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Michael Labiner

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User-Kommentare: (154)Seiten: «  1 2 3 4 [5] 6 7 8 9   »
11.03.2015, 11:38 Teddy9569 (1548 
@ bronstein

Leider weiß ich nicht, wie es im Einzelnen im Joker-Verlag zuging und Herrn Labiner kenne ich auch nicht aus eigener Anschauung. Andererseits brauche ich das auch nicht. Dazu sollten sich seine ehemaligen Mitarbeiter und evtl. seine ehemalige Gattin äußern, denn das sind wohl die einzigen Personen, die das qualifiziert können.
Als Leser hat man das imo so auch nicht bemerkt, da fand ich, daß andere Redakteure in anderen Zeitschriften eher die Neigung zur Selbstliebe hatten und offen zur Schau trugen. Vielleicht wurde das im Joker auch durch die (Selbst-)Ironie abgefedert. Aber wie gesagt, das können andere besser beurteilen als ich.

Übrigens: Danke für die Buchtipps, da schaue ich mal rein!
Kommentar wurde am 11.03.2015, 11:40 von Teddy9569 editiert.
10.03.2015, 20:52 bronstein (1654 
Teddy9569 schrieb am 08.03.2015, 15:04:
Und hat er in Interviews nicht unumwunden zugegeben, bisweilen Scheiße gebaut zu haben? Also ich finde jetzt nicht, daß er irgendwo als allzu arrogant rüber kam.


Arrogant nicht unbedingt, aber die Fehler bei sich suchen? Das liest sich hier ganz anders:

"Als vergleichsweise kleiner Verlag mussten wir immer mit einer recht dünnen Finanzdecke auskommen. Das haben große Mitbewerber ausgenutzt, um uns u.a. mit unsauberen Methoden vom Markt zu drängen. Wir wurden bei Behörden wir BPJS und Finanzamt verleumdet und man ging sogar soweit, unsere Zulieferer wie Vertrieb, Druckerei und CD-Produktion unter Druck zu setzen. Am Ende hat man sogar noch unsere Verkaufsverhandlungen mit dem Burda Verlag torpediert, damit PC JOKER auch ja eingestellt werden muss. Es ist dies wirklich eine scheußliche Branche – wie viel der Leser (außer als Melkvieh) für Häuser wie IDG („Gamestar“) oder Computec („PC Games“) zählt, könnt ihr euch nun vielleicht selbst ausrechnen."

Bei Narzissten sind immer die anderen Schuld. Das geht so weit, dass sie, wenn sie eine Email an die falsche Adresse senden, sie nicht etwa falsch geklickt hätten - oh nein, da wird allen Ernstes behauptet, im System seien die Namen falsch verlinkt - ein harmloses Beispiel, das aber typisch ist und das ich erst am Freitag miterlebt habe. Überhaupt, die Mitleidsmasche mit "kleiner Verlag" und die Bösen von Computec: Haben nicht beide Verlage praktisch zeitgleich aus dem Nichts begonnen?

Nochmal, nicht missverstehen: Ich fand und finde die Joker-Produkte großartig und habe Respekt vor der Leistung, überhaupt einen Verlag zu gründen. Aber ich will lieber nicht wissen, wie es dort zugegangen ist, wenn es Probleme gab, und wie sich Frau Labiner unterordnen musste. Mitgefühl braucht man mit Menschen wie Herrn Labiner wirklich nicht haben. Wer meint, dass ich übertreibe oder keine Ahnung habe, kann ja mal in diese Bücher reinschauen:

Die Neurosen der Chefs

Narzißmus: Das innere Gefängnis

Nach der Lektüre sollte klar sein, wieso ich diese drastischen Schlüsse ziehe. Ich erkenne diese Krankheit inzwischen aus der Distanz. Die Lektüre lohnt auch zum Erkenntnisgewinn und zur Selbstverteigung.
Kommentar wurde am 10.03.2015, 20:56 von bronstein editiert.
09.03.2015, 12:28 Anna L. (2028 
Wenn man gut davon leben kann, ist es doch egal, ob man nur der Kutscher ist. Die Kontoauszüge müssen stimmen, der Rest ist nur Bonus.
08.03.2015, 22:42 McCluskey (333 
Solche Chauffeursevices sind ja nun nichts besonders Neues und die Konkurrenz dürfte gerade in einer Metropole wie München nicht ohne sein.

Ich hab in meinen Facebook-Kontakten einen, der bei einem solchen Dienst arbeitet. Das scheint ein recht großer Anbieter zu sein, der wohl irgendwie einen Deal mit dem Formel-1-Zirkus hat. Jedenfalls ist er bei jedem der Rennen im Einsatz und postet dann immer nette Impressionen aus Kuala Lumpur, Budapest oder Bahrain. Er kommt also rum und verdient sicherlich auch nicht übel, aber im Endeffekt ist er auch nicht mehr als der Kutscher von Leuten, die er wahrscheinlich laut Arbeitsvertrag nicht mal ansprechen darf. Ob's eine Erfüllung ist, vermag ich nicht einzuschätzen.
08.03.2015, 15:04 Teddy9569 (1548 
Wenn man es bisweilen ab kann, sich von reichen Schnöseln wie Arsch behandeln zu lassen, ist das sicher ein Traumjob!

