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Noctropolis
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Entwickler: Flashpoint Productions   Publisher: Electronic Arts   Genre: Adventure, 2D, Rätsel, Sci-Fi / Futuristisch   
Ausgabe Test/Vorschau (4) Grafik Sound Wertung System Datenträger Hits Autor
PC Games 2/95
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Kategorie: PC, Spiel
Kategorie: PC, Spiel
User-Kommentare: (35)Seiten: [1] 2 3   »
03.10.2020, 18:07 Lisa Duck (951 
Noctropolis – Du olles Sündenbabel! Wieso habe ich Dich schäbigen Moloch eigentlich in den letzten Wochen vermisst?

Doch die Zeit unserer Trennung ist nun vorbei! Nach Jans Fortsetzung seiner Mission ist endlich auch wieder Anlass und Gelegenheit mich – mit dem beim letzten Auftritt frisch erworbenen Superhelden-Mäntelein – in die Schurkenjagd zu stürzen. Mal sehen wohin der Weg den guten Peter Grey heute führen wird.

Es beginnt mit: einer kleinen Ernüchterung. Denn es lässt sich heute erst Mal alles ein bisschen zäh an. Viel Lauferei (beziehungsweise über die Karte Herumreiserei), einige Gespräche – aber nicht wirklich viele Neuigkeiten, welche einen in der Geschichte deutlich weiterbringen. Denke ich habe wahrscheinlich das eine oder andere übersehen, überhört oder war gar unaufmerksam und bin somit anfangs etwas ziellos durch Noctropolis gereist.

Insgesamt empfinde ich aber dass die Handlung bisher gut durchdacht und auch interessant geschrieben ist. Es ist zwar gerade kein Erlebnis-Stakkato der besonderen Art, aber die Geschichte wird fortwährend so weitererzählt, dass man mehr erfahren und weiterspielen möchte. Und außerdem wird es zunehmend mysteriöser. Kurios an den Gesprächen ist übrigens für mich, dass alle Gesprächspartner verfilmte Schauspieler sind – aber unser Protagonist und Held Peter Grey keine Sprechrolle zugeteilt wurde. Seine diversen Dialogmöglichkeiten erscheinen lediglich als Bildschirmtext, sind aber nicht verfilmt oder vertont worden. Ist aber auch nicht tragisch, weil der Hauptcharakter nicht gerade charakterstark gecastet wurde.

Gleich zu Beginn heute ist eine Sache positiv auffällig, welche wir uns aber bereits am letzten Spieltag erstritten hatten. Ab sofort scheint die gute Stiletto mir nicht mehr von der Seite zu weichen. (Anmerkung dieses Zeilenschreiblinges: Anders als der geneigte Mitspieler konnte meine Person ihr ja am letzten Spieltag sogar einen lecker Schmackebatz abringen.) Sie begleitet mich als Verbündete nun durch die Stationen des Spiels. So soll es sein – so muss es sein! *frohlockend, begeistert guck* Teamwork ist doch immer besser als nur Einzelkämpfer zu sein! Ich mag mittlerweile bereits ihre manchmal sarkastischen Kommentare, auch wenn die wenigen sich stetig wiederholen. Und außerdem ist sie sehr hilfreich. An zwei Stellen brachte die Dame – ältere und nicht gerade auf Adonis geimpfte – Männlein dazu für den Handlungsfortschritt wichtige Dinge zuzulassen, was Superheld Darksheer nicht geschafft hat. Ist halt immer gut eine starke Frau an seiner Seite zu haben!

Der Wegstrecke führte anfangs heute vom Haus der Witwe Bornick (welche dem Jan ja schon bestens bekannt ist – Du alter Witwentröster!), über die Baustelle des Sonnennadel-Hauses bis hin zum Geschäftskomplex der Cygnus Construction (dem Erbauer des Sonnennadel-Hauses). Dieser Weg ist wie schon erwähnt gespickt mit Gesprächen mit diversen Charakteren und nicht wirklich übermäßig schwierigen Aufgaben. Entscheidend ist es die richtigen Dialogbäume zu erwischen um den Sprung zum nächsten Schauplatz zu schaffen. Das freie Speichersystem ermöglicht es zum Glück so einiges auszuprobieren. So ist es kein Hexenwerk weiter zu gelangen bis zum nun anstehenden Standort: dem Gewächshaus. Die Location spricht fast dafür dass wir dort dem nächsten Bösewicht (den Gründäumling) in die Suppe spucken sollten. Es verspricht also nach dieser etwas ruhigeren Spielphase gleich spannend zu werden. Ich freu mich drauf, mache aber erst mal eine kleine Verschnauf- und Stärkungspause - bevor es weiter geht.

*Spielunterbrechung, Verschnaufpausenstart, Mittagsschläfchen, Verschnaufpausenende, Ende der Spielunterbrechung*

Weiter geht es nun also vor dem Gewächshaus, wo wir den besagten fiesen Finger vermuten. Nach einer kleinen Diebestour auf der Ladefläche eines offen stehenden Lastkraftwagens fassen wir unseren Mut zusammen und versuchen hinein in das (natürlich adventuretypisch) verschlossene Gemäuer zu kommen. Bei dem Versuch fällt eine Eigentümlichkeit in der Benutzung eines Gegenstandes aus dem Inventar auf. Wenn man im richtigen Bildschirm das Inventar öffnet und den richtigen, gerade dort benötigten, Gegenstand durch "Benutzen" auswählt wird sofort eine Aktion ausgeführt. Man muss den Gegenstand nicht wie eigentlich genreüblich dann noch am richtigen Hotspot einsetzen. Das vereinfacht die Lösungsfindung, da es die Kombinationsmöglichkeiten reduziert. Außerdem war es bisher stets so, dass es nur wenig Gegenstände im Inventar gab und diese auch schon jeweils alsbald in einem der nächsten Locations oder Bildschirme eingesetzt werden mussten - was die Kombinationsmöglichkeiten weiter herunterfährt. In dieser Hinsicht gehört "Noctropolis" sicherlich zu den einfacheren Genrevertretern, da wir nicht endlos viele Dinge an endlos viele Hotspots an endlos vielen Orten zu transportieren haben. Das ist allerdings nur eine Seite der Medaille - über die andere (dieses elende Pixelsuchen) möchte ich mich gerade (in guter Stimmung befindlich) nicht auslassen.

