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PC Joker
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Erstausgabe: 6/91
Letzte Ausgabe: 1/2001
Verlag: Joker Verlag
Sprache: Deutsch
Anmerkung: Der PC Joker war das Schwestermagazin des älteren Amiga Joker und widmete sich ausschließlich PC-Spielen.
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User-Kommentare: (118)Seiten: «  1 2 [3] 4 5 6 7   »
09.05.2012, 21:32 90sgamer (752 
Evil schrieb am 08.05.2012, 21:42:
und mit reduziertem Seitenumfang.

So, um nun zu meiner Ausgangsfrage zurückzukehren: Die "PC Joker Pur" erschien erstmals mit Ausgabe 08/1996 und kostete 3,90 (die Standard-Ausgabe kostete 7,00 DM / PC Joker Total mit CD sogar 14,80 DM). Gekürzt wurden dafür die Specials, Interviews und sämtliche anderen Rubriken. Tests und Vorschauen sind drin. PJP war somit eine Art Schnupperversion.
09.05.2012, 17:11 jan.hondafn2 [Mod Wunschzettel / Tests] (2125 
90sgamer schrieb am 09.05.2012, 10:16:
[...]

Witzigerweise vermisse ich an den heutigen PCs auch die ganzen Kleinigkeiten, die sonst keine Maschine bot: Config.sys/Autoexec.bat-Konfigurationen, Kommandozeilenparameter, BIOS-Gerödel, Norton Commander etc. Die ganzen Vorbereitungen, bis ein Spiel schließlich lief (Belohnung!). Schön war das nicht, gehörte aber zu der Zeit wie für Dich der Amiga mit allem drum & dran, vermute ich mal. Alles nur eine Frage, mit welchem System man groß geworden ist. [...]


Ich bin auch mit Amiga UND PC großgeworden.

Die fummeligen Kleinigkeiten, bis man ein Spiel zum Laufen überredet hat, muss ich heutzutage übrigens ebenso nicht vermissen.
Da möchte z.B. ein Spiel in der Dosbox richtig konfiguriert werden, bis es "smooth" läuft. Ein andermal muss man erst den passenden 3DFX-Treiber bzw. Emulationsprogramm dafür finden, bis das gewünschte Programm im kantenfreien Grafikstil läuft. Ja ich musste sogar schon das Microsoft Application Compatibility Toolkit bemühen, um in den Genuss eines alten Klassikers zu kommen.

Ihr seht also: Auch heute noch darf gepfrimelt werden was das Zeug hält, bis die Belohnung in Form des einwandfreien Laufens des Spieles gewährleistet ist.
09.05.2012, 12:45 mark208 (490 
Deckmäntelchen ist zu hart. Ich kann noch Maschinenschreiben mit 10 Fingern und trotzdem ist Schreibmaschinenschreiben ein hartes Brot, besonders wenn das Ergebnis wichtig war.

Ob man nun den Computer sofort für sowas nutzte, tut diesem Effekt keinen Abbruch.

Und manches Desaster zeigte sich erst später. Alles schön eingerichtet. Word funzte, Drucker funzte, man freut sich auf die nächste Hausarbeit. Brav mit dem Tippen angefangen, man macht einen Probeausdruck und was passiert? Eine Sonderzeichen funktiioniert nicht, das paragraphenzeichen. Für den Normalo wohl nichts wildes, für ne juristische Hausarbeit ein Desaster.

Aber auf die Idee vorm Zocken mit dem Teil Word jetzt so ausgiebig zu testen, dass es auch §§ Zeichen druckt, wäre ich nie gekommen.
Kommentar wurde am 09.05.2012, 12:58 von mark208 editiert.
09.05.2012, 12:30 90sgamer (752 
drym schrieb am 09.05.2012, 12:15:
Ihr PC konnte ALLES MÖGLICHE! Das Ding ist: die haben meist AUSSCHLIESSLICH gespielt

War ja auch das typische Deckmäntelchen: Ich kauf mir einen PC, da kann ich wenigstens die Steuererklärung machen od. Bewerbungen schreiben. Is klar. Das Erste, was ich auf dem PC gemacht habe, war dieses Spiel unter BASIC zocken, das DOS beilag. Da bewarfen sich zwei Affen mit Bananen und der PC Speaker dröhnte!

Und Vorurteile gabs auf beiden Seiten: Amiga-Besitzer nervten mich immer mit Kommentaren wie "kein vernünftiger Sound", "Schrott-Benutzerführung", "kaum ordentliche Ballergames" - allerdings nicht mehr nach 94!
09.05.2012, 12:15 drym (3752 
mark208 schrieb am 09.05.2012, 11:10:
Klar, das Teil konnte durchaus mehr als nur Spielen. Nur wurde es halt so genutzt? Ich habe den PC ja auch nie so richtig ausgereizt

Das höre ich ganz oft: Leute sagen, der Amiga hätte ja nur Spiele gekonnt.
Ihr PC konnte ALLES MÖGLICHE! Das Ding ist: die haben meist AUSSCHLIESSLICH gespielt
09.05.2012, 12:13 drym (3752 
mark208 schrieb am 09.05.2012, 11:10:
Programmieren bin ich leider nie eingestiegen, da habe ich irgendwie keinen Zugang und auch keine Kollegen gehabt, die einen da mit reingezogen haben.

