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Jet Set Willy
Jet Set Willy: Final Frontier
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Publisher: Software Projects   Genre: Action, 2D   
Ausgabe Test/Vorschau (2) Grafik Sound Wertung System Datenträger Hits Autor
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Serie: Jet Set Willy, Jet Set Willy II

Videos: 2 zufällige von 5 (alle anzeigen)
Kategorie: Spectrum, Longplay
Kategorie: C16, Spiel
User-Kommentare: (90)Seiten: «  1 [2] 3 4 5 6   »
09.12.2020, 10:33 v3to (1592 
Knispel schrieb am 09.12.2020, 09:26:
Einen spürbaren Aufschwung gab es als der günstige Game Boy und, etwas später, das NES Super-Set angeboten wurden.

Ich vemute auch, dass der Gameboy eine Art Eisbrecher war.
09.12.2020, 10:31 Frank ciezki [Mod Videos] (3454 
Ich konnte meine zumindest für eine Weile ab und an für ein gelegentliches gemeinsames Ründchen "Wintergames" begeistern.

Meine Mutter mochte noch ein schräges, kleines Flipperspiel namens "Slamball" auf dem C64 und später am PC Solitair.
Bei meienem Vater war was das anging Hopfen und Malz verloren.
Lustiger Weise hatte ich aber auf meiner letzten Arbeitsstelle nen Ü60 Kollegen, der total heiß war auf Ego-Shooter und sich immer mit mir über die neuesten ausgetauscht hat.
Außerdem haben meine Oma und mein Opa von meinem Cousin seinen C64 übernommen, als er bei ihnen auszog, um darauf verschiedene Golf-Spiele zu zocken.
Kommentar wurde am 09.12.2020, 10:32 von Frank ciezki editiert.
09.12.2020, 09:26 Knispel (249 
v3to schrieb am 08.12.2020, 23:41:
@Dabba

Das liegt, denke ich, viel an der Elterngeneration. In den 80ern war da doch sehr das Stiftung-Warentest-Mantra gelebte Realität, dass man Computer zwar für die Zukunft, aber gleichzeitig Geldverschwendung hielt. Bei Videospielen im gesteigerten Maße, bzw Spiele waren sowieso böse.


Hihi, da schreibst du was. Meine Eltern (beide in den frühen 50ern geboren), hatten und haben absolut 0 Zugang/Interesse zu/an Video- und Computerspielen.
Selbst fernsehen wurde immer höchst kritisch beäugt. Ich musste mir Ende der 80er den Mund fusselig reden, damit wir endlich Kabelfernsehen bekamen (bis dahin gab es nur ARD/ZDF und „das Dritte“ (bei uns NDR). Und das war in meinem Freundeskreis fast überall so. Nur ein Papa hatte einen Atari ST mit Tonnen von („Original-)Spielen - der Hammer
Besagter Kumpel war dann auch immer üppig mit aktuellen Konsolen samt Spielen bestückt.
Einen spürbaren Aufschwung gab es als der günstige Game Boy und, etwas später, das NES Super-Set angeboten wurden. Das müssen echte Top-Preise gewesen sein (ich glaube GB inkl. Tetris lag bei ca. 150,00 DM), da wurde das ein realistischer Geburtstags-/Weihnachtswunsch.

Heute ist es komplett anders: Ich zähle die Tage, bis meine Jungs alt genug zum gemeinsamen Spielen sind Und ich muss später bestimmt aufpassen, nicht dauernd neue Spiele zu kaufen
Kommentar wurde am 09.12.2020, 09:28 von Knispel editiert.
09.12.2020, 07:09 Frank ciezki [Mod Videos] (3454 
In den frühen 80ern hieß es bei uns "Atari spielen" synonym für alle Video-Spiele.
Dann kann ich mich erinnern, bei meinem Nachbarn auf dem Colecovision "Smurf" gespielt zu haben. Die Melodie ist mir bis heute nicht aus dem Kopf gegangen.(Grundschulzeit 81-85). Wärend der weiterführenden Schulzeit stand dann der C64 klar im Mittelpunkt und ich kannte niemanden, der etwas anderes besaß.
08.12.2020, 23:41 v3to (1592 
@Dabba
Da sind zwei Punkte in deinem Kommentar, die auch einen Generationenwechsel markieren: 1990 und 2 Leute in der Klasse mit Konsole.