Beim Aufeinandertreffen mit dem erwarteten Bösewicht haben meine Begleiterin und ich nicht den Hauch einer Spur eines blassen Schimmers einer Chance gegen diesen. Man wird sofort überwältigt und es beginnt ein weiterer zeitkritischer Abschnitt im Spiel. Habe ich eigentlich bereits mal erwähnt wie sehr ich diese hasse? *angesäuert guck*

Drei Minuten werden uns vom kleinen, grünen Mann gewährt um uns a) aus der misslichen Lage zu befreien und in Sicherheit zu bringen und b) uns von der verlorenen Lebensenergie wieder zu generieren. Glücklicherweise stoppt die Zeit bei jedem begonnenen Dialog oder auch nur beim Öffnen des Befehlsmenüs. Bei geöffnetem Menü können wir uns dann in aller Ruhe überlegen was die richtigen Schritte sein könnten und diese dann in die Tat umsetzen. Das nimmt etwas vom Zeitdruck und erleichtert die Überwindung dieser Passage.

Nach wie vor finde ich die Hintergrundakustik an den einzelnen Standorten abwechslungsreich und meistens gut gewählt. Das fällt mir auch hier beim Gewächshaus erneut wieder auf.

Nach der Meisterung dieses zeitkritischen Abschnittes geht es dann mal kurz ins Opernhaus – aber nicht um uns etwas klassische Entspannungsmusik zu gönnen. Denn… Was ist das denn?! Potzblitz und heiliger Schneider! Warum nur geraten wir heute von einem Dilemma in das Nächste? Denn dort wartet leider bereits der nächste Fiesling, die gar nicht so ehrenwerte Miss Zylinderchen. Dieses Luder hat dann gleich mal locker flockig die gute Stiletto ausgeschaltet und in ihren Gewahrsam gezwungen und mich damit unter Druck gesetzt für sie einen kleinen Dienstbotengang einzulegen. Sie bräuchte nämlich gerade mal eine Linse und bietet im Tausch dafür das Leben von Stiletto und der sonstigen Zuschauerschar dieses dort aktuell aufgeführten Trauerspiels an. Na klar! Wer braucht denn eigentich keine Linse! Aber woher nehmen? Leider bleibt mir nichts anderes übrig als vorläufig mein Superhelden-Cape gegen gegen simple Dienstbotenkleidung zu tauschen und mich auf diesen Botengang zu begeben.

Warum sich die olle Schwerenöterin die Linse nicht selbst besorgen möchte, leuchtet mir als bald an der nächsten Lokation (dem Observatorium) blitzartig ein. Denn diesen Ort betreten eigentlich freiwillig nur hochgradige Rätsel-Masochisten! Hier wartet erst ein Hindernis, welches ich nur mit reinem Trial & Error lösen konnte und direkt danach eine echte Nervszene, welche selbst den ruhigsten Vertreter unter uns Retrospielfreunden in den Wahnsinn – oder in den Verlust durch Glasbruch diverser in der Nähe befindlicher, flugtauglicher und fragiler Gegenstände - treibt.

Man hat im Observatorium drei Gegenstände aufzusammeln und dann mit Hilfe zweier dieser Gegenstände das Linselein aus dem großen Feldstecher der dortigen Location zu demontieren. Das ist für sich genommen noch nicht weiter tragisch – tragisch ist leider die Tatsache das die benötigten Sachen verstreut im Raum (natürlich möglichst weit von der Eingangstür entfernt) liegen und wir jeweils auf dem Weg zu ihnen den drei sich bewegenden Lichtkegeln der Suchscheinwerfer der Hausaufsicht zwingend aus eben diesen Weg gehen sollten. Geraten wir in einen von diesen Lichtkegeln, werden wir eingebuchtet und unser Abenteuer endet vorerst hinter Gittern. Es heißt also sich den Verlauf der Lichtkegel einzuprägen und über nicht beleuchtete Stellen zum richtigen Zeitpunkt zu den Gegenständen – und wieder zurück :-( - zu gelangen. Und das unter erschwerten Bedingungen, denn unser Held startet langsam und bewegt sich auf dem Weg zum nächsten Standort in gefühlter Superzeitlupe! An dieser Stelle kommt für mich so etwas wie das Frustgefühl eines Biathleten am Schießstand im Staffelwettbewerb auf: ständiges Nachladen ist garantiert (was auf das Spiel bezogen einen Neustart vom letzten Speicherpunkt bedeutet). Ich finde diese Stelle nervig, langatmig und schlicht überflüssig. Wenn jetzt auch noch das obligatorische Labyrinth an einen der nächsten Spieltage kommt gedenke ich sattsam auszuflippen!