Bei mir war es so, dass ich nem Freund das damals beigebracht habe und dann nach und nach anderes gemacht habe, während er voll drangeblieben ist. Der hat inzwischen seinen Informatik-Doktor gemacht und gerade SEHR gewinnbringend sein StartUp verkauft
Aber ich find mein Leben auch nett

ECHT!
09.05.2012, 11:10 mark208 (490 
Klar, das Teil konnte durchaus mehr als nur Spielen. Nur wurde es halt so genutzt? Ich habe den PC ja auch nie so richtig ausgereizt, weil ich einfach zu spät eingestiegen war und meist froh war, wenn ich F&A und später Word richtig bedienen konnte und Spiele zum Laufen kriegte.

Programmieren bin ich leider nie eingestiegen, da habe ich irgendwie keinen Zugang und auch keine Kollegen gehabt, die einen da mit reingezogen haben.
09.05.2012, 11:01 drym (3752 
mark208 schrieb am 09.05.2012, 10:56:
Könnte es aber nicht sein, dass letztlich der Amiga für die Meisten eben nichts anderes als ein Telepielgerät war?

Kann natürlich sein. Ich habe darauf neben den Spielen auch Programmieren gelernt (wenn auch nur GFA-Basic und AMOS), Texte geschrieben (Wordworth anyone?) und v.a. Musik gemacht, woraus ja dann tatsächlich auch mehr geworden ist. Habe ein Backup meiner Amiga-Platte gemacht und kann alles, was ich damals so kreiert habe (auch ein paar nette Bildchen) heute im Mac in WinUAE öffnen. Total geil.
09.05.2012, 10:58 drym (3752 
Alles richtig, ich bin auch der Falsche für Glaubenskriege.

Es geht aber nicht nur um die Kisten, sondern auch um das, was sie konnten und WIE und was dafür so rauskam. Amigaspiele hatten oft einen etwas düsteren, erwachsenen Touch, den es auf dem Super Nintendo (einer meiner Lieblingskonsolen!) in der Form nicht gab.
Auch fand ich Doom und alles was danach so an 3d kam nie so dolle, die PC-Spezifischen Sachen haben mich also nie so gereizt, hingegen fand ich es schade, dass keine 2d-Action-Jumper im Stil von Turrican mehr erschienen etc.pp. Alles schon hundert mal durchgekaut.

Und natürlich hatten alte PCs ihre Macken und Tücken, für die man sie liebhaben kann. Aber ich sag nur eins: Am Amiga liefen die Spiele ganz ohne Autoexec.bat und config.sys. DIESES Gefühl war vielleicht super
09.05.2012, 10:56 mark208 (490 
Könnte es aber nicht sein, dass letztlich der Amiga für die Meisten eben nichts anderes als ein Telepielgerät war? Und insoweit als geschlossenes System den Leuten ausreichte, solange nur Spiele verfügbar waren.

Weiß ich halt nicht, ich bin seinerzeit vom C64 auf PC umgestiegen, weil ich mich auch Schreibprogramm-mäßig verbessern wollte. Wer wie ich ständig ca 30 bis 50 seitige Hausarbeiten im Studium abgeben mußte, war da schon auf was vernünftiges angewiesen.

Amiga scheint mir da eh immer besser vermarktet worden zu sein als das System wirklich war. Hätte ich mehr Geld gehabt, hätte ich seinerzeit vielleicht nicht einmal den C64 geholt, da war Atari weitaus besser, wenn man halt nicht nur als Spieler denkt.

In dem Moment wo dank Vobis und Co. die PC's immer erschwinglicher wurden, verloren die anderen Systeme am Boden, weil die meisten eben nicht nur spielen wollten.
09.05.2012, 10:28 Berghutzen (3606 
Ich hatte auch keinen Amiga, aber ich kann es sehr gut verstehen. Einen Heimcomputer zu haben, hatte aufgrund der unterschiedlichen "Glaubensrichtungen" etwas von Nonkonformität und ein wenig von - ich nenns mal - "Gegen den Strom schwimmen".

Heute sticht keine Spieleplattform mehr wirklich heraus. HD-Grafik können alle, Onlinefähig sind sie auch und alle haben ein Pad mit mehr oder weniger 20 Tasten. Die Limitierungen, die auf technischer Ebene bestehen, sind für einen Normalsterblichen doch kaum mehr zu erfassen. Heute sind die Alleinstellungsmerkmale die Spiele selbst - und das wird immer weniger, da die meisten Spiele gleichzeitig auf PS3 und Wii und PC erscheinen. Wo besteht da der Anreiz zu _dem einen_ System?

