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Dreamweb
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Bisher 31 Stimmen bei einer Gesamtwertung von 8.55
Amiga 1200/4000
Entwickler: Creative Reality   Publisher: Empire   Genre: Adventure, 2D, Rätsel   
Ausgabe Test/Vorschau (11) Grafik Sound Wertung System Datenträger Hits Autor
Amiga Games 12/94
Testbericht
71%
-76%
Amiga
4 Disketten
1444Herbert Aichinger
Amiga Joker 3/95
Testbericht
67%
86%
83%
Amiga 1200/4000
5 Disketten
356Joachim Nettelbeck
Amiga Joker 9/95
Testbericht
66%
78%
80%
Amiga
4 Disketten
225Joachim Nettelbeck
ASM 1/95
Testbericht
8/12
9/12
7/12
PC
5 Disketten
294Klaus Trafford
Kultboy.com 1/2011
Testbericht
--9/10
PC CD-ROM
1 CD
886Il bastardo
PC Games 11/94
Testbericht
60%
85%
76%
PC
5 Disketten
42Thomas Brenner
PC Games 1/95
Testbericht
60%
90%
78%
PC CD-ROM
1 CD
39Christoph Holowaty
PC Joker 10/94
Testbericht
69%
86%
87%
PC
5 Disketten
219Joachim Nettelbeck
PC Player 11/94
Testbericht
--66%
PC
5 Disketten
269Jörg Langer
Play Time 1/95
Testbericht
67%
-78%
Amiga
4 Disketten
189Roland Gerhardt
Power Play 10/94
Testbericht
67%
79%
85%
PC CD-ROM
1 CD
795Peter Schwindt
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Videos: 2 zufällige von 2
Kategorie: PC, Longplay
Kategorie: Longplay, Amiga
User-Kommentare: (96)Seiten: [1] 2 3 4 5   »
27.11.2021, 17:59 Lisa Duck (1570 
DREAMWEB - 9. Spieltag

Heute geht es weiter! Juchhuuubilehh... Nachdem wir letztes Mal das Ende zweier Damen (teilweise eher aktiv, teilweise eher passiv) begleitet haben – geht es diesmal daran einen Priester und dem geheimnisvollen Beckett das Handwerk zu legen. Der klare Auftrag vom Chefwächter des Dreamwebs dafür liegt (aktenkundig!) vor und wir gehen mit Feuereifer an die Ausführung des Selbigen.

Wir schauen zuerst in Becketts Cartridge und kommen nach etwas Fummelei in das Netzwerk und erhalten somit Info über die Stelle an der das Abenteuer weitergehen sollte. Auf zur Kirche von St. Septimus, welche ja auch schon im Tagebuch von Ryan eine gute Rolle gespielt hat! *schon Angst bekomm, was mich dort wohl erwarten wird. Schauder.* Scheint also ein wichtiger Standort für die Fortführung unserer Mission zu sein.

Hier spielen wir ein bisschen mit den Gegenständen am Altar und gelangen so in einen versteckten Durchgang, welcher uns den Eingang in die Katakomben dieser kirchlichen Einrichtung offenbart. In diesen Katakomben ist eine (nicht nur fast) hypnotische Soundkulisse zu hören, welche mich bestimmt rund zehn Minuten einfach nur an der Stelle stehend verharren und lauschen lässt. Großartige Mucke!

Hier in den Katakomben stehen wir dann alsbald an einer Stelle, wo wir ohne Ryans Tagebuch in Händen zu halten nur schwerlich weiter gekommen wären. An einer Statue gilt es ein Symbol aus zwei drehenden Scheiben auszuwählen. Ich habe keinen Hinweis im Spiel auf das richtige Symbol gefunden. Dieses ist allerdings im Tagebuch mehrfach zu finden, so dass nach dem Studium diese Stelle leicht fällt – da man sich an die Art der Zeichnung und Darstellung sofort rückerinnern kann. Das Bildschirmfoto zeigt übrigens nicht die Lösung des Rätsels, sondern nur dessen Ausgangsposition.

