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Michael Labiner

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User-Kommentare: (116)Seiten: «  1 [2] 3 4 5 6   »
13.03.2015, 09:57 bronstein (1654 
Ich ziehe meine Schlüsse nur teilweise daraus, wie sich Herr Labiner in seinen Publikationen präsentiert hat, und teilweise daraus, was er seither gemacht und gesagt hat.

Wenn er so empfindlich ist und nicht erträgt, dass man ihn hier kritisiert, dann passt das erstens ins Bild (Narzissten reagieren überempfindlich auf Kritik) und zweitens sollte er sich dann vielleicht mal anschauen, wie er selbst mit seinen Leserbrief-Schreibern umgegangen ist. Oder glaubt hier wirklich jemand, dass jeder zweite Leserbrief-Schreiber ein Trottel war? Oder ist es vielleicht eher so, dass Herr Labiner die Briefe so dargestellt und umgeschrieben hat, als wären sie von Trotteln geschrieben, damit er sich auf ihre Kosten amüsieren kann? Hat er je darüber nachgedacht, wie viele Leser er auf diese Weise vergrault hat, wie viele Leute er verärgert hat, die zwei Jahre später vielleicht selbst in der Branche tätig waren (und ihm dann nicht gerade wohlgesinnt)? Wundert sich hier keiner, warum er sich in seiner Zeitschrift stets schön und prächtig präsentiert hat, während man die anderen Redakteuere kaum kennen gelernt hat (außer natürlich seine attraktive Frau, um selbst noch mehr zu glänzen)?

@spatenpauli: Ja, ich habe Praxis-Erfahrung, kann und will hier jedoch nicht näher darauf eingehen.
Kommentar wurde am 13.03.2015, 10:01 von bronstein editiert.
13.03.2015, 09:12 spatenpauli (766 
Commodus schrieb am 13.03.2015, 08:05:
Niemand kann jemanden beurteilen, den man nur aus Spielezeitschriften kennt!

So (und nicht anders) ist es.

@Bronstein: Du schreibst u.a. "...dass die in der Literatur beschriebenen Symptome..." - sind Deine Kenntnisse auf diesem Gebiet nur theoretischer Natur oder bist Du in einer entsprechenden Profession (Psychologie, Psychiatrie o.ä.) tätig?
13.03.2015, 08:05 Commodus (5014 
bronstein schrieb am 13.03.2015, 07:14:
Darkpunk schrieb am 12.03.2015, 15:15:
Ich weiß auch nicht, was bronsteins, seit einigen Tagen andauernde Hexenjagd auf M. Labiner soll? Ich bitte um Aufklärung!


Ich betreibe keine Hexenjagd. Ich erkenne lediglich, dass die in der Literatur beschriebenen Symptome der narzisstischen Persönlichkeitsstörung punktgenau auf Herrn Labiner zutreffen.


Im Joker wurde dieses Boss-Verhalten immer parodistisch dargestellt. So eine Ferndiagnose finde ich nicht korrekt. Falls Herr Labiner hier mal reinschauen sollte, wird er wohl keine Lust mehr auf ein Interview haben, welches von vielen gewünscht wird.

Niemand kann jemanden beurteilen, den man nur aus Spielezeitschriften kennt!
13.03.2015, 07:14 bronstein (1654 
Darkpunk schrieb am 12.03.2015, 15:15:
Ich weiß auch nicht, was bronsteins, seit einigen Tagen andauernde Hexenjagd auf M. Labiner soll? Ich bitte um Aufklärung!


Ich betreibe keine Hexenjagd. Ich erkenne lediglich, dass die in der Literatur beschriebenen Symptome der narzisstischen Persönlichkeitsstörung punktgenau auf Herrn Labiner zutreffen. Ich verstehe, dass das schwierig nachzuvollziehen ist, wenn man sich nicht damit beschäftigt hat. Allerdings kann ich jedem, der selbst einen Chef hat, die Lektüre von "Die Neurosen der Chefs" (s.u.) empfehlen. Wer erkennt, dass der eigene Chef (oder der Partner, die Eltern, ...) starke narzisstische Züge hat, dem sei auch das zweite unten erwähnte Buch empfohlen.

Die Krankheit Narzissmus ist gerade unter Vorgesetzten eine echte Plage und keinesfalls mit Alpha-Verhalten zu verwechseln, aber das nur nebenbei und inzwischen auch etwas off-topic.
Kommentar wurde am 13.03.2015, 07:15 von bronstein editiert.
12.03.2015, 15:15 Darkpunk (2458 
Anna L. schrieb am 11.03.2015, 13:56:
bronstein schrieb am 10.03.2015, 20:52:
Ich erkenne diese Krankheit inzwischen aus der Distanz.


