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Nintendo Classic Mini: Super Nintendo Entertainment System


Hersteller:
Nintendo

Veröffentlichung:
29.09.2017

Kaufen:
Amazon

Inhalt:
Die Mini-16-Bit-Konsole mit 21 fest installierten Spielen

Nintendo Classic Mini: Super Nintendo Entertainment System ist die Miniaturausgabe von Nintendos zweiter TV-Spielkonsole, die 1992 Europa eroberte. Das Super Nintendo Entertainment System, Nachfolger vom legendären Nintendo Entertainment System, bescherte seinen Fans einige der größten 16-Bit Videospielhits aller Zeiten.

Dazu gehören Klassiker wie Super Mario World, The Legend of Zelda: A Link to the Past, Super Metroid und F-ZERO. Auf der neuen Mini-Konsole sind 21 dieser Hits fest installiert.

Wer das Nintendo Classic Mini: Super Nintendo Entertainment System per beiliegendem HDMI-Kabel mit seinem HD-Fernseher verbindet, kann gleich loslegen. Zu den 21 installierten Spielen gehört auch eines, das nie erschienen ist – das intergalaktische Weltraum-Abenteuer Star Fox 2. Es ist die Fortsetzung des ursprünglichen Star Fox-Titels, der in Europa unter dem Namen Starwing in den Handel kam. Das Sequel ist noch während der Super Nintendo-Ära entwickelt, dann aber nicht mehr auf den Markt gebracht worden, weder in Europa noch anderswo.

Zum Lieferumfang des Nintendo Classic Mini: Super Nintendo Entertainment System gehören ein HDMI-Kabel und ein USB-Ladekabel sowie zwei Super NES Classic Controller mit Kabelanschluss, damit sich die Käufer gleich in packende Mehrspieler-Action stürzen können. Denn etliche der installierten Spiele sind Multiplayer-Titel, etwa Street Fighter II Turbo: Hyper Fighting, Super Mario Kart, Super Probotector: Alien Rebels und Secret of Mana.

Folgende Titel sind auf der Konsole installiert:
Contra III The Alien Wars
Donkey Kong Country
EarthBound
Final Fantasy III
F-ZERO
Kirby Super Star
Kirby’s Dream Course
The Legend of Zelda: A Link to the Past
Mega Man X
Secret of Mana
Star Fox
Star Fox 2
Street Fighter II Turbo: Hyper Fighting
Super Castlevania IV
Super Ghouls ’n Ghosts
Super Mario Kart
Super Mario RPG: Legend of the Seven Stars
Super Mario World
Super Metroid
Super Punch-Out!!
Yoshi’s Island

Geschrieben von Kultboy
   Bild: JPG | Abmessung: 400x350 | Grösse: 44 Kbyte | Hits: 10691
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User-Kommentare: (127)Seiten: «  1 2 [3] 4 5 6 7   »
09.01.2018, 16:09 Britney (393 
Die Killerspieldebatte ist ja noch angestaubter als die paar Datenbröckchen auf der Mini-Konsole und das Design der Kultboy-Website zusammen (letzteres allerdings sympathisches Retro², wobei die alten Gameszeitschriften auf einer Seite gesammelt werden, die selbst wiederrum eine Retroreferenz an die späten 90er/frühen 2000er Websites darstellt).
09.01.2018, 15:40 DaBBa (1954 
Ich finde ein paar Euro für ein Videospiel nicht überteuert.

Dass bei Computerspielen der eigentliche Entwickler i. A. nicht an Erlösen beteiligt ist, stimmt. Das ist bei Computerspielen so gewachsen.
In anderen Mediensparten ist das teilweise anders, z. B. in der Musik-Industrie. Da verdient - auch dank der oftmals zu Unrecht gescholtenen GEMA - tatsächlich der Musiker auch nach Jahren an jedem verkauften MP3 mit.
09.01.2018, 15:22 Ede444 (1144 
Britney schrieb am 09.01.2018, 11:46:
Für illegales Kopieren möchte ich hier nicht plädieren, das moralisch und ethisch zu bewerten bleibt jedem/jeder selbst überlassen.


