich echt angefixt, Alarmstufe Rot 2 und Tiberian Sun nochmal hervorzukramen. Die Denkpausen bei Tiberian Sun kann ich indirekt bestätigen. Die Einheiten latschen zwar aus dem Stillstand sofort los, für Richtungsänderungen allerdings brauchen sie ein Momentchen. Das nervt tatsächlich ziemlich, ich konnte mich aber gar nicht mehr daran erinnern.
Die Sache mit dem Rahmen ist merkwürdig. Schaut man sich die Screenshots auf Mobygames.com an, ist da so eine Art Würfel um die Einheiten gelegt, bei meiner Version (Tiberian Sun in der US-Version von der Gamestar 08/10) ist es nur noch ein platter Rahmen wie im Spiel, um das es hier ja eigentlich geht...
Comic oder Realismus hin oder her, mir ist vor allem eines wichtig: dass den Gebäuden auf den ersten Blick anzusehen ist, welche Funktion sie haben. Und das ist bei Alarmstufe Rot 2 absolut der Fall! Ob einem nun der, äh, architektonische Stil gefällt oder nicht, sie sind eindeutig identifizierbar.
Und ja, okay, Riesenkraken, Delfine, fliegende Soldaten, Panzer die sich als Bäume tarnen... es geht schon sehr albern zu. Aber meine geliebten Harrier sind real, die G.I. sowieso, im Ersten Weltkrieg schmissen echte Zeppeline echte Bomben ab (die Londoner können ein Lied von singen), Flugzeugträger und Zerstörer haben, so comichaft sie auch aussehen mögen, dieselben Funktionen wie in der realen Welt und selbst mit Delfinen experimentiert die US Navy bis heute im "NMMP". Komplett abwegig ist das alles also nicht. Und ganz grundsätzlich ist mir ein bewusst abgefahrenes Spiel viel lieber als eines, das auf Realismus macht und dabei versagt. Denn DANN komme ich mir verarscht vor, nicht bei einer knallbunten Sause, die einfach nur unterhalten will.
Kommentar wurde am 03.04.2018, 17:26 von Bearcat editiert.
03.04.2018, 11:03 Gunnar (3182 
Bearcat schrieb am 01.04.2018, 21:17:
Was meinst Du eigentlich genau mit "Schwung verloren"? Ziemlich hektisch ist Alarmstufe Rot 2 doch auf jeden Fall.

Kurz gesagt: Das "Look And Feel" der Spiele gefiel mir nicht.

Die lange Geschichte: Das ist ein vollkommen subjektives Urteil, das aus einer gewissen Enttäuschung über "Tiberian Sun" heraus entstanden ist. Gefühlt wirkte es jedenfalls so, als würde die neue Engine dem Spieler nicht mehr das gleiche direkte Feedback beim Erteilen von Befehlen geben: Bei den Originalspielen hatte ich noch den Eindruck, Panzer und Infanteristen würden nach einem Klick sofort losmachen, was direkt spritzig wirkte. Bei "Tiberian Sun" und "Red Alert 2" dagegen schien auf den Befehl immer noch erst eine kurze Denkpause zu folgen, ehe sich Fahrzeuge recht schwerfällig in Bewegung setzten. Vielleicht war es ja wirklich so, dass Einheiten gemessen in der Geschwindigkeit "Eigenlängen pro Zeit" hier bei Default-Spielgeschwindigkeit langsamer waren, aber das ist wie erwähnt nur die subjektive Wahrnehmung.

Ansonsten gefiel mir auch der Grafikstil weniger. Bei "Tiberian Sun" gab's ja diesen albernen Mischmasch aus Voxeln (größere Fahrzeuge), Render-Sprites (kleinere Fahrzeuge) und gezeichneten Bitmaps (Infanteristen) - letzteres dann leider auch noch mit so merkwürdigen, unnatürlichen Umrandungen (wie bei Cel-Shading). Das war nicht nur ein unschöner Stilbruch gegenüber den Vorgängern (wo gerade die Infanterie richtig schön wuselig animiert war), sondern natürlich auch in sich inkonsistent und beißend. Und "Red Alert 2" hatte dann überall diesen Cartoon-Look, und damit hat es mich vollends abgehängt. Gerade die Gebäude gefallen mir hier überhaupt nicht, und übrigens wäre das noch nicht mal was neues oder eigenes gewesen - der Grafikstil in den "K.K.N.D."-Spielen (zufälligerweise ebenfalls von Electronic Arts verlegt) war nicht viel anders.

