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| | User-Kommentare: (504) | Seiten: « ‹ 4 5 6 7 [8] 9 10 11 12 › » |
18.07.2013, 15:38 Retro-Nerd (14511)  | |
Naja, genügend PC Spiele haben schon über 80% bekommen, manche sogar über 90%. Waren halt auch Genre Vorlieben. |
18.07.2013, 15:31 mark208 (1377)  | |
Ich hab mir jetzt mal bzgl. Lionheart die Hefte angeschaut, da hat kaum ein spiel überhaupt mehr Punkte als Lionheart gekriegt, die Amigaspiele sind in der Breite weitaus besser bewertet als die PC Spiele, die selten über 80 kommen. |
18.07.2013, 15:19 Retro-Nerd (14511)  | |
Ab 1990 hat der PC den Amiga nicht Computer Spiele Plattform abgesetzt. Das passierte erst Anfang 1993. Die hohen PC Wertungen erklären da überhaupt nichts, nur das der PC in anderen Genres damals vorn lag.
Für mich war die PP zu dieser Zeit auf jeden Fall inkonsequent/intransparent. Mal gab es hohe Wertungen für Amiga Spiele, die aber oft nicht die grossen Hits waren. Dann wieder niedrige Wertungen für vermeintliche All-Time Klassiker. Die merkwürdigen Wertungskonferenzen werden wohl auch dazu beigetragen haben. |
18.07.2013, 15:14 Bren McGuire (4804)  | |
jan.hondafn2 schrieb am 13.07.2013, 15:10: Na ganz so krass, wie es Mick 2002 hier formuliert, würde ich es nicht sehen. Aber bezüglich der in der PP getesteten Amiga Klassiker, die ausschließlich für die "Freundin" erschienen sind, muss ich ihm recht geben.[...] Teilweise waren es aber auch Spiele, die zuerst für den Amiga erschienen sind und erst später - mehr oder weniger gut - auf andere Systeme portiert wurden. "Pinball Dreams" oder "Formula One Grand Prix" wären hier zwei schöne Beispiele: Ersteres wurde mit geradezu lächerlichen 72 Prozent abgetan, obwohl es damals die Flipper-Sim schlechthin war (zumindest innerhalb der Homecomputer-Szene), das zweit genannte schrammte mit 83 Prozent ganz knapp am "Power Play Prädikat" vorbei, obgleich es ein "Super" bekam! Die über ein Jahr später veröffentlichte PC-Version indes bekam den Hit sofort zugesprochen! An diesem Beispiel lässt sich wohl am ehesten erkennen, dass gewisse Herren auf Commodores Flaggschiff nicht allzu gut zu sprechen waren! Die absolute Frechheit - oder sollte ich lieber sagen Veräppelung - war dann im 5-Jahres-Special der Ausgabe 3/95 zu lesen: "Von der Totenstarre zwar immer noch einen Röchler entfernt, entschlossen wir uns schweren Herzens , ab der Nummer zwölf den Amiga aus der Wertung zu nehmen. Auch wir hatten eine Träne im Auge , als wir dem Commodore "Adieu" sagten..."Was für Heuchler... Kommentar wurde am 18.07.2013, 15:16 von Bren McGuire editiert. |
18.07.2013, 15:05 mark208 (1377)  | |
Ich habe mir mal die Berichte der im Raum geschmissenen Spiele Apideya und Lionheart durchgelesen, persönliche Wertung der Redakteure bei einmal Super einmal gut, und im SH ein must have.
Bei Lionheart beide Redakteure ein Super. Ist das jetzt nicht etwas Eitelkeit, wenn man sich darüber aufregt, dass die 85% Hürde verweigert wurde?
Ich bin halt völlig Amiga fern, weil ich das Teil nie hatte und auch keiner meiner Kumpels.
Vielleicht auch ein aspekt, nach meinen Eindruck war es eher ne Schülerkiste. |
18.07.2013, 14:59 Teddy9569 (1546)  | |
Nun, dass die PP den Amiga bewusst totschreiben wollte, glaube ich nicht!