Da es das bisher einzige mechanische Rätsel im ganzen Spiel ist, dient es wohl als Kopierschutzmaßnahme – denn ohne Hilfestellung hilft an dieser Stelle nur Trial and Error. Ist aber auch dann noch ganz fair gehalten, da es nicht zu viele Einstellungsmöglichkeiten für die beiden Drehscheiben gibt. Ich habe es an dieser Stelle übrigens auch auf die harte Tour versucht und einfach mit dem (sonst stets Erfolg bringenden) Püster drauf geballert. Aber man kann diesen Mechanismus leider nicht auf diese Weise in seine Bestandteile pulverisieren. Oh je... Jetzt ertappe ich mich dabei, dass ich fast schon so wie Ryan rede.

Leider hier die Erfolgsanzeige für den Spieler nicht optimal gelöst. Nach dem Einstellen der richtigen Kombination erfolgt nur ein verdächtiges Knirschen. Sonst passiert nichts. Keine Tür, kein Gang oder kein Geheimversteck geht auf. Nun ja... Es dauerte eine kleine Weile bis sich mir erschloss, was wohl zu machen ist. Das ist erst dann passiert, als ich in einem Bild in den Katakomben eine Lore entdeckt habe. Da hatte ich die Idee, dass eine relativ simple Tätigkeit (Steine suchen!) hier wohl einen Spielfortschritt bringen könne.

Gesagt, getan... Die Sammelaktion war erfolgreich. Die Steine wurden an der richtigen Stelle abgelegt und dann die richtige Aktion ausgewählt. Jetzt gibt es wirklich einen neuen Weg (und wieder mal regierte – wie nicht selten in diesem Spiel – die bloße Gewalt). Aber diesen Weg den durchschreite ich beim nächsten Mal.

Ich glaube das Spiel nähert sich langsam mit schnellen Schritten dem Ende und ich möchte es noch nicht wahr haben. Das Abenteuer kann noch nicht bald vorbei sein? Ich möchte daher nochmals die heutige Stimmung im Spiel noch genießen, reflektieren und dann beim nächsten Mal weiteres erleben. War ein toller Tag mit Ryan!

erlebte Zeit bisher im Spiel: insgesamt rund 19.5 Stunden
gefühlter Spielfortschritt: Das Ende scheint zu nahen – ich bekomme schon Wehmut.
Atmosphäre und Spielspaß momentan: Sensationell!
Kommentar wurde am 28.11.2021, 09:59 von Lisa Duck editiert.
21.11.2021, 09:44 Lisa Duck (1570 
DREAMWEB - 8. Spieltag

Ich bin also nun in Edens Wohnung und beginne den heutigen Missionsabschnitt. Leider (oder zum Glück für Erfüllung der heutigen Aufgabe?) ist die gute Eden nicht zu Hause. Ganz indiskret gönne ich mir mal Ihre Einträge in Ihrem elektronischen Organizer. Hier finde ich die Adresse, des wohl nächsten Bösewichts und Fieslümmel – welchen ich mir wahrscheinlich mal anschauen sollte. Um ihn dann gegebenenfalls ebenfalls um die Rundung… äh nein… falsch… um die Ecke bringen zu müssen. Oh je… Es ist nicht gerade stets einfach und eine Freude (als mit gewissen Werten ausgestatteter Mensch) diese Mission weiter zu verfolgen. Irgendwie fühlt man sich nicht gerade wohl in seiner Haut, wenn man weiterspielt und stetig den Rächer von Witwen und Waisen zu spielen hat. Ich glaube auch heute nicht dass zu viele Bildschirme mit rosa Lämmer auf mich warten werden.