Zu meiner Schulzeit (ging bis 1990) war es so, dass vielleicht jeder vierte oder fünfte Schüler in meiner Jahrgangsstufe zu Hause Zugang zu einem Rechner hatte. In meiner Klasse besaßen zuletzt fünf Leute einen eigenen Computer. Das war auf dem Gymnasium und bei Freunden auf Real- und Hauptschule war das nochmal weniger - dann fast durchweg Heimcomputer. Ein einziger PC war dabei und irgendwer hortete noch ein VCS im Schrank.

Das liegt, denke ich, viel an der Elterngeneration. In den 80ern war da doch sehr das Stiftung-Warentest-Mantra gelebte Realität, dass man Computer zwar für die Zukunft, aber gleichzeitig Geldverschwendung hielt. Bei Videospielen im gesteigerten Maße, bzw Spiele waren sowieso böse.
Kommentar wurde am 08.12.2020, 23:42 von v3to editiert.
08.12.2020, 22:02 DaBBa (2070 
Ein Cousin von mir hatte ein Atari 2600. Dort hab ich auch das erste Videospiel meines Lebens gespielt, als das noch Telespiel hieß: Schussel, der Polizistenschreck, die Quelle-Version von einem Sunset-Hüpf-Spiel namens Walker oder Clown Down Town.
(Wenn ich es heute sehe, muss ich ganz ehrlich sagen: Erstaunlich, dass ich davon fasziniert war. Wahrscheinlich hab ich damals schon gemerkt, dass die Grundidee funktioniert - auch wenn man sie besser anwenden kann. ) ;
An der Grundschule (1990-94) hatten zwei Mitschüler in meiner Klasse je ein NES.

So selten fand ich die Dinger gefühlt nicht. Das waren immerhin Zeiten, in denen noch längst nicht jeder überhaupt Elektrospiele gespielt hat.
08.12.2020, 20:31 Frank ciezki [Mod Videos] (3454 
Ich kannte erst bei den 16Bit Konsolen Leute, die so ein Teil besaßen.
NES und Mastersystem waren mir nur aus den einschlägigen Zeitschriften und Abbildungen von ein paar wenigen Spielen in Quelle-Katalogen bekannt.
08.12.2020, 18:45 DaBBa (2070 
Der Video-Game-Crash in Europa ist so eine Sache. Der kam hier schon verzögert und stark abgeschwächt an. Es gab eben tatsächlich noch nicht viel zum Crashen, wegen der relativ vielen Heimcomputer-Zocker und -Spiele-Entwickler in Europa. Heimcomputer-Entwicklern war die Pleite von Atari relativ egal.

Wer doch eine Konsole besaß, spürte nicht die Spiele- und Geräte-Schwemme wie in den USA. Zwar produzierte Quelle eigene Atari-2600-Cartridges, dennoch schafften es viele der Konsolen und Spiele, die in den USA den Markt übersättigten, nie ins PAL-Land.

Man darf nicht vergessen: Europa war vor allem damals ein anstrengender Markt. Jedes Land hatte eine eigene Kombination aus Währung, Gesetzgebung, TV-Standard (PAL ist nicht gleich PAL und Frankreich hatte SECAM), Strom-Verbindungen, Einzelhandels-Struktur... Last but not least stand bis 1989 mitten in Europa ein fetter Zaun, über den man nicht konnte, d. h. der ganze Markt war kleiner.
Zudem war es wohl gar nicht so einfach, Atari 2600-Spiele auf PAL zu konvertieren: Weil das Atari 2600 keinen Videospeicher hatte, musste das Bild just-in-time aufgebaut werden und das geht bei 50 Hz codetechnisch anders als bei 60 Hz.

