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Tass Times in Tonetown
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Bisher 6 Stimmen bei einer Gesamtwertung von 8.17
C64/128
Entwickler: Interplay   Publisher: Activision   Genre: Adventure, 2D, Rätsel, Text   
Ausgabe Test/Vorschau (3) Grafik Sound Wertung System Datenträger Hits Autor
Amiga Joker 4/93
Testbericht
62%
36%
66%
Amiga
1 Diskette
159Max Magenauer
Happy Computer SH 17
Testbericht
78%
73%
76%
C64/128
1 Diskette
822Boris Schneider-Johne
HC Spiele-Sonderteil 11/86
Testbericht
78%
73%
76%
C64/128
1 Diskette
266Heinrich Lenhardt
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Videos: 2 zufällige von 2
Kategorie: C64, Spiel, Intro
Kategorie: Apple, Spiel
User-Kommentare: (13)Seiten: [1] 
08.01.2023, 16:07 IEngineer (458 
Frohes neues Jahr!

Durch extremen Zeitmangel habe ich nicht ohne Lösung weiterspielen können. Den Rest habe ich also heute im Schnelldurchlauf mit Lösung durchgepflügt.

Ob ich auf die Lösungen alleine gekommen wäre, weiss ich nicht. Vermutlich nicht. Ich bin im Tunnel immer von Monstern gefressen worden, weiss aber nicht warum ich mit der Lösung nicht gefressen wurde.

Sei's drum.

Insgesamt ist das Spiel eine solide 7 bis 8 und die Happy Wertung geht in Ordnung. Beim Sound würde ich der Amiga-Version aber höchstens eine gnädige 4/10 geben (die Tests beziehen sich auf die C64-Version, die ich nicht gespielt habe).

NB: Durch Tass Times bin ich auf die Seite walkthroughking.com gestossen. Old-School ohne Schnickschnack.

Wer Tass Times nur mal durchlaufen will, mit der Lösung ist man, je nach Tippgeschwindigkeit, in 15-45min durch.
17.10.2022, 23:00 IEngineer (458 
Tass Times Tag 2

OK - der zweite Tag hatte etwas mehr als 24 Stunden.

Mittlerweile bin ich mit dem Spiel etwas wärmer geworden.

Die Todesfrequenz ist nicht so hoch wie befürchtet. Wenn man sich eine Karte zeichnet, weiß man wo es lang geht und man stirbt nicht mehr (so häufig - Stichwort: Sumpfmonster).

Ich hatte anscheinend eine kaputte .adf-Datei und konnte reproduzierbar der guten Frau im Park meinen Presseausweis nicht zeigen. Mit einer alternativen .ipf-Datei (von denen ich vorher noch nie was gehört hatte) funktioniert es. Deswegen habe ich auch kurz gespickt.

Ohne die "Tonetown Times" kommt man jedenfalls nicht weiter, da man die Namen der Personen im Spiel kennen muss. Kopierschutz à la Infocom.

Die Qualität der Beschreibungen reicht nicht an die der Infocom-Adventures heran, sind aber ausreichend.

Habe jetzt meinen Großpapa gefunden, aber er ist mit Geräuschhandschellen gefesselt. Ich glaube, dass ich sie mit einem voll tassen Instrument öffnen muss, aber bisher bin ich daran gescheitert. Vielleicht habe ich nicht das richtige Vokabular.

... gefunden ... Tonetone Times hat wieder mal weiter geholfen.

Nach der Eingewöhnungszeit tendiere ich gegen eine solide 8er Wertung. Meine "mental load" lässt mich leider so wenig spielen, dass ich vermutlich demnächst ernsthaft in eine Lösung schauen werde, damit ich vor Weihnachten noch durch bin. Aber das liegt dann nicht an der Unfairness des Spiels. Die Rätsel sind bisher alle durch aufmerksames Studium der Texte auf und neben dem Bildschirm lösbar.
17.06.2022, 09:16 Pat (5946 
TTiTT ist quasi der Nachfolger von Borrowed Time und in allen Belangen besser. Allerdings muss ich auch zugeben, dass dies eines der Adventures ist, bei denen ich damals ab und an mal nachfragen musste, wie es denn weiterging. Es ist nicht ganz so streng wie Borrowed Time und durch das schrägere Szenario insgesamt auch amüsanter.