Wir finden also die Adresse des gewissen Herrn Sartain und begeben uns sogleich in sein (eigentlich) gut gesichertes Bürogebäude. Es gibt leider eine Eingangsüberwachung, aber – wie bisher gelernt – muss man sich nicht mittels eines (z.B. Minispiels) mühsam durch loggen. Es reicht wie einst Charles Bronson: Püster zücken und dann für ordentlich Krach-Wumm sorgen! Die Person an der Eingangskontrolle scheint nach dieser Aktion ein wenig zersplittert… oder besser gesagt: zersplattert.

Danach geht es auf die übliche Tour weiter… Besuch im nächsten Raum… Die richtige Aktion ausgewählt (habe ich diesmal sofort geschafft, war es Zufall, oder lerne ich aus der Spielmechanik?) und danach mal wieder - Splatter! Ein Sicherheitsbeamte mit Geheimpapieren sieht nach der Aktion nicht mehr zu 100% körperlich vollständig aus.

Man kann sich zum einen diverse Einzelteile anschauen – doch ich entscheide mich dafür lieber die freigelegten Geheimdokumente (sogar von dem ehemals haltenden Arm freigelegt) mir näher anzuschauen.

Und siehe mal einer an! Teufelskaiser! Potzblitzo-Mania! Es gibt darin viele neue Informationen und auch neue Standorte zu erlesen, wo wohl demnächst ein Besuch fällig werden wird. Mittlerweile bin ich mir sicher, dass die Besuchten lieber einen Stoßtrupp der örtlichen Drückerkolonne an der Haustürklingel haben würden - als unseren Protagonisten Herrn Ryan.

Danach geht es noch ein paar Räume, beziehungsweise Treppenstufen, weiter - bis wir mal wieder aus dem Inventar den Püster zücken müssen.

Nach erfolgter Tat landen wir wieder im Dreamweb und unterhalten uns erneut kurz mit dem Chef der dortigen Hüter. Es gibt ein paar weitere neue Informationen zum nächsten Missionsabschnitt raus und wir landen (nach dem Betreten der richtigen Raumes und der üblichen Vorgehensweise) diesmal nicht in den Armen von Eden oder irgendwo auf den regnerischen Straßen – sondern schlicht und einfach in einer schlichten Tiefgarage. Naja... man kann nicht alles haben.

Wir gehen wie mit dem Hüter besprochen weiter voran in unserer todbringenden Auftragsmissison und besuchen als nächstes den Wohnort einer Dame namens Chapel. Leider wurde diese aber – ungewöhnlicherweise - bereits vor unserer Ankunft und ohne unser Zutun in ihre molekularen Einzelteile zerlegt. Wir schauen uns den Ort der Tat etwas an und nehmen auch was mit. Danach geht es weiter zum nächsten Fiesling. Heute geht es Schlag auf Schlag, oder besser gesagt: Schuss auf Schuss.

Wir landen und an einem Bootshaus am Strand. Hier gilt es ein bis zwei Dinge zu finden, anzuwenden und dann (auch wieder ohne Minirätsel!) mal wieder das nächste Dingsbumms aufzusprengen. Gesagt, getan... Nach erledigter Arbeit geht es in das Häuslein und wir treffen unsere Gastgeberin explosionsbedingt aber leider nicht mehr in einem kompletten zusammenhängenden Zustand.

Nach einem kurzen Schwatz greift Ryan dann mal wieder zu seinem üblichen Mittel.

Nach dieser Tat landen wir wieder im Dreamweb und wir beschließen den heutigen, langen Spieltag.

Puuh... War insgesamt ganz schön heftig. Aber wie auch beim letzten Mal schon geschrieben, ergeben sich die Handlungen eigentlich immer fast logisch aus der Geschichte und Atmosphäre. Es ist fast schon ein wenig unheimlich wie ich mich dabei ertappe mit dem "Held" zu verschmelzen und für ihn dunkle Taten auszuführen. Da das sonst gar nicht mein Stil ist, kann ich den Entwicklern nur Lob zollen es möglich gemacht zu haben mich so weit in die Geschichte haben eintauchen zu lassen, dass ich beginne Skrupel zu verlieren. Irgendwie schäme ich mich fast dafür...

