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King's Quest V: Absence Makes The Heart Go Yonder
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Bisher 21 Stimmen bei einer Gesamtwertung von 6.90
Amiga
Entwickler: Sierra   Publisher: Sierra   Genre: Adventure, 2D, Fantasy, Rätsel   
Ausgabe Test/Vorschau (8) Grafik Sound Wertung System Datenträger Hits Autor
Amiga Joker SH 4/93
Testbericht
78%
59%
48%
Amiga
8 Disketten
1669Monika Stoschek
Amiga Joker 11/91
Testbericht
78%
59%
48%
Amiga
8 Disketten
285Max Magenauer
ASM 2/91
Testbericht
11/12
-10/12
PC
8 Disketten
596Eva Hoogh
Play Time 5/91
Testbericht
88%
83%
85%
PC
8 Disketten
81Kerry Culbert
Play Time 4/93
Testbericht
--72%
Apple Macintosh
Diskette
34Michael Erlwein
Power Play 2/91
Testbericht
73%
55%
66%
PC
8 Disketten
943Anatol Locker
Power Play 5/92
Testbericht
80%
70%
81%
60%
68%
66%
PC CD-ROM
Amiga
1 CD
8 Disketten
317Michael Hengst
Power Play 1/92
Testbericht
73%
71%
55%
60%
66%
66%
PC
Amiga
8 Disketten
8 Disketten
217Richard Eisenmenger
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Serie: King's Quest: Quest for the Crown, King's Quest II: Romancing the Throne, King's Quest III: To Heir is Human, King's Quest IV: The Perils of Rosella, King's Quest V: Absence Makes The Heart Go Yonder, King's Quest VI: Heute geerbt und morgen verschwunden, King's Quest VII: Die Prinzlose Braut, King's Quest 8: Maske der Ewigkeit

Auszeichnungen:


Videos: 2 zufällige von 3 (alle anzeigen)
Kategorie: Longplay, NES
Kategorie: Longplay, Amiga
User-Kommentare: (51)Seiten: [1] 2 3 4   »
30.10.2019, 10:32 mark208 (320 
Es ist schon nett erzählt, das Spiel hat ja durchaus Atmosphäre, sonst hätte man ja nach in Wüste das Teil von der Platte geschmissen. Und ich hätte wohl kaum mich dann noch an KQ6 versucht.

Würd es auch gern mal wieder spielen, aber habs auf GOG nur in Englisch und das scheue ich.

Ich denke halt, wenn man um die Fehler weiß, stört es einen weniger, trotzdem ist es eben nicht durchdacht.

Und ja, ich gebe zu, dass das Nest des Riesenvogels mein Fehler war, ich geriet halt im Wissen sterben zu können wenn das Vieh zurückkommt in Panik
29.10.2019, 20:57 DungeonCrawler (508 
Pat schrieb am 29.10.2019, 20:53:
Wie gesagt, King's Quest ist keine Fantasy sondern ein Märchen. Da passt schon der Gutmensch. Aber das ist natürlich Geschmackssache.

Und, wie gesagt, ich will jetzt hier auch nicht KQ5 besser machen, als es ist. Es hat seine Schwächen und die Labyrinthe (Wüste, Keller) sind einfache - aber tödliche - Spielstrecker. Da ist nichts weiter dahinter als Kartografieren bis zum Tod und dann Spiel laden.
Mir persönlich macht Kartografieren schon bei einem Dungeon Crawler nur mäßig Spaß und bei einem Adventure ist es ganz schlimm.

Die meisten Sackgassen werden eigentlich recht offensichtlich vom Spiel kommentiert. Das Amulett im Nest des Riesenvogels funkelt auch recht auffällig aber, ja, zurück kann man nicht.
Solche Point-of-no-Return-Stellen hat KQ5 ein paar.

Aber das Spiel ist auch nicht besonders lang. Insgesamt dauert es unter zwei Stunden, würde ich sagen. Mit ein bisschen intelligentem Speichern wird man wohl selten mehr als ein paar Minuten zurückgehen müssen.

Und wir sprechen hier von November 1990! LucasFilms Vorzeigeadventure Monkey Island kam einen knappen Monat vorher. Und da hatte es noch EGA-Grafik und zum ersten Mal (ausser Loom), verwendete ein großes Adventure Lucas' neue Kein-Versagen-mehr-Strategie. Das Umdenken im Adventure-Genre begann!