Und eben in den (technischen) Alleinstellungsmerkmalen lag damals auch der Reiz der unterschiedlichen Systeme. Der PC war viel intensiver aufrüstbar als z.B. der Amiga (der in seinen letzten Jahren allerdings auch deutliche Tendenzen dazu hatte) und damit im wahrsten Sinne des Wortes austauschbar. Aber die Entscheidung zu einem System musste abgewägt werden und war nicht einfach durch "da holn mer uns ne neue Grafikkarte, damit das auch in 3-Megapixel-Auflösung läuft" wieder zu beheben.

Es war auch der Reiz zu sehen, was ein System überhaupt kann. Wenn ich sehe, was heute noch aus dem C64/Amiga/Atari ST herausgekitzelt wird, bin ich immer wieder beeindruckt. Im PC wird - bevor die Programmierer gefragt sind, Leistungsreserven zu heben - einfach auf die neue Generation Chipsätze gewartet.

Im Endeffekt ist es doch so: Der PC-Bereich ist der reinste Dauerlauf geworden, während es zu Heimcomputerzeiten eher was wie ein Etappenrennen war. Und wie schön ist es doch, einfach mal einen Moment zu verweilen, um zu sehen, was man geschafft hat, statt ständig gehetzt zu sein...
Kommentar wurde am 09.05.2012, 10:30 von Berghutzen editiert.
09.05.2012, 10:16 90sgamer (752 
drym schrieb am 09.05.2012, 09:51:
Wer keinen Amiga hatte kann das wahrscheinlich nicht verstehen.


Doch, doch. Das kann ich trotz Ermangelung eines solchen ganz gut nachvollziehen (hatte ja selbst einen C64, den ich heute etwas vermisse). Das ist aber (nur) die reine verklärende Nostalgie. Und der noch immer schwelende Frust, dass sich der vermeintlich Gute nicht gegen den Bösen durchsetzen konnte. In Wirklichkeit waren das alles vergleichsmäßig häßliche graue Kisten (zumindest in der Standardausführung) mit recht eingeschränktem Bedienkomfort. Das sollte man nicht vergessen.

Witzigerweise vermisse ich an den heutigen PCs auch die ganzen Kleinigkeiten, die sonst keine Maschine bot: Config.sys/Autoexec.bat-Konfigurationen, Kommandozeilenparameter, BIOS-Gerödel, Norton Commander etc. Die ganzen Vorbereitungen, bis ein Spiel schließlich lief (Belohnung!). Schön war das nicht, gehörte aber zu der Zeit wie für Dich der Amiga mit allem drum & dran, vermute ich mal. Alles nur eine Frage, mit welchem System man groß geworden ist.

Will sagen: Dass PCs (& Macs meinetwegen) damals nichts Ebenbürtiges ausstrahlten, ist ein Irrglaube, dem Du wahrscheinlich aufsitzt, weil Du eben solche Maschinen nicht hattest. Alles rein subjektiv.
Kommentar wurde am 09.05.2012, 10:19 von 90sgamer editiert.
09.05.2012, 09:51 drym (3752 
90sgamer schrieb am 09.05.2012, 09:04:
Sorry, aber was meinst Du denn damit?

Ach, nur dieses latente Gefühl, dass mit dem Amiga etwas unwiderbringliches verstarb, was die PCs und Macs dieser Welt weder damals besaßen noch heute ausstrahlen.

Wer keinen Amiga hatte kann das wahrscheinlich nicht verstehen.
09.05.2012, 09:04 90sgamer (752 
Aha, also sind die Unterschiede v.a. äußerlicher Natur, verstehe.

drym schrieb am 08.05.2012, 23:25:
Das liegt wahrscheinlich einfach daran, dass PCs damals eben auch nicht ganz so super waren...

Sorry, aber was meinst Du denn damit?
08.05.2012, 23:25 drym (3752 
Sorry jan, sehe Deine Frage jetzt erst.
Falls es noch aktuell sein sollte: ich sehe es ganz ähnlich wie Boromir. Erkennt man beim PC Joker der Amigazeit noch sehr deutlich das Geschwisterverhältnis beendet Michael Labiner nach der 11/96 nicht nur den Amiga Joker sondern im Grunde auch den "Joker"-Anteil im PC Joker.

Von da an ist es ein gutes Magazin mit interessanten Testberichten, hier und da merkt man natürlich zum Glück auch noch, wo es herkommt, aber niemals wäre das ein Kultmagazin geworden, hätte es die ersten Jahre nicht gegeben.

Und ganz so super wie den Amiga Joker fand ich die Schwester auch schon in den früheren Jahren nicht. Das liegt wahrscheinlich einfach daran, dass PCs damals eben auch nicht ganz so super waren...
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