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Dig, The
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PC CD-ROM
Entwickler: LucasArts   Publisher: LucasArts   Genre: Adventure, 2D, Sci-Fi / Futuristisch, Rätsel   
Ausgabe Test/Vorschau (4) Grafik Sound Wertung System Datenträger Hits Autor
PC Games 1/96
Testbericht
77%
88%
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PC CD-ROM
1 CD
216Herbert Aichinger
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Testbericht
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85%
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PC CD-ROM
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2038Mick Schnelle
PC Player 1/96
Testbericht
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PC CD-ROM
1 CD
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85%
PC CD-ROM
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Videos: 2 zufällige von 1
Kategorie: Longplay, PC
User-Kommentare: (174)Seiten: [1] 2 3 4 5   »
25.05.2021, 20:11 Bearcat (2168 
mark208 schrieb am 25.05.2021, 11:38:
...weil was ist schon perfekct außer MI2

Doom!
25.05.2021, 15:35 Frank ciezki [Mod Videos] (3648 
Vielleicht lagen die Rätsel mir einfach.
Ansonsten war ich nämlich nie ein Adventure-Profi.
25.05.2021, 11:38 mark208 (728 
Ich weiß nur, dass ich mich oft schwer getan hatte und immer wieder im Spielfluss stockte. Weswegen ich schwacher Mensch dann doch immer mal wieder eine Komplettlösung zur HIlfe herangezog. Aber trotzdem immer noch ein Spiel was doch gut in Erinnerung habe, weil was ist schon perfekct außer MI2
24.05.2021, 21:18 Frank ciezki [Mod Videos] (3648 
Lisa Duck schrieb am 24.05.2021, 18:27:
Wer nicht ganz neu im Genre ist, sollte sich eine der atmosphärischsten und kniffligsten Reisen der Adventure Historie jedenfalls nicht entgehen lassen.[/i]"


"Eine der kniffligsten Reisen" ?
Na ja. Klingt als hätte der Schreiber nie etwas von der Firma Infocom auf dem Bildschirm gehabt.
24.05.2021, 19:09 Pat (5396 
Ich habe ja bei Kai im Retrocast über The Dig gesprochen und da schon auch über gewisse Sachen gelästert. Aber nicht über Grafik und Atmosphäre: Jedes der Hintergrundbilder könnte als Cover für einen Science-Fiction-Roman herhalten. Nicht nur, weil sie schön gestaltet sind, sondern auch weil sie vor Atmosphäre triefen.
24.05.2021, 18:27 Lisa Duck (1508 
Von fast allen Testberichten, finde ich dass die Adventurecorner mein empfundenes Spielerlebnis und meine Meinung zu diesem Werk in ihrem Klassiker-Test von 2008 fast optimal wiederspiegelt.

Ingmar Böke schrieb: "Das Instandsetzen der fremden Apparaturen richtet sich auch deutlich an erfahrene Adventure Spieler. Wirkliche Hilfestellung bei den meisten dieser Rätsel sollte man nicht erwarten, umso größer dann aber die Genugtuung solch ein Rätsel gelöst zu haben und den nächsten Teil des Planeten erkunden zu können. Leider bekommt man dann manchmal, direkt das nächste solcher Rätsel vorgesetzt, so dass der Spielfluss mitunter stark leidet. Die Atmosphäre und Story sind aber so packend in Szene gesetzt, dass man auf die Zähne beißt und es so lange weiter versucht, bis das nächste Rätsel gelöst ist."

Und weiter: "Dennoch liegt grade in der Grafik ein elementarer Bestandteil, der eine großartige Atmosphäre liefert. Die Hintergrundgrafiken mögen nicht sonderlich hoch aufgelöst sein, liefern aber einige der schönsten Bilder die ich je in einem Adventure gesehen habe. Die verschiedenen Inseln des Planeten, sind in so faszinierenden Farbtönen gehalten, dass es dem Spieler wirklich warm ums Herz wird."

Und im Fazit gibt es dann folgenden Kommentar, welchen ich zu 100% unterschreiben kann: "... aber die vielen positiven Seiten die 'The Dig' zu bieten hat, können einige Mängel gut bei Seite schieben. Wer nicht ganz neu im Genre ist, sollte sich eine der atmosphärischsten und kniffligsten Reisen der Adventure Historie jedenfalls nicht entgehen lassen."
24.05.2021, 15:08 jan.hondafn2 [Mod Wunschzettel / Tests] (2209 
Ein Dankeschön an Lisa für das interessante Spieletagebuch und gleichzeitig einen herzlichen Glückwünsch an Sie für das Meistern des Spieles.