Nach dem Meistern dieser Szene ist jetzt aber für mich heute endgültig Schluss. Ich tanke nun neue Energie (habe ich eigentlich noch genügend Duster-Öl neben meinem Quietscheentlein am Badewannenrand stehen?), schone Kräfte, bündele diese und treffe dann am nächsten Spieltag wieder auf Miss Zylinderchen in der Oper. Diesmal bin ich aber besser vorbereitet, Du altes Biest! Zudem werde ich die von dir geforderte Linse aus meinem Beutezug im Observatorium dabei haben.

Wie ist es aber Dir Jan in der Zwischenzeit ergangen? Hast auch Du den Spielfortschritt noch stets im Blick oder benötigst Du etwa auch diese Linse um die nächsten Etappen des Abenteuers näher kommen zu sehen?
28.09.2020, 12:38 Lisa Duck (951 
Juchuuuuu! Es geht weiter! Schön von Dir zu lesen Jan, dass Du Dich a) nun weiter in der dunklen Stadt durchgekämpft hast und b) auch noch motiviert bist Dich den Gefahren dort weiter zu stellen! Das sorgt für eine schöne Aussicht auf mein kommendes Wochenende. Leider haben wir gerade erst Mittagspause am ersten Arbeitstag am Montag. *laut seufz und dabei ein Tränchen im Auge bemerk*. Für die letzten Tage der Woche ist nun fest eingeplant wieder in Noctropolis ab- und dadurch in das Spiel einzutauchen. Herr Peter Grey - sie können sich schon mal ihr schwarzes Mäntelchen neu überstreifen und noch eine Runde Dusteröl-Bad genießen. Ab Samstag müssen Sie wieder in Topp-Form sein um den Gaunern und Banditen im Sündenbabel der Stadt die Stirn zu bieten! Bin gespannt ob es gleich gut gefällt wie bei der letzten Spielsitzung. *hoffend guck*
Kommentar wurde am 28.09.2020, 12:41 von Lisa Duck editiert.
27.09.2020, 21:15 jan.hondafn2 [Mod Wunschzettel / Tests] (2117 
Urlaubsbedingt konnte ich erst jetzt in die dunkle Stadt zurückkehren. Nachdem ich etwas probieren und knobeln (besser wäre hier wohl die Wortwahl "Pixel absuchen") musste, bin ich nun auch an besagter Stelle von Lisa angelangt.

Auch ich durfte -bei Fortsetzung meines letzten Spielstandes- den Schnack mit der beschwippsten Stiletto führen. Hierbei dachte ich zuerst, dass eine ganz bestimmte Auswahl der Antworten zum Einlass in ihr Wohnreich führen würde. Denkste! Egal wie ich auch argumentierte, die Stahltür krachte immer wieder vor meiner Nase zu. *KopfvorWutaufsTischlehau*, um mal mit Lisas Worten zu sprechen...

Entnervt ließ ich von der Schnapsdrossel im Bademantel ab und schaute mich ausgiebig im Mausoleum um. Hier verliefen meine Untersuchungen ein wenig anders:
Die Aktion, die direkt in die Arme von Succubs führt, hatte ich anfangs nicht gleich ausgeführt. Vorerst hatte mich der Hinweis am Sarg zu dem Anwesen der Bornicks verschlagen. Ein paar Worte mit der gutaussehenden Witwe ausgetauscht, das Gelände beäugt und die neu erworbenen Erkenntnisse notiert. Mehr schien an dieser Lokalität -vorerst- nicht möglich zu sein.

Danach bereiste ich alle bekannten Orte und war ein wenig ratlos. Als nochmal zurück zur bereits angesprochenen Leichenhalle. Hier musste es doch irgendeinen Hinweis geben, der mich weiterkommen ließ. Gedacht, getan! Endlich durfte ich Madame "Fangzahn" in die Augen blicken und schon fing auch schon die Uhr an zu ticken.
Beim ersten Versuch wollte ich sehen, wie weit ich OHNE ABSPEICHERN kommen würde. Fazit: Ich irrte durch die Gegend, der Countdown lief runter, Peter Grey segnete das Zeitliche!
Beim zweiten Versuch, habe ich nach gelungenen Aktionen die Speicherfunktion bemüht, um nicht immer wieder beim Ausgangsbiss der erotischen Beißerin anzufangen. Nun zahlte sich erneut meine "flackernde Hotspotanzeige" im Bild Nummer 2 der zeitkritischen Passage aus. Nichtsdestotrotz, musste die "Schau"-Funktion etliche Mal bemüht werden, um hier die richtigen Hotspots ausfindig zu machen. Erschwerend kommt hinzu, dass erstmals der Bildschirm überladen wirkt. Übrigens hab ich bei Betreten des Ortes erst mal intensiv unseren Protagonisten gesucht. Ja wo isser denn? Nirgends, denn das Abenteuer switcht hier von 3rd Person auf 1st Person um.

Als ich nach getaner Pixelsucharbeit im Besitz der nötigen Informationen war, ging alles recht schnell und ohne erneutes Ableben. Somit konnte ich gaaaaanz entspannt und ohne Angst, dass das Gift des Bisses mich erneut dahinrafft, den letzten Part des zeitkritischen Rätsels erfolgreich abschließen.

Zum Abschluss des Spieltages war ich (im Wahrsten Sinne des Wortes!) nicht so schlagfertig wie Lisa, denn - die nunmehr stilvoll gestylte und gekleidete - Stiletto hatte keinen Knutscher für mich parat. Sie hat vermutlich die Hygienevorschriften zu ernst genommen...

