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Amiga Joker 12/95


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User-Kommentare: (9)Seiten: [1] 
30.12.2025, 10:33 jan.hondafn2 (2543 
Ich kann nur sagen:
"Hier ist gleich mehrfach der Wurm drin!"
Denn:

1. Es haben sich die fiesen Würmer wurmstichig auf dem Cover niedergelassen!
2. Die schwerbewaffneten Rosawürmer haben mit Weihnachten so viel am Hut, wie Wacken mit nüchternen Partymenschen!
3. Es gab auch einen Wurmbefall bei den deutlich größeren, prähistorischen Lindwürmern (später dazu mehr).
4. Meine Recherchen hinsichtlich der Testmenge pro Heft waren gänzlich falsch...

...denn zu der Ausgabe 4/95 tätigte ich noch voller Inbrunst die folgende Aussage:
jan.hondafn2 schrieb am 04.05.2025 zu Amiga Joker 4/95, 17:53:
[...]Ganz und gar nicht zum Scherzen ist, dass die vorliegende Ausgabe gerade mal mickrige 12 Tests (inkl. 1 Aprilscherz) enthält. Traurig und wiederum kein Aprilscherz: Dies ist die Ausgabe mit den wenigsten Tests (zusammen mit der 5/95) der gesamten Amiga Joker Ära.
[...]


Falsch. Dabei hatte ich selbst schon vor Jahren die richtige Antwort parat:
jan.hondafn2 schrieb am 10.06.2009, 23:27:
ERSCHRECKEND...ganze 8 Titel wurden in dieser Ausgabe getestet. Ich glaube, dass war absoluter Minusrekord und das auch noch zur Weihnachtszeit!


Richtig. Diese Ausgabe 12/95 ist das Amiga Joker Heft mit den wenigsten Tests aller Zeiten!
Da kann der Michi in seinem Editorial noch so vom "Fest der Feste" schwärmen und seine (optional zu erwerbende Eishockey Manager) Spieleheft-Version in den Himmel loben; diese beschämende Anzahl an Testversionen hat in der Tat allen Amiga-Fans eine "Verwurmte Weihnacht" (siehe Heftcover oben links) beschert.

Dabei ging es abseits der weggefressenen Spiele (war da etwa ein Bandwurm im Spiel?) und Michaels Lobhudeleien ganz gut los:
Endlich stieg Markus Ziegler an Bord, das Preview Breahtless lies nicht nur Shooter-Fans sprachlos zurück und der Newsflash beglückte alle Anhänger von Ikarion mit weihnachtlichen Spielenews.

Dann folgte aber bereits schon der eingangs angesprochene Wurmfortsatz, der sich in Form eines unerträglichen und augenschädigenden Layouts bis auf die Knochen blamiert.
Hat man diese Augentortur heil überstanden, folgt einige Seiten später ein Mad News Test, der layouttechnisch für Wiedergutmachung sorgt. Dies leider aber nur von der Optik her, denn inhaltlich haben sich hier ein paar Enten eingeschlichen:

* auf S. 32 sind gleich zwei Bildunterschriften falsch: "Männer bei der Arbeit" -> kein Mann weit und breit zu sehen!
* "Wie im wirklichen Leben: Der Chef mosert mal wieder." -> Hähhh? Der Angestellte beschwert sich doch bei ihm!!??

Auf S. 33 darf kräftig geschmunzelt werden: "Sexistische Bilder steigern die Auflage" heißt es da in einer Bildunterschrift. -> Da spricht der Joker ja glatt aus Erfahrung!!

Beschäftigen wir uns doch jetzt gleich mal mit der Demo Galerie. Erneut fiel mir die Wahl -auf Grund der vielen tollen Kreativerzeugnisse der Macher- recht schwer. Die Wahl der Qual fiel letzten Endes auf Pulp Fiction, da ich gespannt war, wie hier die erforderlichen 4 MB Fast-RAM zum Tragen kommen.
So ganz konnte ich die hohen Speicheranforderungen nicht nachvollziehen. Zu Gute halten muss man der Demo, dass sie soundtechnisch mächtig Dampf macht und die Boxen beben lässt. Davon ab hat man aber schon deutlich bessere Stücke gesehen.

Weiter wühle ich mich durchs Heft und werde erneut an die "Verwurmte Weihnacht" erinnert: Auf dem Poster in der Heftmitte grinsen uns erneut die häßlichen Team-17 Minikrieger an. Im Heft erinnert mal wieder rein gar nichts an das Fest; nicht mal einen winterlichen Hauch gibt es irgendwo zu entdecken. So kennt man ihn, den Weihnachten hassenden Joker-Verlag.
Wer sich nun fragt, wie der Joker mit den wenigen Tests die ganzen Seiten gefüllt hat...ganz einfach:

* Werbung en masse wie eh und je
* viele Tests wurden auf jokerunüblichen 3 Seiten je Rezension gestreckt
* die Wahl zum Spiel des Jahres '95 kam wie gerufen (4 Seiten plus!)