Mir erging es beim Durchspielen anno dunnemals ähnlich wie Pat. An irgendwelche größeren Probleme hinsichtlich der Lösung bestimmter Rätsel, kann ich mich nicht mehr erinnern.
Sehr wohl habe ich aber noch im Kopf, dass die Rätsel sehr speziell und des Öfteren mit nur sehr wenig Lösungshinweisen gespickt waren. Ich hatte damals immer das Gefühl, dass die Programmierer den Spieler selbst erforschen lassen wollten, wie was und wo funktionierte. Dieses Entdecker- und Probierprozedere wurde dann immer schön mit AHA-Effekten garniert, wenn man ein Maschinchen in Gang setzen oder einen Türcode knacken konnte.
Für mich funktionierte dies ganz wunderbar und hat mich von Anfang bis Ende des Spieles gefesselt (auch wenn manchmal länger gerätselt werden musste, um bestimmte Rätsel zu knacken). Dazu trug nicht unerheblich die fantastische Story bei, die -fast schon adventuretypisch- erst zum Ende hin ein wenig abbaut.

Als ebenso ziemlich fummelig empfand ich das Schildkröten-Zusammenbau-Rätsel. Gefühlte fünfzig mal, bin ich zwischen dem Bild und der "Bastelstelle" hin und her geflitzt, um hier weiterzukommen. Das Ganze hätte man deutlich eleganter und vernünftiger Lösen können. Hier gab es bei richtiger Zusammensetzung wirklich keine Zwischensequenz bzw. keinen Hinweis darauf, dass man erfolgreich die Aufgabe gelöst hat??
An ein Rattenrätsel kann ich mich schlichtweg nicht mehr erinnern. Man kommt in die Jahre...

Auf jeden Fall freue auch ich mich darauf, mich irgendwann erneut in die Ausgrabung im Weltraum stürzen zu dürfen. Dieses Jahr wird das aber nix mehr, denn ich habe andere interplanetarische Reiseziele. Derzeit bin ich noch im Namen der Sternenflotte unterwegs. Von diesen Abenteuern lest ihr in Kürze...
Kommentar wurde am 24.05.2021, 15:09 von jan.hondafn2 editiert.
24.05.2021, 11:42 Lisa Duck (1508 
Ich bewundere Menschen, welche The Dig eher als einfaches Spiel bezeichnen.

Das Rattenrätsel hasse ich richtig. Es gehört für mich in eine Liga mit dem Ziegenrätsel aus Baphomets Fluch.

Lieber Pat, ich habe nur das Rattenrätsel (nicht die beiden anderen genannten Rästel) in den Vergleich zu dem "Ziegenrätsel" gestellt. Dieses Rätsel fällt für mich auch außerhalb der sonst in diesem Spiel angewendeteten Rätselmechanik, auch wenn es einen Hinweis geben mag, wie man der Ratte Herr werden kann. Außerdem spielt ebenfalls ein Tier eine entscheidende Rolle.
Kommentar wurde am 24.05.2021, 11:44 von Lisa Duck editiert.
24.05.2021, 10:25 Pat (5396 
Lisa, ich würde da gerne noch die Definition von "Ziegenrätsel", äh, definieren: Ein Ziegenrätsel ist nicht einfach nur schwer, es verwendet eine Spielmechanik, die bisher nicht eingeführt wurde, gibt keinen Hinweis auf diese Spielmechanik und verwendet diese auch nicht mehr für die anderen Rätsel.

Franks Beispiel mit dem Gedrückthalten des Lichtbrückenknopfes ist hierbei so ein Ziegenrätsel, da diese Mechnaik sonst nirgends vorkommt, untypisch für alle LucasArts-Adventures ist und abseits der Lichtbrücken auch sonst nirgends verwendet wird.

Die blauen Kristalle oder die Schildkrötenknochen sind dabei kein Ziegenrätsel, da deren Mechanik klar ersichtlich sind.
Also, rein von der Definition von "Ziegenrätsel".


Mit den blauen Kristallen hatte ich nie Probleme. Das wundert mich ein bisschen, dass die dir da nicht gefallen haben. Für mich war das ein kleines Rätselchen, da man ja sofort Feedback bekommt, wenn man richtig liegt.

