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12.11.2020, 22:22 Grumbler (2248)  | |
ja, wenn man einigermaßen musikalisch ist, prägen sich die melodien sofort ein eigentlich
obwohl sie bei jeden neuanfang anders sind afaik |
12.11.2020, 21:56 drym (4346)  | |
v3to schrieb am 15.03.2020, 12:18: Der Grund, warum ich nicht mehr als 8 Punkte gebe, liegt an der Idee mit den Melodien statt Verben. Das war sicher innovativ und funktioniert im Prinzip auch gut. Ich persönlich mag es nicht, wenn ich als Spieler über die Spielmechanik ausgebremst werde. So wie hier Notenfolgen auswendig lernen zu müssen oder einen Spickzettel in der Nähe zu haben. Bzw wenn man für ein Spiel auf Papier Rätselfolgen durchprobiert oder Hinweise notiert, macht mir schon Spaß, nur hier empfinde ich das mehr als konstruierten Bremsklotz. Das ist ein sehr interessanter Gedanke. Ich spielte damals bereits recht gut Klavier und konnte gut Noten lesen (und Melodien memorieren), der Aspekt hat mich also eher angesprochen denn ausgebremst. Ich habe noch nie darüber nachgedacht, dass ich das Spiel vielleicht deswegen BESSER fand als es ("objektiv") war |
12.11.2020, 19:43 SarahKreuz (10000)  | |
Witzig: im Spieleveteranen-Podcast (uralte Ausgabe) hat Boris-Schneider Johne noch vehement Loom verteidigt, als es zur Sprache kam. Er ging mit der damaligen Wertung der PowerPlay sicher auch nicht konform. |
15.03.2020, 12:18 v3to (2106)  | |
Loom hatte ich damals aufgrund der mittelmäßigen Tests lange ignoriert und habe es IIRC erst Anfang der 00er-Jahre das erste mal gespielt.
Ich war von dem Spiel tief beeindruckt muss ich sagen. Atmosphärisch ist es mit das beste Adventure, was LucasArts je gemacht hatte. Ich sehe die Kritik damals inzwischen auch mehr als Zeitgeist-Phänomen. Zum Einen denke ich, dass Loom sich mehr an Kinder richtete und Spieldauer und Rätselkomplexität als grundsätzlichen Qualitätsmaßstab bei narrativen Spielen anzusetzen, hat sich irgendwo überholt.
Der Grund, warum ich nicht mehr als 8 Punkte gebe, liegt an der Idee mit den Melodien statt Verben. Das war sicher innovativ und funktioniert im Prinzip auch gut. Ich persönlich mag es nicht, wenn ich als Spieler über die Spielmechanik ausgebremst werde. So wie hier Notenfolgen auswendig lernen zu müssen oder einen Spickzettel in der Nähe zu haben. Bzw wenn man für ein Spiel auf Papier Rätselfolgen durchprobiert oder Hinweise notiert, macht mir schon Spaß, nur hier empfinde ich das mehr als konstruierten Bremsklotz. |
10.10.2019, 10:24 mark208 (1307)  | |
Bei Loom tue ich mich auch schwer, es war einfach zu kurz und irgendwie war das Ende auch nicht sonderlich aufbauend, das war dann mehr der Coitus interruptus. Vielleicht spiele ich es mal wieder bei GOG, aber von der Erinnerung fand ich es einfach schade, die Story klasse, aber dann eben kurz und das Ende, na ja. |
08.10.2019, 17:23 Swiffer25 (1516)  | |
Pat schrieb am 08.10.2019, 10:41: ...Das wirkt wohl nur auf Erwachsene so "schlimm" (aber ist das bei Märchen nicht immer so?). ...
Das ist ähnlich wie,als"wir"gen 92 mit der Klasse in Kevin allein Zuhause 2 waren. Das fand unsere damalige Lehrerin auch "schlimm",die Zeiten hachja Kommentar wurde am 08.10.2019, 17:23 von Swiffer25 editiert. |
08.10.2019, 10:41 Pat (6367)  | |
Die letzten zwei Tage habe ich das Experiment Loom mal mit meinem Sohn gemacht: Ich habe mit ihm das Hörspiel angehört und ihn dann auf die Welt losgelassen. Fieserweise habe ich ihm nicht mal das Zauberbuch gegeben, so dass er selber Rätseln musste, was die Sprüche bedeuten könnten.
Zwar spielte er es im leichtensten Schwierigkeitsgrad aber er hatte wirklich viel Spaß dabei. Die Welt und die Geschichte hat ihn gefangen genommen. Und auch die Musik hat ihm sehr gut gefallen. Natürlich hat er noch keine Ahnung, wer denn nun Tschaikovsky ist (habe es ihm danach erklärt). Er spielte die deutsche, gepatchte EGA-Version mit der wundervollen MT32-Musik.
