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Anatol Locker
(Jahrgang: 1963)

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Interview: Anatol Locker (03.12.2004)

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User-Kommentare: (41)Seiten: «  1 [2] 3   »
09.11.2012, 17:43 drym (3822 
Berghutzen schrieb am 09.11.2012, 15:14:
* Dazu findet in der Spielebranche eine weitere Zersplitterung statt: Geldmachen lässt sich nur mit den richtigen Blockbustern (GTA V, anyone?), die wiederum Millionen kosten - oder aber mit Casualspielen, die Verbindung zu anderen Apps herstellen (d.h. Bonusinhalte, wenn App A neben App B genutzt wird etc.). Dank Kickstarter finden allerdings auch die ganzen Retro-Nerds und Kultboys weiterhin Spielefutter.

Die in den letzten Jahren enorm gewachsene Indie-Szene, welche regelmäßig großartige Spiele hervorbringt, steht dieser Aussage - glücklicherweise - etwas entgegen.
(z.B. Limbo, Trine, S.P.A.Z., Torchlight, Machinarium, Hotline Miami undundundundundundund...)

An Kickstarter glaube ich auch, was den Mainstream angeht stimme ich ebenfalls zu.
09.11.2012, 15:14 Berghutzen (3612 
Nr.1 schrieb am 27.06.2012, 09:47:
Die Frage ist nur, was nun noch kommen soll. Nach meiner Meinung ist da nur noch wenig zu machen. Die Geräte werden schneller, die Displays schärfer...aber was dann??


Vor 5 Jahren hätte ich auch nicht gedacht, dass ein IPad das "Spielen am PC" ersetzen kann. Ich war schon immer ein Freund von grafisch wenig aufwändigen Spielen (eher Managerorientiert), so daß diese Plattform für mich sehr interessant wirkt.

Wie die zukünftigen Verbesserungen aussehen, da lässt sich nur spekulieren. Ich persönlich glaub an folgende Trends:

* Hardware: Das Alleskönnertum weitet sich in den Mobilgeräten aus; wobei die Vernetzung untereinander stärker wird.
* Auch Cloud Computing wird größere Anteile bekommen (auf dem PC wird quasi nur das Abbild gestreamt, der Rechenvorgang findet auf Servern statt)
* Dazu findet in der Spielebranche eine weitere Zersplitterung statt: Geldmachen lässt sich nur mit den richtigen Blockbustern (GTA V, anyone?), die wiederum Millionen kosten - oder aber mit Casualspielen, die Verbindung zu anderen Apps herstellen (d.h. Bonusinhalte, wenn App A neben App B genutzt wird etc.). Dank Kickstarter finden allerdings auch die ganzen Retro-Nerds und Kultboys weiterhin Spielefutter.
27.06.2012, 09:47 Nr.1 (3599 
Teddy9569 schrieb am 18.03.2012, 11:14:
.....Der Reiz des Neuen wirkt sich auch auf die Gedanken, die man sich beim PC-Kauf macht, obsolet. PC kenne ich, habe ich, ist langweilig. Der Apple-Appeal weckt Begehrlichkeiten, Körperchemie, Jagdtrieb, Haben Will. ...


Ich mag Technik und ich finde auch neue Technik sehr interessant und beschäftige mich viel damit. Nur scheine ich immer ein wenig zu weit in der Zukunft verankert zu sein, was neue Technologien angeht. Paradoxerweise wohl auch deswegen, da ich ältere Technologien nicht einfach als veraltet ansehen kann, wie es scheinbar viele tun. (siehe: Hardwaretastatur oder Nutzung einer reinen Spiegelreflexkamera) Ich erwarte offenbar zuviel, denn Tabletrechner oder reine Touchhandys reizen mich kein Stück. Bei mir stellt sich kein Musshaben-Effekt ein.