Ebenso, ob man sog. "Kriegs-" bzw. "Killerspiele" spielt.

...oder, Britney?
09.01.2018, 13:58 Retro-Nerd (11971 
Die Retrospiele Industrie hat mittlerweile auch keine moralischen Bedenken mehr fremde Werke für ihre Zwecke zu nutzen. Keine Rechtfertigung zum Kopieren, aber 2 Seiten gibt es da schon heutzutage.

LINK
09.01.2018, 11:46 Britney (393 
Für illegales Kopieren möchte ich hier nicht plädieren, das moralisch und ethisch zu bewerten bleibt jedem/jeder selbst überlassen. Es ist schlichtweg ein Fakt, dass entsprechend kopiert wird und in ärmeren Gegenden der Welt umso mehr, weil die Leute nicht ansatzuweise die Mittel besitzen für Software zu bezahlen (nicht, weil sie nicht wollen). Ein (S)Nes-Mini ist eine Luxus-Gimmick, nichts anderes.

Das Argument, dass es sich um geistiges Eigentum handelt, macht im Übrigen wenig Sinn in Anbetracht der heutigen Rechteverwertung. In den seltensten Fällen sind es wohl jene, die die Werke geschafft haben, die von der Verwertung der Software wirklich profitieren. Abgesehen von der generellen Ausbeutung im Videospielesektor, die sich grundlegend nicht von der Ausbeutung von Arbeitern in anderen Sektoren der Wirtschaft unterscheidet, ist die zeitlich stark versetzte Verwertung von Rechten einzig im Interesse von Konzernen. Ganz ehrlich, da ist es mir schleierhaft, wie man aus dieser Lage heraus illegales Kopieren als Diebstahl intellektuellen Eigentums moralisieren kann. Denn genommen wird gerade von jenen, die Kunstwerke geschaffen haben, nichts.
09.01.2018, 10:02 Nr.1 (3520 
DaBBa schrieb am 09.01.2018, 09:54:
Nr.1 schrieb am 09.01.2018, 08:14:
So ein kleiner Taler sind die ursprünglich verlangten 100 Euro nun auch nicht. Ich finde, dass es (gerade im Vergleich zu einer richtigen Konsole) ein teurer Spaß ist, einige, wenige emulierte Spiele im Kilobyte-Bereich zu spielen.
100 € für 21 Spiele plus Hardware finde ich nicht so teuer. Bei Wii Virtual Console hätte man allein für die Spiele in Summe ähnlich viel bezahlt.

Wie groß die Spiele sind, sagt ja nun wirklich nicht viel über den Wert aus. Ein Buch ist von der nackten Datenmenge (v. a. komprimiert) noch kleiner und kostet 20 €.


Wenn man etwas Überteuertes mit etwas Überteuertem vergleicht, wirkt es natürlich preiswert.

Die schiere Datenmenge war auch nicht direkt gemeint. Mir ging es eher um die "alten" Kilobyte. Bereits millionenfach finanziell ausgewertet und das ohne jeden neuen Aufwand. Dort wurde nichts verbessert, nichts optisch oder inhaltlich aufgewertet.
09.01.2018, 09:54 DaBBa (1954 
Nr.1 schrieb am 09.01.2018, 08:14:
So ein kleiner Taler sind die ursprünglich verlangten 100 Euro nun auch nicht. Ich finde, dass es (gerade im Vergleich zu einer richtigen Konsole) ein teurer Spaß ist, einige, wenige emulierte Spiele im Kilobyte-Bereich zu spielen.
100 € für 21 Spiele plus Hardware finde ich nicht so teuer. Bei Wii Virtual Console hätte man allein für die Spiele in Summe ähnlich viel bezahlt.

