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PC Joker 6/94

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| | User-Kommentare: (76) | Seiten: [1] 2 3 4 5 › » |
23.10.2025, 14:22 Hansen (57)  | |
Absolut, das Spiel schaffte es ganz gut, vielleicht zu gut einzufangen, wie man sich allein in einer geheimnisvollen Welt und auf einer verlassenen Insel wiederfindet. Hatte für mich auch etwas bedrückendes, melancholisches, gerade wenn ich an die erste Insel, die nun leblosen Orte und die Sounds von Meer und Wind denke. |
23.10.2025, 09:42 mark208 (1307)  | |
Myst hatte eine interessante Atmosphäre, aber irgendwie war das Erleben zu einsam. Ich kam mir irgendwie verloren vor. |
22.10.2025, 18:11 Grumbler (2248)  | |
Ja Apple war generell eine viel groessere Nummer in den USA als hier.
Auch der Apple IIGS war in den 1980ern wohl immer noch weiter verbreitet als Amiga und ST dort. |
22.10.2025, 14:34 Hansen (57)  | |
Hut ab vor den Durchspielern, das steht noch auf meiner To Do Liste. Ich habe es vor Jahren nur bis in die zweite Welt geschafft bis mich die Geduld verlassen hat.
Zu Release klappte mir die Kinnlade herunter, eine so realistische Grafik hatte ich bis dato noch nicht gesehen. Und die vom Spiel geschaffene Atmosphäre war für mich auch durch den Sound außergewöhnlich fesselnd. |
22.10.2025, 13:56 Bolkonskij (3)  | |
Myst hat 'ne sehr eigene Art. Man muss sich da reinbeissen und drauf einlassen. Haben das damals am Mac gespielt und wir waren fasziniert von der Geschichte der beiden Brüder und der geilen Grafik. (für damalige Verhältnisse!)
Heute ist es vermutlich recht öde, schlecht gealtert etc... aber damals war es ein "WOW "die Insel zu erkunden und Stück für Stück die Geschehnisse zu rekonstruieren, indem man briefmarkengroße Videoschnipsel anschaut. :-D Wenn jemand sagt, er spiele keine Retro Spiele mehr, weil es die Erinnerung daran, wie geil der Titel seinerzeit war zerstöre, dann denke ich persönlich an Myst. Damals hätte ich 85% gegeben, heute würde ich die 60% als gerechtfertigt sehen.
Bisserl Off-topic: Die Schöpfer (Miller Brüder) waren eingefleischte Mac-Fans, haben damals mit Apples Hypercard, so ne Art Programm-Baukasten mit Skriptsprache (Low-Code-Programmierung der 80er!) die frühen Versionen von Myst für den Mac geschrieben und zuvor schon grafische Adventures für den Mac veröffentlicht. (einige wurden m.W. auch für PC & co. konvertiert)
Ich erwähne das nur, falls es jemanden interessiert. Der Macintosh als Spielekiste wird in Deutschland praktisch nicht wahrgenommen. Meine Anregungen in der hiesigen Spielepresse mal zu beleuchten, was da eigentlich so abging mit dem Mac, wird seltsamerweise völlig ignoriert. Ich versteh's nicht.