Nun hatte ich ja eingangs meine Aufzählung. Schielen wir dahingehend nochmal auf Punkt 3 und den Testbericht zu Primal Rage. Wenn man nun seine Klüsen auf den oberen Textbereich (da, wo es farbliche Übergänge gibt) richtet, bemerkt man unweigerlich, dass die Buchstaben ganz schön verrutscht sind.
Mit einem gestochen scharfen Blick auf die Wertung muss aber noch mehr "verrutscht" sein. Wie kommt Richy denn auf eine 61 % Gesamtwertung? Liest man sich den gesamten Testbericht durch, ist der Redakteur fast durchgängig im Kritikmodus. Aus diesen Gründen müsste hier eine deutlich schlechtere Note den Sauriern zum Fraß vorgeworfen werden. Mit den "enttäuschenden" 61 % und der "Nicht schlecht Jokerfratze" kamen sie viel zu gut davon...

Zwei bemerkenswerte Sachen konnte ich noch für Euch in der nicht winterlich daherkommenden Dezemberausgabe ausfindig machen:

1. Alle Abschnitte des 95er Jahrgangs wurden mit je einer Auflage im fünfstelligen Bereich in den Druck gegeben, mit einer Ausnahme: In III/95 (3. Abschnitt?) schnellte die Auflagenzahl wieder in den sechsstelligen Bereich, nämlich auf 101.470.
-> Vermutlich dachte man nach der Commodore-Talfahrt an einen Aufschwung und steigerte deshalb die Druckzahl wieder. Wer weiß??

2. Im -schon lange nicht mehr erwähnten- Computer abc darf beim Begriff Stammdaten abgelacht werden:
"...sind Daten, die sich selten oder überhaupt nicht ändern. Bei Hunden gehören dazu z.B. Geburtsdatum und Geschlecht, bei Menschen übrigens auch."
Au weia! Also heutzutage hätte der Joker so etwas nicht schreiben dürfen. Man stelle sich den armen Wuffi vor, der sich auf einmal als Weibchen, statt Männchen fühlt...

Diesmal habe ich aber ganz schön in die Tasten gehauen. Bevor ich noch mehr wertvollen Kultboy-Serverspeicherplatz verbrate, widme ich mich in Windeseile den Kleinanzeigen:

+ Erst mal muss ich prinzipiell festhalten, dass es so wenig Anzeigen wie noch nie gab. Sogar Werbung wurde zwischen die Inserate gequetscht!
+ Seit nun etlichen Ausgaben ist kein Magdeburger-Inserat zu verzeichnen. Immerhin kann ich einen Sachsen-Anhaltiner namens Mirko im unweit entfernten Stendal hiermit grüßen.
+ Ein Novum! Wer möchte von Euch handgemachte Strecken für Jaguar XJ 220 für 1,50 DM erstehen? Sowas hatten wir auch noch nicht...

Im Dezember ist alles anders. Deshalb schlug ich mal einen Alternativweg ein und befinde mich in einer Halle mit vielen blinkenden Lichtern. Ihr habt es richtig erkannt: Dieses Mal zocke ich vorab einen Arcadehit und erst danach ein Game auf der "Freundin"!
Und die Wahl erwies sich als weise. Mit Pang! 3 erfreute mich ein unkompliziertes, spaßbringendes Geschicklichkeitsspiel, welches ich in knapp ner Stunde durchgedaddelt habe. Am besten konnte ich die Bälle mit dem Captain zum Platzen bringen. Mit ihm habe ich alle Gemälde einsacken können und war am Ende siegreich.
Da ich seit jeher (insbesondere) das (Ur-)Pang mochte und mag, wurde ich auch mit dem dritten Teil sehr gut bedient. Ein paar nette Extras haben die Programmierer Pang! 3 auf den Weg gegeben. Leveldesign, Gameplay, Musik, alles fein und ohne Beanstandung. Aus diesem Grunde sei es allen Pang-Fans wärmstens ans Herz gelegt.