Ich selbst bin auch heute noch ein bisschen hin und her gerissen, ob es für ein Spiel eine gute Idee ist, wenn man es nicht verlieren kann.
Ich persönlich mochte die Adventures von Sierra (und anderen) gerade deshalb, weil man auch sterben oder fehlschlagen konnte.

Aber auch ich gebe zu, dass ich erst einmal Pause mache, wenn ich merke, ich muss einen Teil des Spieles wiederholen.

Vieles wird heutzutage auch durch ScummVM etwas enstchärft: Wenn man zu speichern vergisst, gibt es alle fünf Minuten eine Autospeicherung.
Das ist schön, denn manuelles Speichern kann manchmal auch die Stimmung kaputt machen.

Und, wie gesagt, die Stimmung gefällt mir eben trotz allem richtig gut. Ich mag die Märchenatmosphäre, ich mag den Gutmenschen Graham (Aber Alexander und Rosella mag ich noch mehr). Ich hasse Cedric!

Es ist kein gutes Adventure aber alles in allem nehme ich es trotzdem immer wieder mal gerne hervor und spiele es durch.


Hahaha. Alle HASSEN Cedric die Nervensäge!
29.10.2019, 20:53 Pat (4256 
Wie gesagt, King's Quest ist keine Fantasy sondern ein Märchen. Da passt schon der Gutmensch. Aber das ist natürlich Geschmackssache.

Und, wie gesagt, ich will jetzt hier auch nicht KQ5 besser machen, als es ist. Es hat seine Schwächen und die Labyrinthe (Wüste, Keller) sind einfache - aber tödliche - Spielstrecker. Da ist nichts weiter dahinter als Kartografieren bis zum Tod und dann Spiel laden.
Mir persönlich macht Kartografieren schon bei einem Dungeon Crawler nur mäßig Spaß und bei einem Adventure ist es ganz schlimm.

Die meisten Sackgassen werden eigentlich recht offensichtlich vom Spiel kommentiert. Das Amulett im Nest des Riesenvogels funkelt auch recht auffällig aber, ja, zurück kann man nicht.
Solche Point-of-no-Return-Stellen hat KQ5 ein paar.

Aber das Spiel ist auch nicht besonders lang. Insgesamt dauert es unter zwei Stunden, würde ich sagen. Mit ein bisschen intelligentem Speichern wird man wohl selten mehr als ein paar Minuten zurückgehen müssen.

Und wir sprechen hier von November 1990! LucasFilms Vorzeigeadventure Monkey Island kam einen knappen Monat vorher. Und da hatte es noch EGA-Grafik und zum ersten Mal (ausser Loom), verwendete ein großes Adventure Lucas' neue Kein-Versagen-mehr-Strategie. Das Umdenken im Adventure-Genre begann!

Ich selbst bin auch heute noch ein bisschen hin und her gerissen, ob es für ein Spiel eine gute Idee ist, wenn man es nicht verlieren kann.
Ich persönlich mochte die Adventures von Sierra (und anderen) gerade deshalb, weil man auch sterben oder fehlschlagen konnte.

Aber auch ich gebe zu, dass ich erst einmal Pause mache, wenn ich merke, ich muss einen Teil des Spieles wiederholen.

Vieles wird heutzutage auch durch ScummVM etwas enstchärft: Wenn man zu speichern vergisst, gibt es alle fünf Minuten eine Autospeicherung.
Das ist schön, denn manuelles Speichern kann manchmal auch die Stimmung kaputt machen.

Und, wie gesagt, die Stimmung gefällt mir eben trotz allem richtig gut. Ich mag die Märchenatmosphäre, ich mag den Gutmenschen Graham (Aber Alexander und Rosella mag ich noch mehr). Ich hasse Cedric!

Es ist kein gutes Adventure aber alles in allem nehme ich es trotzdem immer wieder mal gerne hervor und spiele es durch.
29.10.2019, 10:32 DungeonCrawler (508 
mark208 schrieb am 28.10.2019, 15:17:
Na ja, man kann schon bei dem Spiel an vielen Stellen verzweifeln. die Wüste ist gezwungenes Sterben, denn man weiß schlicht nicht wo man hin muss und muss sämtliche Wege ausprobieren um festzustellen, dass im nächsten bild nichts ist, aber man verdurstet ist.