erlebte Zeit bisher im Spiel: insgesamt rund 16.0 Stunden
gefühlter Spielfortschritt: es ging heute (fast zu schnell) voran, ich fürchte das Ende naht in nicht allzu weiter Ferne
Atmosphäre und Spielspaß momentan: Sensationell!
23.10.2021, 16:36 Lisa Duck (1570 
DREAMWEB - 7. Spieltag

"Das Netz der Träume fängt an sich aufzulösen.
Die sieben bösen Mächte der Erde fangen an sich zu sammeln."


Stehe also nun zum ersten Mal in diesem so geheimnisvollen Dreamweb und treffe auf die Wächter. Hier wird mir nun meine nächsten Aufgabe zugeteilt: einen anscheinend mordlüsternen General auszuschalten. Wenn es mehr nicht ist... seufz... *überlege wie ich das denn jetzt wohl anstellen soll* Leider teilt mir der nette Herr Wächter nicht exakt mit, wo ich diesen Herren finden kann und so stand für mich an dieser Stelle eine etwas länger andauernde Suche an.

Der nette Herr Wächter hätte mir zumem gerne verraten können, wie oder wo es überhaupt aus diesem ominösen Dreamweb herausgeht – hat er aber nicht gemacht getut (wie man in vornehmer Sprache sagen würde). Also ein bisschen durch die Gänge laufen, die richtige Tür finden und hinter dieser Tür den richtigen Gegenstand einsetzen. Ging zum Glück noch, da nicht zu viele Dinge im Inventar für diesen Auftrag in Frage kamen.

Danach bin ich erst ein bisschen planlos durch die verfügbaren Locations spaziert – ohne wirkliche zündende Idee. Habe mich sozusagen einfach wieder mal etwas von der Stimmung des Spiels treiben lassen. Was nichts schlechtes ist! Bis dann doch eine Idee kam. Es gibt doch das Netzwerk! Vielleicht kann man das was finden? Also ab nach Hause und in den Monitor geglotzt. Beim Durchforsten der Neuigkeiten im Newsnet hieß es dann: BINGO! Ein mehr als konkreter Hinweis und plötzlich öffnet sich die Möglichkeit zur Reise an eine weitere Location. Werter Herr General, wir kommen!

Hier wird es jetzt etwas abstrus und gewalttätig. Um in ein Fernsehstudio zu gelangen muss ich nicht etwa, wie in den sonstigen Spielen meiner bisherigen Abenteuer-Vergangenheit...
... ein Schloss manipulieren oder
... mich verkleiden
... oder den richtigen Ausweis finden
... beziehungsweise einen manipulieren oder irgendwen ablenken
um mich vorbei zu schleichen und eingelassen zu werden.

Nein! Es gilt den alten Wachmann einfach mit dem Püster umzunieten?! Puh! Das hätte man anders lösen können – schließlich jage ich ja die Fieslinge, welche das Dreamweb bedrohen und nicht ahnungslose Arbeitnehmer, welche freundlich ihren Job ausüben. Ganz schön gemein! Aber das Spiel, das war mir eigentlich von Anfang an klar, ist wirklich kein Kindergeburtstag oder eine Benjamin Blümchen-Show.

Drinnen angekommen wird es nicht besser. Auch hier muss ich erst ein Weilchen umherlaufen (gibt aber nicht zu viele Räume) um auf die richtige Idee zu kommen, was mir helfen könnte und wie ich es einsetzen kann. Als das gemacht ist und die Handlung ausgeführt wurde – gibt es erneut ordentlich Splatter!

Alter Johann! Meine Hauptfigur Ryan ist nicht gerade zimperlich. Als durch diese ganze Handlungsabfolge somit der zweite Finsterling ausgeschaltet ist, befinde ich mich wieder am Ausgangspunkt meiner heutigen Reise: dem Dreamweb.

