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Star Trek - Deep Space Nine: Harbinger
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Entwickler: Stormfront Studios   Publisher: Viacom New Media   Genre: Adventure, 2D, Film / TV, Rätsel, Sci-Fi / Futuristisch   
Ausgabe Test/Vorschau (3) Grafik Sound Wertung System Datenträger Hits Autor
PC Joker 6/96
Testbericht
74%
82%
73%
PC CD-ROM
2 CDs
37Martin Schnelle
PC Player 5/96
Testbericht
--4/5
PC CD-ROM
2 CDs
107Boris Schneider-Johne
Power Play 5/96
Testbericht
55%
77%
58%
PC CD-ROM
2 CDs
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Videos: 2 zufällige von 2
Kategorie: Longplay, PC
Kategorie: Werbung, PC
User-Kommentare: (13)Seiten: [1] 
09.11.2017, 09:25 Pat (4081 
Ich stimme euch zu. Sowas hätte ich auch gerne.

Ich hatte ja damals gehofft, Star Trek Online würde genau das werden. Aber die Jungs hatten echt keinen Plan, was das Star Trek Universum ausmacht.
So gab es langweilige Fetch-Quest-Missionen, jede Menge Grinding und praktisch null Identifikation mit Schiff und Crew - das eigene Schiff war nichts weiter als ein quasi-mitlevelnder Ausrüstungsgegenstand.

Schlimmer noch: Schiffdesigns, Uniformen und generell alles Star Trek war einfach so irgendwie nachgemodded. Dilettantisch und herzlos.
Es wurde dann später viel besser aber das Core-Gameplay war da halt schon implementiert.
Und später, als die User-erstellten-Missionen kamen, gab es da einige echte kleine Perlen - innerhalb der doch arg limitierten STO-Engine.

Keine Ahnung, wie das Spiel im Moment ist. Müsste ich mal wieder reinschauen...
09.11.2017, 08:25 Darkpunk (2458 
Gunnar schrieb:

Wie wär's?


Ich bin dabei!
08.11.2017, 16:16 Gunnar (2912 
Darkpunk schrieb am 08.11.2017, 11:49:
Und ich stimme Pat zu: Ein Star Trek-Spiel im Stile von Mass Effect würde sicherlich funktionieren. Auch wenn es mir persönlich ganz recht wäre, wenn das Rollenspielelement ein wenig reduziert würde. Ist halt nicht mein Genre.

...oder eben ein ganz großes Open-World-Spiel, in dem der Spieler mit Raumschiff und Crew auf eine Fünf-Jahres-Mission in die unendlichen Weiten losgeschickt wird. Ein Forschungsauftrag im Hintergrund, dazu Crew-Managment (gerne auch mit Rollenspiel-Aspekten), taktische Raumkämpfe von der Brücke aus, Planetenmissionen mit Nebenquests und viel exotisches Flair. Wie wär's?
08.11.2017, 11:49 Darkpunk (2458 
Spiele die im Star Wars-Universum angesiedelt sind, haben es fraglos leichter als Star Trek. Das "Wars" in Star Wars gibt die Richtung vor. Action ist dort leichter zu implementieren, als im eher friedlichen Universum von Star Trek.

Das letzte Star Trek-Spiel das ich gespielt, sogar durchgespielt habe (der Spielegott weiß warum), war das Star Trek-Game zum elften Kinoabenteuer. Ein grausiger Third-Person-Shooter. Sehr reizvoll finde ich hingegen die Idee hinter "Star Trek: Bridge Crew für die PS4 VR. Mir als Star Trek-Fan der dritten Generation, der in den 80ern mit der original Crew aufgewachsen ist, wäre es allerdings lieber gewesen, mit Kirk & Co. an Bord der Enterprise neue Welten zu erforschen. Ein VR-Spiel an Bord der Enterprise E und D sowie ein VR-Spiel auf DS9 kämen mir natürlich auch sehr gelegen. Ein Wunschtraum, ich weiß.