Dabei gabs damals das, was man heute eine "Mac Indie-Szene" nennen würde (Leute wie john calhoun, Ben Haller, Andrew Welch, usw.) und so viele Hits entstanden auf einem Macintosh. Ich glaube viele haben keine Ahnung, dass z.B. Will Wright sein Sim City auf einem Mac schrieb, wo es zuerst erschien. Oder der Entwickler Bungie ursprünglich mal als exklusiver Mac-Entwickler von Macintosh Fans startete, die Mac exklusive Netzwerk-games and Story-Shooter (Pathways into Darkness bzw. Marathon 1-3) programmierten. Aber war halt alles auf Nordamerika-konzentriert, wo die Leute heute noch feuchte Augen kriegen, wenn sie einen Mac Plus mit Crystal Quest drauf laufen sehen. Umgekehrt sind die Amis beim Thema Amiga ja häufig auch einfach völlig emotionslos. Kommentar wurde am 22.10.2025, 14:03 von Bolkonskij editiert. |
20.04.2025, 00:17 Anamon (114)  | |
Gerade habe ich Myst zum ersten Mal durchgespielt, nachdem ich vor Jahren schon einmal steckengeblieben bin (diese Art Spiel würde man sich mit einer Lösung wirklich kaputtmachen). Ganz nett, auch wenn ich es nur denjenigen als spielenswert empfehlen würde, die sich explizit für Retro-Gaming interessieren. Im Rahmen der Allgemeinbildung für heutige SpielerInnen sollte man darüber Bescheid wissen, aber muss es nicht unbedingt gespielt haben.
Erstaunt war ich darüber, wie clever die meisten Rätsel in die Umgebung eingebaut wurden und wie die Geschichte und Mythologie wortlos über die zu erkundenden Schauplätze erzählt werden. "Show, don't tell" im besten Sinne. Überrascht hat es mich, weil Myst damals ja ziemlich viele Beschimpfungen über sich ergehen lassen musste, dass es kein "echtes" Adventure sei. So gerne ich die klassischen Point-&-Click-Adventures der Mitt-90er auch mag, muss ich doch sagen: bei den hanebüchenen Puzzles und Holzhammer-Erzählmethoden, die einem da oft vorgesetzt wurden, hat Myst im Genre in Sachen Rhythmus und Storytelling ganz, ganz weit vorne mitgespielt und viele sogenannte traditionelle Adventure-Klassiker schlicht in den Schatten gestellt.
Im Moment bin ich in Riven (resp., ich stecke darin fest) und dort ist nichts mehr mit meiner vorsichtig qualifizierten Spielempfehlung. Es ist Myst ohne die Anfängerfehler und mit noch plausibler eingebetteten Rätseln, wahnsinnig schöner Grafik und einer noch faszinierenderen Spielwelt. Schon nach den 8 Stunden, die ich bisher darin herumgeklickt habe, ein Highlight meiner 30+ Jahre als PC-Spieler.
Edit: beim Lesen der zeitgenössischen Testberichte finde ich interessant, wie weit die Einschätzungen der Geschwindigkeit des Spiels auseinanderklaffen. Während die PC Joker von "praktisch […] minutenlangen Wartezeiten" spricht, fand Heinrich Lenhardt in der PC Player dass "das Spieltempo auch bei Verwendung eines gemeinen Singlespeed-Laufwerks zügig" bleibt. Kommentar wurde am 20.04.2025, 18:53 von Anamon editiert. |
18.01.2025, 12:40 Lisa Duck (2022)  | |
"Einsam und ohne Erklärungen wird man auf einer mysteriösen, menschenleeren Insel abgesetzt und ist erst einmal völlig auf sich allein gestellt. In Egoperspektive bewegt man sich durch surreal anmutende Pseudo-3D-Szenarien, die hin und wieder mit briefmarkengroßen Filmchen animiert werden, welche an passenden Stellen über den Bildausschnitt gelegt werden. Eine gewitzte Möglichkeit, der Spielwelt mehr Leben einzuhauchen, da die Technik noch bereit für bildschirmfüllende Videos war."
So beginnt der Blick in die Vergangenheit der RETURN-Sonderausgabe "Die besten Point-´n´-Click Adventures" von Autor Pat Tschenett. Ein Wink des Schicksals, dass ich diesen frisch gelesen und noch im Kopf hatte, kurz bevor ein neues Test-Update auch hier auf den Weiten Deiner Seiten Michael eingestellt wurde: der Testbericht aus der ASM 6/1994 von Antje Hink.