Die Schildkrötenknochen waren lästig, ja, aber in der Nähe gibt es ja ein Fossil, an dem man sich orientieren kann.
Lediglich wenn man einer dieser Pseudo-Intelligenten-Scaler wie den HQ2x oder AdvMAME2x oder so nimmt, macht der Scaler das Bild derart kaputt, dass es schwieriger wird (bei 2XSAI oder PM2X ist dies aber nicht der Fall, diese behalten eigentlich die Pixel).

Das Ratten-Rätsel fand ich eigentlich sogar ganz nett.

Ich gebe zu, ich empfand The Dig immer als eher einfaches Spiel, wenn ich auch zugebe, dass es durchaus Stellen im Spiel gibt, bei denen man nicht so richtig weiß, was als nächstes zu tun ist.
24.05.2021, 09:41 Frank ciezki [Mod Videos] (3648 
Wahrscheinlich habe ich die Bezeichnung Point and Click zu sehr verinnerlicht.
24.05.2021, 06:35 Lisa Duck (1508 
Mmhhh... Ich kann mich an keine langwierige Schwierigkeit mit einer der Lichtbrücken erinnern. Nachdem man einmal wusste, wie es vom Handling mit diesen Dingern funktioniert, haben mir die Brücklein - zum Glück! - keinen Kopfschmuckverlust durch verstärktes Haare raufen beschert.
23.05.2021, 21:07 Frank ciezki [Mod Videos] (3648 
Wie war das mit dem Rätsel, über das ich mich geärgert hatte ?

Die Lichtbrücke, die man durch gedrückt halten der Maustaste aktivieren musste.


Hast du dich da auch geärgert, oder war das für dich klar wie Kloßbrühe ?
23.05.2021, 16:35 Lisa Duck (1508 
Das Fazit

Der letzte Spieltag ist vor einigen Tagen ins Land gegangen. Nun hatte ich genug Zeit und Abstand um eine kleine Bilanz zu ziehen. Wie lässt sich The Dig wertungstechnisch zusammenfassen?

Geschichte, Originalität und Rahmenhandlung
Originell oder neu ist die Storyline nicht wirklich. Aber ich mag diese Art von Science Fiction-Geschichten (auch in Filmen) sehr gerne. Insgesamt finde ich das Spiel in diesem Punkt gelungen und auch logisch (im Rahmen seines Handlungsansatzes) bis zum Ende auserzählt. Wahrlich ein guter Aspekt dieses Abenteuers.
(dafür 9 Taler in der Währung von kultboy.com)

Einführung in die Geschickte
Perfekt. Das ganz starke Intro nimmt einen gefangen und man steht dadurch eigentlich bereits mitten im Spiel. Es folgen danach zwei etwas einfachere Gebiete um ein Gefühl für die Spielmechanik entwickeln zu können: den Asteroiden und danach die Oberfläche des Planeten. So kann man sich sehr gut einfinden.
(10 Taler)

Grafik
Das Adventure ist kein Grafikwunder. Aber ich finde die Farbzusammenstellungen in sehr vielen Bildschirmen äußerst gelungen dargebracht. Rein von der Farbauswahl aus gesehen ist es eines der schönsten Spiele, welche ich bisher erleben durfte. Auch die Animationen der Figuren sind auf ordentlichen Niveau.
(9 Taler)

Sound, Effekte und musikalische Untermalung
Grandios! Genialer Pluspunkt des Spiels. Schafft unglaublich viel Atmosphäre.
(10 Taler)

Lokalisation und Dialoge
Ich habe die ScummVM-Version mit deutschen Texten und deutscher Sprachausgabe gespielt. Die Sprecher (es sind nicht viele, da nicht viele Gesprächspartner einem im Spiel begegnen) sind hörspielreif ausgewählt und die Dialoge gelungen. Hier gibt es den nächsten großen Pluspunkt und absolut nichts zu meckern.
(10 Taler)

Rätsel
Oh je... Das Spiel wäre nah am Perfekten, wenn ein paar Rätsel nicht wären. Und diese sind ja nun auch mal nicht ganz unentscheidend in einem Adventure. Aber diese besagten Rätsel waren mir dann doch ein bisschen zu konstruiert und mit zu wenig Hinweisen. Das Schildkrötenrätsel wäre ohne ein genaues Abbild der richtig zu platzierenden Knochen (welche ich in einer externen Lösung gefunden habe) für mich nur mit einem immensen zeitlichen Invest oder dem berühmten Kommissar Zufall zu lösen gewesen. Das Rätsel mit den blauen Kristallen: bockschwer! Das Rattenrätsel hasse ich richtig. Es gehört für mich in eine Liga mit dem Ziegenrätsel aus Baphomets Fluch.

