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zu den Testberichten von Apidya


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Seiten: 1 [2] 

von Uwe A. | System: Amiga

Seiten: 1 [2] 

User-Kommentare: (25)Seiten: [1] 2   »
11.09.2020, 06:53 Swiffer25 (690 
Grandioser Kommentar @Nr.1
25.08.2016, 10:53 Nr.1 (3599 
Weder die Grafik noch die Idee haben mich damals vom Hocker gehauen. Im Gegenteil. Als ich das erste Mal bei einem Freund das erste Level sah, war ich erschrocken, wie hässlich die Umgebungen oft sind. Es ist eben schwer, wenn man sich (optisch) an Automaten oder auch dem NES orientiert, auf dem AMIGA etwas zu finden, was durch und durch durchdacht ist.

Dabei ist des NES dem AMIGA meilenweit unterlegen und gleichzeitig hat der AMIGA das Zeug, einem Standard-Automaten jener Zeit die Zähne zu zeigen, aber viel zu oft kam recht unbeholfener Kram dabei heraus.

Weder im Budget noch bei den verantwortlichen Grafikern und Programmierern, gab es Spiele, die es mit den Giganten der Branche aufnehmen konnten. Dafür war der AMIGA global leider zu unwichtig.

Lustigerweise gab es aber beim Sound einige Künstler, die voller Lust jede Leistungsreserve aus der Paula herausquetschten! Ich denke, weil dies insgesamt gesehen weitaus weniger kostete, als ein hochwertiges Grafikteam zu beschäftigen. Der AMIGA hatte so soundtechnisch über ein ganzes Jahrzehnt (!!) im Heimbereich die Nase vorn. Soviel Gänsehaut hatte ich auch später nie wieder! Wenn Pinball Fantasies, Project X oder Slamtilt aus den Boxen meines DDR-Verstärkers tropfte, war das einfach grandios!
Kommentar wurde am 25.08.2016, 11:02 von Nr.1 editiert.
02.11.2015, 09:50 90sgamer (752 
Eloton schrieb am 31.10.2015, 14:31:
Ich frag mich noch heute, wie manche Kaufhäuser ihre Preise rechtfertigten ... ich kann mich erinnern, "Civilization" bei Karstadt für 120 DM gesehen zu haben, während es im Versand die Hälfte kostete ... das nur nebenbei

Richtig. Die Preise purzelten in den Kleinanzeigen auch viel schneller, wenn auch nicht so wie heute. Was aber meist auch nichts nützt, wg. Bindung an STEAM & Co. Naja, als Jugendlicher hat man sich eh nur an den Regalwänden in den Kaufhäusern berauscht. Originale? Alle zwei Monate mal ein neues Spiel, höchstens!
02.11.2015, 09:15 Pat (5040 
Zu den Preisen möchte ich noch sagen: Ich musste damals meist in der Schweiz die Spiele kaufen, da hierzulande fast nur Nintendo- und Sega-Module erhältlich waren.

Und da waren die Preise noch schlimmer. Wenn wir viel Glück hatten, haben sie einfach den DM-Preis 1:1 in Franken umgerechnet. 80 Franken waren damals schon noch einen ganzen Zacken mehr als 80 DM.
Meistens aber gab es Preise bis zu 120 Franken.

Für ein Spiel wie Apidya würde ich heute wohl kaum 6 Euro zahlen. Höchstens in einer Compilation mit zwei/drei anderen Shooter-Hochkarätern.
01.11.2015, 19:24 Eloton (318 
Nein, 80 DM hab ich dafür nicht bezahlt, aber gut. Lass es 80 DM gekostet haben. Aufpreis im Kaufhaus: 33%!
01.11.2015, 10:40 Anna L. (2028 
DaBBa schrieb am 31.10.2015, 18:14:
Wirklich regelmäßig gekauft hat vor allem die Mittelschicht, die a) genug Einkommen hatte und b) keinen Schulhof mehr zum Tauschen.


Ach, so.
Mal wieder ein Fall von "Gelegenheit und Notwendigkeit machen Diebe."
31.10.2015, 20:35 Filtertüte (650 
Civilization kostete aber auch im Versandhandel so um die 80 bis 90 DM. Simulationen, Strategiespiele, Adventures etc. kosteten immer so 70-90 DM, während Actionspiele zwischen 40 und 60 Märker aufriefen.
31.10.2015, 18:14 DaBBa (2073 
Anna L. schrieb am 31.10.2015, 11:41:
Warum sich Apidya nicht verkaufte? Weil die Gamer kein Mitleid mit den Programmieren hatten, die ihren Frauen auch mal einen Kontoauszug vorlegen mussten, nachdem sie für Monate für ihre Frauen kaum Zeit hatten. Da musste es sich doch wenigstens gelohnt haben, weil eine neue Sofaecke auf der Wunschliste stand? Pustekuchen. Die Fans haben es sich kopiert, ein paar mal "Boah ey!" gedacht oder gesagt, und dann war es das.

Wirklich gut gelaufen sind auf dem Amiga die Titel, die auch von Älteren gespielt wurden: Bundesliga Manager, Patrizier, Lotus.

Ballerspiele, die tendenziell eher ein jüngeres Publikum haben, wurden eher kopiert als gekauft. Wirklich regelmäßig gekauft hat vor allem die Mittelschicht, die a) genug Einkommen hatte und b) keinen Schulhof mehr zum Tauschen.
31.10.2015, 18:11 Eloton (318 
Um diese 100% ging es ja gerade. Dass die Preise im Einzelhandel etwas höher liegen, klar. Verständlich. Aber wie will(wollte) man denn glatt das Doppelte rechtfertigen ???
31.10.2015, 17:15 forenuser (3246 
Das ist einfach...

Höhere Personal-, Miete- und Energiekosten.

Sicher sind 100% Aufpreis nicht unbedingt gerechtfertigt, aber im Einzelhandel sind die Unkosten immer höher als Lager- und Versandverkauf.
31.10.2015, 14:31 Eloton (318 
Ich frag mich noch heute, wie manche Kaufhäuser ihre Preise rechtfertigten ... ich kann mich erinnern, "Civilization" bei Karstadt für 120 DM gesehen zu haben, während es im Versand die Hälfte kostete ... das nur nebenbei
31.10.2015, 13:46 Retro-Nerd (12082 
So sieht's aus. Im Versandhandel für 50-59 DM. Das waren die Standardpreise für die meisten Action Spiele auf dem Amiga. Habe ich damals oft genug genutzt.
31.10.2015, 13:08 Anna L. (2028 
Wir waren damals auch schon die Generation "kostenlos". Nur hatten wir noch nicht so viele Möglichkeiten.
31.10.2015, 13:01 Anna L. (2028 
Das Game bekam man doch ganz frisch für einen guten Fuffi beim Versandhändler. Wer das im Laden kaufte...aber wer kaufte schon im Laden? Kaum Auswahl, hohe Preise. Für den Einzelhandel war dieser Bereich damals einfach noch nicht das Richtige.
31.10.2015, 12:15 Pat (5040 
Ich habe es erst spät vom Grabbeltisch geholt. Für weit unter einem Zehner. Egal, wie gut ich das Spiel schlussendlich finde, für ein einfaches Shoot-Em-Up habe ich auch damals keine 80 bis 90 Ocken wert. Diesen Betrag habe ich maximal für Rollenspiele oder echte Überflieger-Adventures ausgegeben.
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