Aber bei manchen Redis (Forster, Hengst, Gaksch) konnte man schon rauslesen, dass der Amiga nicht die präferierte Hardware war, vielleicht, weil die bevorzugten Genres (Strategie, RPG) nicht so beherrschend waren.
Ab 1990 setzte der PC auch an, den Amiga als Spieleplattform abzuhängen, was zumindest bessere Wertungen der PC-Versionen erklärt. Nennen wir es den Wing Commander Schock! Wohl deshalb sind die WC-Bewertungen auf dem Amiga bis heute ein Politikum unter den Fans. Dass aber Amiga-Perlen nicht mehr über die 85-90% Hürden kamen, kam auch mir schon damals komisch vor. Das war auch der Grund, auf die PP ab Mitte 1993 zu verzichten.
Aber gerade bei Herrn Gollert würde ich keine Abneigung gegen die Commo-Rechner vermuten. Wurde er bei seinem Einstand nicht sogar als Amiga-Fan geoutet? |
18.07.2013, 14:33 spatenpauli (984)  | |
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18.07.2013, 14:28 docster (3407)  | |
Gelesen habe ich damals so ziemlich alles, was mir irgendwie in die Finger kam, da sich Informationen ausschließlich über ebenjene Quelle der Computermagazine erschlossen.
Grundsätzlich möchte ich die Power Play auch gar nicht in Bausch und Bogen aburteilen, da ihr Format ohne Zweifel auch Qualitäten barg, im konkreten Fall des Amiga glich der Umgang mit dem System jedoch teilweise einer Unverschämtheit.
Ein etwaig ähnlich schlechter Umgang mit anderen Systemen egalisiert dies doch keinesfalls ( für mich ohnehin keine Argumentationsweg, da mir alle Systeme lieb waren und Interesse weckten, bei mir demnach kein "Lagerdenken" vorherrschte ).
Wenn ein System in der Hochphase seiner Leistungsfähigkeit und Popularität derart behandelt wird, kann man sich doch nur an den Kopf fassen.
Und wenn in einem Podcast auf die Frage "Warum hast Du das am Amiga gespielt?" die Antwort "Weil ich es mußte." folgt, erübrigen sich weitere Überlegungen zur Objektivität. |
18.07.2013, 12:49 forenuser (3897)  | |
Jupp, das mit dem "warm in der Birne"  kann ich mir lebhaft vorstellen. IMHO wäre der "bessere" Weg dabei gewesen die PP früher als MS-DOS (und (anfänglich) Konsolen)-Magazin auszuweisen. Andererseits... So konnten Commodore-Anwendner die Erfahrung des "abserviert sein" machen - wie zuvor schon die Nutzer anderer Systeme. |
18.07.2013, 12:30 mark208 (1377)  | |
Vielleicht sah die PP auch die pubertierenden Teenies auch nicht als Zielgruppe an. Die PC Player ist ja damit sogar offensiv aufgetreten, dass es um Kaufentscheidungen ging. Die Generation Sicherheitskopie sah Tests wohl eher als Wettkampf an.
Es ist ein Unterschied von einem Test zu einer falschen Kaufentscheidung verführt zu werden und 100 DM in den Sand zu setzen oder ein paar Disketten mal unnötig überspielt zu haben.
Schliesslich sollte man sich doch nicht nur an den nackten Zahlen halten, sondern eben auch an der Begründung um zu schauen, ob das Spiel einem gefallen könnte. |
18.07.2013, 11:52 spatenpauli (984)  | |
Nein, einen Vorsatz, bestimmte Systeme (C64, Spectrum, Amiga oder was auch immer) absichtlich unterzubuttern, kann man den Redakteuren nicht unterstellen. Sowas gehört ins Reich der Verschwörungstheorien.
Wie an anderer Stelle bereits geschrieben sehe ich auch eine Überforderung bei den damals jungen Typen. Ist ja auch irgendwie logisch: wenn man mit Anfang 20 nahezu täglich die neuesten fetten PC-Modelle reinbekommt in Verbindung mit damals bahnbrechenden Spielen wie Wing/Strike Commander, Indy IV und Konsorten, wird man schon warm in der Birne.