Auch mochte ich die teilweisen weiten Wege auf dem Planeten zum nächsten Rätseleinsatzort nicht so besonders. Dann und wann war ich ratlos wo ich als nächstes mein Glück zum Weiterkommen versuchen sollte. Wäre die Atmosphäre des Spiels nicht so grandios gewesen, hätte ich The Dig wahrscheinlich nicht zu Ende gespielt und zwischendurch von der Festplatte verbannt. War mindestens zweimal kurz davor. *verschämt guck*
(lediglich 4 Talerchen)

Schwierigkeitsgrad
Mal war es genau die richtige Mischung aus Herausforderung und Erfolgserlebnis. An einigen Stellen (siehe Abschnitt "Rätsel") allerdings dann doch ein bisschen zu unausgewogen (für mich).
(7 Taler)

Handlungsverlauf
Gelungen. Das Mysterium und die Hintergründe bleiben stets spannend und man möchte jederzeit weiterspielen um zu wissen, was es mit der Entführung auf diesem Planeten auf sich hat, wer dahinter steckt und was diese außerirdische Macht von uns möchte.
(9 Taler)

Atmosphäre
Hier kann ich nur die Höchstnote geben. Die Verbindung von Grafik, Lokalisation, Geräuschkulisse und Handlungsverlauf haben mich von Beginn an in den Bann gezogen.
(10 Taler)

Gesamtwertung
Von der optimal möglichen Wertung hier auf kultboy.com wären eigentlich drei Pünktchen aufgrund der teilweise nur suboptimalen Rätsel abzuziehen. Aber irgendwie war ich beim Spielen stets von allen anderen Dingen so gefangen, dass ich positiver bewerten muss, deswegen...
... würde ich 84% in meiner eigenen Wertungstabelle ansetzen. Das macht umgerechnet in die hiesige Währung (kaufmännisch gerundet) insgesamt starke acht Talerchen.

@advfreak:
Auch wenn nicht alles perfekt an diesem Spiel ist – ist vieles schon sehr gut. Auf jeden Fall gut genug um eine zweite Chance verdient zu haben. Insgesamt von mir eine Empfehlung es nochmals zu versuchen. Mich hat das Spiel an vielen Stellen fasziniert und an einigen Stellen sogar bewegt.
Kommentar wurde am 23.05.2021, 16:38 von Lisa Duck editiert.
16.05.2021, 15:06 Lisa Duck (1508 
8. Spieltag: Das Finale

Zum Start des heutigen Spieltags vermutete ich bereits, dass man sich langsam dem (hoffentlich!) gelungenen Ende der Mission in fremden Sphären nähert. Und so kam es dann auch!

Wir befinden uns nach dem letzten, vor einer Woche absolvierten, Spieltag nun in einer frischen Umgebung, welche – leider? – mal wieder mit einem schicken Maschinchen aufwartet. Es gibt ein Display dafür, bei dem relativ offensichtlich Teile fehlen - denn auf der Oberfläche sind Lücken beziehungsweise Löcher zu erspähen.

Danach fühlte ich mich etwas wie Herr Rudi Ratlos, da ich nicht genau wusste was nun wohl wie einzusetzen oder allgemeiner gesagt überhaupt zu machen ist. Ich lief eine kurze Weile mit einem großen Fragezeichen vor der Stirn ziellos suchend umher. Nach einer gewissen Zeit ertappte ich mich dabei erneut einen kurzen und verschämten Blick in eine Lösung geworfen zu haben - aus purer Verzweiflung!

Hier habe ich erfahren, dass es sich lohnt nochmals (da wäre ich nicht gar so schnell drauf gekommen) zum Außerirdischen in die Gruft zu gehen und ein erneutes Gespräch zu starten. An diesem Ort hatte ich eigentlich gedacht, dass alles bereits auserzählt worden sei. Wir erhalten einen weiteren codierten Stab, welchen wir am Projektor entschlüsseln. Hier erfahren wir wo es sich lohnt weiterzumachen und genau dort geht es dann auch hin! Wir finden an besagter Stelle einen wichtigen Gegenstand. Diese Passage wirkte auf mich insgesamt etwas gestreckt und aufgesetzt umständlich. Vielleicht liegt es aber auch nur daran, dass ich mich aus meiner menschlichen Sicht nicht in die logische Denkweise dieser fremden Wesen einfühlen kann. Es wird schon aus deren Sicht ausreichend logisch sein und seinen Grund und Bestimmung haben.