Der zweiseitige Rückblick der RETURN auf den Abenteuer-Klassiker brachte mir es erneut in das Gedächtnis, dass es ein Frevel ist MYST (als Liebhaber des Genres!) noch niemals nie gespielt zu haben. Das treibt mir als Ausdruck des Adventure-Schamgefühls förmlich die rötliche Farbe in die Kopfvorderfront. Durch wenig Zeit und andere Prioritäten in meinem Spielejahr 2025 wird es leider wohl erst auch weiter so bleiben, dass sich mein unberührter Downloadordner bei GOG diesbezüglich alsbald nicht verändern wird. Was mich ärgert! Wieder so ein Moment, wo man merkt, dass man irgendwie (vielleicht viel zu sehr) im Hamsterrad des Alltags steckt und dort zeitaufwendig seine endlosen Runden dreht.
Ach ja... Den Testbericht in oben erwähnter ASM-Ausgabe finde ich gelungen – der macht mir Appetit auf mehr und Durst auf das eigene Spielerlebnis. Auch wenn eine schmale Seite für das Werk und seine Bedeutung für mein Lieblings-Genre durchaus bescheiden erscheint. Aber wer kann auch erahnen, welchen Erfolg dem Entwickler Cyan mit MYST beschieden werden sollte? |
06.10.2023, 14:12 Pat (6367)  | |
Da stimme ich dir zu, DaBBa, der gemeine Mainstream-Spieler hat zu wenig Selbstkontrolle, als dass er echten Spaß mit einem Adventure haben würde. Im AAA-Bereich kann man nunmal nicht damit punkten, dass man in 4 Stunden mit Komplettlösung durch ein Spiel durchhetzt. Da zahlt heute niemand mehr den Vollpreis dafür.
Dabei ist das traditionelle Point-&-Click-Adventure-Genre so lebendig wie in den frühen 90ern. Es kommen so viele richtig gute klassische Adventures auf den Markt - vieles davon mindestens so gut (wenn nicht besser) als die Highlights von damals.
Neue Myst-likes sind aber tatsächlich ziemlich selten. |
05.10.2023, 20:58 DaBBa (3650)  | |
Pat schrieb am 05.10.2023, 20:45: Es gibt - meiner Meinung nach - einige Gründe, weshalb das Adventure vom AAA-Gerne zum Indie-Produkt wurde aber Myst gehört nicht dazu. Stimmt schon. Ist so ein bisschen die Rollenspiel-Lücke: Heute leben Rollenspiele davon, Welten & Storys aufwendig zu inszenieren. Heute macht Starfield ganz ungefähr das, was Space Quest in den 90ern noch nicht konnte. Heute macht Cyberpunk 2077: Phantom Liberty ganz ungefähr das, was Dreamweb in den 90ern noch nicht konnte. Adventures haben damals spielerische Elemente heruntergefahren, um die Story zu betonen. Beim Adventure kann man nicht frei herumlaufen, weil es Blödsinn wäre, wenn man einfach über die Blockade drüberspringen könnte, die man mit einem Benutze-X-mit-Y-Rätsel überwinden muss. Dafür konnten sie Storys inszenieren, die Actionspiele nicht inszenieren konnten - denn da lief nur eine Spielerfigur herum. (: Außerdem wären Adventures für viele heute nur noch so: "Ja, keine Ahnung, was ich jetzt machen muss. :| Wo ist das YouTube-Video, wo das jemand für mich vorspielt?"*scnr* Kommentar wurde am 06.10.2023, 15:22 von DaBBa editiert. |
05.10.2023, 20:45 Pat (6367)  | |