Ja, Zahlen sind schwierig zu finden. Wikipedia schreibt von 6,8 Mio. Master Systems in Europa und nur 2 Mio. in den USA. Während das NES außerhalb von Japan und Nordamerika 8,6 Mio. Geräte verkaufte und 34 Mio. in den Staaten. Das ist aber
08.12.2020, 17:43 v3to (1592 
@Dabba:
Nintendo war in Deutschland recht spät selbst aktiv. Das NES wurde vor 1990 von Bienengräber vertrieben, AFAIK auch nicht flächendeckend und mit einem recht mickrigen Spieleangebot. Dann auch noch in einem Marktumfeld, wo der Videospielcrash genauso gewirkt hat, wie anderswo, es keine Arcade-Kultur gab und sich über ein halbes Jahrzehnt Systeme etablierten, dessen Spielekultur sich hauptsächlich auf Raubkopien gründen.

Beim NES und genauso eigentlich beim Master System hattest du im Prinzip die Situation, wo jemand in der Jahrgangsstufe vielleicht jemanden kannte, der eine Konsole zu Hause hatte, während auf dem Schulhof Disketten getauscht wurden. So ähnlich halt, als wenn die letzten Jahre jemand erzählt, dass er eine WII U zu Hause stehen hat.

Das Ding ist halt, dass es keine zuverlässigen Zahlen aus der Zeit vorliegen und Hardware lange nicht so verbreitet war wie heute. Nintendo gibt für das NES nur verkaufte Einheiten für Gesamteuropa an. Bei Heimcomputern findet man zu Spieleverkäufen fast gar keine verlässlichen Statistiken.
08.12.2020, 17:06 Doc Sockenschuss (1264 
Diese Diskussion wäre ja bei "Kult-Systeme" besser aufgehoben ...
08.12.2020, 12:02 DaBBa (2070 
Nintendo hat seine Systeme zunächst auch nicht so aktiv in Europa vermarktet wie Sega.

Vor allem in Großbritannien hat das Sega Master System mit dem NES den Boden aufgewischt. In Deutschland war Segas Marktanteil nicht ganz so groß, weil Nintendo of Europe in Deutschland sitzt und Nintendo deshalb in Deutschland etwas präsenter war. Aber im Vergleich zum USA-Markt war Sega auch in Deutschland relativ stark.

Ein weiteres Problem für Nintendo war eben, dass sie bei den 16-Bit-Konsolen (also bei der vierten Konsolen-Generation) zeitweise im Rückstand lagen: Das MegaDrive kam zwei Jahre vor dem SNES auf den Markt.
Kommentar wurde am 08.12.2020, 12:05 von DaBBa editiert.
06.12.2020, 22:04 v3to (1592 
DaBBa schrieb am 06.12.2020, 20:59:
Oder sie haben auf einem NES angefangen, weil sie für einen Amiga zu jung waren. Das NES wurde für in den 90ern Grundschüler gekauft, der Amiga für Teenager (vereinfacht ausgedrückt ).

Was ich schon erstaunlich fand damals: Ich kannte bis vor ein paar Jahren niemanden, der damals ein NES im Haushalt hatte (inzwischen etwa eine Handvoll Leute). Selbst als ich in der Spielebranche war, hatten einige Freunde und Kollegen zwar Mega Drive oder PC Engine, aber niemand ein NES. Auch nicht im weiteren Bekanntenkreis. Es war auch 1990 immer noch so, dass dort für den Nachwuchs eher ein C64 angeschafft wurde und die Diskettenkästen vererbt. 1990/91 war noch die Zeit, wo eher gar kein Geld für Spiele ausgegeben wurde, als etwa 100 DM pro Titel.