Durch diesen (Um)Weg haben wir nun also einen Gegenstand, welcher unser Kollege Brink für seine Maschine wohl benötigen könnte. Wir bringen ihm das Teil und lassen neue Lebenssteine produzieren. Danach kommt es zum Streit und zu Raufhändel mit dem Teamkollegen.
Bei dem der werte Kollege erneut getötet wird! Hoffentlich hat er mindestens so viele Leben wie ein Miezekätzchen noch in Reserve! Wir gehen (auch aus der Erfahrung in der bisherigen Geschichte) positiv denkend davon aus.
Nun geht es wieder (inklusive dem Maschinenteil) zum Maschinen-Raum auf die Kathedraleninsel. Wir setzen Lebenssteine und das Maschinenteil ein um die Maschine in diesem Raum in Gang bringen zu können. Danach möchte die gute Maggie an der Kurbel drehen. Ob diese Aufgabe so leicht und locker von ihr durchgeführt werden kann, wie es dereinst von Mike Krüger besungen wurde? Sozusagen einfach nur den Nippel durch die Lasche ziehen und mit der kleinen Kurbel ganz nach oben drehen? MIST! NEIN!
Bei der Inbetriebnahme der Maschine stirbt nun auch noch Maggie!
Es gibt aber nun kein Zurück mehr. Das Ende scheint zu warten und wir dürfen uns, so hart es auch klingt, jetzt nicht mehr aufhalten lassen. Wir gehen unseren Weg über lichterne Brücken, schalten mit einer List ein kleines Ungeheuer aus und erleben daraufhin in einer Sequenz das Ende unseres Abenteuers (und damit zum Glück nicht unser eigenes Ende!). Es löst sich alles relativ zufriedenstellend auf – sogar mit so was wie Friede, Freude und Eierkuchen – und wir verlassen mit positiven Gefühlen den Handlungsverlauf dieses Spiels.

Es ist vorbei. Der Abspann ertönt. Aber was ist von The Dig haften geblieben? Ich bin gerade ein bisschen hin und her gerissen. Werde das jetzt alles mal sacken lassen. Um später nochmals in gebührender Ruhe das Abenteuer Revue passieren und am geistigen Auge vorüberziehen zu lassen. Die finale Bewertung beziehungsweise punktetechnische Meinungsverklausolierung wird also die Tage noch nachgereicht... Das Ende hat mir auf jeden Fall gut gefallen.

erlebte Zeit im Spiel: insgesamt rund 29.0 Stunden
gefühlter Spielfortschritt: Es ist vorbei!
Atmosphäre und Spielspaß: Heute sehr gelungen.
Kommentar wurde am 16.05.2021, 15:11 von Lisa Duck editiert.
09.05.2021, 14:56 Lisa Duck (1508 
7. Spieltag: Begegnung mit dem Außerirdischen

Heute geht es weiter in diesem Abenteuer in fremder Welt. Ein spannender Moment könnte anstehen, denn am letzten Spieltag wurde a) ein gut verstecktes und b) gut gesichertes Türchen (und dazu auch noch prunkvoll gülden leuchtend) mühsam geöffnet. Heute ist die Zeit reif um durchzuschlüpfen und zu sehen was einen dahinter erwartet. Ein Flitzebogen könnte nicht gespannter als meine Person gerade sein.

Man landet in diesem Raum vor einer Pyramide, welche man mit dem identischen Schlüssel - ich liebe Universalschlüssel! – öffnen, beziehungsweise herunterfahren kann. Gesagt, getan – dahinter befinden sich die sterblichen Überreste eines Geschöpfes. Und wie wir bereits im Fall unseres Teammitglieds sowie der vermaledeiten Schildkröte gelernt haben, können wir mit einem grünen Lebenssteinchen Tote wieder zum Leben erwecken.

Das wird gemacht und ein imposanter Außerirdischer ist bereit für einen Schwatz. Leider spricht dieser aber eine so unverständliche Sprache, dass die Kommunikation nicht erfolgsführend verläuft. Aber war nicht unser anerkanntes Teammitglied Maggie gerade dabei die Sprache dieser Haudegen dieser Welt zu entschlüsseln? Flugs nach diesem erfolglosen Gespräch mit dem diffusen Geschöpf suchen wir den Kontakt zu Maggie über unser Kommunikationsmedium – und wie der Zufall es will: genau zu diesem Zeitpunkt hat Sie wohl einen Durchbruch bei der Sprachforschung erzielt. Kann das wirklich nur Zufall sein? Egal... Es hilft uns jetzt gerade sehr in unserer Mission.