DaBBa schrieb am 04.10.2023, 13:05: heise.de war vorletzten Sonntag mit mit dem nicht ganz neuen Narrativ am Start, dass Myst das Adventure-Genre zerstört habe, weil es die Hersteller von klassischen Grafik-Adventures weglenkte und die Verkaufserwartungen in ungesunde Höhen trieb. https://www.heise.de/hintergrund/Myst-wird-30-Das-Grafik-Adventure-das-ein-Genre-zerstoerte-9314701.htmlWobei das Narrativ auch noch insofern weiter geht, dass durch die überreichliche Ausgabe des Spiels als CD-ROM-Beigabe oder als allgemeine Empfehlung im Handel viele Spieler vom Genre abgeschreckt worden seien. Das ist meiner Meinung nach ziemlicher Blödsinn, was die da schreiben. Myst hat kein Genre zerstört sondern ein Neues geschaffen. Viele der besten und erfolgreichsten Adventures kamen nach Myst. Man mag entweder ein Myst-like oder man mag es nicht. Der Egoshooter hat ja auch nicht das Jump-&-Run zerstört - auch wenn eine Weile lang jeder ein Stück des Egoshooter-Kuchens haben wollte. Es gibt - meiner Meinung nach - einige Gründe, weshalb das Adventure vom AAA-Gerne zum Indie-Produkt wurde aber Myst gehört nicht dazu. |
04.10.2023, 13:05 DaBBa (3650)  | |
heise.de war vorletzten Sonntag mit mit dem nicht ganz neuen Narrativ am Start, dass Myst das Adventure-Genre zerstört habe, weil es die Hersteller von klassischen Grafik-Adventures weglenkte und die Verkaufserwartungen in ungesunde Höhen trieb. https://www.heise.de/hintergrund/Myst-wird-30-Das-Grafik-Adventure-das-ein-Genre-zerstoerte-9314701.htmlWobei das Narrativ auch noch insofern weiter geht, dass durch die überreichliche Ausgabe des Spiels als CD-ROM-Beigabe oder als allgemeine Empfehlung im Handel viele Spieler vom Genre abgeschreckt worden seien. |
22.07.2023, 21:03 Bearcat (5045)  | |
Die Akkuranz von IGCD.net ist wahrlich beeindruckend, aber manchmal übertreibt es die Seite dann doch ein bisschen... |
26.12.2021, 22:56 Wuuf The Bika (1305)  | |
ok, es sieht ganz so aus, als kämen Myst und ich uns wieder näher Ich wollte es wirklich nicht mehr spielen. Aber von der VR-Version konnte ich dann doch nicht die Finger lassen (Oculus Quest 2). Und diese Version macht wirklich sehr großen Spaß! Die Schalter und Knöpfe mit den eigenen Händen drücken. Auf das animierte Meer hinausschauen. Mit eigenen Schritten mal eben rüber zur versunkenen Uhr gehen – das fühlt sich alles schon richtig cool an! Die Rätsel finde ich immer noch nicht Einsteigerfreundlich. Und natürlich ist die VR-Grafik aus der Nähe betrachtet noch nicht top. Aber der Effekt, die Immersion ist wirklich unglaublich. Daumen hoch, wer hätte gedacht, dass Myst und ich nochmal zusammen kommen |
01.11.2020, 09:53 GameGoon (397)  | |
Das Game genießt ja einen gewissen Kultstatus... ich fand es damals anfangs toll, wegen der für damalige Verhältnisse sehr ungewöhnlichen Gestaltung und der seltsam anmutenden Atmosphäre. Allerdings wich die anfängliche Neugier nach einer Weile der Ernüchterung, dass man ein doch eher lahmes Adventure vor sich hatte, das mit einer wenig motivierenden Story und grottenschlechten Synchronsprechern vor sich hin trottete. Meine damalige Freundin liebte das Spiel, deshalb blieb ich etwas länger bei der Stange. |
17.09.2020, 23:08 Swiffer25 (1516)  | |
Ohh,vielen Dank für Deinen Hinweis auf Deine Kommentare zu Riven. Ich werde mir bei Urlaub das von Dir genannte "Obduction" zu Gemüte führen Dieses Werk ist mir entgangen bisher! | | Seiten: [1] 2 3 4 5 › » |
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