Einerseits werden abstruse Lösungen abverlangt, andererseits muss man ständig speichern, denn es gibt keine Absicherung, dass derjenige dem ich den Kuchen oder Käse oder sonstwas gebe, auch der richtige Empfänger ist und einmal weg ist weg.

Dann eben meine Sackgasse, ich übersehe in dem Greifenhorst einen Gegenstand um dann Stunden später kurz vor dem Ende zu erfahren ätsch, ohne den geht es nicht. Zurückgehen ist nicht, man hätte nur einen Uraltspielstand sofern vorhanden laden können und dann das halbe Spiel noch mal nachholen.

Das ist einfach handwerklich schlecht gemacht gewesen.


Stimmt genau. Das ist einfach schlechtes Design. And die Wüste kann ich mich erinnern, Trial & Error. Anderes Beispiel: die Maus. Diese Sackgassen sind ein Unding.

Von daher ist Lenhards Kritik durchaus berechtigt. Da nützt die schön gezeichnete (VGA) Grafik auch nichts.

Und wie gesagt, mich nervte das bei allen KQ Spielen auf Familie und Gutmensch getrimmte "Moralaposteln".
28.10.2019, 15:17 mark208 (320 
Na ja, man kann schon bei dem Spiel an vielen Stellen verzweifeln. die Wüste ist gezwungenes Sterben, denn man weiß schlicht nicht wo man hin muss und muss sämtliche Wege ausprobieren um festzustellen, dass im nächsten bild nichts ist, aber man verdurstet ist.

Einerseits werden abstruse Lösungen abverlangt, andererseits muss man ständig speichern, denn es gibt keine Absicherung, dass derjenige dem ich den Kuchen oder Käse oder sonstwas gebe, auch der richtige Empfänger ist und einmal weg ist weg.

Dann eben meine Sackgasse, ich übersehe in dem Greifenhorst einen Gegenstand um dann Stunden später kurz vor dem Ende zu erfahren ätsch, ohne den geht es nicht. Zurückgehen ist nicht, man hätte nur einen Uraltspielstand sofern vorhanden laden können und dann das halbe Spiel noch mal nachholen.

Das ist einfach handwerklich schlecht gemacht gewesen.
26.10.2019, 22:10 DungeonCrawler (508 
Pat schrieb am 26.10.2019, 17:34:
Ich finde Lure of the Temptress auch klasse. Das hat wiederum andere Probleme, die es vom Adventure-Olymp ausschliessen. Ich finde ausserdem, dass der Vergleich mit KQ5 schwierig ist.

Die King's-Quest-Serie ist nicht Fantasy sondern ein Märchen. Insofern nehme ich es den Spielen auch nicht übel, dass sie Gut und Böse so krass unterscheiden.
(Wobei ich zugeben muss, dass ich auch bei Fantasy gerne klare Fronten habe.)

Wenn aber nur ein King's Quest spielen will, dann muss es Teil 6 sein!


Den 6. Teil kenne ich auch (und den 7.) hab ihn nie zuende gespielt. Hatte mich von dem (zugegeben wirklich gelungenem Cover verführen lassen, wer's nicht kennt:
https://www.mobygames.com/game/kings-quest-vi-heir-today-gone-tomorrow/cover-art/gameCoverId,15893/ )
war aber vom Spiel nicht wirklich begeistert.
26.10.2019, 17:34 Pat (4256 
Ich finde Lure of the Temptress auch klasse. Das hat wiederum andere Probleme, die es vom Adventure-Olymp ausschliessen. Ich finde ausserdem, dass der Vergleich mit KQ5 schwierig ist.

Die King's-Quest-Serie ist nicht Fantasy sondern ein Märchen. Insofern nehme ich es den Spielen auch nicht übel, dass sie Gut und Böse so krass unterscheiden.
(Wobei ich zugeben muss, dass ich auch bei Fantasy gerne klare Fronten habe.)

Wenn aber nur ein King's Quest spielen will, dann muss es Teil 6 sein!
26.10.2019, 13:33 v3to (1209 
Die Atmosphäre war schon gut (mit Lure of Temptress konnte wiederum ich nichts anfangen), grafisch war es zumindest zum Erscheinen ziemlich beeindruckend. Die Rätsel empfand ich auch als sehr wechselhaft, bzw eher Mittel zum Zweck und weniger, weil sie in die Handlung passen. Gehe sonst mit Pat konform.