Doch hüte dich vor der Fehlinterpretation.
Gerade die Menschen, die so ausgesprochen stolz auf ihre "Menschenkenntnis" sind, schießen unglaublich schnell übers Ziel hinaus. Da reichen schon ein paar Anhaltspunkte für eine "Diagnose", obwohl in Wirklichkeit alles doch ganz anders ist. Man sollte immer skeptisch bleiben.


So sieht's aus. Ich weiß auch nicht, was bronsteins, seit einigen Tagen andauernde Hexenjagd auf M. Labiner soll? Ich bitte um Aufklärung! American Psycho (Roman) kann ich sehr empfehlen!
Kommentar wurde am 12.03.2015, 15:17 von Darkpunk editiert.
11.03.2015, 13:59 Anna L. (1756 
Hui, auf die Bücher habe ich jetzt auch Lust. Mal gucken.
Vielleicht bestelle ich sie mir zusammen mit "American Psycho".
Mal wieder Entertainment satt.
11.03.2015, 13:56 Anna L. (1756 
bronstein schrieb am 10.03.2015, 20:52:
Ich erkenne diese Krankheit inzwischen aus der Distanz.


Doch hüte dich vor der Fehlinterpretation.
Gerade die Menschen, die so ausgesprochen stolz auf ihre "Menschenkenntnis" sind, schießen unglaublich schnell übers Ziel hinaus. Da reichen schon ein paar Anhaltspunkte für eine "Diagnose", obwohl in Wirklichkeit alles doch ganz anders ist. Man sollte immer skeptisch bleiben.
11.03.2015, 11:38 Teddy9569 (1548 
@ bronstein

Leider weiß ich nicht, wie es im Einzelnen im Joker-Verlag zuging und Herrn Labiner kenne ich auch nicht aus eigener Anschauung. Andererseits brauche ich das auch nicht. Dazu sollten sich seine ehemaligen Mitarbeiter und evtl. seine ehemalige Gattin äußern, denn das sind wohl die einzigen Personen, die das qualifiziert können.
Als Leser hat man das imo so auch nicht bemerkt, da fand ich, daß andere Redakteure in anderen Zeitschriften eher die Neigung zur Selbstliebe hatten und offen zur Schau trugen. Vielleicht wurde das im Joker auch durch die (Selbst-)Ironie abgefedert. Aber wie gesagt, das können andere besser beurteilen als ich.

Übrigens: Danke für die Buchtipps, da schaue ich mal rein!
Kommentar wurde am 11.03.2015, 11:40 von Teddy9569 editiert.
10.03.2015, 20:52 bronstein (1654 
Teddy9569 schrieb am 08.03.2015, 15:04:
Und hat er in Interviews nicht unumwunden zugegeben, bisweilen Scheiße gebaut zu haben? Also ich finde jetzt nicht, daß er irgendwo als allzu arrogant rüber kam.


Arrogant nicht unbedingt, aber die Fehler bei sich suchen? Das liest sich hier ganz anders:

"Als vergleichsweise kleiner Verlag mussten wir immer mit einer recht dünnen Finanzdecke auskommen. Das haben große Mitbewerber ausgenutzt, um uns u.a. mit unsauberen Methoden vom Markt zu drängen. Wir wurden bei Behörden wir BPJS und Finanzamt verleumdet und man ging sogar soweit, unsere Zulieferer wie Vertrieb, Druckerei und CD-Produktion unter Druck zu setzen. Am Ende hat man sogar noch unsere Verkaufsverhandlungen mit dem Burda Verlag torpediert, damit PC JOKER auch ja eingestellt werden muss. Es ist dies wirklich eine scheußliche Branche – wie viel der Leser (außer als Melkvieh) für Häuser wie IDG („Gamestar“) oder Computec („PC Games“) zählt, könnt ihr euch nun vielleicht selbst ausrechnen."

Bei Narzissten sind immer die anderen Schuld. Das geht so weit, dass sie, wenn sie eine Email an die falsche Adresse senden, sie nicht etwa falsch geklickt hätten - oh nein, da wird allen Ernstes behauptet, im System seien die Namen falsch verlinkt - ein harmloses Beispiel, das aber typisch ist und das ich erst am Freitag miterlebt habe. Überhaupt, die Mitleidsmasche mit "kleiner Verlag" und die Bösen von Computec: Haben nicht beide Verlage praktisch zeitgleich aus dem Nichts begonnen?

