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Amiga Joker 11/95

Scan von Gadler
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| | User-Kommentare: (807) | Seiten: « ‹ 2 3 4 5 [6] 7 8 9 10 › » |
28.01.2026, 07:22 delpho (8)  | |
Bitte ein Link zu der Indy 4 EGA Version. Oh, sind die drei Jahre schon wieder rum? Eine Indy4-Amiga-Diskussion! Ick freu mir
Also ein paar Fakten, die immer mal wieder vergessen werden
- LEC wollte keine Amiga-Fassung programmieren. Allerdings hat SoftGold sie mit irgendeiner Vertragsklausel dazu gezwungen
- das Team, das die Umsetzung gemacht hat, war eins aus der dritten Reihe und nicht besonders motiviert (so, o.ä. hat es Boris Schneider als LEC-Insider mal gesagt)
- es gab eine interne EGA-Version von Indy4 mit 16 Farben die im HiRes-Modus lief (kann bei Youtube anschauen), die man durch Konfiguration auch unter VGA zum laufen bekommt. Wenn man die 640x200 auf die Amiga-Auflösung runterbricht, dann sieht die verdächtig nach der Amiga-Grafik aus.
- das ist umso verdächtiger, wenn man die 32-Farben Grafik von MI2 mit FoA vergleicht. Bei FoA wird gedithered bis der Arzt kommt (siehe EGA), bei MI2 gibt es keinen sichtbaren Unterschied zur VGA-Fassung.
- sobald mehr als 3 Animationen gleichzeitig dargestellt werden, geht der 68000er in die Knie. Das hätte nicht sein müssen. Insbesondere vergleiche man die Marktplatzszene in Algier mit der Amazonen-im-Pool-Szene aus "Flight of the Amazon Queen" - das kann man so auf dem Amiga programmieren, wenn man sich Mühe gibt.
- 11 Disketten sind auch bei MI2 ein Problem. Aber man kann die Daten auch sinnvoll verteilen, wenn man den will. Bei FoA definitv nicht geschehen.
- die Verfolgungsjagd in Monte Carlo ist schon auf PC nicht wahnsinnig gut zu steuern - auf dem Amiga ist es eine Zumutung, da die Mouseinterrupts zufällig zu sein scheinen
Alles zusammen: FoA ist ein großartiges Spiel - die Amigaversion ist ein Beispiel für schlampige Arbeit. Wie man das bewertet? Ich habe keine Ahnung. |
28.01.2026, 07:21 delpho (8)  | |
Bitte ein Link zu der Indy 4 EGA Version. Oh, sind die drei Jahre schon wieder rum? Eine Indy4-Amiga-Diskussion! Ick freu mir
Also ein paar Fakten, die immer mal wieder vergessen werden
- LEC wollte keine Amiga-Fassung programmieren. Allerdings hat SoftGold sie mit irgendeiner Vertragsklausel dazu gezwungen
- das Team, das die Umsetzung gemacht hat, war eins aus der dritten Reihe und nicht besonders motiviert (so, o.ä. hat es Boris Schneider als LEC-Insider mal gesagt)
- es gab eine interne EGA-Version von Indy4 mit 16 Farben die im HiRes-Modus lief (kann bei Youtube anschauen), die man durch Konfiguration auch unter VGA zum laufen bekommt. Wenn man die 640x200 auf die Amiga-Auflösung runterbricht, dann sieht die verdächtig nach der Amiga-Grafik aus.
- das ist umso verdächtiger, wenn man die 32-Farben Grafik von MI2 mit FoA vergleicht. Bei FoA wird gedithered bis der Arzt kommt (siehe EGA), bei MI2 gibt es keinen sichtbaren Unterschied zur VGA-Fassung.
- sobald mehr als 3 Animationen gleichzeitig dargestellt werden, geht der 68000er in die Knie. Das hätte nicht sein müssen. Insbesondere vergleiche man die Marktplatzszene in Algier mit der Amazonen-im-Pool-Szene aus "Flight of the Amazon Queen" - das kann man so auf dem Amiga programmieren, wenn man sich Mühe gibt.
- 11 Disketten sind auch bei MI2 ein Problem. Aber man kann die Daten auch sinnvoll verteilen, wenn man den will. Bei FoA definitv nicht geschehen.