Allerdings ein Totalausfall, wie es Heinrich Lenhardt offenbar sieht (habe den Artikel nicht gelesen), ist das Spiel mMn absolut nicht.
Kommentar wurde am 26.10.2019, 13:34 von v3to editiert.
26.10.2019, 13:19 DungeonCrawler (508 
Naja Atmosphäre? Fand ich jetzt nicht. Grafisch war es ganz gut, aber mir ging da "Paladin-Verhalten" von Graham auf den Kecks.
Da war Lure of the Temptress atmosphärisch und spielerisch um Klassen besser.
26.10.2019, 11:40 Pat (4256 
Naja, Herr Lenhardt war schon immer im Anti-Sierra-pro-Lucas-Lager.

Wie gesagt, es stimmt schon, dass das Spiel als Adventure nicht wirklich oberhammer ist. Da darf es durchaus auch Hohn und Spott ernten. Es ist nicht so schlecht, wie HL dies darstellt und macht vieles (ausserhalb des Rätselbereichs) richtig gut.
Viele der Rätsel basieren halt eben auch auf Märchenvorlagen.

Ich persönlich kreide dem Spiel nicht an, dass man es auch verlieren kann. Ich finde es auch nicht so schlimm, dass es durchaus ein paar Stellen gibt, wo man stecken bleiben kann. Die sind eigentlich ziemlich klar kommuniziert.

Was halt schon stimmt, ist, dass KQ5 ein großer Schritt in eine neue Adventure-Richtung für Sierra war und man da einige Fehlentscheidungen gemacht hatte.
Was sie alles daraus gelernt haben, sieht man am exzellenten nächsten Teil.
Kommentar wurde am 26.10.2019, 12:31 von Pat editiert.
26.10.2019, 11:33 ElHardo (76 
Ich bin jetzt auch nicht der größte Sierra Fan, aber das ist absolut überzogen.
26.10.2019, 11:22 Bearcat (818 
Wie es der Zufall so will, hält Heinrich Lenhardt in der aktuellen Gamestar 11/19 in seiner Rubrik "Legendär schlecht" kübelweise Hohn und Spott und Schimpf und Schande für King's Quest 5 bereit. Zitat aus gamestar.de: "Was King's Quest 5 1990 seinen Spielern antut, das wäre bei Monkey-Island-Entwickler Lucasfilm Games zur gleichen Zeit niemals durchgewunken worden." Hier tun sich Abgründe auf...
26.10.2019, 08:56 Pat (4256 
Ach, so schlimm ist das Spiel eigentlich nicht. Man merkt halt, das Sierra hier mit dem neuen Interface zu kämpfen hatte. die Rätsel sind entweder zu leicht oder zu schwer. Und manchmal löst man sie aus versehen, weil man eigentlich etwas anderes machen möchte als dann Graham tatsächlich macht.
Aber, ja, in puncto Rätsel versagt dieses Spiel leider ein bisschen.

Die Schwächen im Spieldesign macht Kings Quest 5 dann aber durch reine Atmosphäre wieder ein bisschen wett. Die Grafik ist wirklich hübsch – und zu jener Zeit weit über dem was alle anderen Hersteller liefern konnten – und auch die Musik ist wirklich gut gelungen.
Ich finde auch die verschiedenen Szenarien, die Umsetzung der verschiedenen Märchen und schlussendlich die Handlung eigentlich ganz nett.

Wenn man aber ein gutes King's Quest Spiel spielen möchte – oder einfach eines der meiner Meinung nach besten Adventurers aller Zeiten – empfehle ich unbedingt Teil 6.
26.10.2019, 01:57 DungeonCrawler (508 
Einziges KQ "Abenteuer" das ich tatsächlich durchgespielt ( durchgequält) habe. Teilweise übertrieben kitschig daß es schon weh tut und zu sehr auf "Saubermann" gemacht. Dämliche, unlogische Rätsel und Sackgassen. Sierra hat deutlich bessere Adventures gemacht ( die beiden Phantasmagoria Teile ). Im Fantasy-Bereich gabs auch besseres ( Lure of the Temptress ).
19.10.2016, 15:09 mark208 (320 
mark208 schrieb am 10.03.2012, 11:12:
Ich muss zugeben, dass ich mich derzeit noch nicht zu einer Wertung durchringen kann. [..]

Ich gehe noch einmal in mich


ich stelle grad fest, dass ich schon lange in mich gehe
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