Trotzdem: Man stirbt viel und um Frust vorzubeugen, hatte ich einige Male die Hotline angefragt. Damals hatte ich keine Komplettlösung.

Ich erinnere mich auch, dass es am A500 mit Kickstart 1.3 nicht mehr lief. Heutzutage mit WHDLoad ist das aber kein Problem mehr. Die Version würde ich auch empfehlen, da sie sich auch flüssiger spielt.
16.06.2022, 21:47 IEngineer (458 
TTiTT-Tag 1

Nach ein paar Stunden Tass Times:

Das Spielgefühl ist, wie wenn man von einem Auto aus den 2010'er Jahren in einen aufgehübschten 70'er Jahre Käfer umsteigt.

Hier ist wieder Handarbeit angesagt. Ansprüche zurückschrauben.
Schock ziehen. Kupplung drücken. Gaspedal leicht drücken, nicht zu viel, sonst säuft er ab. Zündung, etwas orgeln lassen. Start.
Beim Anfahren an Steigungen mit Handbremse/Gas/Kupplung spielen ... .
Innentemperatur = Außentemperatur.
Schon gar kein Navi. Rückspiegel mit dem Sichtfeld einer Briefmarke.
Beim 'runterschalten Zwischengas nicht vergessen....

Genug der blumigen Vergleiche.

Die Grafiken und die Mausbedienung kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass selbst Infocom-Adventures komfortabler sind.

- Keine Fortschrittsanzeige. Keine Punktezahl. Der Befehl "score" führt zu der schönen Meldung "I don't know how to score". Ein unfreiwilliger Vorgriff auf Beavis-and-Butthead.

- Die Windrose hat rote und grüne Pfeile. Ich dachte, die Farbe würde die Ausgänge anzeigen. Pustekuchen. Welche Ausgänge es gibt, erfährt man klassisch, krude mit der Richtungseingabe und wenn's nicht geht wird einem das gesagt.

- Ortswechsel. Das Umschalten der Grafik beim Ortswechsel dauert einige Sekunden. Das wurde wohl noch in C programmiert.

- Hotspots. Auf den Grafiken gibt es zwei, manchmal zweieinhalb Hotspots, die anklickbar sind. Magerstufe.

- Gegenstände. Die werden auf der Ortsgrafik immer an die gleiche Stelle gepappt und fügen sich so harmonisch ein, wie ein Haar in die Suppe.

- Parser: Drei Worte pro Satz sind schon viel. Für Synonyme war anscheinend kein Speicherplatz oder keine Zeit vorhanden. Die Rückmeldungen sind halb aufschlussreich, halb weiß man nicht mal, ob der Parser die Eingabe verarbeitet hat.

- Inventar: Das Inventar ist grafisch und deshalb auf ca. acht Gegenstände beschränkt. Etwas dünn. Ob ich einen Gegenstand anhabe (Bsp. Jumpsuit) oder nicht erkennt man nicht.

- Erwartbar war, dass man bei diesen Spielen zumindest am Anfang alle drei Schritte stirbt. Aus der beiliegenden Zeitung habe ich erfahren, dass die Tonetowner keine Touristen mögen und daraus geschlossen, dass ich mich als Tonetowner verkleiden sollte. Ob ich alle Gegenstände dafür habe oder ob ich sie anziehen muss und wann ich ganz verkleidet bin erfahre ich jedenfalls nur passiv. Ich sterbe (gefühlt) weniger, weiß aber nicht ob das an irgendeinem Fortschritt liegt.

- Soweit ich die TT-Zeitung kapiere, muss ich mit den Leuten sprechen. Das hasse ich bei Adventures. Der Parser wird mir dabei auch keine große Hilfe sein, so pingelig wie er ist. Und wenn dann auch noch das ultratasse Vokabular verlangt wird, wird sich meine Ausdauer hyperspeedig erschöpfen.