Solange die Industrie nicht in der Lage ist, wirklich schmutzabweisende Oberflächen zu entwickeln und solange sie nicht fähig sind, mir auch mit einer Touchtastatur ein angenehmes Schreibgefühl zu vermitteln, solange interessieren mich solche Produkte gar nicht. Dazu kommt, das diese Rechenmonster immer dünner werden, aber gleichzeitig die Akkutechnologie seit ca. 10 Jahren nicht weiter entwickelt hat. Die Folge sind hauchdünne Geräte, die voller Technik stecken, aber jeden Tag ans Netz müssen.

Wenn ich dann im Technikmarkt die vollgeschmierten Handys sehe oder dann versuche, auf eine harten Glasoberfläche einen Text zu tippen, merke ich, wie wenig mir all das gefällt.

Der Hype ist noch lange nicht vorbei! Diese Geräte bilden mittlerweile eine so große Gruppe, dass sie nicht mehr wegzudenken sind. Die Frage ist nur, was nun noch kommen soll. Nach meiner Meinung ist da nur noch wenig zu machen. Die Geräte werden schneller, die Displays schärfer...aber was dann??
18.03.2012, 11:14 Teddy9569 (1548 
Vielleicht hat Herr Locker übersehen, dass den Menschen das Geld nicht mehr so locker (kein Wortspiel) in der Tasche sitzt. Man dreht den Euro lieber zwei Mal um und überlegt, ob der alte Rechner wirklich schon in Rente geschickt werden muss.

Desweiteren sind die Tablets und Smartphones ein Boom-Markt und über bindende Verträge sind die Phones auch finanzierbar. Der Reiz des Neuen wirkt sich auch auf die Gedanken, die man sich beim PC-Kauf macht, obsolet. PC kenne ich, habe ich, ist langweilig. Der Apple-Appeal weckt Begehrlichkeiten, Körperchemie, Jagdtrieb, Haben Will. Das gibt sich auch wieder. In drei Jahren sind Tablets ein alter Hut und der Marktanteil, der relativ und absolut wächst, wird sich auf einem gesunden Maß einpendeln. Der PC-Markt sinkt angesichts der neuen Mitbewerber nur relativ. Als Arbeitsgerät ist der PC alteingesessen und der Nebeneffekt Spiele wird deshalb auch nicht verschwinden.

Mal sehen, wie sich Apple nach dem Ableben ihres Vordenkers Steve Jobs entwickelt. Nach seinem Abgang Mitter der 80er Jahre versanken sie ja schon einmal in der Obskurität.
Kommentar wurde am 18.03.2012, 11:15 von Teddy9569 editiert.
18.03.2012, 10:42 Rockford (1915 
Einwand abgelehnt. Völlig abwegig.
18.03.2012, 10:28 forenuser (3247 
Deine "kausalkette" hakt aber auch... wie wäre es denn, wenn mami/papi sich um ihren balgen kümmern statt sich vor den computer abzusetzen..?
18.03.2012, 09:56 Rockford (1915 
Eine bestimmte, nicht unwichtige, Kausalkette habt ihr aber bisher vernachlässigt: junge Familienväter bzw. zockende Mütter. Natürlich kann ich mit meinem DS, PSP, Wii, Xbox360 auch im Wohnzimmer spielen. Nur dauert es da nicht ganz zwei Sekunden, bis einer der Blagen neben mir steht, auch spielen möchte, was anderes spielen möchte oder noch schlimmer: KIKA sehen will. Wirkliche Ruhe verschafft einem da an einem Sonntag Morgen nur der Gang ins Arbeitszimmer mit einer Tasse Kaffee und einer Runde Diablo 2 oder ähnlich. Nein, der Spiele-PC wird nicht sterben.