Ich halte erneut ein Gespräch mit dem Wächter und bekomme sogleich den nächsten Auftrag zu einer Exekution. Diesmal ist es eine bereits mir namentlich bekannte Person, welche in Edens Netzwerkkarte schon vorgekommen ist. Noch schnell einen Kristall einsacken und dann wie beim letzten Mal wieder zurück auf die Straßen des Molochs um die weitere Mission anzugehen. Ich weiß diesmal wo ich hin muss und so führt mich mein Weg zur Wohnung meiner Freundin Eden.

Dort geht es aber erst beim nächsten Mal weiter. War mir heute einen Tick zu brutal – aber an sich ergaben sich die Handlungen durchaus stimmig aus den düsteren Hintergründen der Geschichte.

Atmosphärisch wurde – gerade durch die Szenen im Dreamweb – sogar nochmals eine Schippe draufgelegt. Dieses Spiel besitzt eine ungeheure Faszination, eine unfassbare Klangkulisse und ist mit allen seinen Einzelheiten extrem fesselnd. Wenn man beginnt zu spielen, ist man sofort in dieser Welt gefangen. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht.

erlebte Zeit bisher im Spiel: insgesamt rund 12.5 Stunden
gefühlter Spielfortschritt: Es ging heute voran, der nächste Fiesling wurde gestellt.
Atmosphäre und Spielspaß momentan: Ich wiederhole mich ja ungern - aber es bleibt grandios.
Kommentar wurde am 23.10.2021, 16:36 von Lisa Duck editiert.
17.10.2021, 16:15 Lisa Duck (1570 
DREAMWEB - 6. Spieltag

"Müssen sie vernichtet werden?
Ja."


Stehe gerade im Regen vor dem Hotel. Es geht jetzt gleich hinein in die kommerzielle Kurzzeit-Behausungsangebots-Einrichtung um dort wahrscheinlich auf den ersten der sieben fiesen Lümmel zu treffen, welche das Dreamweb bedrohen: Herrn Crane. Bin mit der Waffe von Mr. Silverman ausgerüstet und ansonsten, aber auch damit im Speziellen, relativ unbedarft.

Im Hotel gibt es einen kurzen Schwatz mit den wartenden Groupies und bei der Empfangsdame buche ich mir ein relativ teures Zimmer genau unter dem Apartment des werten Herrn Rockstar. Von meiner Etage gilt es so dann wohl einen Weg nach oben zu finden. Dieser ist aber nicht klar ersichtlich, so dass die Suche mir spürbare (*damit auch meinen Handgelenkschmerz durch dauerhaftes Frustschlagen an die Schreibtischkante mein*) Probleme bereitet. Irgendwann - mit viel investierter Geduld - erwische ich die Mischung aus...
o richtig gewählter Option
o am richtigen Standort
o mit richtigen Gegenständen
o und korrekt ausgeführten Maßnahmen
... und lande auf dem Dach des Aufzugs.

Dieser wird mit einem Beilchen hicke-hacke mäßig aufgehebelt und dann muss alles schnell gehen. Im ersten Versuch für mich zu schnell! Zwei Bodyguards im Vorraum zu Suite der Zielperson gilt es vorab auszuschalten um dann in den Schlafraum von dem gesuchten netten Herrn zu gelangen. Es hat ein paar Versuche gebraucht, bis ich endlich geschnallte habe, das wenn ich das Inventar auf klicke – die Zeit still stehen bleibt. Dann kann ich mir nämlich in aller Ruhe aussuchen, welchen Gegenstand ich benutzen möchte und brauche mich nicht von der Hektik der Zeit anstecken zu lassen. Das war eine wichtige Erkenntnis, denn so hat man notwendige Ruhemomente um nach dem richtigen Ding für den nächsten Schritt zu suchen.