Und ich stimme Pat zu: Ein Star Trek-Spiel im Stile von Mass Effect würde sicherlich funktionieren. Auch wenn es mir persönlich ganz recht wäre, wenn das Rollenspielelement ein wenig reduziert würde. Ist halt nicht mein Genre.
08.11.2017, 11:43 invincible warrior (502 
Armada hatte aber schon viel aus dem Lore des TNG Zeitalters genommen, da war das eigentlich gut eingebaut, nur die Story war doch etwas arg aufgesetzt. Armada 2 versagte da in viel mehr Aspekten.
Away Team zB wirkte immer massiv aufgesetzt und haette auch ein komplett anderes Spiel sein koennen. Mit der Lizenz konnten sie es wenigstens verkauft bekommen, ohne waeren da keine Einheiten raus gegangen.
08.11.2017, 09:53 Gunnar (2912 
Hm, ehrlich gesagt hat das "Star Trek"-Franchise Umsetzungen aber auch nicht unbedingt leicht gemacht. Die Serien lebten von ihren Charakteren und der Mischung aus Philosophie, Moral, Technologie und Exotik in den Stories, und wenn es mal zu Action kam, dann entweder zu Faustkämpfen oder zu einem kurzen Abtasten zwischen den Raumschiffen - das sind alles Komponenten, die zusammengenommen mit kaum einem gängigen Spielegenre vereinbar sind. Andererseits sind diese Elemente derart miteinander verschweißt, dass sich auch nichts herausgreifen und in einem eigenen Schlager-Spiel in den Mittelpunkt stellen lässt (wie das bspw. mit den "Star Wars"-Raumkämpfen in der "X-Wing"-Serie geschehen ist).

In Folge dessen gibt es das "definitive" "Star Trek"-Spiel wohl nicht. Adventures wie "Judgement Rites" und "25th Anniversary" sowie die Spectrum-Holobyte-/Microprose-Produkte "A Final Unity" und "Generations" kommen dieser Mischung wohl noch am nächsten, konnten dabei aber das teilweise hohe Tempo der Serien und Filme nicht halten. Alle Spiele, die sich dagegen auf andere Genres verlegten wie beispielsweise Ego-Shooter ("Klingon Honor Guard", "Elite Force"), Weltraum-Flieger ("Starfleet Academy") oder Echtzeitstrategie/-taktik ("Birth Of The Federation", "Armada", "New Worlds", "Away Team") wirkten dagegen trotz vorhandener spielerischen Qualitäten immer irgendwie generisch, als hätte es für den jeweiligen Spielablauf das "Star Trek"-Universum nicht gebraucht (was beispielsweise bei den "X-Wing"-Spielen nicht so ist - die ziehen ja gerade ihren Reiz aus der Unterschiedlichkeit der Raumschiffe, -jäger, Missionen und Taktiken von Imperium und Rebellen). Ach... es ist schwierig.
08.11.2017, 09:32 Pat (4081 
Also zuerst: Ja, bei Judgement Rites kann man den Schwierigkeitsgrad so weit runterdrehen, dass alle Actionsequenzen abgeschaltet sind.

In de Floppy-Version von 25th Anniversary konnte man noch allen Schüssen ausweichen, in dem man einfach rückwärts flog. Das geht bei der CD-Version leider nicht mehr.

Ich denke, das grosse Problem an Star Trek, wenn es um Spieleumsetzungen geht, ist, dass Star Trek eben viel von den Charaktern und ihrer Entwicklung und von philosophischen Entscheidungen lebt. Action kam da eher sekundär.

Es würde sich also anbieten, ein Rollenspiel im Stil von Mass Effekt mit spielrelevanten Entscheidungen zu machen (und etwas weniger Kämpfen).
Aber die Star Trek Lizenz verbietet es, den vorhandenen Kanon in irgend einer weise anzutasten. Man darf also das Universum in keiner weise längerfristig verändern oder vorhandenen Charakteren irgend eine Entwicklung verpassen.
Schlimmer noch: Zumindest noch vor ein paar Jahren hatten die Lizenzhalter keinerlei Interesse daran, neue Hauptcharakter einzuführen - gemessen am Quasi-Flop Star Trek: Away Team wollten die Leute wohl wirklich lieber die "alten" Charaktere spielen.

Ich meine, was bleibt da noch grossartiges?