Wie groß die Spiele sind, sagt ja nun wirklich nicht viel über den Wert aus. Ein Buch ist von der nackten Datenmenge (v. a. komprimiert) noch kleiner und kostet 20 €.
09.01.2018, 09:09 robotron (1943 
Ja wie gesagt für den Hardcore Nintendo-Fan ist das Ding natürlich Pflicht. Der hohe Preis ist einzig den dämlichen Resellern zu verdanken. Das sie zu wenig produziert haben, wurde seitens Nintendo eingesehen.

Und was Britney mir der Emulation kritisiert kann ich nicht nachvollziehen. Hatte da bisher keine Probleme. Außerdem sind ein bzw. zwei Spiele dabei die nicht bzw. nie in Europa erschienen sind (Star Fox 2, Super Mario RPG). Während ersteres eher "historischen" Wert hat ist letzteres sauteuer gehandelt und läuft mit kaum einen Importadapter. Nicht jeder kauft sich noch ein amerikanisches oder japanisches SNES.

Eine der Zielgruppen sind sicher der Typ Kunde der wenig Zeit/Lust hat sich ein gebrauchtes SNES zu besorgen, anzuschließen (neuere Fernseher haben meist keinen SCART- oder AV-Eingang) und dann noch Spiele zu kaufen. Dann weiß man nicht ob er emulieren will weil es ja eigentlich nicht ganz legal ist. Da werden Mängel in der Eumulation (die mir nicht aufgefallen sind aber ich glaube es euch) auch verschmerzbar sein.
09.01.2018, 08:14 Nr.1 (3520 
Splatter schrieb am 09.01.2018, 06:26:
Ich glaube, die ganzen Mini-Geschichten und sonstigen Nachbauten dieser Art sind schlicht und ergreifend Spielzeuge und auch als genau das konzipiert. One-Trick-Ponys, ähnlich den alten Game&Watch-Teilen, kaufen, daddeln, Staub sammeln. Gebaut, um für einen halbwegs schmalen Taler noch mal kurzzeitigen Nostalgiespaß zu haben. Wie bei den meisten anderen Spielsachen auch.
....


So ein kleiner Taler sind die ursprünglich verlangten 100 Euro nun auch nicht. Ich finde, dass es (gerade im Vergleich zu einer richtigen Konsole) ein teurer Spaß ist, einige, wenige emulierte Spiele im Kilobyte-Bereich zu spielen.

Ich sehe die simplen Mini-Konsolen im Bereich von vielleicht 39,95 Euro. Aber das klappt seitens Nintendo natürlich nicht, die durch mangelhafte Produktionskapazitäten dann auch noch für eine künstliche Verteuerung gesorgt hat.
09.01.2018, 08:11 Pat (4776 
Britney kritisiert ja auch die Zweitvermarktung durch Steam, GOG und Co.

Ich kann teilweise diese Ansicht durchaus verstehen. Ich finde, da ist Nintendo teilweise zu geizig und dürfte durchaus Spiele (gerade auch für den SNES) zu faireren Preisen anbieten, wenn es sich nur um ROMs ohne irgendwelche anderen Leistungen handelt.

Ich sehe zum Beispiel nicht ein, warum man sich nicht die Mühe gemacht hat, deutsche Versionen in Deutschland/Österreich/Schweiz auf das SNES Mini zu packen. Ja, der interne Emulator kann kein PAL und die Spiele müssen halt gepatcht werden aber das wäre für einen Mitarbeiter zehn Minuten Arbeit gewesen.

Ja, es hätte einen zusätzlichen Produktionszyklus benötigt aber der hätte sich gemäß der Nachfrage mit Sicherheit gelohnt.
Apropos: Wieso hält man die Produktion selbst nach all den Vorbestellungen absichtlich klein?

Ja, das SNES Mini ist nichts anderes als ein Spielzeug. Mehr kann es ja auch ohne Hacking nicht. Aber das Potential für mehr wäre vorhanden gewesen - und das mit wenig Mehraufwand.

