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Amiga Joker 11/95




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20.05.2021, 20:06 Grumbler (1136 
Pat schrieb am 20.05.2021, 10:50:

Ich würde sogar so weit gehen und sagen, für viele Deutsche war es wichtiger, dass das Spiel "Komplett in Deutsch" ist, als der eigentliche Inhalt des Spiels.



jetz mach mal ein wenig halblang ey, wir waren kinder.

ich war recht gut in englisch, aber trotzdem war es sehr mühsam für mich, und man hat einfach nicht alle anspielungen verstanden.

war dann immer sehr froh über die deutschen versionen.

heute bin ich nicht mehr drauf angewiesen und bevorzuge originalversionen bei spiel und film.
20.05.2021, 19:57 advfreak (1017 
Ich seh das auch so, das mit dem deutsch war schon ein toller Service, das wurde auch honoriert. Wobei ich Zak und Maniac Mansion am C64er auf englisch durchgespielt habe, wenn auch mit Lösungen.

Bei Indy find ich die englische Version gar nicht mal so schwer zu verstehen, Monkey Island mochte ich auf Englisch aber gar nicht, das ist ja doppelt und dreifach so textlastig.

Fand es auch damals klasse das auf den SNES Zelda 3 deutsch lokalisiert wurde, das war nämlich noch nicht üblich. Auch das wurde honoriert.

Ich denke das es sich auch heute noch auszahlt Adventures zumindest auf deutsch zu untertiteln, sonst hat man keine große Chance auf Erfolg. Deutsche Sprachausgabe belohne ich mit einem Day One Kauf, Untertitel mit einem Mid-Sale und ohne Lokalisierung maximal im Sale-Sale.

Bei Tell my why und bei Beyond a Steel sky wurde übrigens im Nachhinein deutsche Sprachausgabe hinein gepatcht und diese beiden Titel kann ich euch auch als Adventure Tipp mit gutem Gewissen empfehlen.
20.05.2021, 17:08 DaBBa (2408 
Man muss aber klar sagen, dass längst nicht jeder so gut Englisch lesen kann, dass er ein textlastiges Spiel wie Indy 4 gut versteht. Das ist halt nicht nur "EASY - NORMAL - DIFFICULT", wie bei englischen Action-Spielen, da muss man schon ein etwas mehr können. Ein Spiel wie Indy 4 auf Englisch zu spielen ist fast wie ein englisches Buch zu lesen.

Zumal damals, anders als heute, viele Leute nur in der Schule Kontakt mit Englisch hatten. Da gabs noch kein Internet, in dem man englische Texte lesen konnte, wenn man wollte. Es gab auch noch keine DVDs, die man auf Originalton mit Untertiteln stellen konnte.
Kommentar wurde am 20.05.2021, 17:09 von DaBBa editiert.
20.05.2021, 10:50 Pat (5465 
Ohne jetzt euch Deutschen zu Nahe treten zu wollen: Aber ihr seid echt faul, wenn es um die Sprache geht. (Anwesender ausgeschlossen.)

Ich würde sogar so weit gehen und sagen, für viele Deutsche war es wichtiger, dass das Spiel "Komplett in Deutsch" ist, als der eigentliche Inhalt des Spiels.

Da Boris recht früh damit angefangen hat, Adventures zu übersetzen, waren diese natürlich viel präsenter. Und Point-and-Click-Adventures waren halt auch einfacher zu übersetzen als Adventures mit Parser.

Es gab ein paar Sierra spiele, die tatsächlich auch auf Deutsch herausgekommen sind, bevor diese auf ihr Point-&-Click-Interface gewechselt haben. Space Quest III und Larry III kommen mir grad in den Sinn. Ab King's Quest V ist dann alles auch auf Deutsch erschienen.
19.05.2021, 10:14 drym (3995 
Oh Dae-su schrieb am 19.05.2021, 06:13:
Verdammt, jetzt fällt mir wieder ein, dass ich "Fate of Atlantis" nie gespielt hab. Scha(n)de...

Jetzt beneide ich Dich. DAS noch vor Dir zu haben ist ein unglaubliches Geschenk
Genieß es.
19.05.2021, 09:11 Sir_Brennus (689 
Wie Tim Schafer weiland schon sagte:

"Adventure Games are a lost art form – they exist in our dreams, our memories ... and in Germany"
19.05.2021, 06:13 Oh Dae-su (752 
Dass die Adventures von LucasArts im deutschsprachigen Raum so erfolgreich waren, liegt zu einem beträchtlichen Teil ja an der Übersetzungsarbeit von Boris und Heini, nicht wahr?
Ein Adventure von Sierra hab ich nie gespielt (vom ersten "Larry" abgesehen) - wurden die eigentlich auch ins Deutsche übersetzt?
Aber echt geiles Tortendiagramm von Gilbert: "Germany 20,1% - Everywhere Else 15,9%.