Tja, er war dann nach zwei Stunden auch schon durch, zwar begeistert aber hungrig nach mehr. Er wollte mehr von der Welt sehen, war enttäuscht, so wenig Interaktionsmöglichkeiten gehabt zu haben und hätte gerne mehr zauberbasierte Rätsel gehabt.
Er war also sehr hin und her gerissen zwischen Freude und Enttäuschung - und er musste ja nicht noch 80 DM dafür zahlen. So gesehen eigentlich eine kleine Frechheit von LucasArts. Da kann ich die Wertungen von Damals schon verstehen...
Apropos Wertungen: Die oft kritisierte Vernichtungsszene von Mandible (auch oft Köpfungsszene genannt) hat mein Sohn gar nicht als brutal oder störend wahrgenommen. Das wirkt wohl nur auf Erwachsene so "schlimm" (aber ist das bei Märchen nicht immer so?). Aber um Hetchel hat er dann doch getrauert.
So beim Zuschauen ist mir aufgefallen: Looms Interaktionsmöglichkeiten sind nur marginal größer als der Durschnitt der später so kritisierten FMV-Interactive-Movies. Kommentar wurde am 08.10.2019, 11:18 von Pat editiert. |
01.12.2016, 17:38 Gunnar (5656)  | |
Das liest man auch nicht oft in der PP - so weit auseinandergehende Meinungen. Im Test steht über Anatol Lockers Meinungskasten ein "Gut", Michael Hengst dagegen sagt "Na ja". Würde mich mal interessieren, welche Wertung die beiden jeweils separat dafür gezückt hätten - die 54% liegen ja eigentlich näher am Hengst'schen Urteil dran. |
14.10.2016, 12:17 Retro-Nerd (14375)  | |
300 Euro? Da war es bestimmt die FM-Towns Version. |
14.10.2016, 11:24 SarahKreuz (10000)  | |
Letzten Monat irgendwann hab ich von Loom geträumt. Ich war auf einem Flohmarkt und hab mehrere hundert Euro (!) für die Box bezahlt. Bin mir nicht mehr hunderprozentig sicher ... aber ich glaube, es waren so an die 300 Euro (!!). Die Summe schwebte mir danach im Kopf herum. Was danach und dazwischen in diesem Szenario passiert ist, weiß ich leider nicht mehr.
Bleibt die Frage warum ich a)von einem Computerspiel träume (mir noch nie passiert, trotz all der Passion) und b)wenn schon so nen Quatsch träumen, warum ich mich daran erinnern konnte. Und vielleicht auch noch c)weshalb ich ihn als einen guten Traum in Erinnerung habe. Hätte ich nicht schweißgebadet aufwachen müssen? Mit nem Schrei auf den Lippen von wegen "Was hab ich getan? Das viele Geld!". |
19.03.2015, 21:33 Pat (6367)  | |
Noch ist es leider nur die leicht geschnittene englische CD-Version. Die Deutsche Version scheint aber unterwegs zu sein. Da es diese nur in EGA gab, nehme ich an, dass auch eine englische EGA-Version folgen wird. |
19.03.2015, 19:02 kultboy [Admin] (11783)  | |
und sogar Loom (VGA) bei GOG! Wird ja immer besser. |
11.01.2015, 17:22 Boromir (693)  | |
@ hast ja recht. Aber es gab halt immer noch andere spiele die sich vordrängelten. ich werds mir trotzdem mal zu Gemüte führen. Es ist die us cd version. Ich glaub ich hab sie auf einem highscreen 286er installiert. |
11.01.2015, 17:16 Frank ciezki [Mod] (4461)  | |
Beschränkung macht erfinderisch. Was für tolle Rätsel Lucas Arts mit einem "Zwei-Klick-Parser" umsetzte zeigt dies mal wieder. |
11.01.2015, 16:50 nudge (2090)  | |
Danke für die Auflösungs-Erklärung PAT. Diese Japan Rechner scheinen ja echt speziell zu sein. Bei Tim Schaefer bzw. Double Fine bin ich irgendwie skeptisch. Auch was so manche "Enhanced Remakes" betrifft. Fragt mich bitte nicht warum. Interessant wäre, wenn Brian Moriarty im Loom-Universum was neues machen würde. Da müssen ja damals Welten aufeinandergetroffen sein als er zu LA ging. Als alter Infocom Interactive Fiction Veteran zu LA. Vom vollständigsten Textparser überhaupt, der ganze Sätze versteht zu SCUMM, der Mausversion eines 2 Wort Parsers. Das ist grad so als wenn man Francois Truffaut als Regisseur für Indiana Jones engagiert hätte |
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