Letztendlich stehe nun auch ich wie "neu geboren" da:
Schwarzer Heldenanzug wurde übergestreift, neue Lebenskraft durch ein ausgiebiges Bad in Dusteröl wurde getankt (und somit auch der tödliche Vampirbiss inkl. Bisswunden ad acta gelegt - Hey, dass ist ja wie beim heiligen Gral!) und im Inventar erstrahlt sogar ein Dusteröl-Granate. Na endlich haben wir was in der Hand, um uns mal wehren zu können. Bin gespannt, wie und wo man zündeln und wegbomben darf.

Pat, Lisa, Ilbastardo, Splatter und alle anderen Mitleser:
Noctropolis bereitet mir nach wie vor große Freude. Sicherlich gab es jetzt zwischenzeitlich mal ein kleines Naserümpfen, doch die positiven Aspekte sind eindeutig in der Überzahl. Da schaut, besser gesagt hört man gern über die teils nicht ganz so passend gewählten deutschen Synchronstimmen hinweg (einer der Sargträger hat in meiner Version doch tatsächlich einen norddeutschen Akzent!!).
Zudem muss ich nochmals die vielen und so atmosphärisch formulierten Hotspotbeschreibungen anführen. Egal ob Gartenpflanze, Torbogen oder Grasboden. Fast alles ist anklick- und somit abrufbar, und dies sogar mit den besagt schönen Beschreibungen, die die Atmosphäre zusätzlich verbessern.

Somit bin ich guter Dinge, auch was ein nunmehr zügiges Vorankommen im Spiel angelangt. Sommerurlaub ist vorbei, Arbeit wieder da! Egal, Noctropolis stellt eine schöne freizeitliche Beschäftigung dar und ich bin motiviert, weiter in der Story vorstoßen zu können.

Lisa. Du darfst (endlich wieder)!!
Kommentar wurde am 27.09.2020, 21:21 von jan.hondafn2 editiert.
16.08.2020, 11:11 Lisa Duck (951 
Edgar schrieb: "Lisa und Jan...läuft da etwa was?"
Lisa antwortet: "Ja! Natürlich läuft da was. Es läuft nämlich gerade ein gleichzeitiges Spiel in der dunklen Stadt Noctropolis."
Kommentar wurde am 16.08.2020, 11:13 von Lisa Duck editiert.
15.08.2020, 18:52 Edgar Allens Po (1090 
Lisa und Jan...läuft da etwa was?
15.08.2020, 15:32 Lisa Duck (951 
Endlich ging es auch für mich in Noctropolis weiter!

Der Spieltag begann mit einem Besuch in der Kathedrale bei Vater Desmond. Vor der kleinen Kommunikation mit dem ehrwürdigen Geistlichen bin ich übrigens bereits vor dem Eingang durch einen fiesen Flugdämon und danach ein weiteres Mal vom guten Vater höchst selbst durch falsche Wahl der Dialogoptionen dahin gerafft worden! Ein doppelt tödlicher Start in diesen Spielabschnitt. Hier wurde auch ich, wie Du es Jan in Deinem letzten Kommentar treffenderweise ausgedrückt hast, bereits am Anfang fluxteufelswild!

Nach Änderung der Taktik bei der Auswahl der Dialogvorschläge erhalte ich dann doch wichtige und notwendige Hinweise um die Reise durch die dunkle Stadt fortzusetzen. Bedingt durch die gut komponierte und sehr passend ausgewählte Soundkulisse ist diese Location sehr atmosphärisch zu spielen. Gespickt mit einigen Informationen geht es dann auch für mich zur guten, alten Stiletto – ihres Zeichens die ehemalige Superheldin-Unterstützerin von Darksheer (und nicht nur heimlich in ihn verliebt). Leider ist die Gute zwar das erwartete „heiße Eisen“, doch momentan wirkt sie auf den ersten Blick auch etwas heruntergekommen. Zu allem Überfluss an momentaner Gemeinheit weist die leicht bis mittelschwer alkoholisierte Dame unseren Helden an der Tür zurück und entlässt ihn damit wieder alleine in die Weiten und Gefahren der Großstadt. Auch an einem kleinen Techtelmechtel ist Stiletto momentan nicht interessiert. Ich merke schon: heute wird nicht mein Tag!

Der Weg führt weiter in das Mausoleum, wo alsbald (*grummelbrummel*) – nach dem ersten Aufeinandertreffen (bei dem wir leider den Kürzeren ziehen) mit Frau Succubus, ein zeitkritisches Rätsel auf uns beziehungsweise unseren Helden Peter Grey wartet. Eigentlich nicht wirklich tragisch, denn man bekommt satte acht Minuten Zeit die notwendigen nächsten Schritte zu schaffen – wenn man denn weiß, was zu tun ist! Der Countdown wird links unten am Bildschirmrand durch eine runterlaufende Digitaluhr jederzeit veranschaulicht. Leider ist aber genau an dieser Stelle noch zusätzlich zu einer gewissen Ratlosigkeit für den nächsten Schritt, in mehreren Bildschirmen eine muntere Pixelsucherei angesagt, weil notwendige Hotspots nicht einfach zu finden sind. An dieser Stelle bin ich ja überhaupt gaaaaaaaaaaar nicht neidisch auf die durch die Nutzung der DOSBOX verursachte Flackerei des Mauszeigers beim Überstreifen von heißen Spots. Menno…

Es sorgt für Frust, wenn während der ganzen Sucherei die Zeit unaufhaltsam runterrattert und zu verrinnen scheint. Tröstlich und gut gelöst ist aber, dass man auch innerhalb des zeitkritischen Rätsels speichern kann. So kann man jederzeit den Spielstand sichern und so beim jeweiligen Neustart an günstiger Stelle wieder neu beginnen. Insgesamt aber kann ich mir an dieser Stelle ein "Mann-o-meter" nicht verkneifen. Hier ist das Spielchen für meine Wenigkeit hammerhart und flüssiges Durchleben der Szenerie nicht gerade ein Kinderspiel. Zum Glück jederzeit gibt es durch die Speicherfunktion nach jedem Aus aber halbwegs faire Rücksetzungspunkte.