- die Verfolgungsjagd in Monte Carlo ist schon auf PC nicht wahnsinnig gut zu steuern - auf dem Amiga ist es eine Zumutung, da die Mouseinterrupts zufällig zu sein scheinen
Alles zusammen: FoA ist ein großartiges Spiel - die Amigaversion ist ein Beispiel für schlampige Arbeit. Wie man das bewertet? Ich habe keine Ahnung. |
27.01.2026, 23:47 Retro-Nerd (14476)  | |
Macht ja auch Sinn, bei dem ScummVM Engine Code in C, das für den Amiga komplett neu zu programmieren. Ohne plattformtypische Anpassungen wäre es sicher auf einem nackten A500 komplett unspielbar gewesen, und nicht nur fast. |
27.01.2026, 23:26 advfreak (2460)  | |
Er hat in diesem Podcast aber auch gesagt das die Amiga Version von Grund auf neu programmiert wurde. Aber ist ja auch egal, mir gefällt sie und im Dschungel/Tikal oder Monte Carlo, am Markt usw. da ist die Version auch schön bunt, siehe die Screenshots der Amiga Games. Aber wenn jemand die Umsetzung schlampig oder schludrig findet dann ist das auch ok, die Verbenleiste z.B. hätte man schöner gestalten können, weil die geht über den Rand hinaus. Der Diskettenwechsel ist deswegen weil man den Soundtrack am Ende stückeln musste und nicht in der richtigen Reihenfolge Platz hatte, sonst hätte man vermutlich 16 Disketten für das Spiel gebraucht und die 11 waren dann ein Kompromiss um die Kosten und Nerven zu sparen. |
27.01.2026, 21:49 Retro-Nerd (14476)  | |
Naja, ich lese hier viel "Wunschdenken" raus, was man auf einem OCS/68000er Rechner wie dem Amiga 500 hätte machen können. Monkey Island 2 ist schon technisch weniger anspruchsvoll gewesen als Indy IV. Ich bleibe dabei, die Amiga Version war duchaus kompetent umgesetzt, aber eben für die technisch schwächste Hardware der Amiga Linie.
Wie gesagt: Ich habe es auf einem A1200 mit Festplatte gespielt. Und da war das Spiel komplett GUT spielbar, natürlich noch besser wenn etwas Fastram mit drin war. Aber das ist ja bei Amiga generell so. Alles läuft besser mit etwas Extra Ram, um die Lahmarschigkeit von Chipram zu umgehen. Kommentar wurde am 27.01.2026, 21:56 von Retro-Nerd editiert. |
27.01.2026, 21:05 Sir_Brennus (1128)  | |
Oh, sind die drei Jahre schon wieder rum?  Eine Indy4-Amiga-Diskussion! Ick freu mir Also ein paar Fakten, die immer mal wieder vergessen werden - LEC wollte keine Amiga-Fassung programmieren. Allerdings hat SoftGold sie mit irgendeiner Vertragsklausel dazu gezwungen - das Team, das die Umsetzung gemacht hat, war eins aus der dritten Reihe und nicht besonders motiviert (so, o.ä. hat es Boris Schneider als LEC-Insider mal gesagt) - es gab eine interne EGA-Version von Indy4 mit 16 Farben die im HiRes-Modus lief (kann bei Youtube anschauen), die man durch Konfiguration auch unter VGA zum laufen bekommt. Wenn man die 640x200 auf die Amiga-Auflösung runterbricht, dann sieht die verdächtig nach der Amiga-Grafik aus. - das ist umso verdächtiger, wenn man die 32-Farben Grafik von MI2 mit FoA vergleicht. Bei FoA wird gedithered bis der Arzt kommt (siehe EGA), bei MI2 gibt es keinen sichtbaren Unterschied zur VGA-Fassung. - sobald mehr als 3 Animationen gleichzeitig dargestellt werden, geht der 68000er in die Knie. Das hätte nicht sein müssen. Insbesondere vergleiche man die Marktplatzszene in Algier mit der Amazonen-im-Pool-Szene aus "Flight of the Amazon Queen" - das kann man so auf dem Amiga programmieren, wenn man sich Mühe gibt. - 11 Disketten sind auch bei MI2 ein Problem. Aber man kann die Daten auch sinnvoll verteilen, wenn man den will. Bei FoA definitv nicht geschehen. - die Verfolgungsjagd in Monte Carlo ist schon auf PC nicht wahnsinnig gut zu steuern - auf dem Amiga ist es eine Zumutung, da die Mouseinterrupts zufällig zu sein scheinen Alles zusammen: FoA ist ein großartiges Spiel - die Amigaversion ist ein Beispiel für schlampige Arbeit. Wie man das bewertet? Ich habe keine Ahnung. |
27.01.2026, 20:52 Swiffer25 (1537)  | |
Fürstbischof von Gurk schrieb am 27.01.2026, 19:32: Argh! Ihr verunsichert mich. Muß ich tatsächlich nochmal Videovergleiche durchführen, weil meine Erinnerung mich trügt...? Och, nöööö!