Verdammt, jetzt fällt mir wieder ein, dass ich "Fate of Atlantis" nie gespielt hab. Scha(n)de...
Kommentar wurde am 19.05.2021, 06:15 von Oh Dae-su editiert.
19.05.2021, 06:00 invincible warrior (1188 
Der deutsche Markt war definitiv der größte Markt für LucasArts, zumindest außerhalb der USA. Das merkt man ja schon allein an den ganzen Seitenhieben der vor allem LucasArts Entwickler gen Deutschland. Damals war Sierra in den USA weit erfolgreicher mit ihren Adventures in den USA, in Deutschland war LucasArts aber unangefochten Nummer eins, das wurde mehrmals von den Entwicklern gesagt. Wie wichtig der deutsche Markt ist, sieht man zB an den Thimbleweed Park Verkäufen, die von Ron Gilbert per Land aufgesplittet wurden. Allein deswegen konnte Softgold denen quasi alles aufdiktieren, was sie wollten. Das ist ungewöhnlich, aber kommt halt manchmal vor.
18.05.2021, 13:20 advfreak (1017 
@Sir_Brennus & DaBBa

Ich bin bezüglich eures Hinweis/Kritik an meiner falschen Aussage das Softgold die Amiga Umsetzung gemacht hätte einverstanden und werde zukünftig auch den Standpunkt vertreten das Softgold eine Amiga Version von Indy 4 bei LucasArts umzusetzen durchgepeitscht hat!
18.05.2021, 12:25 DaBBa (2408 
Dass Softgold eine Amiga-Version selbst entwickelt, ist auch schwer vorstellbar. Dafür hätten die a) Entwickler und b) den Quellcode haben müssen, speziell b) wäre vermutlich am Widerstand LucasArts' gescheitert.

In Großbritannien dürfte die Amiga-Version auch noch gelaufen sein. Das UK war ebenfalls relativ lange Heimcomputer-Land; nicht umsonst haben Briten wie Team 17 noch für den Amiga entwickelt, als viele andere längst vom Markt weg waren. Aber es ist schon ein wenig kurios, dass ein (aus Sicht von LucasArts) ausländischer Publisher dafür sorgt, dass doch noch eine Amiga-Version entwickelt wird.
Kommentar wurde am 18.05.2021, 12:27 von DaBBa editiert.
18.05.2021, 12:05 Sir_Brennus (689 
advfreak schrieb am 17.05.2021, 22:00:
Ich denke schon das es sich auch auf dem Amiga gut verkauft hat, sonst hätte sich Softgold nicht die Mühe gemacht die Umsetzung selber zu stemmen.


Ich glaube, dass ich das schon mal gepostet hatte, aber Softgold hat außer der grundsätzlichen Lokalisation gar nix gemacht - die haben nur LEC mit Hilfe ihrer Verträge zur Produktion der Amiga-Fassung gezwungen. IIRC hat Boris Schneider-Johne davon berichtet, dass man das dritte Programmierteam von LEC mit der Umsetzung betraut hat. LEC wollte die Umsetzung ziemlich offensichtlich nicht machen.
Für Softgold sollte sich das aber schon gelohnt haben - die Verbreitung des Amiga war einfach riesig in Deutschland. Ich behaupte aber, dass die Version schlechter war als sie hätte sein müssen. Selbst MI2 läuft schneller und von Flight of the Amazon Queen will ich gar nicht erst anfangen...
18.05.2021, 10:12 advfreak (1017 
mark208 schrieb am 18.05.2021, 09:28:
Kairo, war das nicht eher eine Stadt viel weiter westlich so in Marokko oder Algerien?


Ich weiß jetzt nicht was du meinst!

THX!!!
18.05.2021, 09:28 mark208 (749 
Kairo, war das nicht eher eine Stadt viel weiter westlich so in Marokko oder Algerien?
17.05.2021, 22:00 advfreak (1017 
Also ich habs auf dem nackten Amiga mit 1MB in allen 3 Wegen durchgespielt. Bis auf die Szene in Algier am Marktplatz ging alles eigentlich problemlos, es ist ja auch ein Nachdenkspiel und eher gemächlich, da konnte man in den Ladepausen bzw. während Slowdowns sich schon überlegen wie man weiter macht. Nur das häufige Disketten wechseln nervte etwas, die musste man sich halt auf dem Tisch gut ausbreiten.

Ich denke schon das es sich auch auf dem Amiga gut verkauft hat, sonst hätte sich Softgold nicht die Mühe gemacht die Umsetzung selber zu stemmen. Dem Team das es zustande gebracht hat eine Amiga Version davon zu stricken müsste man eigentlich einen Orden verleihen, es war ja schließlich das komplette Game ohne Abstriche. Man hätte ja quasi so als Notlösung 2 Wege heraus streichen können und weniger Platz zu brauchen... Also nönö, die Amiga Version war schon super, da lass ich nichts drauf kommen.
Kommentar wurde am 18.05.2021, 10:12 von advfreak editiert.
17.05.2021, 19:19 DaBBa (2408 
Wie hier schon mal geschrieben: Vermutlich wird sie leichtes Plus gemacht haben, denn vor allem in England und Deutschland gabs noch genug Amiga-Zocker, die Indy IV spielen wollten.

Grafik-Adventures waren am Amiga damals ein kleines Problem. Grund: Sie nutzten die PC-Stärken aus, die Amiga-Stärken nicht so.

PCs hatten damals schon relativ große Festplatten und VGA-Grafik in 256 Farben, die aber keinen Hardware-Support für Parallax-Scrolling, Sprites o. ä. boten. Amigas hatten häufig keine Festplatten und nur 32 Farben, dafür aber Custom Chips für schnelle grafische Effekte.
Grafik-Adventures haben viele verschiedene, große Grafiken und einen langsamen Spielablauf, bei dem Sprites, Framerate, Kollisionsabfrage nicht so entscheidend sind. Das führte am Amiga zu dicken Disketten-Paketen, langen Ladezeiten und vielen Diskettenwechseln, die Turrican oder Cannon Fodder so nicht hatten.

Aber: Wer Geduld mitbrachte, konnte trotzdem am Amiga 500 trotzdem spielen (anders als Wolfenstein 3D oder Doom, was auf dem Amiga 500 auch in langsam undenkbar war .).
Kommentar wurde am 17.05.2021, 19:23 von DaBBa editiert.
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