Nach dann irgendwann doch erfolgreicher Mission kommt es zu einer Aussprache oder besser gesagt einem ordentlichen Raufhändel mit Frau Stiletto. Bei der richtigen Wahl der Optionen dürfen wir der Dame abschließend ein Küsschen geben und haben viel an Kredit bei Ihr gewonnen. Sie überlässt uns danach generös den ehemals von Darksheer benutzten Rückzugsort Schattenhorst und wir können uns seine Kleidung und Ausrüstung nach dem Finden überstreifen.

Willkommen Herr Grey in Noctropolis: Sie sind der neue DARKSHEER-Ersatzmann! Oder besser gesagt: man darf sich jetzt als neuer Superheld versuchen um die Stadt von den elenden Schurken und Bösewichtern zu befreien. Das motiviert weiterzumachen.

Insgesamt hat mir der zweite Spieltag wirklich gut gefallen. Die Schauspielleistungen in den Dialogen lassen zwar häufiger zu wünschen übrig, sorgen aber für eine hübsch nerdige und morbide Atmosphäre. Spielerisch gab es ein paar Frustmomente: etliche Tode, etwas suboptimale Mechanik an der zeitkritischen Stelle und auch das Auffinden von Gegenständen war nicht immer einfach oder auf der Hand liegend. Hier gibt es an den nächsten Spieltagen durchaus noch Verbesserungspotential. Aber was soll´s! Es macht bisher wirklich Spaß – das ist das Wichtigste!

Wie sieht es bei Dir aktuell aus Jan? Hast Du auch weiterhin Spaß an dem Spiel oder ist Dir dieser bereits vergangen?
Kommentar wurde am 15.08.2020, 15:45 von Lisa Duck editiert.
15.08.2020, 15:22 Lisa Duck (951 
Ui... Sehe gerade das der ehemalige Bewertungsschnitt von starken neun Punkten, welcher noch bei meiner Recherche zum Spiel vor einigen Wochen vorhanden war, deutlich nach unten gedrückt wurde. Heißa-Bumbeißa! Nicht das Riemann80 uns damit bereits einen Fingerzeig für die nächsten Spieltage gebeben hat? Ich bin eigentlich noch positiv gestimmt... doch davon gleich im Kommentar zum frisch absolvierten Abschnitt mehr. *jetzt angstvoller in die Zukunft guck*
09.08.2020, 18:19 jan.hondafn2 [Mod Wunschzettel / Tests] (2117 
Endlich gehts weiter im Coop!

Nach Lisas letzten Spiel- und Schreibergüssen sind nun auch schon wieder 2,5 Wochen vergangen. Bewerbungsstrapazen, zu heißes Wetter (wie auch heute ), eine zu billige Wärmeleitpaste (ja, spart an so etwas bloß nicht - eure CPU-Temperatur wird es euch danken)...dies und noch viel mehr ließen mich einfach nicht in die Stadt Noctropolis zurückkehren. Dadurch wurde ich (Achtung! Wortspiel) fluxteufelswild.

Da ich nunmehr gestern mich in kalte Fluten stürzen konnte, hat es mich heute in die kühle Nacht der mystischen Stadt verschlagen. Meinen Zeilen ist bereits zu entnehmen, dass ich das Rätsel mit dem Kind an der Haustür lösen konnte. Kurz darauf tauchte der gute Peter auch schon in seinen Lieblingscomic ab.

Die von Lisa bereits beschriebene Atmosphäre, die den Spieler wunderbar in das düstere Szenario eintauchen lässt, gefiel ad hoc auch mir. Einzig und allein Peter, der sich auf Grund der überstürzenden Ereignisse nicht mehr in Schale schmeißen konnte, passt mit seinem 90er Jahre Kleidungsstil nicht so ganz in die Kulissen.

Interessiert ging ich auf Entdeckungsreise. Hier ein Gespräch, dort ein Gegenstand, der auf das Aufsammeln wartete. Doch dann...verflux...*hüstel*...verflixt nochmal, kam ich nicht weiter. Also, alle Orte nochmals abgeklappert und Bingo! Beim Dom, wo doch tatsächlich so ein kleiner Jungspund sich erdreistet, uns einfach so zu duzen, wurde ich fündig. Nun wusste ich zum ersten Mal, was hier die Vorredner und Redakteure in den Magazinen bezüglich des Pixelsuchens meinten. Dabei habe ich gegenüber Lisa einen kleinen Vorteil: Das Spiel läuft bis dato unter DOSBOX bei mir fehlerfrei. Bei interagierbaren Hotspots flackert aber der Mauscursor. Somit weiß ich, dass es an besagten Stellen etwas zu Entdecken gibt. Dieser kleine Emulationsbug wird auch in der DOSBOX-Kompatibilitäsliste zum Spiel kurz beschrieben.