Ab sofort wird das zum Standard erklärt und die alten Systeme sind für den Herrn Redakteur nur zweitrangig. Er bekommt ja alles für lau vorgesetzt bzw. wurde sogar bezahlt. Das erklärt auch schreiende Ungerechtigkeiten wie Bewertungen von Wing Commander auf einem High End-386 PC (eine Fantastilliarde Prozent Spielspaß) gegenüber dem Test auf einem nackten Amiga 500 (0,4 Prozent).
Hier hätte der Verlag eingreifen, die Jungs ein wenig vom Sockel runterholen und sagen müssen: "Jetzt mal halb acht. Der Großteil unserer Leser sind weiterhin taschengeldabhängige picklige Teenies, die ihren C64/Amiga nicht einfach umtauschen können. Behaltet den Fokus mal schön weiter auf dieser Zielgruppe". Hat der Verlag aber nicht, wie 90sgamer bereits anmerkte. Wie die Geschichte ausgegangen ist, wissen wir alle.
Hat bei mir auch gedauert, bis ich das gerafft habe - nicht zuletzt der ein oder andere Beitrag hier auf kultboy hat mein Denken i.S. Power Play ein wenig verändert. |
18.07.2013, 11:17 90sgamer (847)  | |
Ich glaube nicht, dass es Vorsatz war, ein oder mehrere Systeme schlechter zu bewerten oder gar irgendwelche Titel überhaupt nicht zu besprechen. Das hieße ja bewusst die Kundschaft zu vergraulen.
M.M.n. war die Redaktion einfach überfordert. Nicht mit einem Multiformat-Magazin an sich, aber mit der Schwemme an Titeln, die ab den frühen 90ern über sie hereinbrach. In der Folge haben sich alle nur noch um die wichtigsten Neuerscheinungen gekümmert, ist doch logisch. Die Konsequenz hätte sein müssen, daraus viel früher ein Magazin für eine Plattform zu machen oder viel mehr Seiten und Redakteure zur Verfügung zu stellen. Der Verlag hat es aber scheinbar vorgezogen, die Cash-Cow zu melken, bis der Sturz unvermeidbar war.
Die Redakteure waren doch nur die armen Schweine, die irgendwie mit den gravierenden Fehlentscheidungen des Verlags umgehen mussten. Den sollte man anmeckern. |
18.07.2013, 09:00 forenuser (3897)  | |
Und es gab schon sehr viel früher Ausgaben ohne XE/XL Tests. Und ohne Spectrum-Tests. Auch CPC-Test waren über Ausgaben hinweg nicht vorhanden.
Seltsam, darüber beschwert sich hier niemand. Einige Commodore-Anwender sind scheinbar ziemlich verhätschelte Mimosen.
Aber... wenn einem eine Zeitschrift nicht zusagt, warum wird sie dann gelesen? Damit sich darüber auslassen kann, wie schlecht/unfair/unzuverlässig diese Zeitschrift ist?
Sinnvoll ist anders... Kommentar wurde am 18.07.2013, 09:01 von forenuser editiert. |
14.07.2013, 18:19 gamersince1984 (347)  | |
Erst hat man den C64 und dann den Amiga fallen lassen, viele Konvertierungen wurden einfach ignoriert. Die größte Frechheit war aber, daß man bereits 1989 eine Ausgabe ohne C64-Tests herausbrachte. |
14.07.2013, 14:20 Retro-Nerd (14511)  | |
War halt so. Wenn es was neues gab waren die alten Geräte "out". In der entscheidenden PC-Engine Duo Phase, mit vielen Hits, wurde die Konsole komplett in die kleine Import Ecke verschoben. Stattdessen viele Berichte über die Mega Flops Jaguar, 32X und 3DO. Kommentar wurde am 14.07.2013, 14:22 von Retro-Nerd editiert. | | Seiten: « ‹ 4 5 6 7 [8] 9 10 11 12 › » |
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