Leider wird genau in dieser Minute die Gute von einer riesigen Spinne entführt! Hatten wir gerade noch Glück – so haben wir nun auf einmal großes Pech. So ein Mist! Wo Maggie wohl hin verschleppt wurde? Hatte eine Ahnung (auf der Karteninsel gab es einen Ort, welcher mit "Nest" bezeichnet) war – allerdings haben Spinnen ja eher ein Netz als ein Nest: aber vielleicht ein Übersetzungsfehler?

Es wird flugs noch unser weiteres Teammitglied Brink – allerdings nur mit einer List und nicht gerade mit seinem vollen Willen – zur Verstärkung eingesammelt und schon stehen wir an besagten Ort vor besagtem Nest/Netz. Maggie ist dort gefangen und es gilt eine List auszutüfteln, wie man sie befreien kann. Das ist auch nicht ganz einfach, da man dafür mehrere Orte besuchen muss und das richtige am richtigen Platz durchzuführen hat – aber es ist logisch und die Lösung auch erreichbar. Habe etwas gebraucht alles richtig zu kombinieren, aber das ist ja nicht ein Problem des Spiels – sondern mein Problem! Schlussendlich siegt das Gute (sind wir wirklich das Gute?) und die Spinne wird düpiert und die liebe Maggie befreit.

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Um die Spinne abzulenken, wird diese von Brink mit einer Taschenlampe geblendet und dieser startet dazu ein kleines Beleidigungs-Stakkato. Gab es nicht so was in anderer Form schon mal in einem anderen Spiel von LucasArts? Die Wortwahl von Brink gibt es übrigens auch auf der sehr schön und übersichtlich präsentierten Seite zum Spiel auf tentakelvilla.de zu lesen! Ganz amüsant!
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Jetzt gilt es – nachdem Brink wieder mal das Weite sucht – seinen Vorrat an Lebenssteinchen neu zu füllen und dann mit Maggie erneut eine Konversation mit dem Außerirdischen anzustreben. Gut wenn wir jetzt eine kompetente Übersetzerin im Schlepptau haben! Also wird nochmals den Weg zur Pyramide eingeschlagen und der Gesprächspartner erneut zum Leben erweckt - um diesmal sich wirklich mit ihm verständigen zu können.

Es folgt ein ausführliches Gespräch, welches uns die Hintergründe der Misere auf diesem Planeten, die Motivation der Außerirdischen und auch die Hoffnung derer auf unsere Mission gut erklärt. Die diversen Lichterscheinungen und Zufälle, welche uns bisher auf unserem Weg geholfen haben, werden ebenso begründet und die Geschichte damit zufriedenstellend und auch logisch für uns nähergebracht. Wir verstehen jetzt warum wir hier sind, was die Motivation der Anderen ist und was so wichtig an der Zusammenarbeit mit uns ist. Das ist storytechnisch gut ausbaldowert und auch logisch. Hier kann man nicht meckern und nur Lob zollen für die Gedanken, welcher hinter dieser Geschichte stecken.

Nachdem wir danach mit Maggie auf der Karteninsel ein weiteres Rätsel gelöst haben, erhalten wir eine Platte mit der wir jetzt auch in der Nexus die letzte Türe öffnen können: den Weg zur Kathedraleninsel.

Doch das möchte ich heute nicht mehr anstreben, da nach rund fünf Stunden in dieser Welt etwas Müdigkeit einsetzt. Ich habe mich heute sehr gut unterhalten gefühlt und Geschichte wie Rätsel passten gut zusammen. Ein sehr schöner Spieltag. Freue mich auf die nächste Runde, wenn es heißt die letzte Örtlichkeit, welche bisher noch nicht erreichbar war, zu erkunden. Könnte mir vorstellen, dass sich dann dieses Abenteuer auch langsam dem Ende neigen wird. Schade. *seufzend guck*

erlebte Zeit bisher im Spiel: insgesamt rund 26.0 Stunden
gefühlter Spielfortschritt: Es geht bald durch die letzte, bisher verschlossene Türe.
Atmosphäre und Spielspaß: Heute einfach nur großartig!
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