Da wir gerade bei Hotspots sind: Diese gibt es im Spiel ziemlich häufig. Ein Lob an die Macher, denn so bekommt der neugiere Spieler schnell seinen Wissensdurst gestillt. Die vielen Beschreibungen im Spiel ergänzen wunderbar die schönen Grafiken und die passende Sounduntermalung.

Im Hinblick auf die teils doch fummelige Steuerung hab ich einen Tipp für Dich Lisa, und natürlich auch für alle anderen:
Für mich hat es sich als angenehm herausgestellt, dass man beim Betreten einer neuen Lokalität erst mal alles in Ruhe anschaut. Man hat also das Schau-Icon ausgewählt und klickt sich von einem Hotspot zum nächsten. Dadurch spart man a) Klickzeit und erhält b) einen schnellen Überblick/Eindruck des aktuellen Bildes.

Was gefällt ist die nun an Fahrt aufnehmende Geschichte. Durch erfolgreiche Aktionen wird man nicht nur sierra-typisch mit einem (Punkte-)Jingle akustisch informiert, häufig tauchen auch neue Orte auf der Stadtübersicht auf. So wird der Abenteurer motiviert und will weiter erforschen, Rätsel lösen und den Plot vorantreiben.

Meinem Zwischenstatement kann man entnehmen: Der Jan hat Spaß und die Hand zuckt schon wieder in Richtung Computermaus, um Noctropolis weiter zu zocken.
"Lisa! Ich stehe jetzt vor Stilettos Wohnungspforte. In welcher Ecke des interaktiven Comics treibst Du gerade Dein Unwesen?"
Kommentar wurde am 09.08.2020, 18:25 von jan.hondafn2 editiert.
22.07.2020, 19:24 Lisa Duck (951 
Also lasset es beginnen!

Endlich hatte ich etwas Zeit für die ersten Schritte im Spiel. Gleich vorweg: ich stimme Jan bezüglich des Einstiegs in die Geschichte absolut und zu 100% zu. Nach einem mehr als gelungenem Vorspann, welcher uns bei einem Schwenk über die Skyline von Noctropolis mit stimmungsvoller musikalischer Untermalung perfekt auf das Spiel einstimmt, kommt es gleich anschließend zu einem geheimnisvollen Treffen der diversen Banditengesellen, welchem wir als Beobachter beiwohnen dürfen beziehunsweise besser gesagt: beiwohnen müssen. *ängstlich guck*

Daran anschließend starten wir unsere Mission in der Buchhandlung unseres spielbaren Helden Peter Grey. Mit Hilfe des Aktionsmenüs in Form einer Pyramide können wir die Umgebung beäugen. Dazu stehen uns neun Aktionsbefehle zur Verfügung: „Öffne“, „Schaue“, „Bewege“, „Rede“ (wenn ein Gesprächspartner da ist), „Nimm“, „Gehe“, „Reise“ (wohl über eine später folgende Kartenfunktion), „Ben(utze)“, „Gep(äck)“ sowie zwei weiter Möglichkeiten mit „Einst(ellungen)“ um die Grundeinstellungen zu ändern und „Disc“ um den aktuellen Spielstand zu speichern. Der Button „Gep(äck)“ öffnet übrigens das übersichtlich angeordnete Inventar.

Die Bedienung ist für mich momentan in den ersten Schritten noch etwas fummelig, weil es erst im Menü den Befehl aussuchen gilt und dann erst die entsprechenden Stellen auf dem Bildschirm anklickt werden können. Das verursacht ein bisschen unnötige Klickarbeit (mehr als bei einer besseren Lösung bei der Gestaltung der Bedienung notwendig gewesen wäre), da wir uns im Vorfeld bereits für die Art der Aktion entscheiden müssen. Auch gibt es keinen Hinweis, ob wir uns gerade auf einem Hotspot mit der Maus befinden. Der Mauszeiger flimmert nicht auf und es gibt auch sonst kein Signal, wenn eine Handlung durchgeführt werden könnte. Wenn wir uns Dinge anschauen erscheint ein Text-Kommentar. Es fehlt an dieser Stelle eine Sprachausgabe. Die Texte sind aber bisher in gutem Deutsch formuliert – das haben wir in vielen Spielen schon deutlich schlechter gesehen. Es macht Spaß diese zu lesen!

Man kann übrigens jederzeit seinen Spielstand speichern und diesen auch mit einem Text selbst beschriften. Vorbildlich! Ebenso ist es möglich ältere Spielstände an dieser Stelle wieder laden. Das ist alles in allem von den Funktionen userfreundlich und gut gelöst.

Die ersten beiden Bildschirme im Spiel wirken (was allerdings kein Wunder bei einem Spiel, welches über 25 Jahre alt ist) relativ starr und geizen noch etwas mit Animationen. Aber die eine oder andere Sache findet sich dann doch beweglich ins Bild integriert – gerade in den Startbildschirmen – was der Atmosphäre förderlich ist. Denke wenn man die Zeit bedenkt, in der das Spiel entstanden ist, finden wir grafisch alles auf einem ordentlichen Niveau vor.

Nach kurzer Spielzeit gilt es zwei längere Darksheer-Comic-Bände zu lesen. Das ist clever gelöst und auch spieltechnisch gut in das Abenteuer integriert. Die Comic-Seiten erscheinen auf dem Bildschirm und mit einem Klick auf den jeweiligen Bildausschnitt werden die zugehörigen Sprechblasen sichtbar und damit lesbar. Erzählt wird vor allem der mysteriöse Abschied von Darksheer als Superheld von Noctropolis sowie dessen kuriosen Entscheidung (trotz Liebesschwur von Stiletto!) diese, ohne Kommentar oder einer weiterführenden Erklärung, mit ihren Gefühlen allein sowie mit ihrem Leben in Noctropolis zurückgelassen zu haben.