Irgendwer hier, der mit meiner Ansicht konform ist...? Ja __________ Ich lernte die Dosen-Version auch zuerst kennen. Und auf der Freundin war es optisch überwiegend ein braun-graues Gemisch Habe es trotz nur einem Laufwerk sehr oft und immer gerne gespielt. |
27.01.2026, 19:45 advfreak (2460)  | |
Ich glaub du verwechselst das mit diesem Intro wo Indy die Perle aus der Statue holt, das sind einfach nur Standbilder, das ist schon keine gute Animation, da gebe ich dir ja recht... ABER!!! Auf dem PC ist die Animation genau gleich billig, da konnte der Amiga nichts dafür. Ansonsten wie Indiana im Intro runter fällt, der Hut hinterher fliegt, er sich schüttelt und sich wieder aufrichtet - das wurde alles 1:1 von PC übernommen. |
27.01.2026, 19:32 Fürstbischof von Gurk (2076)  | |
Argh! Ihr verunsichert mich. Muß ich tatsächlich nochmal Videovergleiche durchführen, weil meine Erinnerung mich trügt...? Och, nöööö!
Irgendwer hier, der mit meiner Ansicht konform ist...? Kommentar wurde am 27.01.2026, 19:33 von Fürstbischof von Gurk editiert. |
27.01.2026, 19:09 advfreak (2460)  | |
Fürstbischof von Gurk schrieb am 27.01.2026, 18:42: Die Amiga-Version war im Vergleich zur Dosen-Fassung (worauf ich dieses Spiel annodazumals kennenlernte) wahrlicher Murks: eklatante Farbarmut und zahlreich fehlende Animationsphasen waren nur die Spitze. Gerade die Animationen wurden 1:1 von der PC Version übernommen, vielleicht schaust dir einfach mal ein Video auf Youtube an. Da fehlte bei der Amiga Version wirklich gar nichts, schon das Intro war was die Animationen betrifft genau gleich. |
27.01.2026, 18:57 Retro-Nerd (14476)  | |
Ich verstehe kein Wort...worauf möchtest du hinaus? OCS Amigas konnten numal keine VGA Farben, das ging erst per AGA Amiga. Im Rahmen dessen, was am damals (1993) machen konnte, ist das optisch sehr gut an die schwächere Hardware angepasst wurden.
Das ein nackter A500 nicht mehr die beste Wahl für das Spiel war ist eine andere Sache. Die A1200, 3000 und 4000 Amigas gab es damals schon. Sowas hätte man auch damals schon im PP Test erwähnen können, und eine Doppelwertung vergeben.
Das Lucas Arts keine AGA Version veröffentlichen wollte ist natürlich der Markduchdringung geschuldet. Die hätte der PC Version aber in grafischer Qualität kaum nachgestanden. Kommentar wurde am 27.01.2026, 19:05 von Retro-Nerd editiert. |
27.01.2026, 18:52 Fürstbischof von Gurk (2076)  | |
Sah nach der professionellen Konvertierung trotzdem immer noch zu beschissen aus! Kommentar wurde am 27.01.2026, 18:56 von Fürstbischof von Gurk editiert. |
27.01.2026, 18:47 Retro-Nerd (14476)  | |
LOL. Farbarmut? Das wurde extrem professionell von 256 auf 32 Farben für OCS Amigas runterkonvertiert. Nicht so einen Schrott, wie Sierra das damals oft bei den Amiga Ports gemacht hatte. |
27.01.2026, 18:42 Fürstbischof von Gurk (2076)  | |
Die Amiga-Version war im Vergleich zur Dosen-Fassung (worauf ich dieses Spiel annodazumals kennenlernte) wahrlicher Murks: eklatante Farbarmut und zahlreich fehlende Animationsphasen waren nur die Spitze. |
27.01.2026, 18:31 advfreak (2460)  | |
Ich hab jetzt mal in die Power Play 06/1992 geschaut wo auch der Indy 4 Test für den PC drinnen und auf Seite 62 bei Vial-Versand gibts jede Menge Soundkarten ->> guckstdu HIER! So beim überfliegen der Inserate in der Ausgabe kostet die Soundblaster zwischen 200,- - 350,- DM bei verschiedenen Händlern (von der Roland ganz zu schweigen), die Adlib gibts dort schon für 130,- DM. Also kann es durchaus sein das es bei uns eine Soundkarte schon um umgerechnet 1000,- Schillinge gab. Aber ich hatte definitiv irgendein Soundblaster-Modell das weiß ich, aber ich stimme euch da zu -> Ich denke im Sonderangebot waren um die Zeit sicher Soundkarten um ca. 100 Mark zu bekommen. So teuer waren die tatsächlich nicht. Aber der Soundblaster-Sound war halt hochwertiger!!!! | | Seiten: « ‹ 2 3 4 5 [6] 7 8 9 10 › » |
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