Noch eine Anmerkung: Die Originalspiele hatten für mich ihren Charme hauptsächlich in der Vermischung "realistischer" und "futuristischer" Technik, gerade ersteres gab sozusagen immer Anknüpfungspunkte. Herkömmliche Infanteristen, Panzer und Kampfhubschrauber (sowie Gebäude wie Bauhof, Waffenfabrik, Kaserne und Kraftwerke) wurden da konsequent um Science-Fiction-Ideen erweitert bzw. im Laufe des Spiels sogar teilweise von diesen substituiert (der Clou waren natürlich "Steigerungsformen" wie der Mammutpanzer - das wäre keine pure Fiktion, sondern einfach eine sehr extreme Variante gegenwärtig möglicher Technik). Das ist also eine Art relativ ausgeklügelte Technikgeschichte, die im Spiel selber stattfindet. Tja, und in "Tiberian Sun" gab's dann nur noch High-Tech und in "Red Alert 2" nur noch abgefahrenen Nonsens. Auch hier haben Westwood/EA also gerade die Aspekte weggeworfen, die für mich einen Teil des Reizes an den ersten beiden Spielen ausgemacht haben.
Kommentar wurde am 03.04.2018, 11:04 von Gunnar editiert.
01.04.2018, 22:21 Bearcat (818 
Naja, heutzutage sind die Renderfilme von dermaßen bestechender Qualität, das es ja schon wieder einen Bruch zur eigentlichen Grafik gibt.
Aber Du hast Recht. Ich konnte (und kann!) mir ein C&C/Alarmstufe Rot ohne Videos auch nicht vorstellen. Und auf C&C 4 habe ich mich echt gefreut, war dann aber von den Tests so ernüchtert, dass ich es nicht mal aus dem Budget-Regal gezogen habe (wo es gefühlte drei Minuten nach der Erstveröffentlichung landete...).
Aber was Joe Kucan angeht: so aus der Zeit gefallen fand ich ihn und die Videos nie. Der ist ja kein Schauspieler, sondern war ein hohes Tier bei Westwood und führte bei vielen Spielen Regie, eben auch bei Alarmstufe Rot 2. Ich meine, der Junge hat einfach geliefert. Dass das Genre ab etwa Age of Empires 3 (war das 2006/7?) am Boden lag, ist ja nicht seine Schuld.
01.04.2018, 21:38 DaBBa (1667 
Bearcat schrieb am 01.04.2018, 14:15:
Aber die Atmosphäre fand ich genial! Die Videos mit B-Stars wie Kari Wuhrer waren angeblich auch deshalb so bewusst witzig gemacht, weil die im Vorgänger unfreiwillig komisch wirkten ("Scheiße, der Stalin!")
Ja, das Problem für C&C war:
Eigentlich waren Videos mit echten Schauspielern im Jahr 2000 schon out. Andere Spiele aus der Zeit hatten bereits echtzeitberechnete Sequenzen, die keinen Bruch zwischen Realfilm und Computerspiel machten. Aber: C&C musste damit weitermachen, weil die C&C-Fans die Videos erwarteten.

So hat C&C irgendwann das Problem gehabt, dass es in der Vergangenheit kleben blieb und sich in der Fanservice-Ecke einrichten musste. Für C&C: Tiberium Wars und C&C: Tiberian Twilight wurde sogar Joe Kucan als Kane noch einmal vor die Kamera gestellt. Kucan hat zwar Wiedererkennungswert, ist aber objektiv gesehen kein Schauspieler, der im Jahr 2010 in ein Vollpreis-Produkt mit HD-Videos als Hauptdarsteller gehört. Sondern eher einer, bei dem man im Hinterkopf hofft, dass das Spiel nicht abstürzt, weil MS-DOS gerne mehr konventionellen Speicher hätte.

Als man bei Tiberian Twilight dann auch noch den Fehler machte, das Spielprinzip zu ändern, war die einst so große Marke Command & Conquer völlig verbrannt.
01.04.2018, 21:17 Bearcat (818 
Gunnar schrieb am 01.04.2018, 16:52:
Ich mochte die Engine von "Tiberian Sun" und "Alarmstufe Rot 2" nicht. Da ging einiges vom Schwung der ersten beiden "C&C"-Spiele verloren. Punkt!


"Punkt!"? Darf ich trotzdem noch was sagen? Es sah einfach super aus! Einfach herrlich zeitlose 2D-Grafik. Es sieht frisch gespielt genauso aus, wie man es in Erinnerung hat, während so mancher damaliger Pracht-3D-Shooter heute nur noch Augenkrebs verursacht.
Aber die Engine selber hat tatsächlich auch ein Problem. Wenn viel los ist auf dem Schlachtfeld, etwa einer meiner berüchtigten Luftschläge mit 24 Harriern Tod und Vernichtung bringt , geht die Leistung auf Diashow-Niveau runter. Und zwar auch auf modernen Rechnern, die die Hardware-Anforderungen um ein paar Fantastiliarden Prozent übersteigen! Mit einem Duron-1000-MHz-Traktor wie mit einer Core-i7-Rakete ist es dasselbe. Komisch nur, das C&C Tiberian Sun das Problem nicht hatte. Immerhin kann man die Auflösung im 4:3-Rahmen per ini-Datei deutlich hochschrauben.
Was meinst Du eigentlich genau mit "Schwung verloren"? Ziemlich hektisch ist Alarmstufe Rot 2 doch auf jeden Fall.
Kommentar wurde am 01.04.2018, 21:25 von Bearcat editiert.
01.04.2018, 16:52 Gunnar (3182 
Ich mochte die Engine von "Tiberian Sun" und "Alarmstufe Rot 2" nicht. Da ging einiges vom Schwung der ersten beiden "C&C"-Spiele verloren. Punkt!
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