Das ist dann auch einer der Probleme von Harbinger: Schlussendlich ist am Ende einfach alles wieder so, wie es vorher war. Bennik selbst (den man spielt) macht zwar ein paar Entwicklungen durch, der ist aber für DS9 herzlich irrelevant. Wie cool wäre es gewesen, wenn man die Lizenz derart verwendet hätte, dass die Ereignisse in Harbinger in der Serie dann (natürlich eher zurückhaltend) referenziert worden wäre? Quasi als Spieler die (natürlich lineare) Geschichte von DS9 mitgeschrieben hätte.
07.11.2017, 22:48 Nr.1 (3278 
Pat schrieb am 07.11.2017, 10:45:
Och, Nr.1, "keine wirklich guten Star Trek Spiele" finde ich jetzt doch etwas hart.
.....


Es ist leider so, dass man aus diesem guten und vor allem umfangreichen Stoff nicht wirklich etwas Großes gemacht hat. Es ist sicherlich nicht nur Müll dabei, aber echte Brecher gab es meiner Meinung nach nie.

Sicher, die Adventure sind nett und es stimmt, ich habe tatsächlich Judgement Rites vergessen. Dennoch haben mich beide Spiele nicht vom Hocker gehauen, was, wie gesagt auch an den Actionsequenzen lag. Kann man diese bei Judgement Rites wirklich abschalten/überspringen? Das muss ich mir noch mal genau ansehen! Die Adventure habe ich vor vielen Jahren das letzte Mal gespielt.

Die Spiele, die ab ungefähr Mitte der 90er bis ca. 2001 erschienen, habe ich entweder wegen der dürftigen Präsentation übergangen oder, wie im Fall von Hidden Evil, dann zwar später nachgeholt, fand es aber recht lustlos und beliebig.

So wie ich es sehe, haben die Softwarestudios wahrscheinlich nie das ganz große Geld in der Hand gehabt, um Spiele zu entwickeln, die wegweisend waren. StarTrek-Spiele laufen stets eher nebenher, sind mehr Beiwerk als Meisterwerke.

Das bestätigt sich leider wieder bei Star Trek Online, dass wahrlich keine Begeisterungsstürme erzeugt hat. Auch das aktuelle VR-Spiel Bridge Crew ist sicherlich für eine kurze Zeit faszierend, aber letztlich ist es nur eine VR-Fingerübung und das für saftige 50 Euro.

Und so bleiben bei mir die beiden Elite Force-Teile nebst Erweiterung. Und das ist bei der durchaus großen Masse an StarTrek-Spielen für mich als Fan schon eine gewisse Enttäuschung.

Nachtrag: Auch die Smartphone-Adaption Timelines ist eine herbe Entäuschung. Teuer und mies gemacht. Das ist letztlich mittlerweile die Essenz des StarTrek-Marketings. Absahnen der mittlerweile oft zahlungskräftigen Langzeitfans, aber ohne echte Leidenschaft.
Kommentar wurde am 08.11.2017, 08:32 von Nr.1 editiert.
07.11.2017, 17:15 invincible warrior (502 
Fands ja damals noch faszinierend, weil in den Vorschaubildern Sisko noch so aussah wie man ihn kannte und dann auf einmal bei Release den Bart hatte, der fehlte ja noch in D damals.
Das Spiel fand ich eher mau, im Grunde ein Mystklon mit ein bisschen Rebel Assault. Habe dann auf dem Planeten aufgegeben, zumal die Story doch stark an eine Episode von Babylon 5 erinnerte.
Es gab ja nochmal spaeter ein anderes DS9 Spiel, was eher ein Action Adventure war, hatte imo bessere Star Trek Gefuehl, aber das war auch nicht so der Bringer.

Persoenlich bevorzuge ich Judgement Rites mehr als 25th Anniversary, da die Kaempfe dort viel leichter/skippbar sind und die Missionen viel schwerer komplett richtig zu loesen sind. In 25th Anniversary bekam man die 100% noch nachgeschmissen, in Judgement Rites musste man voll nach Foederationsregeln vorgehen.
07.11.2017, 11:08 Darkpunk (2458 
Es ist tatsächlich erstaunlich, dass ein so großartiges Franchise wie "Star Trek" kaum gute Spiele hervorgebracht hat.
Kommentar wurde am 08.11.2017, 11:10 von Darkpunk editiert.
07.11.2017, 10:45 Pat (4081 
Och, Nr.1, "keine wirklich guten Star Trek Spiele" finde ich jetzt doch etwas hart.
Neben 25th Anniversary gab es ja noch Judgement Rites, das in allen Punkten eigentlich besser ist UND abschaltbare Actionsequenzen hat.
A Final Unity finde ich ebenfalls ein wirklich gutes Star Trek Spiel (auch da lassen sich die Nicht-Adventure-Teile abschalten).