Ähnlich ist es ja auch mit Spielezeitschriften aus bedrucktem Papier, die auch schon öfter totgesagt wurde. Warum gibt es sie noch? Weil, wenn die Nummer mit dem Arbeitszimmer nicht klappen sollte, das nächst-sichere Refugium das Badezimmer ist. Und auf der Schüssel gibt es nunmal nichts besseres als eine gute alte Spielezeitschrift.
18.03.2012, 01:31 Bren McGuire (4805 
SarahKreuz schrieb am 18.03.2012, 01:18:
Dann kann man nur hoffen, das du nicht in einem offenen Vollzug landest. Du weisst schon: mit Fernseher und eventuell Spielekonsole und (eventuell) einem von diesen hundertausenden Mario-Verrückten in Deutschland.

Sollte ich wirklich mit so einem in ein und derselben Zelle landen, hilft nur noch meine Geheimwaffe: ein riesiges "Sonic"-Poster mit großem Sega-Logo drauf! Damit dürften meine Tage an diesem schrecklichen Ort wohl gezählt sein. Als letzten Wunsch soll man meinen Leichnam verbrennen - womöglich kommt sonst noch irgendeiner dieser Irren auf die Idee, mich in "Mario"-Klamotten zu beerdigen...
18.03.2012, 01:18 SarahKreuz (9391 
Bren McGuire schrieb am 18.03.2012, 00:57:
Bevor ich mir diese Folter antue, gehe ich lieber freiwillig in den Knast...



Dann kann man nur hoffen, das du nicht in einem offenen Vollzug landest. Du weisst schon: mit Fernseher und eventuell Spielekonsole und (eventuell) einem von diesen hundertausenden Mario-Verrückten in Deutschland.
18.03.2012, 01:11 SarahKreuz (9391 
forenuser schrieb am 18.03.2012, 00:50:
Ich schreibe es mal so... seitdem ich meinen tablet habe sind meine desktoprechner (riscos wie windows) deutlich seltener im betrieb. Eigentlich nur noch für textverarbeitung (wegen des dokumentenformates und der echten tastatur) und scannen. Und gespielt wird ja eh an der konsole.


Ja, das ist ja genau das, was Anatol sieht. Und ich ja auch (in meinem Bekanntenkreis). Nur zieht Anatol daraus die falschen Schlüsse. Du spielst eh auf Konsole - der PC war für dich nie eine Spielemaschine im ursprünglichen Sinne. Was nicht heißen soll,das du nicht hin und wieder mal ein kleines Spielchen drauf gedaddelt hast. Das kannst du jetzt aber auch wunderbar auf deinem Tablet - warum auch nicht. Und es macht dir vielleicht sogar VIEL mehr spaß (kein ruminstallieren, leichtere Handhabung undundund).
Der PC Spielemarkt verliert aber durch deinen "Abgang" (mit verlaub ) so rein gar nix. Meine beste Freundin hat mittlerweile auch keinen Desktop-PC mehr - sie ist aber auch schon vorher nicht losgezogen und hatte "Command & Conquer III gekauft" - sondern im höchsten Falle mal ein bisschen Solitaire oder ein Flash-Game auf einer Website gespielt.
Dementsprechend veraltet war auch ihr Rechner - und ihre Peripherie (Grafikkarte z.B.). Also hat auch der PC Hardware-Markt im grunde genommen keinen "Kunden" dadurch verloren, das sie nun ein IPad hat.

Find ich auch alles völlig legitim. Die Fronten verschieben sich - die Kunden werden zufriedener und bekommen mehr von dem geboten, WAS sie eigentlich wollen. Touchscreen vom Sofa aus z.B. Der Hardcore-Gamer bleibt beim PC, bei Tastatur & Maus & alle paar Jahre mal den Rechner upgraden.
Kommentar wurde am 18.03.2012, 01:12 von SarahKreuz editiert.
18.03.2012, 00:57 Bren McGuire (4805 
SarahKreuz schrieb am 18.03.2012, 00:29:
Boah, dem Bren schenkt man am besten einen PC kommendes Weihnachtsfest. Mit `nem vorinstallierten Super NES-Emulator und ein paar Roms auf der Platte (Mario World, Mario Kart, Mario RPG...).
Bei dem anschließenden Amoklauf möchte ich aber nicht in der Nähe sein...