Bzw.. edit: In meinem Umfeld verbreiteten sich sozusagen im Mainstream erst dann Konsolen, als etwa der Markt für Heimcomputer 92/93 langsam anfing zusammenzubrechen und ein PC eine richtige Investition war. Und selbst da war es noch eher unüblich, dass mehr als ein Gerät zu Hause stand, sondern entweder PC oder Konsole.
Kommentar wurde am 06.12.2020, 22:12 von v3to editiert.
06.12.2020, 20:59 DaBBa (2070 
v3to schrieb am 06.12.2020, 16:32:
Leute, die heute Mitte Dreißig sind, haben zum großen Teil erst in der SNES- und Mega-Drive-Ära angefangen zu spielen. Und zuguterletzt haben reichlich Leute irgendwann das Hobby auch an den Nagel gehangen.
Oder sie haben auf einem NES angefangen, weil sie für einen Amiga zu jung waren. Das NES wurde für in den 90ern Grundschüler gekauft, der Amiga für Teenager (vereinfacht ausgedrückt ).

"Meine" Generation (Geburtsjahr 1983) ist, wenn überhaupt, eher NES-Kind als Amiga-Kind. Die Grundschüler von damals sind heute 30+x Jahre alt, die Teenager sind 40+x Jahre alt.

Eigentlich ist "meine" Zeit eine gute Ära: Auf meinem Weg zum Abi erlebte ich das NES, den Amiga, das SNES, die PlayStation 1, die PlayStation 2 und last but not least den parallel immer besser werdenden PC. Aus der Klötzchengrafik in der 1. Klasse wurde die 3D-PS2-Grafik in der 13. Klasse.
So einen Sprung nach vorne hat die Schüler-Generation vor mir nicht erlebt und wird vermutlich keine Schüler-Generation mehr nach mir erleben. Schön.
nudge schrieb am 06.12.2020, 17:37:
DaBBa schrieb am 06.12.2020, 15:09:
Die allermeisten Konsolen-Spieler hatten eben keine 100 oder 1000 Spiele in der Box, sondern nur die 5, 10, 20..., die sie original hatten. Da haben sich die wenigen besser eingeprägt.
Ähnliches vermute ich bei den Engländern, die sowohl auf dem C64 als auch auf Spectrum und CPC hauptsächlich von Datasette gespielt haben. Und das bis Anfang der 90er. Sowohl das Laden als auch das Kopieren dauerte ewig. Wer 10 Minuten warten muss, bis er endlich spielen kann, der beschäftigt sich schon ein bisschen intensiver mit dem, was er da gerade geladen hat als jemand, der mal eben ein paar frisch kopierte Spiele auf Diskette durchprobiert. Anders kann ich mir den Hype um gewisse Spiele sowohl damals in der Zzapp als auch in der heutigen englischen Retrogamer gar nicht erklären.
Wobei England wohl nochmal "krasser" war als Deutschland.
England war eine Heimcomputer-Hochburg. Da gab es Systeme mit nennenswertem Marktanteil, die im Rest der Welt (inkl. Deutschland) weitgehend oder völlig unbekannt sind. Dass sich der Amiga relativ lange in den frühen 90ern behaupten konnte, lag daran, dass vor allem Briten ihn mit Software versorgt und sie gekauft haben.
Ja, in Deutschland gabs Factor 5 und Blue Byte, aber wegen Software 2000 und Starbyte hat sich in England (fast) niemand einen Amiga gekauft.

Wenn man sich bspw. den YouTuber Larry Bundy Jr anschaut, fällt schon auf, dass und wie sehr er als britischer Retrogamer auch Heimcomputer-Material thematisiert und nicht nur Konsolen-Kram wie seine amerikanischen Kollegen.

nudge schrieb am 06.12.2020, 17:37:
Und ich erinnere mich noch an eine Fernsehsendung mit lauter kreischenden Kindern, die sich in 2-Spieler Duellen am SNES beweisen mussten und was gewinnen konnten.
Ja, damals gab es einen kleinen 16-Bit-Konsolen-Boom in Deutschland. Super Nintendo und Mega Drive lockten junge Menschen an die Geräte

Da wollten auch die TV-Sender nicht zurückstecken und schickten die Sendungen in den Äther, die ich heute als "tragisches Dreieck der Videospiel-Sendungen" bezeichne:
- Sat 1 hatte Games World, eine ziemlich freie Interpretation eines gleichnahmigen britischen Formates.
- Das ZDF hatte X-Base, eine Sendung, die das Konsolen-Wettzocken mit kurzen Berichten und Reviews auflockerte.
- RTL 2 hatte Play Time TV, die Sendung zum Computec-Heft.
Wirklich anspruchsvoll war eigentlich nichts davon. X-Base war inhaltlich noch mit Kurz-Berichten und -Reviews am ergiebigsten. Das lag vor allem daran, dass die anderen beiden da entweder gar nichts (Games World war nur Gedaddel) oder fast nichts (Play Time TV zeigte einige Mini-Reviews aktueller 16-Bit-Spiele) versuchten.