Nochmal, nicht missverstehen: Ich fand und finde die Joker-Produkte großartig und habe Respekt vor der Leistung, überhaupt einen Verlag zu gründen. Aber ich will lieber nicht wissen, wie es dort zugegangen ist, wenn es Probleme gab, und wie sich Frau Labiner unterordnen musste. Mitgefühl braucht man mit Menschen wie Herrn Labiner wirklich nicht haben. Wer meint, dass ich übertreibe oder keine Ahnung habe, kann ja mal in diese Bücher reinschauen:

Die Neurosen der Chefs

Narzißmus: Das innere Gefängnis

Nach der Lektüre sollte klar sein, wieso ich diese drastischen Schlüsse ziehe. Ich erkenne diese Krankheit inzwischen aus der Distanz. Die Lektüre lohnt auch zum Erkenntnisgewinn und zur Selbstverteigung.
Kommentar wurde am 10.03.2015, 20:56 von bronstein editiert.
09.03.2015, 12:28 Anna L. (1756 
Wenn man gut davon leben kann, ist es doch egal, ob man nur der Kutscher ist. Die Kontoauszüge müssen stimmen, der Rest ist nur Bonus.
08.03.2015, 22:42 McCluskey (327 
Solche Chauffeursevices sind ja nun nichts besonders Neues und die Konkurrenz dürfte gerade in einer Metropole wie München nicht ohne sein.

Ich hab in meinen Facebook-Kontakten einen, der bei einem solchen Dienst arbeitet. Das scheint ein recht großer Anbieter zu sein, der wohl irgendwie einen Deal mit dem Formel-1-Zirkus hat. Jedenfalls ist er bei jedem der Rennen im Einsatz und postet dann immer nette Impressionen aus Kuala Lumpur, Budapest oder Bahrain. Er kommt also rum und verdient sicherlich auch nicht übel, aber im Endeffekt ist er auch nicht mehr als der Kutscher von Leuten, die er wahrscheinlich laut Arbeitsvertrag nicht mal ansprechen darf. Ob's eine Erfüllung ist, vermag ich nicht einzuschätzen.
08.03.2015, 15:04 Teddy9569 (1548 
Wenn man es bisweilen ab kann, sich von reichen Schnöseln wie Arsch behandeln zu lassen, ist das sicher ein Traumjob!

Zum Ego des Herren Labiner: Vielleicht braucht man das ja, wenn man sich als Selbstständiger mit Verantwortung für seine Mitarbeiter in die freie Wirtschaft stürzt. Und hat er in Interviews nicht unumwunden zugegeben, bisweilen Scheiße gebaut zu haben? Also ich finde jetzt nicht, daß er irgendwo als allzu arrogant rüber kam. Und seine Eignung als Schriftsteller? Wenn man beobachtet, wer sich alles so berufen fühlt, die Welt mit seinen Weisheiten zu beschenken (die Wulffs, diverse Schauspieler und Schranzen aus dem Showbiz), da lobe ich mir dann doch lieber die Zeilen des Labiners.
Die Schwatzhaftigkeit von Muschi Blas, Iris Berben, Katja Riemann und die Friss-Dich-Glücklich-Schwarten von Susanne Fröhlich sind freilich schwer nüchtern zu ertragen!
Kommentar wurde am 08.03.2015, 15:05 von Teddy9569 editiert.
08.03.2015, 12:07 Anna L. (1756 
drym schrieb am 08.03.2015, 00:17:

Unsere top-gepflegten Fahrzeuge sind klimatisiert und mit Navigationsgeräten ausgestattet.



Damit kann man hervorragend eine nette Dame zum Essen ausführen.
Kommentar wurde am 08.03.2015, 12:07 von Anna L. editiert.
08.03.2015, 10:49 drym (3593 
Seltsamerweise kann ich mir vorstellen, dass ein solcher Service funktionieren könnte. Man bietet etwas, dass es bei der unterpreisigen Konkurrenz nicht gibt: schicke Autos, professionelle Fahrer, das "gewisse Etwas".

Es gibt immer Leute, die aufs Geld nicht schauen müssen und die sich einen gewissen Komfort etwas kosten lassen.
Hat man in einer "guten Gegend" genug regelmäßige Kunden, könnte das aufgehen. Bei dem Fuhrpark muss man aber durchaus erstmal eine ganze Menge Gewinn machen, bis es sich rechnet.

Es sei denn, die Wagen stünden ohnehin ungenutzt herum. Erbschaft oder Lotto oder Gewinne aus vorherigen Unternehmungen oder oder oder
08.03.2015, 10:45 Adept (1099 
Meine Güte, bronstein, kriege Dich mal langsam wieder ein...
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