Nichtsdestotrotz bin vollkommen anderer Meinung als Britney, wenn es um Legalität geht: Spiele sind geistiges Eigentum von jemandem und so lange dies nicht freigegeben ist, ist es illegal, wenn man sich die Spiele einfach "besorgt".

Allerdings, und hier stimme ich Britney wiederum zu, empfinde ich es auch als immerhin grau, dass man Spiele herunterlädt, die man anderweitig keine Chance mehr hat, zu bekommen (also auch kein eBay).
09.01.2018, 06:26 Splatter (654 
Ich glaube, die ganzen Mini-Geschichten und sonstigen Nachbauten dieser Art sind schlicht und ergreifend Spielzeuge und auch als genau das konzipiert. One-Trick-Ponys, ähnlich den alten Game&Watch-Teilen, kaufen, daddeln, Staub sammeln. Gebaut, um für einen halbwegs schmalen Taler noch mal kurzzeitigen Nostalgiespaß zu haben. Wie bei den meisten anderen Spielsachen auch.
Wer hier eine "echte" Konsole erwartet, wird vermutlich ein wenig enttäuscht werden. Für mehr Vielfalt und Erweiterbarkeit sind die Raspi-Teile oder die dedizierteren FPGA-Nachbauten sicher besser geeignet.
Wo man dann dafür die Games herbekommt, muß jeder selber sehen. Die meisten dürften vermutlich auf Formaljuristik pfeifen und sich, frei nach dem Motto "erlaubt ist, was nicht schadet", nach ihrem eigenen Ethik-Barometer richten. Und sich schließlich ein paar komplette ROM-Sets runterladen. Nintendo wirds verschmerzen können. Ob man das gut findet, bleibt dem eigenen Gusto überlassen.
09.01.2018, 06:08 invincible warrior (815 
Bitte verallgemeinere hier nicht deine Meinung auf andere. Nur weil es nicht verfolgt wird, ist es noch lange nicht legal und das macht es dann auch nicht direkt für alle eine präferierte Methode. Zumal "die meisten Menschen" nicht genug Sachverstand haben um einen Emulator zum laufen zu bringen. Allein deswegen ist es schön zu sehen, dass es eine offizielle, leicht zu handhabende Version gibt.
08.01.2018, 18:28 Britney (393 
Die günstigste Möglichkeit für die allermeisten Menschen, insbesondere global, sind Emulatoren und runtergeladene Roms. In der Praxis interessiert es niemanden, ob das formal rechtswidrig ist oder nicht, und zwar umso mehr für die Majorität dieser Welt, die gar nicht in der Lage ist Wucherpreise für Uralt-Software hinzulegen, die noch dazu in einem Plastikkästchen mit nettem Look, aber unterirdischer Emulation hardwired vertrieben wird.
08.01.2018, 15:41 DaBBa (1954 
Pat schrieb am 06.01.2018, 17:55:
Wie gesagt, mein "Urteil" klingt auch vielleicht etwas hart aber angesichts der herausragenden Bewertungen überall, wollte ich dann doch mal klar machen, dass das Teil jetzt auch nicht sooo wahnsinnig edel ist.
Das SNES-Mini ist für die allermeisten Menschen die günstigste Möglichkeit, legal an eine SNES-Emulation zu kommen.

Die ROM-Files einfach runterzuladen ist halt nicht so wirklich erlaubt.
Kommentar wurde am 08.01.2018, 15:42 von DaBBa editiert.
06.01.2018, 18:03 Retro-Nerd (11971 
Keine Custom Chips, ein FPGA Nachbau. Also die Hardware in einem programmierbaren Chip in Hardware Sprache abgebildet. Wenn man das anständig macht ist das eine tolle Sache. Man kann alle Legacy Ports mit auf das Board packen (Modul, RGB out, echte Padschlüsse), zusätzlich zu den modernen wie USB oder HDMI out. Die Scanlines sollen beim Nt wohl auch ganz nett sein.
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