Zum Ego des Herren Labiner: Vielleicht braucht man das ja, wenn man sich als Selbstständiger mit Verantwortung für seine Mitarbeiter in die freie Wirtschaft stürzt. Und hat er in Interviews nicht unumwunden zugegeben, bisweilen Scheiße gebaut zu haben? Also ich finde jetzt nicht, daß er irgendwo als allzu arrogant rüber kam. Und seine Eignung als Schriftsteller? Wenn man beobachtet, wer sich alles so berufen fühlt, die Welt mit seinen Weisheiten zu beschenken (die Wulffs, diverse Schauspieler und Schranzen aus dem Showbiz), da lobe ich mir dann doch lieber die Zeilen des Labiners.
Die Schwatzhaftigkeit von Muschi Blas, Iris Berben, Katja Riemann und die Friss-Dich-Glücklich-Schwarten von Susanne Fröhlich sind freilich schwer nüchtern zu ertragen!
Kommentar wurde am 08.03.2015, 15:05 von Teddy9569 editiert.
08.03.2015, 12:07 Anna L. (2028 
drym schrieb am 08.03.2015, 00:17:

Unsere top-gepflegten Fahrzeuge sind klimatisiert und mit Navigationsgeräten ausgestattet.



Damit kann man hervorragend eine nette Dame zum Essen ausführen.
Kommentar wurde am 08.03.2015, 12:07 von Anna L. editiert.
08.03.2015, 10:49 drym (3819 
Seltsamerweise kann ich mir vorstellen, dass ein solcher Service funktionieren könnte. Man bietet etwas, dass es bei der unterpreisigen Konkurrenz nicht gibt: schicke Autos, professionelle Fahrer, das "gewisse Etwas".

Es gibt immer Leute, die aufs Geld nicht schauen müssen und die sich einen gewissen Komfort etwas kosten lassen.
Hat man in einer "guten Gegend" genug regelmäßige Kunden, könnte das aufgehen. Bei dem Fuhrpark muss man aber durchaus erstmal eine ganze Menge Gewinn machen, bis es sich rechnet.

Es sei denn, die Wagen stünden ohnehin ungenutzt herum. Erbschaft oder Lotto oder Gewinne aus vorherigen Unternehmungen oder oder oder
08.03.2015, 10:45 Adept (1154 
Meine Güte, bronstein, kriege Dich mal langsam wieder ein...
08.03.2015, 09:52 bronstein (1654 
Was sollte er auch sonst tun? Narzisstisch geprägte Persönlichkeiten ertragen nur schwer Vorgesetzte, und erst recht nicht, wenn sie über 40 oder gar über 50 sind. Nach dem Scheitern bleibt ihnen gar nichts anderes übrig, als sich entweder vor der Welt zu verstecken (hat Herr Labiner schon gemacht) oder selbst Chef zu werden. So kann man dann den eigenen Misserfolg auch wunderbar auf alles andere schieben: die unvorteilhafte Marktsituation, den gängelnden Staat, die Konkurrenz Uber aus Amerika... Nur das eigene Unvermögen kann keine Rolle spielen, denn so etwas gibt es in der Selbstwahrnehmung eines Narzissten überhaupt nicht. Es sind immer die Anderen schuld.
08.03.2015, 00:17 drym (3819 
Zum Chauffeur?
Klickt man sich durch die Seite sieht man schnell, dass Labiner Geschäftsführer ist und zwei Fahrer beschäftigt.

Unsere top-gepflegten Fahrzeuge sind klimatisiert und mit Navigationsgeräten ausgestattet.

Aber Achtung:
(Der Van ist momentan nicht verfügbar)


Er ist und bleibt eben ein Unternehmer, ich wünsche ihm viel Erfolg für diese Unternehmung.
07.03.2015, 23:41 DonAule (17 
Vom Verlagsgründer über Heilpraktiker zum Chauffeur..

www.fahrservice-labiner.de

Ich stelle mir gerade vor, ich lasse mich von Big Boss Mike himself im Jaguar mit einer Kiste alter Amiga Joker Hefte auf dem Rücksitz durch den Münchner Osten kutschieren, immer auf den Spuren des Joker Verlages und lausche dabei den Anekdoten des Meisters (der laut Homepage für 10 Euro Aufschlag auch Anzug und Krawatte trägt)....

Vielleicht sollte man Michael wirklich mal eine Retro-Tour vorschlagen...Vom Wohnhaus, wo anfangs die Abos im Keller eigenhändig eingetütet wurden über die verschiedenen Verlagsgebäude in Haar und Grasbrunn bis zum meet and greet mit Brigitte, falls sie noch in der Nähe wohnen sollte.
Kommentar wurde am 08.03.2015, 00:14 von DonAule editiert.
24.12.2014, 13:18 Dowakwak (321 
Du stößt mich nicht vor den Kopf.
24.12.2014, 11:33 bronstein (1654 
Dowakwak schrieb am 23.12.2014, 13:50:
Ich mag ihn nicht, den Bronstein.


Sorry, dass ich nach dem, was ich daraus gelesen habe, zum Schluss komme, dass Herrn Labiners Roman Mist ist. Wenn es dir gefällt, kannst du das ja schreiben, und begründen, warum du es trotzdem gut findest. Aber dass ein ehemaliger professioneller Kritiker hier nun selbst Kritik ausgesetzt ist, das ist ganz normal und sollte niemanden vor den Kopf stoßen.
23.12.2014, 13:50 Dowakwak (321 
Ich mag ihn nicht, den Bronstein.
13.12.2014, 15:00 Adept (1154 
Man muss ja nicht alles, was seine alten "Helden" heute so machen, gut finden.
Letzten Endes neigt wohl jeder Schreiberling zur Egozentrik, da finde ich HL und Ippisch keinen Deut besser. Oder schlechter.
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