Story: Bisher ganz originell und ein Abziehbild der 80'er Neon-Pastell-Kultur.

Ob ich es lange aushalte, ohne in eine Lösung zu schauen, bezweifle ich momentan.
12.06.2022, 12:45 Lisa Duck (1746 
Eingelinkte Videos und die Kritiken der schreibenden Zunft deuten auf eine bevorstehende interessante Adventure-Erfahrung hin. Ich bin jetzt schon gespannt auf Deine (hoffentlich ausführlich hier ausformulierten) Eindrücke, IEngineer!
12.06.2022, 12:28 IEngineer (458 
Was folgt nach System Shock? Genau: Tass Times in Tonetown. (Nach S kommt T)
Da kann ich wenigstens den Emu in Linux laufen lassen.

Vor dem Adventurespielen wurde jedoch das Real-Life-Adventure gespielt.
Tass Times läuft nicht auf dem Amiga-Emulator. Das Befehlsfeld rechts und der Mauszeiger wird nicht angezeigt. Mist. A500 Emulation mit allem möglichen Einstellungen ausprobiert. Kickstart 1.2, nur 512kB RAM ...

Das Spiel ist von 1986, da gab es den A500 noch nicht. Also Emulation auf A1000 Kickstart 1.2 runtergeschraubt (512 kB Chip RAM - mehr nicht, mit 512kB zusätzlichen Slow-RAM funktioniert's schon nicht mehr) und siehe da. Es funktioniert.
Kommentar wurde am 12.06.2022, 22:57 von IEngineer editiert.
18.03.2011, 02:40 docster (3338 
Auch ich kann mich nur auf die C64 - Version beziehen, darf das Game aber in höchsten Tönen loben.

Läßt man sich auf die Story des Spiels ein ( Vorsicht: "Borrowed Time" ist wohl eher als Vorprodukt denn Vorgänger zu verstehen ), erlebt man ein Adventure, welches zweifelsohne seinen Platz unter den Kult - Klassikern einzunehmen weiß.

Muß ein Genre - Freund einfach mal gespielt haben.
05.03.2011, 11:48 Adept (1155 
Mächtig großes Kino, hatte am Amiga aber, wenn ich mich recht erinnere, arge Probleme mit dem Kickstart. Unter 1.2 ging es glaube ich schon nicht, kenne deswegen nur die 64er Version.
30.04.2010, 21:06 Spitfire (266 
Herrlich abgefahrenes Adventure. Schade das diese Art Spiel unterging und nur noch Click Adventures produziert wurden. Borrowed Time war der Vorgänger und spielte im Privatdetektiv Milieu. Man war Sam Harlow und mußte einen Gangsterboss hinter Gitter bringen. War auch ein echter Klassiker.
Kommentar wurde am 30.04.2010, 21:08 von Spitfire editiert.
02.03.2006, 10:44 tschabi (2616 
eines meiner ersten adventures für den 64er.
fand ich ganz gut,weil die story so abgedreht war.
bin aber immer am endkampf gescheitert,da die lösung nicht richtig war(und ohne wär ich nie so weit gekommen)
13.01.2006, 14:50 Sanxion (104 
Ohhh, die Bilder der Amiga Version habe ich jetzt noch im Kopf und konnte mich daran nicht genug ergötzen ! Die Farben und Grafik so plastisch. Gespielt habe ich aber trotzdem nicht....
In irgendeiner Spiele - bzw. Hardware Zeitschrift wurde es auch noch getestet, kann mich aber nicht erinnern welche das war...
29.02.2004, 09:02 Greg Bradley (2570 
Nein, nur mal angezockt. Der Test macht mir aber schon Lust auf mehr. Da ist von einem Vorgänger namens "Borrowed Time" die Rede. Meinst Du Du könntest dazu irgendwo einen Test ausgraben, Kulty? Oder irgendwer sonst?
29.02.2004, 08:17 kultboy [Admin] (11320 
Hm ich kenn das Spiel nicht, aber irgendwie sieht es interessant aus, hat das wer gezockt ? uno ?
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