/e: Dino Dini ist gar nicht aus Italien. :o
Kommentar wurde am 07.12.2020, 08:13 von DaBBa editiert.
06.12.2020, 19:55 Frank ciezki [Mod Videos] (3454 
Gehörten die Hornissen nicht auch zu den Gegnern in JSW ?
Auf dem C64 wurde natürlich kopiert, bis die Schwarte krachte, aber einige Titel, die mir besonders am Herzen lagen, habe ich mir gekauft,z.B. Ghost´s n Goblins, Ultima 5 oder Pool of Radiance.
Willi begegnete ich zum ersten mal in Form von Jet Set Willy 2 (das ja nur ein erweitertes JSW war) in eine Spielesammlung. Viel zu schwer, um es jeh durchzuspielen, aber die schräge Fantasie und die Atmosphäre haben mich in ihren Bann gezogen.Hatte auf dem Commodore auch eine sehr coole, spanische Melodie als Musik.Ich meine die im eigentlichen Spiel.Kein technisches Meisterwerk, aber irgendwie hypnotisch.
Kommentar wurde am 06.12.2020, 19:56 von Frank ciezki editiert.
06.12.2020, 19:06 Doc Sockenschuss (1264 
Mach dir mal keinen Kopp wegen deinem "biederen" Kommentar - dieser hat zumindest im Gegensatz zu den meisten anderen Kommentaren von heute (also dem 6.12.) immerhin konkret mit diesem Spiel zu tun! Und ich kann deinen Kommentar auch nachvollziehen, da es mir ja ähnlich ging, denn als ich das Spiel irgendwann Ende 85/Anfang 86 bekam, hatte ich für meinen Speccy erst wenige Spiele. Zu der Zeit waren das alles Originale, und entsprechend intensiver habe ich mich mit diesen beschäftig - genau wie mit den Spielen fürs Atari VCS zuvor! Tauschpartner fand ich erst ca. 1-2 Jahre später durch Kleinanzeigen in der ASM, wobei das dann auch immer per Post war, da die Typen eben nicht hier in Köln wohnten. Eventuell interessantes Detail: alle, mit denen ich damals so getauscht habe, wohnten durchweg im südlicheren Teil der Republik.

In meiner Erinnerung spielten wir allerdings am C64 bei meinen Klassenkameraden auch einige raubmordkopierte Titel gerne mal über Stunden, und das waren durchaus nicht nur die üblichen Verdächtigen. Das war so in den Jahren 87-89.

Wenn du noch eine schöne Anekdote zu Jet Set Willy haben willst ... bitteschön: es war vermutlich im Spätsommer, ich war allein zu Hause und spielte das Spiel. Die Balkontür war leicht geöffnet. Irgendwann merkte ich plötzlich, dass eine riesige Hornisse in meinem Zimmer war. Da ich auch vor Wespen schon einigen Schiss hatte, verliess ich sofort fluchtartig das Zimmer. Gott sei dank stand Willy sicher irgendwo herum, wo ihn keine Gegner töteten. Denn nach ein paar Minuten ging das Spiel ja automatisch in den Pausemodus, wo dann immer alle paar Sekunden sich alle Farben änderten. Eben diesen Pausemodus "durfte" ich dann auch mehrmals sehen, wenn ich hin und wieder vorsichtig hereinlinste in der Hoffnung, die Hornisse hätte sich wieder verpisst. Die Aktion hat locker eine Stunde gedauert und hat sich tief bei mir eingebrannt!

So, diesmal editiere ich nicht, falls da noch ein Fehler sein sollte!
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