Es wird dann martialisch. Um die beiden auszuschalten, heißt es erst die Axt und dann den Püster rigoros einzusetzen. Schließlich landet man im Zimmer des Rockstars, welcher gerade reitenderweiser von einem unbekleideten Playboy-Bunny bei Laune beziehungsweise "bei der Stange" gehalten wird. *
Am Ende sind alle (bis auf das flüchtende Häschen, welches schnellstens aus der Szenerie verschwindet) dahin gerafft.

Mission wohl erfüllt – der erste Fiesling ist beseitigt. Nach seinem Ableben weicht seine Seele oder sein in sich schlummerndes Etwas aus ihm hinaus und wir landen plötzlich (mitsamt dem Seelending) im Dreamweb.

Puuuh... Heute ging es richtig los und man darf bei diesem Abenteuerspiel wohl wirklich nicht zimperlich sein. Aber darauf hatte ich mich ja einlesend vorbereitet. Nächste Mal geht es dann an dieser Stelle im Dreamweb weiter. Ein interessanter Spieltag wieder mal. Hat trotz der Gewaltorgie, welche ja eigentlich gar nicht mein Ding ist, viel Spaß gemacht. Es war aber auch emotional aufwühlend.

erlebte Zeit bisher im Spiel: insgesamt rund 10.0 Stunden
gefühlter Spielfortschritt: es geht etwas voran, der erste Gegner ist ausgeschaltet
Atmosphäre und Spielspaß momentan: grandios
01.10.2021, 22:24 metal (177 
DaBBa schrieb am 30.09.2021, 18:42:
Vielleicht meinte er das so. Er hat das Spiel erst normal gelöst und dann nochmal "gespeedrunt", um seine These vom kurzen Spiel zu belegen.


kann sein, wobei als spieler interessiert mich die zeit, die ich für einem speedrun bräuchte, herzlich wenig , weil schlichtweg nicht errreichbar bei einem erstdurchang.
01.10.2021, 19:10 Lisa Duck (1570 
Ob das Spiel "kurz" ist - liegt meines Erachtens auch an der Betrachtungsweise, oder wie sehr man sich in das jeweilige Spielerlebnis einfinden kann. Bin da sicherlich eine Ausnahme, aber wenn mich die Atmosphäre und das ganze Spielgefühl anspricht, dass liebe ich es langsam durch das Spiel zu gehen um möglichst alles exakt und genau zu betrachten. Das verlängert beträchtlich die Spieldauer, besonders wenn man "kein Spielgenie" ist.

Die Bedienung des Spiels, die Pixelsucherei und die Fummlichkeit ist auf jeden Fall gewöhnungsbedürftig. Das Gameplay ist keine 100%-ige Stärke des Werks (zumindest bis jetzt). Kann mir gut vorstellen, dass derjenige welcher, welcher nicht durch Soundkulisse und kredenzter Atmosphäre über diese Nicht-Stärken hinweg gesogen wird (diese Dinge sind ja immer Geschmackssache) Schwierigkeiten hat Zugang zu finden.
Kommentar wurde am 01.10.2021, 19:12 von Lisa Duck editiert.
01.10.2021, 09:50 invincible warrior (1194 
Ich hatte es auch letztens gespielt, nachdem die Jungs von Down to the detail ihren Podcast veröffentlicht hatten. Hatte von dem Spiel vorher nur gehört, aber nie gespielt. Womit ich persönlich große Probleme hatte, war das Gameplay. Nicht unbedingt, dass man alles mitnehmen konnte, sondern, dass ich anfangs nicht verstand wie man die Sachen benutzt. War mir einfach zu umständlich und deswegen hatte ich anfangs zB die Disketten nicht genutzt und dann war ich aus der Wohnung ausgeschlossen, weil ich keine Ahnung hatte wie ich zurück in die Wohnung kann. Die Atmosphäre und der Podcast halfen mir dann aber weiterzuspielen.
01.10.2021, 09:13 Pat (5471 
Das Spiel ist schon kurz, das stimmt schon. Aber nicht so kurz.
Wenn man sich beeilt, kriegt man das Spiel schon in gut eineinhalb Stunden durch.