Lieber Herr Superheld von Welt – so geht es ja wohl gar nicht! Schämen Sie sich auf das Alleräußerste! Was sind Sie denn für ein ungehobelter Klotz?

Durch den Kniff mit dem Comic wird die Vorgeschichte treffend auf den Punkt gebracht und visuell gleich am Anfang unseres Abenteuers zusammengefasst. Insgesamt ist diese Stelle aber vom Umfang auch aus meiner Sicht ein klein wenig zu langatmig und hätte gerne etwas gekürzt werden können.

Nach einer folgenden kurzen ersten Konversation mit einer jungen Paketbotin (und noch nicht zu viel harten Rätselnüssen) kann dann schon eine große Reise angetreten werden… die Reise nach… NOCTROPOLIS! *meine Ehrfurcht in den Augen beim Blick in den Spiegel entdeck*

Hier erwartet uns eine grandiose Atmosphäre beim erstmaligen Betreten der dunklen Straßen der Stadt. Auch hier fällt sofort wieder die sehr gute und spannungsfördernde Hintergrundmusikuntermalung ins Ohr. Grandios! Dazu sorgt die schicke Grafik dafür, dass man förmlich sofort in der Stadt und in die Geschichte eintauchen kann. Jetzt verstehe ich, warum bisher viele hier die Atmosphäre des Spiels lobend hervorgehoben haben. Dem kann ich mich nach diesen ersten Eindrücken nur anschließen.

Nach einem Gespräch mit dem Zeitungsverkäufer in den Straßen der Metropole erhalte ich erste Informationen und habe eine Vorstellung wie es weitergehen könnte. Bisher werden in den Gesprächen die gefilmten Schauspieler als Kommunikationspartner digitalisiert in einem Fenster in den Hintergrund eingefügt und angezeigt. Es gibt jeweils ein paar alternative Antwortoptionen als Dialogrätsel zur Auswahl. Richtige und weise Wahl führt wohl zu Informationen, die einem weiterhelfen den nächsten Platz oder die nächste Aufgabe in der Geschichte zu finden. Beim Zeitungsverkäufer bestand nach dem ersten Gespräch noch die Möglichkeit ihn über eine ganze Reihe von Personen und Dingen in Noctropolis zusätzlich zu befragen. Das habe ich natürlich gerne wahrgenommen und mir ausreichend Zeit gelassen um mehr über die Hintergründe des Treibens in der Stadt zu erfahren. Ich finde auch das Auswahlmenü dieser Themen schön und übersichtlich gelöst.

Ich spiele (anders als Jan) eine englischsprachige Version und finde die Sprachausgabe bis jetzt insgesamt zwar nicht überwältigend – aber passend und durchaus über dem Durchschnitt. Wie schon geschrieben, ist die textliche deutsche Übersetzung bisher wirklich gelungen.

Leider war mein zeitliches Fenster zum Spielen bis jetzt sehr klein. So gilt es leider schon vorerst wieder Abschied aus Noctropolis zu nehmen (wenn auch nur für eine ganz kurze Zeit). Das ist bedauerlich, da ich noch nicht zu weit gekommen bin – aber mich bereits gut in Geschichte eingelebt gefühlt habe. Ich kann Il bastardo bestätigen, wenn er schreibt: "dieser Titel wiederum schubst dich recht zügig ins Geschehen hinein und macht Appetit auf mehr".

Ich hoffe mich bei der nächsten Sitzung weitläufiger und viel intensiver in Noctropolis umsehen zu können. Nutze die Zwischenzeit um die ersten Eindrücke sacken zu lassen und freue mich auf die kommenden Stippvisiten. Auch bin ich gespannt ob es im Laufe des Abenteuers Unterschiede zwischen Jans bespieltem Original und meiner Download-Version geben wird.

Die ersten Spielminuten empfand ich bisher stark inszeniert und atmosphärisch. So kann es weitergehen. *freudestrahlend guck*

Wie sieht es bei Dir aus Jan? Bist Du bereits in Noctropolis angelangt? Ich werde mich als nächstes auf in die Kirche machen, um dort den geistlichen Vertreter mal fragetechnisch etwas zu nerven. Irgendwas dünkt mir, dass er mir weiterhelfen könnte… Lass Dich bisweilen bitte nicht von den Schergen und Schurken der Stadt zu sehr ärgern.
22.07.2020, 18:11 Il bastardo (206 
@Lisa Duck

Ich freue mich sehr zu sehen, dass jetzt auch Noctropolis das selbe Treatment wie Hopkins FBI von dir (und hoffentlich auch Pat) erhält. Die von mir im Forum damals angekündigte Rezension kam dann letztlich doch nicht, aber ich merke schon, dass die Sache bei Dir / euch in besten Händen ist.

Die Original-Discs sind nicht mehr in meinem Besitz, meine Erinnerungen an meinen letzten Playthrough sind aber noch halbwegs intakt. Ich halte mit meiner Meinung aber erstmal hinterm Berg, damit du ganz unverfälschte Eindrücke ohne Vorerwartungen sammeln kannst. Ich schnippe dann hin und wieder mal meine zwei Centstücke in den Topf.

Immerhin so viel kann ich aber schon mal vorwegnehmen:Noctropolis ist sehr gut darin, beim Spieler Interesse zu wecken. Das mag banal klingen, aber ich kenne etliche Adventures, die eher langweilig anfangen, bevor sie allmählich Fahrt aufnehmen; dieser Titel wiederum schubst dich recht zügig ins Geschehen hinein und macht Appetit auf mehr.