Nun aber flugs zum letzten (Spiele-)Akt in diesem Jahr und zwar zum Amiga-Game. Viele standen ja nicht zur Auswahl und das was angeboten wurde, sagte mir nicht zu. Ich entschloss mich für den Eishockey Manager, der als Klassiker besprochen wurde.
Leider konnte ich die Version 1.9 nicht vernünftig zum Laufen bringen. Na ja, die 1.0 Version wird es wohl auch tun und somit ging ich mit dem ES Weißwasser in der Regionalliga auf Punktejagd. Nach einer Saison habe ich nun abgebrochen. Der Manager macht schon Laune, doch trüben ein paar Mankos die Simulation:

* taktische Eingriffe (z. B. manuelle Reihenbesetzung) zeigen kaum Auswirkungen
* nach einer Trainingswoche kann man so gut wie gar nicht (außer bei den Balken Energie, Kondition und Technik) die Auswirkungen auf die Spieler nachvollziehen
* die animierten Chancen-/Torszenen sind äußerst spartanisch umgesetzt worden

Eigentlich wollte ich auch eine "Gestern/Heute"-Wertung Euch kredenzen, doch lass ich dies auf Grund der geringen Spielzeit mal sein. So richtig warm auf dem kühlen Untergrund wurde ich mit dem Spiel eh nicht und merke, dass ich lieber König Fußball die Manager-Stange halte. Dennoch war es recht spaßig für mich, mit dem Eishockey Manager ein paar coole Stündchen zu verbringen.

Nun liebe Kultboy-Kinder gebt fein acht, ich habe Euch fürs nächste Jahr die letzten acht Ausgaben mitgebracht. Ja, richtig gelesen. Nun biegt mein Projekt, 30 Jahre Joker – Ein Kultmagazin lebt wieder auf, auf die Zielgerade ein. Den 96er Standordner habe ich gerade vom Boden geholt, die Heftchen warten zitternd darauf, von vorne bis hinten durchpflügt zu werden. Was werden wir an "Ohos" und "Ahas" in dem Abschiedsjahr des Jokers noch erleben? Gibt es eindeutige Indizien, die auf das bittere Ende des Heftes verwiesen haben? Hatte Monsieur Labiner mit Absicht den PC Joker aus dem Boden gestampft, um mit dem Verlag nicht unterzugehen?

Auf diese und mehr Fragen werde ich sicherlich Antworten finden...
...bevor es Ende nächsten Jahres dann leider heißen wird:
"Machs gut lieber Amiga Joker, Du hast uns 7 Jahre voller Lese-, Lach- und Testfreuden bereitet."
Kommentar wurde am 30.12.2025, 10:45 von jan.hondafn2 editiert.
08.01.2014, 17:23 schuster39 (1179 
jan.hondafn2 schrieb am 10.06.2009, 23:27:
ERSCHRECKEND...ganze 8 Titel wurde in dieser Ausgabe getestet. Ich glaube, dass war absoluter Minusrekord und das auch noch zur Weihnachtszeit!


Mich würde mal das Editorial interessieren... wurde da irgendwas über diesen mageren Umfang an Tests erwähnt?

Ich ja schon sehr, sehr mickrig... und dann noch 7,- DM für die paar Tests...
16.08.2010, 11:35 Teddy9569 (1546 
@ Filtertüte

Im Impressum haben sie die Auflage angegeben und man kan in den letzten Lebensmonaten des AJ einen dramatischen Rückgang der Stückzahlen beobachten!
15.08.2010, 19:23 Filtertüte (655 
Teddy9569 schrieb am 21.07.2010, 13:51:
Schaut mal nach, wie die Auflage zu dieser Zeit zusammenschmolz. Echt traurig!

Wo kann man das sehen?
21.07.2010, 13:51 Teddy9569 (1546 
Schaut mal nach, wie die Auflage zu dieser Zeit zusammenschmolz. Echt traurig!
13.06.2009, 16:37 Darkpunk (2950 
Diese Ausgabe: 110 Seiten! Die ersten 96er auch noch 110. Die nachfolgenden nicht einmal mehr 100 Seiten. Der Jahrgang 90 im Schnitt auch unter 100. Ab 91/92 meist über 100. Die Jahrgänge 93/94 teilweise mehr als 120 Seiten.
Veränderungen durch Werbeanzeigen, die erfolgreiche Amiga-Ära von 1989 - max. 1994, der 1200er, und das nachfolgende Sterben des Commodore-Systems, sind selbstverständlich zu berücksichtigen.
11.06.2009, 20:28 schuster39 (1179 
Wieviel Heftumfang hatten dann diese und die nachfolgenden Ausgaben?
11.06.2009, 10:07 kultboy [Admin] (11818 
Einen davon haben wir ja immerhin schon online.
10.06.2009, 23:27 jan.hondafn2 (2543 
ERSCHRECKEND...ganze 8 Titel wurde in dieser Ausgabe getestet. Ich glaube, dass war absoluter Minusrekord und das auch noch zur Weihnachtszeit!
Seiten: [1] 


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