Aber nicht beim ersten Mal! Schon alleine in Edens Wohnung dürfte man beim aller ersten Spielen durchaus eine gute halbe Stunde mit all dem kleinen Kram, den man anschauen und ausprobieren kann, beschäftigt sein.

Ich würde sagen, wenn man das Spiel das erste Mal spielt, kann es durchaus eine Stunde dauern, bis man den ersten Gegner besiegt hat.
30.09.2021, 18:42 DaBBa (2419 
Vielleicht meinte er das so. Er hat das Spiel erst normal gelöst und dann nochmal "gespeedrunt", um seine These vom kurzen Spiel zu belegen.
30.09.2021, 15:38 metal (177 
eben, ohne lösung/vorwissen das spiel in 30 minuten durchspielen ist für mich unglaubwürdig. dafür müsste man beisspielsweise die ganzen cutscenes/dialoge skippen, nur dann kriegt man vieles, was man zu tun hat, nicht mit und das verkürzt nun wirklich nicht die zeit . entweder ist die behauptung komplett gesponnen oder die sind da nicht blind rein, sondern speedrun mässig, was wiederum eine ordnetliche vorbereitung benötigt.
30.09.2021, 00:18 Viscera (295 

Kommentar wurde am 30.09.2021, 00:18 von Viscera editiert.
30.09.2021, 00:18 Viscera (295 
So kurz wie das Spiel ist, finde ich das schon realistisch. Aber ohne Lösung ist es wahrscheinlich schwierig durchzublicken aufgrund der Vielzahl von aufnehmbaren Gegenständen. Was vielleicht sogar der Grund ist, warum man alles aufnehmen kann, was nicht niet- und nagelfest ist. Immersion oder künstliche Streckung des Spiels? Man kann sich darüber streiten.

DaBBa schrieb am 07.07.2021, 19:18:
"Visual Novels", die wir heute teilweise haben, mit wenigen Rätseln und viel Fokus auf Story und Figuren, die man in wenigen Stunden durchschafft, ähnlich wie einen Film oder eine kurze Serie, passten damals nicht in die Zeit.

Visual Novels, welche aus Text(!)adventures hervorgegangen sind, gab es damals schon. Die kamen nur nie aus Japan raus, wie viele andere japanische Computerspiele.

Im übrigen können VNs auch ziemlich lang sein. An denen, die ich durch habe, sind welche dabei, die mehr als 60 Stunden gehen.

Kommentar wurde am 30.09.2021, 00:19 von Viscera editiert.
29.09.2021, 23:17 metal (177 
Lisa Duck schrieb am 07.07.2021, 18:08:
Klaus Traffords Testbericht in der ASM ist oberflächlich und wenig erklärend formuliert. Es wird vor allem die sehr kurze Laufzeit bemängelt: der Tester selbst soll 85 Minuten und der Kollege Thomas Morgen gar nur 30 Minuten für das Durchspielen gebraucht haben. Ob das wohl geglaubt werden kann?


absolut nicht glaubhaft, gerade wenn man es zum ersten mal spielt. heutzutage würden die clowns als dummtrolle dastehen
24.09.2021, 19:23 Lisa Duck (1570 
Unser Webmaster ist mehr als "Knorke". Danke für die heutigen Updates aus der PC Games!
22.09.2021, 18:57 Oh Dae-su (753 
Meinen Dank sowie Bewunderung für Lisa Duck!
Das Spieletagebuch zu lesen macht mir mehr Spaß als das Spiel selber.

Von der Stimmung her war's natürlich sehr geil, aber alles pixelgenau mit der Lupe abzusuchen war mühsam - und sonst nichts.
Dafür waren die Zwischensequenzen absolut belohnend, wenn ich mich recht erinnere.
Durchgespielt hab ich es übrigens - aber Jahre später per Emulator und einigen Hilfen, damit ich keine Gegenstände übersehe. Und gerade das kann leicht passieren.
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