Zu einem Amoklauf wird es nicht kommen, da ich mich den polizeilichen Behörden bereits vorher selbst ausliefern werde: "Hallo, spreche ich mit der örtlichen Polizei-Dienststelle? Ich möchte eine Selbstanzeige machen, da sich auf meiner Festplatte etliche raubkopierte 'Super Mario'-Spiele sowie ein bestimmt nicht ganz legaler Emulator befinden."

Bevor ich mir diese Folter antue, gehe ich lieber freiwillig in den Knast...
18.03.2012, 00:50 forenuser (3247 
Ich schreibe es mal so... seitdem ich meinen tablet habe sind meine desktoprechner (riscos wie windows) deutlich seltener im betrieb. Eigentlich nur noch für textverarbeitung (wegen des dokumentenformates und der echten tastatur) und scannen. Und gespielt wird ja eh an der konsole. Dazu ein router als medienserver...
Wenn das sich das so weiter entwickelt, dann ist zumindest der x86 bei mit in 2 jahren weg vom fenster...
18.03.2012, 00:29 SarahKreuz (9391 
Boah, dem Bren schenkt man am besten einen PC kommendes Weihnachtsfest. Mit `nem vorinstallierten Super NES-Emulator und ein paar Roms auf der Platte (Mario World, Mario Kart, Mario RPG...).
Bei dem anschließenden Amoklauf möchte ich aber nicht in der Nähe sein...
18.03.2012, 00:10 Bren McGuire (4805 
Naja, "Niemand weiß was die Zukunft bringt", wie es so schön heißt. Aber vielleicht hat der/die ein oder andere von uns in zehn, fünfzehn Jahren ein Déjà-vu, wenn er/sie das Editorial eines x-beliebigen PC-Spielemagazins aufschlägt und dort die fettgedruckte Überschrift "Totgesagte leben länger!" erblickt?! "Nein, liebe Leute, der allmächtige PC ist noch lange nicht weg vom Fenster! Sicher, er ist nicht mehr der Größte auf dem Markt, aber..." oder so ähnlich wird sich der Inhalt dieses Editorials lesen - doch unsereins wird die Wahrheit erkennen und sich daran erinnern, wie es sich vor zig Jahren schon einmal zugetragen hat...

Ich für meinen Teil werde mir ein hämisches Grinsen jedenfalls nicht verkneifen können, während ein Gefühl der Genugtuung in mir aufkommt und mich in just jenem Augenblick mit Freude erfüllt... und dann werde ich so bei mir denken, dass jeder, aber auch wirklich jeder, früher oder später seine Abrechnung bekommt... und ich werde lauthals lachen!!! Die ganze PC-Welt soll es vernehmen, während sie sich ihrerseits die Tränen aus dem Gesicht wischt und in falsche Hoffnungen wiegt... so wie unsereins damals...
Kommentar wurde am 18.03.2012, 00:21 von Bren McGuire editiert.
17.03.2012, 23:36 Nestrak (795 
Hmm....ich bin skeptisch - ich denke durch den Mainstream und der aktuellen Entwicklung hin zu den Tablets wird der PC schon an Boden verlieren. Ich glaube das Firmen wie Blizzard sich heute schon überlegen wie sie zukünftig ihre Spiele vernünftig an diese Hardware anpassen können - ganz einfach weil man sich dadurch den Weg zu einen großem Pool an neuen Kunden ebnet. Persönlich macht mich das nicht glücklich, da ich bis dato die Kombination aus Tastatur und Maus als die überlegene Steuerungsmechanik ansehe. Auf meinen Desktop PC würde ich als letztes verzichten wollen - Ok, der A4000 hat noch Vorrang - aber dann gleich der PC. Die perfekte Kombination aus Arbeits-, Multimedia und Spielegerät - das schafft kein Laptop, kein Tablet, keine Konsole und kein Drecksquadcorehandy.
Kommentar wurde am 17.03.2012, 23:38 von Nestrak editiert.
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