Ich stimme euch zu, Elite Force hat auch mir sher gut gefallen und ich finde auch den zweiten Teil nicht so schlecht.
Da gab es noch das wirklich gelungene DS9: The Fallen, Bridge Commander und aber das ist Geschmackssache - das durchaus gelungene Away Team.

Ich fand jetzt auch die Mega Drive Version von Next Generation nicht so schlecht und hatte auch meinen Spaß mit den beiden NES Star Trek Spielen...

Aber okay, als so richtig gut dürften wohl nur die drei Adventures und Elite Force gezählt werden...


Was Harbinger angeht:
Im Fernsehen waren wir gerade mitten in der dritten Staffel von DS9, in Amerika hiess es schon, Worf käme für die nächste Staffel auf die Station, wir lernten gerade von den Dominion und langsam entwickelte sich DS9 in eine richtig gute aneinanderhängende Serie.

Die Zeit war also reif für ein DS9-Computerspiel und ich war Feuer und Flamme!
Aber ich will nicht unerwähnt lassen, dass ich auf den ersten Blick erst einmal etwas enttäuscht war. Ich hatte auf ein Adventure im Stil von A Final Unity gehofft und was bekamen wir? Ein Renderadventure!

Ja ja, gut, schlussendlich war es dann doch mehr. Es sieht halt so aus, wie es aussieht - gerade dass man keine echten Schauspieler eingeblendet und sich für Renderpuppen entschieden hat, ist sehr schade.

Aber abgesehen von der Präsentation ist das Spiel dann durchaus gelungen. Es macht Spaß, sich auf DS9 zu bewegen und mit den (von den Originalschauspielern gesprochenen) Personen zu unterhalten.
Und auch die Rätsel sind größtenteils durchaus gelungen und die Story passt ausgezeichnet ins Universum.
Lediglich die Actioneinlagen können einen reinen Adventurespieler manchmal nerven.

Nach A Final Unity war die Messlatte für Star Trek Adventures natürlich entsprechend hoch und so war es natürlich auch schwierig, da dementsprechend zu liefern.
Unterm Strich handelt es sich hier aber meiner Meinung um ein durchaus gelungenes Adventure, das ich vor allem Fans der Serie echt mal ans Herz legen möchte.
07.11.2017, 01:52 SarahKreuz (8625 
Ja, damit geh ich d'accord. Das Elite Force hat mir auch sehr gefallen (obwohl ich kein Star Trek-Fan bin). Zusammen mit dem 25th-Adventure sind das wohl die beiden Spiele aus dem Universum, mit denen ich am meisten Spaß hatte. Da gab's noch ein Addon zu Elite Force, aber das war wohl eher nur Fan-Service. Mehr als ein rumstreunen und erkunden auf der Voyager war das einfach nicht. Also noch nicht mal mehr ein richtiges Spiel im eigentlichen Sinne.

Ganz nett war auch noch die Echtzeit-Strategie Star Trek Armada. Während ich das Trek-Spiel vom Game Boy heutzutage kaum noch ertragen kann.
06.11.2017, 14:02 Nr.1 (3278 
Ich bin ein großer StarTrek-Fan, auch wenn ich mich weigere, mich Trekker zu nennen. Ich würde mir niemals Vulkanierlauscher ankleben und auf Conventions gehen. DAS sind dann für mich die echten Trekker.

Leider habe ich in all den Jahren lange kein wirklich gutes StarTrek-Spiel gefunden. Das Spiel Star Trek: 25th Anniversary fand ich teils richtig gut, aber die Action-Einlagen nervten mich. Dann dauerte es sehr lange, bis mit Star Trek: Voyager – Elite Force ein Spiel herauskam, das mich erstmal wirklich begeistern konnte. Dabei mag ich Shooter nicht mal so sehr. Aber der Bann war gebrochen und ich hatte endlich ein begeisterndes StarTrek-Spiel.
Seiten: [1] 


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