Aber genug davon: Bin sehr gespannt auf deine / eure Eindrücke.
Kommentar wurde am 22.07.2020, 18:17 von Il bastardo editiert.
20.07.2020, 22:40 Splatter (645 
Riemann80 schrieb am 20.07.2020, 19:45:
Es war mir schon klar, daß es nicht um eine heitere Parodie ging. Aber ich habe bei Noctropolis nichts von dem wahrgenommen, was Du beschreibst. Für mich war es schlechter Batman-Abklatsch, der oft unfreiwillig komisch war.


Als Abklatsch hab ich es eigentlich nicht wargenommen, schon gar nicht als schlechten. Ebensowenig als Dekonstruktion, auseinandergenommen wird da nix.
Klar, die Videos sind recht amateurhaft, Profis waren da wohl nicht am Werk (sieht man auch bei den Outtakes). Hat mich aber nicht gestört, es waren eh meist nur recht statische Dialoge.
Wie immer letztendlich eine Frage des Geschmacks. Ist sicher nicht das beste Adventure aller Zeiten. Aber für mich auch auf keinen Fall das schlechteste.

@Lisa Duck:
Freut mich. Dann hau mal in die Tasten. Bin mal gespannt, wie DEIN Fazit lautet.
20.07.2020, 19:45 Riemann80 (709 
Splatter schrieb am 20.07.2020, 00:20:
Riemann80 schrieb am 19.07.2020, 21:04:
Splatter schrieb am 19.07.2020, 00:51:
Eine coole Superhelden-Persiflage.


Meinst Du Watchmen oder Metropolis? Ich frage, weil mir letzteres nicht wie eine gewollte Persiflage vorkam.


Ich nehme an, Du meinst Noctropolis. ^^

Und ich meine eigentlich beides, deshalb hats mich ja auch an Watchman erinnert. Persiflage allerdings nicht im Sinne einer heiter-lustigen Parodie, sondern eher als düster-grimmige Karrikatur des ansonsten meist auf "shiny" getrimmten Superhelden-Universums. Weder Watchman noch Noctropolis haben Schenkelklopferhumor, sondern sind eher als Gegenentwurf zu Super-Spider-Leckmich-Man gedacht. Allerdings nicht böse gemeint, sondern mit einem gewissen Augenzwinkern. Und natürlich mMn durchaus nicht zufällig, sondern gewollt.


Stimmt, Noctropolis. Ich weiß echt nicht, warum ich mich da vertippt habe.
Es war mir schon klar, daß es nicht um eine heitere Parodie ging. Aber ich habe bei Noctropolis nichts von dem wahrgenommen, was Du beschreibst. Für mich war es schlechter Batman-Abklatsch, der oft unfreiwillig komisch war.
20.07.2020, 12:52 Lisa Duck (951 
@Splatter:
Deine Einschätzung zum Spiel steigert schon mal meine Vorfreude. Das ist doch genau, dass was ich hören möchte.

@Pat:
Ich bin auf jeden Fall gespannt wie weit unsere Meinungen zum Spiel sich mit Deiner treffen - oder auch nicht. Dein Kommentar aus dem Jahre 2012 lässt mich auf jeden Fall schon mal hoffen, dass uns eine Mega-Gurke erspart bleibt. Hoffe Du hast Deine Meinung in den letzten acht Jahren nicht zu sehr verändert.
20.07.2020, 06:30 Pat (4723 
Ich freue mich sehr, diesmal quasi von zu Hause aus euch anzufeuern, Lisa und Jan.

Ich freue mich sehr auf eure Eindrücke. Man sieht schon im Rest dieses Kommentarethreads, dass die Meinungen durchaus auseinander gehen.


Vielleicht noch zu Splatters Aussage: Ich denke, ich weiß, was du sagen wolltest. Noctropolis ist keine Persiflage sondern - wie die Comics "Watchmen" oder auch "The Dark knight Returns" - eine Dekunstruktion des Superhelden-Genres.

Dekonstruktionen funktionieren nicht, wenn man das Source-Material nicht kennt (vor allem im Falle von Dark Knight Returns). Ähnlich wie Watchmen versucht hier Noctropolis eine Art eigenes Universum mit Anleiehen aus Bekanntem und bekannten Stereotypen zu schaffen.
Ob das geklappt hat?

Ich sage jetzt nichts mehr und gebe Jan und Lisa die Bühne.
20.07.2020, 00:20 Splatter (645 
Riemann80 schrieb am 19.07.2020, 21:04:
Splatter schrieb am 19.07.2020, 00:51:
Eine coole Superhelden-Persiflage.


Meinst Du Watchmen oder Metropolis? Ich frage, weil mir letzteres nicht wie eine gewollte Persiflage vorkam.


Ich nehme an, Du meinst Noctropolis. ^^

Und ich meine eigentlich beides, deshalb hats mich ja auch an Watchman erinnert. Persiflage allerdings nicht im Sinne einer heiter-lustigen Parodie, sondern eher als düster-grimmige Karrikatur des ansonsten meist auf "shiny" getrimmten Superhelden-Universums. Weder Watchman noch Noctropolis haben Schenkelklopferhumor, sondern sind eher als Gegenentwurf zu Super-Spider-Leckmich-Man gedacht. Allerdings nicht böse gemeint, sondern mit einem gewissen Augenzwinkern. Und natürlich mMn durchaus nicht zufällig, sondern gewollt.
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